smart beach tour: Beach-Volleyball am Nürnberger Hauptmarkt

Donnerstag, 7. August 2014

Eisbach_001Wieder ein hippes Großereignis in Nürnberg: Nach dem Red Bull District Ride am 06. und 07.09.2014 kommt am Wochenende vom 15. bis 17. August die Premiere der smart beach tour in die Frankenmetropole! Der Hauptmarkt wird für die größte nationale Beach-Volleyballserie in Europa zu einem großen Strand umgebaut, wodurch die Nürnberger eingeladen sind an allen drei Tagen die olympische Sportart Beach-Volleyball zu erleben – und nicht nur immer die Freizeit-Spieler wie hier in Bild beim Stadtstrand! Der Eintritt ist frei!

In Nürnberg werden dann 44 Frauen- und Männerteams in der Qualifikation sowie im Hauptfeld im Kampft um 10.000 Euro Preisgeld und um wichtige Ranglistenpunkte für die Teilnahme an den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften starten. Es wird als kräftig zur Sache gehen!

Am Freitag, den 15. August startet das Turnier mit der Qualifikation der Frauen und Männer, in der jeweils vier Startplätze für das Hauptfeld ausgespielt werden. Die Hauptfeldspiele starten dann am Samstag und am Sonntag jeweils um 9 Uhr. Das Frauenfinale ist am Sonntag für 14:30 Uhr angesetzt und das Herrenfinale wird um 15:30 Uhr angepfiffen.

Als buntes Rahmenprogramm dient das “Beach-Village” auf dem Hauptmarkt mit zahlreichen Sponsoren- und Gastronomieständen. Lt. volleyballer.de wird die zweifache Europameisterin Sara Goller als Sky Sport News HD-Reporterin am Wochenende vom smart beach cup in Nürnberg berichten.

Weitere Informationen zur smart beach tour, alle Ergebnisse, Teaminfos und vieles mehr finden Sie hier: www.smart-beach-tour.tv

Zeitplan – der Eintritt ist an allen Tagen und zu allen Spielen frei:
Freitag, 15.08.2014
13:00 – 19:00 Uhr: Qualifikationsspiele der Frauen & Männer

Samstag, 16.08.2014
09:00 – 19:30 Uhr: Hauptfeldspiele der Frauen & Männer

Sonntag, 17.08.2014
09:00 – 12:30 Uhr: Hauptfeldspiele der Frauen & Männer
12:40 Uhr: Spiel um den 3. Platz der Frauen

13:35 Uhr: Spiel um den 3. Platz der Herren
14:30 Uhr: Frauen-Finale
15:30 Uhr: Männer-Finale
anschließend Siegerehrungen

Quelle: volleyballer.de – smart beach tour

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17. Fränkisches Bierfest in Nürnberg

Montag, 9. Juni 2014

Die Europäische Bierhochburg feiert wieder! Vom 18. bis 22. Juni 2014 findet im Nürnberger Burggraben schon zum 17. Mal das “Fränkische Bierfest” statt.

Längster Biergarten Bayerns

…steht in Franken. Im Schatten des Nürnberger Wahrzeichens haben sich wieder ca. 40 Brauereien aus Nürnberg, dem fränkischen Umland und aus den Partnerstädten eingefunden, um in herrlichem Ambiente ihre Spezialitäten auszuschenken (ca. 100 verschiedene Biersorten). Traditionelle Speisen (fränkische Brotzeit), Obstbrände und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm runden das Angebot ab:

Programm:

Für Kinder: Mini-Bahn, AirBrush-Tattoos, Streichelzoo und Hüpfburg

Geöffnet: Mittwoch (Eröffnung um 17:00 Uhr durch Fränkische Bierkönigin zur Hymne „Mei Nemberch is schee“) Donnerstag und Sonntag ab 11:00 Uhr, Freitag 14:30 Uhr und Samstag ab 14:00 Uhr. Schankschluß is täglich um 23:00 Uhr.

Das Festgelände hinter der Kaiserburg ist über das Hallertor zu erreichen oder über eine Treppe am Tiergärtnertor.

Dieses Fest der Brauereien Frankens ist absolut empfehlenswert! Gerade wenn das Wetter mitspielt ist der Blick auf die hoch aufragende Burg nicht zu übertreffen!

Mehr Infos bei bierfest-franken.de

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Fränkisches Gedicht: Walberla

Donnerstag, 1. Mai 2014

Nach der “fränksichen Bayernhymne” habe ich nun ein weiteres fränkisches Gedicht erhalten! Auch das stammt aus dem Gedichtband von Werner Rosenzweig “Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd“! Viele Späße:

„Zur Ehrenbürg steig ich hinauf,
Eine Maß Bier mir oben kauf!“,
Der Preuße spricht am ersten Mai,
„Das ganze Jahr ich drauf mich freu.
Walburgisfest ist angesagt,
Was dieses ist? Bin überfragt!“
Ein Oberfranke aus dem Orte
Vernimmt des Preußens fragend Worte.
Er spricht ihn an und klärt ihn auf,
Erzählt mit klugen Worten drauf:
„Walberla, su haßd der Berch,
Am erschdn Mai herrschd do a Gwerch,
Weil mier im scheena Oberfrangn
Der heiligen Walburga dangn.
Sie schüdzd vor Hexn und Dämonen,
Die do auf diesem Berch drobn wohnen.
Schüdzd unsre Heiser, Viecher, Wälder,
Verdreibd die Hexn vo die Felder.
Bloß aane Nachd, die Höllenbruud,
Am Walberla nu schbuggn dud.
Dees is die Nachd zum erschdn Mai,
Sen alle Hexn mid dabei.
Dann reidns auf ihrm Reisichbesen,
Iehr Zauberbuch dens fleißich lesn,
Und braua sich an Zauberdrank,
Danach sens bsuffn, Gott sei Dank!

Dun zaubern, singa, furchdbar laud,
Do hilfd bloß dees Johannisgraud.
Dorglns bsuffn dann den Berch do runter,
Do schüdzd ganz wirgsam a Holunder.
Am näxdn Dooch, am erschdn Mai,
Is all der Zauber scho vorbei.
A Grund zum Feiern, Schbäßli machen,
Drum lassns mier dann richdi krachen,
Am Walberla, am Berch do drobn,
Wu sunsd Dämonen, Hexn dobn.
Mier feiern dees Walburgisfesd,
Walburga uns schee grießn lässd.
Und jedes Joahr, am erschdn Mai,
Do seid iehr Breißn aa dabei,
Foahrd midn Audo den Berch do rauf
Und fiehrd eich wie die Hexn auf.
Fressd unsre Bradwerschd, saufd unser Bier,
Edz sooch amol, was wolld iehr hier?
Habd kaane Ahnung vo der Gschichd,
Und doch an gscheidn Rausch im Gsichd,
Lassd eiern Dregg und Müll do obn,
Do missn ja die Hexn dobn.
Schee is nemmer auf dem Berch
Mid dem ganzn Breißn-Gwerch.
Blabd doch daham in Nemberch, Ferth,
Dees is der Bladz, wu iehr hie gherd.

(Copyright www.roetten-buch.de)

Das Buch gibt es hier: “Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd

Wieder ein großes Dankeschön an Werner Rosenzweig, dass ich das hier reinstellen darf! :-)

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Arbeitslosenquoten in Bayern: Schlußlicht Nürnberg

Mittwoch, 16. April 2014

Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal darauf aufmerksam gemacht, dass man bei Statistiken zur Arbeitslosigkeit speziell in Bayern genauer hinsehen sollte – gerade als Franke! Denn die Region um München bzw. Oberbayern ist weiterhin dermaßen stark, dass der gesamte Durchschnitt Bayerns nach oben gezogen wird. Folge davon ist, dass auch die Menschen in Oberfranken in der Zeitung zu lesen bekommen, dass es den Menschen in diesem Bundesland im Vergleich zu anderen Gegenden in Deutschland extrem gut gehe. Das haben sie dann wohl auch bei der nächsten Landtagswahl im Hinterkopf.

Macht man sich aber mal die Mühe, die offiziellen Zahlen der Arbeitsagentur für die 96 Stadt- und Landkreise aufzulisten und zu sortieren, so kommt doch wieder auf das altbekannte Ungleichgewicht bzw. Süd-Nord-Gefälle innerhalb Bayerns ans Tageslicht, dass die Partei für Franken schon lange anprangert. So kann man dann erkennen, dass sich unter den 10 Stadt- und Landkreisen mit der geringsten Arbeitslosenquote nur eine aus Franken, jedoch 6 aus Oberbayern befinden. Am anderen Ende findet man unter den 10 mit der höchsten Arbeitslosigkeit allein schon 5 aus Franken, 2 aus der Oberpfalz und keinen aus Oberbayern. Schlusslicht ist wie seit Jahren weiterhin Nürnberg mit 8,0%!

Rang Landkreise Arbeitslosenquote insgesamt
1 Eichstätt (Oberbayern) 1,6
2 Donau – Ries (Schwaben) 2,2
3 Erding (Oberbayern) 2,3
4 Pfaffenhofen a. d. Ilm (Oberbayern) 2,3
5 Neuburg – Schrobenhausen (Obb) 2,4
6 Unterallgäu (Schwaben) 2,4
7 Erlangen – Höchstadt (Mittelfranken) 2,5
8 Dachau (Oberbayern) 2,6
9 Ebersberg (Oberbayern) 2,6
10 Neumarkt i. d. OPf. (Oberpfalz) 2,6
11 Dillingen a. d. Donau 2,7
12 Regensburg 2,7
13 Freising 2,8
14 Main – Spessart 2,8
15 Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim 2,8
16 Würzburg 2,9
17 Aichach – Friedberg 3,0
18 Landshut 3,0
19 Rosenheim 3,0
20 Augsburg 3,1
21 Dingolfing – Landau 3,1
22 München 3,1
23 Ostallgäu 3,1
24 Roth 3,1
25 Schweinfurt 3,1
26 Weilheim – Schongau 3,1
27 Bad Tölz – Wolfratshausen 3,2
28 Fürstenfeldbruck 3,2
29 Günzburg 3,2
30 Landsberg am Lech 3,2
31 Lindau (Bodensee) 3,2
32 Nürnberger Land 3,2
33 Oberallgäu 3,2
34 Starnberg 3,2
35 Aschaffenburg 3,3
36 Bamberg 3,3
37 Kelheim 3,3
38 Miesbach 3,3
39 Neu – Ulm 3,3
40 Fürth 3,4
41 Rhön – Grabfeld 3,5
42 Straubing – Bogen 3,5
43 Amberg – Sulzbach 3,6
44 Ansbach 3,6
45 Deggendorf 3,6
46 Forchheim 3,6
47 Kitzingen 3,6
48 Traunstein 3,6
49 Miltenberg 3,7
50 Altötting 3,8
51 Haßberge 3,9
52 Ingolstadt, Stadt 3,9
53 Schwandorf 3,9
54 Weißenburg – Gunzenhausen 3,9
55 Rottal – Inn 4,0
56 Bad Kissingen 4,1
57 Erlangen, Stadt 4,2
58 Memmingen, Stadt 4,2
59 Bayreuth 4,3
60 Garmisch – Partenkirchen 4,3
61 Mühldorf a. Inn 4,4
62 Neustadt a. d. Waldnaab 4,4
63 Coburg 4,5
64 Passau 4,6
65 Schwabach, Stadt 4,6
66 Cham 4,7
67 Regensburg, Stadt 4,7
68 Hof 4,8
69 Würzburg, Stadt 4,8
70 Kempten (Allgäu), Stadt 5,0
71 Kronach 5,0
72 Lichtenfels 5,0
73 Regen 5,0
74 Berchtesgadener Land 5,1
75 Freyung – Grafenau 5,1
76 Ansbach, Stadt 5,3
77 Bamberg, Stadt 5,3
78 Kulmbach 5,3
79 Landshut, Stadt 5,3
80 Rosenheim, Stadt 5,4
81 Tirschenreuth 5,4
82 München, Landeshauptstadt 5,5
83 Passau, Stadt 5,9
84 Coburg, Stadt 6,0
85 Aschaffenburg, Stadt 6,2
86 Wunsiedel i. Fichtelgebirge 6,2
87 Kaufbeuren, Stadt (Schwaben) 6,3
88 Schweinfurt, Stadt (Unterfranken) 6,3
89 Amberg, Stadt (Oberpfalz) 6,4
90 Straubing, Stadt (Niederbayern) 6,4
91 Bayreuth, Stadt (Oberfranken) 6,9
92 Augsburg, Stadt (Schwaben) 7,0
93 Fürth, Stadt (Mittelfranken) 7,1
94 Hof, Stadt (Oberfranken) 7,5
95 Weiden i. d. OPf., Stadt (Oberpfalz) 7,6
96 Nürnberg, Stadt (Mittelfranken) 8,0

 

Es handelt sich hierbei um offizielle Zahlen der Arbeitsagentur (Stand März 2014), die von jedermann im Internet eingesehen werden können und die eine deutliche Sprache sprechen. Und das sind keine Probleme der letzten Jahre, sondern eher eine Entwicklung seit Jahrzehnten.

Höchste Zeit also für eine Politik von Franken für Franken!

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Die beschäftigungsstärksten Unternehmen in der Region Mittelfranken

Dienstag, 15. April 2014

Nürnberger EiWer sich schon mal gefragt hat, welches die größten Unternehmen in der Region Mittelfranken aufgrund der Beschäftigten sind, findet hier nun die Antwort. Die NN hat die 20 mitarbeiterstärksten Betriebe aufgelistet, Stand 2012:

1. Technologiekonzern Siemens 36.000 Mitarbeiter
2. Autozulieferer INA Schaeffler 9.000 Mitarbeiter
3. Sparkassen in Mittelfranken 6.836 Mitarbeiter
4. Autozulieferer Bosch 6.000 Mitarbeiter
5. IT-Dienstleister Datev 5.505 Mitarbeiter
6. Nutzfahrzeughersteller MAN 4.412 Mitarbeiter
7. Sportartikelhersteller Adidas 4.125 Mitarbeiter
8. Atomkonzern Areva 3.500 Mitarbeiter
9. VR-Banken 3.240 Mitarbeiter
10. Diehl-Gruppe 3.091 Mitarbeiter
11. Nürnberger Versicherungsgruppe 2.694 Mitarbeiter
12. Energieversorger N-Ergie 2.689 Mitarbeiter
13. Dienstleister und Gebäudereiniger Fürst Gruppe 2.503 Mitarbeiter
14. Personaldienstleister Hofmann Personal 2.450 Mitarbeiter
15. Kunststoffindustriebetrieb Rehau 2.000 Mitarbeiter
16. Unternehmensgruppe Verlag Nürnberger Presse 1.990 Mitarbeiter
17. Playmobil (geobra Brandstätter GmbH & Co. KG) 1.951 Mitarbeiter
18. Personennahverkehrsunternehmen VAG 1.976 Mitarbeiter
19. Schreib-und Kosmetikstiftproduzent Schwan Stabilo 1.879 Mitarbeiter
20. ERGO Direkt Versicherung 1.861 Mitarbeiter

Was auffällt, ist dass die meisten dieser Firmen natürlich in Nürnberg und Erlangen ihren Standort haben, aber gerade aus Herzogenaurach zwei sehr starke Unternehmen stammen. Ansonsten suchen die meisten Betriebe offenbar überwiegend die Nähe zu einer großen Stadt – Standorte wie Zirndorf oder Heroldsberg bleiben für Großbetriebe doch eher die Ausnahme.

Quelle: NN Die größten Arbeitgeber der Region 2012

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Fränksiches Gedicht: Berchkerwa

Sonntag, 6. April 2014

Nach der “Weihnachtsgans” habe ich nun ein weiteres Gedicht auf fränkisch erhalten! Auch das stammt aus dem Gedichtband “Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd“! Viel Spaß dabei:

Mountainchurchweih is the best,
And the oldest Frankenfest.
On Pfingsten-Thursday, every year
Wird angezapft a barrel beer.
The Erlangen mayor then verkünd:
“Ozapft is, you can now drink!”

Then it begins, the Fest called “Berch”,
Is everywhere a big Gewerch.
The ox on Spieß smells really lecker,
And Brezen sells the Meyer-Bäcker.
So mancher guest genüßlich kaut,
On Franken-Bratwurst, Sauerkraut.

In front of smudgy Kellertür,
The people wait for their Maß Bier,
Dressed in Dirndl, Lederhosen,
And then with their Maß Bier anstoßen.
Left davon the Schaschligg bruzeln,
Right some men on Rettich zuzeln.

Also the music plays recht laut,
The drummer on the Trommel haut.
AProsit of Gemütlichkeit,
A drunken man on street hin speit.

Meanwhile the people tun schon schunkeln,
The golden stars vom heaven funkeln.

All streets are full, and in den Gängen
Die Leute hin zur toilet drängen.
The beer rumort im Unterleib,
Zum toilet house is ganz schön weit,
And außerdem recht overcrowded,
Therefore the Motto always lautet:

Keep cool, brich nothing overs Knie,
If urgent you must go for pee,
Stand up with Ruh from your Biertisch,
And have a look for a Gebüsch.

Sometimes nach elf Uhr in der Nacht,
Police appears ganz ruhig und sacht,
And höflich sagt die Polizei:
„The festival is now vorbei!”

Then many thousands of the guests,
Which kamen zu dem Churchweih-Fest,
Are going down town, in die Kneipen,
And want a little länger bleiben.
They have their Kragen not yet voll,
And furthermore it is quite toll,
To trinken Bier and Schnaps and wine,
As no one stands auf einem Bein.

Twelve days and nights the Fest goes on,
Since seventeen fifty five nun schon,
And every year Gemütlichkeit,
Die people zu dem “Berch“ hin treibt.
Almost a jeder churchweih guest,
Sagt: “Much schöner than Oktoberfest!“

(Copyright www.roetten-buch.de)

Das Buch gibt es hier: “Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd

Wieder ein großes Dankeschön an den Verfasser Werner Rosenzweig für die freundlichen Genehmigung!

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DIE FRANKEN brauchten dringend Unterstützungsunterschriften!

Montag, 20. Januar 2014

20130913-133105.jpgDie erst 2009 gegründete und bei den Landtagswahlen 2013 mit einem Achtungserfolg gestartete Partei für Franken – DIE FRANKEN musste abermals Unterschriften sammeln, um zur Kommunalwahl 2014 zugelassen zu werden. Leider sieht der Gesetzgeber hier nun vor, dass jeder unterstützungswillige Franke dazu auf sein Rathaus gehen muss und unter Vorlage eine gültigen Personalausweises dort die Unterschrift leisten muss – was die Sache nicht nur aufgrund der “engen” Öffnungszeiten natürlich stark erschwert! Doch leider geht es nicht anders, denn

Wer Änderungen in der Politik will, muss auch bereit sein, etwas für diese Änderungen  zu tun!

Darum baten nun DIE FRANKEN die wahlberechtigten Bürger in

sich Zeit zu nehmen und auf Ihrem Rathaus auf den Listen der Partei für Franken zu unterschreiben!

Für Sie sind mit einer solchen Unterschrift keinerlei Kosten oder Verpflichtungen verbunden:

  • Eine Unterstützer-Unterschrift ist von der endgültigen Wahlentscheidung unabhängig.
  • Es ist KEINE Zusage, der Partei eine Stimme zu geben.
  • Mit einer Unterstützer-Unterschrift sind keinerlei weitere Verpflichtungen verbunden.

Bitte nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit! Helfen Sie uns, damit wir Franken helfen können!

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Fränksches Weihnachtsgedicht: Die Weihnachtsgans

Montag, 23. Dezember 2013

Nach der “fränksichen Bayernhymne” habe ich nun auch ein Weihnachtsgedicht auf fränkisch erhalten! Auch das stammt aus dem Gedichtband “Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd“! Viel Spaß:

Mier woarn am Wech zum Gardasee,
Nu immer scheind die Sunna schee.
Sebdember woars, iech maan der Erschde,
Do froochd miech meine Allerbesde:
„Wos willsd an Weihnachd heier kochn?“
So had sie wördlich zu mier gschbrochn.
Miech hads grissn sooch iech eich,
Doo auf der Schdrass in Österreich.
„Ja sooch amol, bisd du nu gscheid?
Erschd in vier Monad is Weihnachdszeid!
Do froogsd mi heid scho heimlich schdill.
Was iech an Weihnachd essn will!
Was solln dees edz?“, habbis gfrachd,
Worauf sie aufbrachd zu mier sachd:
„Edz hab di ned su, alder Debb,
Erschd neili hammer drieber gred.
Mei Mudder is dees Joahr verreisd,
Was glibb und gloar und deudlich heißd:
Fährd a boar Dooch nach Klosder Banz.
Nix is mid der Weihnachdsgans!
Die miss mer heier selber bradn,
Drum ieberlech iech, kann ned schadn,
Wu kriegn mier die Gans dann her,
Is goar ned einfach, ganz schee schwer.
weiter…

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Franken in den Städte-Rankings 2013

Montag, 9. Dezember 2013

20131208-222344.jpgDas Jahr neigt sich dem Ende zu und schon wird man wieder fast täglich mit neuen Ergebnissen irgendwelcher Städte-Rankings bombardiert. Mal ist es niederschmetternd, mal positiv zu bewerten. Ich denke, die Quintessenz bekommt man, wenn man einen Schnitt über alle macht. Das werd ich etz hier mal versuchen.

Wohn-Fühl-Studie

Die von der GfK im Auftrag von Immonet durchgeführte Studie bewertet “Kriterien wie Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Stadtimage, Einkaufsmöglichkeiten oder Kinder- und Seniorenfreundlichkeit“. Schon bei der Fragestellung ist klar, dass der eher subversive Franke seine eigene Stadt schlecht bewerten würde – naja, und Nahverkehr is ja auch schlecht, da München keine Investitionen rausrückt.

So siehts dann auch aus für die einzige fränkische Stadt: Letzter Platz zusammen mit Duisburg! Klingt etwas nach schlimmen Bundesliga-Zeiten, aber passend dazu der positive Aspekt: Die Nürnberger sind nicht zufrieden, aber treu! :-)

Kaufkraft-Vergleich

Wieder eine Studie von der GFK, diesmal die Kraufkraft, dafür aber mehrere Städte und Kreise. Hier gibts Licht und Schatten in Franken: Erlangen schafft es unter 412 deutschen Landkreise und Städte auf Platz 9, Nürnberg auf 92 und der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 231. Also geht hier in Mittelfranken die Schere auch immer weiter auseinander. Die Landkreise Fürth und Nürnberg(er Land) schaffen es noch in die Top 50.

Tja, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Siemens “zahlen” sich also aus – Nürnberg hingegen leidet doch noch sehr unter den zahlreichen eingeknickten Großbetrieben wie Grundig, AEG, Quelle, Herkules, MAN, etc. und natürlich auch darunter, dass der Freistaat keine weiteren Forschungseinrichtungen und Universitäten in die Frankenmetropole lässt. Oder ändert sich das bald?

Immobilienstandorte

Eine Studie der DEKA-Bank bewertet also die Standorte aus Anlegersicht und da wird Nürnberg im Zusammenhang mit dem “aufstrebenden Süden” genannt. Und wenn ich den Bericht von welt.de richtig interpretiere, dann landet Nürnberg auf Platz 8 (genauer hier). Berücksichtigt wurden 28 Indikatoren unter anderem zu Bildung, Demografie und Arbeitsmarkt. Nürnberg hinter Düsseldorf, Freiburg und Münster, aber noch vor Köln und Wiesbaden! Klingt toll, heißt aber nix anderes, als dass die Immobilienpreise wohl steigen werden. Und das freut nicht jeden…

Kleinsten Wohnungen

Ja und hier hängt es natürlich stark mit den Immobilienpreisen und dem Mietspiegel zusammen, denn dort wo es teuer ist, können sich die Leute keinen großen Wohnungen leisten. Die kleinsten Wohnungen gibt es in München (72,1), Augsburg (76,1), Regensburg (76,2) und Nürnberg (77 Quadratmeter)

Fazit

Auch wenn immer wieder mahnend berichtet wird, dass Stadt X abgerutscht ist oder bejubelt wird, dass Y gut dasteht, denke ich hat sich nicht viel geändert. Alte Industriestädte wie Nürnberg leiden immer noch sehr unter den großen Pleiten der vergangenen Jahrzehnte – Vororte und Studentenstädte (Erlangen ist genaugenommen ja beides) profitieren. Vororte davon, dass die gut betuchten Menschen Ihre Kaufkraft in den Ort bringen, und Studentenstädte, dass die gut ausgebildeteten Fachkräfte Unternehmen anlocken bzw. neue gründen. All das bringt wieder Steuereinnahmen und Investitionen.

Speziell für Nürnberg bedeuten solche Rankings immer das, was viele auch über den 1.FC Nürnberg sagen: Die Entwicklungschancen sind da, das Umfeld ist vorhanden. Nur sollte noch einiges investiert werden, damit man da auch mal Erfolge sehen kann. Wäre man böse, könnte man auch sagen, ein kleines Kind hat die tollsten Entwicklungschancen, aber derzeit nimmt man es nicht ernst – und es is auch nicht sicher, dass sich das mal ändert! ;-)

Also, mehr universitäre Einrichtungen nach Nürnberg und Investitionen in den Verkehr, dann wirds in der “langweiligsten Großstadt Deutschlands” bald besser mit den Rankings! :-D

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Markt der langen Gesichter in Nürnberg

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Was tun, wenn Ihnen das Christkind nichts anständiges unter den Weihnachtsbaum gelegt hat? Und zum Umtauschen fehlt die notwendige Quittung? Dann gibt es nach Weihnachten die Möglichkeit, das ganze Versteigern zu lassen und dabei noch einen herrlichen Tag zu genießen: Der “Markt der langen G’sichter” (wie er eigentlich geschrieben wird) findet am Freitag, 27.12.2013 bereits zum 17. Mal in der Frankenmetropole statt.

Von 9:00 bis ca. 17:00 Uhr können unter dem Motto “Kaufen, Schenken und Wegstellen” sog. “weihnachtliche Ausrutscher” versteigert werden. Dabei geht es durchaus unterhaltsam zu: Vertreter aus Politik, Kunst und Kabarett unterstützen diese Aktion ehrenamtlich.

Als Versteigerer fungieren Marion Dorr, Markus Balek und Helmut Föttinger, die Radio-F-Morgencrew. Weiter gehts dann mit Raimund Hautmann, Michael Ziegler und Wolfgang Kindl. Anja Seidel und ein Überraschungsgast übernehmen danach die Versteigerungsrunde. Danach folgen Hilde Pohl und Yogo Pausch. Weiter geht´s mit Marcel Gasde von der Comödie Fürth zusammen mit Bernhard Ottinger. Zum Schluss sind Raimund Hautmann, Michael Ziegler und Wolfgang Kindl nochmal dran. Ob der inzwischen über die Grenzen Frankens hinaus sehr gefragte Oliver Tissot dabei sein wird um die ungeliebten bis skurrilen Weihnachtsgeschenke zu versteigern, bleibt abzuwarten. “Live-Kabarett kostenfrei, da darf man nicht fehlen“ meinte Tissot in 2010! :-)

Organisiert wird der Markt von der Abfallwirtschaft und dem Stadtreinigungsbetrieb Nürnberg und spendet einen Teil des Erlöses für einen guten Zweck: 10 % des Versteigerungserlöses gingen letztes Jahr an das internationale Frauencafé in der Villa Leon, ein Projekt von Imedana e.V.. Besonders schutzbedürftige Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder finden dort eine Anlaufstelle für Beratung und Bildung. Das Projekt wird am Versteigerungstag vorgestellt.

Wer sich das mal anschauen will muss einfach in den Saal des Bürgerzentrums Villa Leon (Schlachthofstr. / Philipp-Körber-Weg 1, direkt an der U-Bahnhaltestelle Rothenburger Straße – GoogleMaps hier) kommen – Der Eintritt ist frei.

Wer dazu noch etwas versteigern will, kann ab 8:00 Uhr die überflüssigen Weihnachtsgeschenke abgeben. Dabei bitte beachten, dass die Ware sich in der Originalverpackung befinden und neu sein muss – Gebrauchte Artikel werden nicht angenommen. Maximal drei Artikel können pro Person bzw. pro Familie abgegeben werden.

Näheres finden Sie

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