Pottenstein in Flammen

Mittwoch, 4. Januar 2017

Alle Jahre wieder herrscht in der Fränkischen Schweiz am Dreikönigstag der Ausnahmezustand: Pottenstein in Flammen – Beschluss der ewigen Anbetung!

Frankenjura.com

(Bild Frankenjura.com)

Alljährlich am 6. Januar feiert die Kirchengemeinde den Brauch der „Ewige Anbetung mit Abbrennen der Bergfeuer“ oder des „Lichterfests“, was auf einen Beschluss des Bamberger Fürstbischofs von 1759 zurückgeht. Während eine Prozession, von einheimischen Handwerkern gefertigte Triumphbögen durchläuft, werden auf den Bergen rund um das idyllisch gelegene Felsenstädtchen ca. 1000 Feuer entzündet. Spektakel in Franken.

Jedes Jahr lockt das Spektakel ca. 20.000 Besucher in die oberfränkische Gemeinde, die um den Ansturm Herr zu werden ab 15:00 Uhr sogar die B470 sperren lässt! Die dadurch entstehenden „Sackgassen“ werden von der Polizei in entgegen gesetzter Fahrtrichtung zum Parken freigegeben – ja die Herren in grün spielen sogar Parkeinweiser.

Im Ortskern werden an jeder Ecke Bratwurstbrötchen („Broodwoschdweggla“), Glühwein, Tee, Bier, etc. von den Einheimischen an provisorischen Ständen angeboten, was einem die Wartezeit bis ca. 17:00 Uhr versüßt. Denn dann werden zum Start des Prozessionszuges die Glocken geläutet und die zahlreichen Helfer und Feuerwehrleute setzen die tausend Feuerstellen in Brand. Nach einiger Zeit bietet sich dem Betrachter ein atemberaubendes Bild, dass man allerdings nur mit Stativ fotografieren sollte “ alle anderen Versuche sind nahezu vergebens?

Pottenstein in Flammen Triumphbogen Beschluß der Ewigen Anbetung

Ich hab es trotzdem versucht, man kann es leider nur erahnen. Auf dem rechten Bild ist rechts von der Bildmitte einer der Triumphbögen zu erkennen.

Zusätzlich zu den Feuerstellen werden auch noch bestimmte Gebäude und Gipfelkreuze rot angestrahlt, was die besinnliche Stimmung noch unterstreicht. Nach ca. 1 Stunde werden die Feuer kleiner und die Leute begeben sich auf die Heimreise, welche, wenn man etwas Geduld mitbringt, gar nicht so schlimm ist wie man es eigentlich erwarten müsste.

Tipp: Von der Autobahn A9 sind es ca. 10 Minuten bis Pottenstein und wenn man nach 15:00 Uhr kommt empfiehlt es sich bereits ab dem Felsenbad mit der Suche nach einem Parkplatz bzw. einer Wendemöglichkeit zu beginnen. Man kann auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und so die Staus umgehen (Infos auf fraenkische-schweiz.de hier). Des weiteren werden die Besucher gebeten den kirchlichen Hintergrund des Festes zu respektieren und auf das Zünden von Feuerwerkskörpern zu verzichten, ebenso wie auf unnötigen, die Prozession störenden Lärm.

PS: Am schönsten wirken die ganzen Feuer natürlich wenn Schnee liegt, was in dem Jahr oben leider nicht der Fall war! 2017 ist es geradezu perfekt!

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Markt der langen Gesichter in Nürnberg

Montag, 12. Dezember 2016

Was tun, wenn Ihnen das Christkind nichts anständiges unter den Weihnachtsbaum gelegt hat? Und zum Umtauschen fehlt die notwendige Quittung? Dann gibt es nach Weihnachten die Möglichkeit, das ganze Versteigern zu lassen und dabei noch einen herrlichen Tag zu genießen: Der “Markt der langen G’sichter” (wie er eigentlich geschrieben wird) findet am Mittwoch, 28.12.2016 bereits zum 20. Mal in der Frankenmetropole statt.

Von 9:00 bis ca. 16:30 Uhr können unter dem Motto “Kaufen, Schenken und Wegstellen” sog. “weihnachtliche Ausrutscher” versteigert werden. Dabei geht es durchaus unterhaltsam zu: Vertreter aus Politik, Kunst und Kabarett unterstützen diese Aktion ehrenamtlich.

Als Versteigerer fungieren Marion Dorr (Radio F) und Markus Balek (Charivari 98,6) sowie der Kabarettist Klaus Karl-Kraus. Weiter gehts dann mit Anja Seidel, unterstützt von Umweltreferent Dr. Peter Pluschke. Es folgen Marcel Gasde und Andreas Hock von der Comödie Fürth in der unterhaltsamen Versteigerungsrunde sowie Hilde Pohl und Yogo Pausch. Zum Schluss sind Ray Hautmann, Michael Ziegler und Wolfgang Kindl dran. Ob der inzwischen über die Grenzen Frankens hinaus sehr gefragte Oliver Tissot dabei sein wird um die ungeliebten bis skurrilen Weihnachtsgeschenke zu versteigern, bleibt abzuwarten. “Live-Kabarett kostenfrei, da darf man nicht fehlen“ meinte Tissot in 2010! 🙂

Organisiert wird der Markt von der Abfallwirtschaft und dem Stadtreinigungsbetrieb Nürnberg und spendet einen Teil des Erlöses für einen guten Zweck: 10 % des Versteigerungserlöses gehen an Förderzentrum für Körperbehinderte, Projekt „ICH bin ICH und NEIN heißt NEIN“ (Berta-von-Suttner-Straße 29, 90439 Nürnberg).

Wer sich das mal anschauen will muss einfach in den Saal des Bürgerzentrums Villa Leon (Schlachthofstr. / Philipp-Körber-Weg 1, direkt an der U-Bahnhaltestelle Rothenburger Straße – GoogleMaps hier) kommen – Der Eintritt ist frei.

Wer dazu noch etwas versteigern will, kann ab 8:00 Uhr die überflüssigen Weihnachtsgeschenke abgeben. Dabei bitte beachten, dass die Ware sich in der Originalverpackung befinden und neu sein muss – Gebrauchte Artikel werden nicht angenommen. Maximal drei Artikel können pro Person bzw. pro Familie abgegeben werden.

Näheres finden Sie

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Die 30 größten Arbeitgeber der Region

Montag, 8. August 2016

Eisbaer_Charlotte_001Die Nürnberger Nachrichten haben mal wieder eine interessante Liste ver- öffentlicht: Die Top 30 der größten Arbeitgeber der Region! Da ich im Jahre 2014 schon einmal so eine Liste (Stand 2012) hier für Mittelfranken veröffentlicht habe, kann ich diese nun auch ganz wunderbar vergleichen. In Klammern die Platzierungen in der alten Liste sowie die Veränderungen der Mitarbeiterzahl:

1. (1) Technologiekonzern Siemens 37.000 Mitarbeiter (+1.000)
2. (2) Autozulieferer INA Schaeffler 10.500 Mitarbeiter (+1.500)
3. (5) IT-Dienstleister Datev 6.813 Mitarbeiter (+ 1.308)
4. (3) Sparkasse in Mittelfranken 6.674 Mitarbeiter (-162)
5. (4) Autozulieferer Bosch 6.000 Mitarbeiter (+/-)
6. (7) Sportartikelhersteller Adidas 4.683 Mitarbeiter (+558)
7. (6) Nutzfahrzeughersteller MAN 4.224 Mitarbeiter (-188)
8. (8) Atomkonzern Areva 3.400 Mitarbeiter (-100)
9. (10) Luftfahrtausrüster Diehl 3.382 Mitarbeiter (+291)
10. (9) Volks- und Raiffeisenbanken Mittelfrankens 3.277 Mitarbeiter (+37)
11. (11) Nürnberger Versicherungsgruppe 2967 Mitarbeiter (+273)
12. (12) Energieversorger N-Ergie 2.682 Mitarbeiter (-7)
13. (14) Hofmann Personal 2.473 Mitarbeiter (+23)
14. (17) Spielwarenhersteller Playmobil 2.393 Mitarbeiter (+442)
15. (13) Dienstleister, Gebäudereiniger Fürst-Gruppe 2.362 Mitarbeiter (-141)
16. (15) Kunststoffindustriebetrieb Rehau Gruppe 2.300 Mitarbeiter (+300)
17. (-) Automobilzulieferer Continental AG 2.213 Mitarbeiter (+2.213)
18. (19) Schreibwaren und Kosmetik Schwan Stabilo 2.028 Mitarbeiter (+149)
19. (-) Marktforschungsinstitut GfK 1.987 Mitarbeiter (+1.987)
20. (18) Personennahverkehrsunternehmen VAG 1.821 Mitarbeiter (-155)

Hier nun endete leider die letzte Tabelle, weshalb nun der Vergleich größtenteils wegfallen muss.

21. (16) Gruppe Verlag Nürnberger Presse 1.786 Mitarbeiter (-204)
22. (20) Versicherungsunternehmen Ergo Direkt 1.792 Mitarbeiter (-69)
23. (-) Autohaus-Gruppe Feser, Graf & Co. 1.740 Mitarbeiter
24. (-) Outsourcing-Dienstleister Sellbytel Group 1.700 Mitarbeiter
25. (-) Drahthersteller Leoni AG 1.485 Mitarbeiter
26. (-) Bauelemente der Leistungselektr. Semikron GmbH 1.412 Mitarbeiter
27. (-) Filialbäckerei Der Beck 1.362 Mitarbeiter
28. (-) Küchenmöbel Schüller Möbelwerk 1.342 Mitarbeiter
29. (-) Kunststoff verarbeitende Betrieb Oechsler AG 1.328 Mitarbeiter
30. (-) Automobilzulieferer Faurencia Exteriors 1.302 Mitarbeiter

Die größten Gewinner in diesem Ranking sind Playmobil (+ 3 Plätze) und Datev (+ 2 Plätze), die größten Zuwächse gab es bei INA Schaeffler (+1.500) und bei Datev (+ 1.308) – Continental AG und GfK zählen nicht, da ich keine Vergleichswerte per 2012 habe. Am meisten abgerutscht ist der Verlag Nürnberger Presse (-5 Plätze) und Fürst, VAG sowie Ergo Direkt mit je -2 Plätzen. Die Belegschaft am meisten geschrumpft in diesem Ranking ist bei Verlag Nürnberger Presse (-204) und MAN (-188).

Schön zu sehen dass die Nürnberger Versicherungsgruppe, jetzt neuer Sponsor beim FCN, in den letzten Jahren wachsen konnte. Schade hingegen dass bei der MAN mit weltweit rund 34.269 Mitarbeitern und Leoni (weltweit sogar 71.970 Mitarbeiter) vergleichsweise wenige in die Region Franken fallen.

Quelle NN Die Top 30 der größten Arbeitgeber der Region

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Franken helau in Veitshöchheim

Samstag, 9. Januar 2016

img_2424Es ist wieder soweit! Der Höhepunkt des Fernsehjahres der dritten Programme ist da: „Fastnacht in Franken“, die TV-Prunksitzung aus den Mainfrankensälenin Veitshöchheim!

Nach den Rekordeinschaltquoten in den letzten Jahren (z.B. 2014: 46,6% oder 2,23 Mio in Bayern – 12,7% oder 3,77 Mio in Deutschland, 2015: Bundesweit 3,9 Mio Zuschauer, Marktanteil in Bayern: 48,1Prozent!, 2016: 47,2 % in Bayern und 3,9 Mio Zuschauer deutschlandweit, trotz Handball-EM) präsentiert Sitzungspräsident Bernd Händel auch diesmal wieder alle Größen der fränkischen Fastnacht:

Oliver Tissot, Peter Kuhn, Otmar „Oti“ Schmelzer, Michl Müller („Dreggsagg“), Die Parodis, Bauchredner Sebastian Reich mit seiner Nilpferddame Amanda sowie natürlich Volker Heißmann und Martin Rassau – und der Sieger der Casting-Show „Franken sucht den Supernarr“, Markus Schüler aus Fürth (Hupkonzert)!

Neben verschiedenen Tanzeinlagen (u.a. die Garde Buchnesia und auch die amtierende deutsche Meisterin der Tanzmariechen, Michelle Maldonado vom Coburger Mohr) werden diesmal wieder als einzige Nicht-Franken die „Altneihauser Feierwehrkapelln“ aus der Oberpfalz zu Besuch sein. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Pavel Sandorf Big Band.

Altneihauser Feierwehrkapelln:Die CSU regiert in manchem Nest, in Bayern ja schon seit der Pest. Und in der Oberpfalz ist nicht ganz klar, ob die Pest nicht besser war.
Die besten Sprüche 2014

Der fränkische Nockherberg

Als Gäste werden neben Stammgast und Lieblingsopfer Barbara Stamm auch der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein, sowie der amtierende Horst Seehofer anwesend sein. Mal sehen, wann auch die kommenden Politgrößen der Partei für Franken in die Kamera winken dürfen! 😉

Die Livesendung ist am 17. Februar 2017 um 19:00 Uhr – und wer das verpasst braucht sich keine Sorgen machen: Der BR wiederholt in Zusammenarbeit mit dem Fastnacht-Verband Franken die Sendung am Tag drauf dem 18.02.2017 um 20:15 und traditionell am Faschingsdienstag, 28.02.2017 um 11:45 Uhr!

Kartenbestellung hier

Franken helau und Nämberch aha!

Bitte vormerken: TV-Prunksitzung Fastnacht in Franken 2018 aus Veitshöchheim findet vermutlich am 02.02.2018 statt!

Weitere Faschingssendungen aus Franken: Fränkische Fastnachtsendungen im Überblick

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18. Fränkisches Bierfest in Nürnberg

Donnerstag, 21. Mai 2015

Die Europäische Bierhochburg feiert wieder! Vom 03. bis 07. Juni 2015 findet im Nürnberger Burggraben schon zum 18. Mal das „Fränkische Bierfest“ statt.

Längster Biergarten Bayerns

…steht in Franken. Im Schatten des Nürnberger Wahrzeichens haben sich wieder ca. 40 Brauereien aus Nürnberg, dem fränkischen Umland und aus den Partnerstädten eingefunden, um in herrlichem Ambiente ihre Spezialitäten auszuschenken (ca. 100 verschiedene Biersorten). Traditionelle Speisen (fränkische Brotzeit), Obstbrände und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, diesmal sogar mit einem „Frankentag“ runden das Angebot ab:

Programm:

Für Kinder: Mini-Bahn, AirBrush-Tattoos, Streichelzoo und Hüpfburg

Geöffnet: Mittwoch (Eröffnung um 17:00 Uhr durch Fränkische Bierkönigin zur Hymne „Mei Nemberch is schee“) Donnerstag und Sonntag ab 11:00 Uhr, Freitag 14:30 Uhr und Samstag ab 14:00 Uhr. Schankschluß is täglich um 23:00 Uhr.

Das Festgelände hinter der Kaiserburg ist über das Hallertor zu erreichen oder über eine Treppe am Tiergärtnertor.

Dieses Fest der Brauereien Frankens ist absolut empfehlenswert! Gerade wenn das Wetter mitspielt ist der Blick auf die hoch aufragende Burg nicht zu übertreffen!

Mehr Infos bei bierfest-franken.de

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Franken feiert Charlotte: Wieder ein Eisbären-Baby im Tiergarten Nürnberg

Freitag, 20. März 2015

Eisbaer_Charlotte_008Es ist schon ein paar Jahre her, da war Nürnberg im Fokus der weltweiten „Och wie süß“-Aufmerksamkeit: 2009 machte Baby-Eisbär Flocke die ersten tapsigen Gehversuche und da von Pflegern aufgezogen, lieferte es ohne Ende niedliche Bilder, die sogar in der TV-Doku-Serie „Nürnberger Schnauzen“ wochentags in die Haushalte flimmerten! Natürlich war die Aufmerksamkeit damals so extrem hoch, weil ein gewisser Knut im Berliner Zoo schon Vorleistung erarbeitet hat.

Wieder Aufmerksamkeit, aber wesentlich ruhiger

Nun geht es wieder rund am Schmausenbuck, möchte man meinen. Denn am 21.11.2014 wurde im Tiergarten der Stadt Nürnberg wieder ein kleiner Eisbär geboren: Die kleine Eisbär-Dame, auf den Namen „Charlotte“ getauft und Schwester der berühmten „Flogge“, wird glücklicherweise von Mutter Vera aufgezogen, weshalb die niedlichen „Baby-Fläschchen-Fotos“ ausblieben.

Eisbaer_Charlotte_005Am 12. März purzelte die kleine „Scharlodde“ zum ersten Mal zusammen mit Eisbärin Vera aus ihrer Geburtshöhle heraus. Seither wird das Gehege erkundet, natürlich unter den interessierten und feuchten Augen zahlreicher Zuschauer und Fotografen. Der Hype is da, aber nicht so wild, dass der kleine „Wuschel“ gestört wird. Die Besucherzahlen steigen, die Gäste haben Freude, so hat jeder was davon! 🙂

Eisbaer_Charlotte_015Charlotte ist das insgesamt 31. Eisbärenjungtier in der gut hundertjährigen Geschichte des Tiergartens in Nürnberg, schreibt der fränkische Tierpark auf seiner Internetseite. Nette Anekdote am Rande ist hier, dass zeitgleich mit ihrer Mutter die berühmte Flocke gerade selbst ihren ersten Nachwuchs aufzieht. In Antibes kümmert sie sich um ihr kleines, was laut Tiergarten klar belegt, dass sowohl die Handaufzucht als auch die Vergesellschaftung mit Rasputin und der Transfer nach Antibes richtige Entscheidungen waren.

Eisbaer_Charlotte_009Wir Besucher und vor allem wir Eltern freuen uns über die vielen hübschen Bilder der flauschigen Dame und können jedem nur raten, gerade passend zur Frühlingszeit dem Nürnberger Tiergarten mal wieder einen Besuch abzustatten. Wie hier auf diesen Bildern zu sehen macht das Eisbär-Mädchen ordentlich Rabatz bietet eine echt tolle Show beim „Wassser-Planschen“. Öffnungszeiten und Preise vom Nürnberger Tiergarten finden Sie hier!

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smart beach tour: Beach-Volleyball am Nürnberger Hauptmarkt

Donnerstag, 7. August 2014

Eisbach_001Wieder ein hippes Großereignis in Nürnberg: Nach dem Red Bull District Ride am 06. und 07.09.2014 kommt am Wochenende vom 15. bis 17. August die Premiere der smart beach tour in die Frankenmetropole! Der Hauptmarkt wird für die größte nationale Beach-Volleyballserie in Europa zu einem großen Strand umgebaut, wodurch die Nürnberger eingeladen sind an allen drei Tagen die olympische Sportart Beach-Volleyball zu erleben – und nicht nur immer die Freizeit-Spieler wie hier in Bild beim Stadtstrand! Der Eintritt ist frei!

In Nürnberg werden dann 44 Frauen- und Männerteams in der Qualifikation sowie im Hauptfeld im Kampft um 10.000 Euro Preisgeld und um wichtige Ranglistenpunkte für die Teilnahme an den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften starten. Es wird als kräftig zur Sache gehen!

Am Freitag, den 15. August startet das Turnier mit der Qualifikation der Frauen und Männer, in der jeweils vier Startplätze für das Hauptfeld ausgespielt werden. Die Hauptfeldspiele starten dann am Samstag und am Sonntag jeweils um 9 Uhr. Das Frauenfinale ist am Sonntag für 14:30 Uhr angesetzt und das Herrenfinale wird um 15:30 Uhr angepfiffen.

Als buntes Rahmenprogramm dient das „Beach-Village“ auf dem Hauptmarkt mit zahlreichen Sponsoren- und Gastronomieständen. Lt. volleyballer.de wird die zweifache Europameisterin Sara Goller als Sky Sport News HD-Reporterin am Wochenende vom smart beach cup in Nürnberg berichten.

Weitere Informationen zur smart beach tour, alle Ergebnisse, Teaminfos und vieles mehr finden Sie hier: www.smart-beach-tour.tv

Zeitplan – der Eintritt ist an allen Tagen und zu allen Spielen frei:
Freitag, 15.08.2014
13:00 – 19:00 Uhr: Qualifikationsspiele der Frauen & Männer

Samstag, 16.08.2014
09:00 – 19:30 Uhr: Hauptfeldspiele der Frauen & Männer

Sonntag, 17.08.2014
09:00 – 12:30 Uhr: Hauptfeldspiele der Frauen & Männer
12:40 Uhr: Spiel um den 3. Platz der Frauen

13:35 Uhr: Spiel um den 3. Platz der Herren
14:30 Uhr: Frauen-Finale
15:30 Uhr: Männer-Finale
anschließend Siegerehrungen

Quelle: volleyballer.de – smart beach tour

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Fränkisches Gedicht: Walberla

Donnerstag, 1. Mai 2014

Nach der „fränksichen Bayernhymne“ habe ich nun ein weiteres fränkisches Gedicht erhalten! Auch das stammt aus dem Gedichtband von Werner Rosenzweig „Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd„! Viele Späße:

„Zur Ehrenbürg steig ich hinauf,
Eine Maß Bier mir oben kauf!“,
Der Preuße spricht am ersten Mai,
„Das ganze Jahr ich drauf mich freu.
Walburgisfest ist angesagt,
Was dieses ist? Bin überfragt!“
Ein Oberfranke aus dem Orte
Vernimmt des Preußens fragend Worte.
Er spricht ihn an und klärt ihn auf,
Erzählt mit klugen Worten drauf:
„Walberla, su haßd der Berch,
Am erschdn Mai herrschd do a Gwerch,
Weil mier im scheena Oberfrangn
Der heiligen Walburga dangn.
Sie schüdzd vor Hexn und Dämonen,
Die do auf diesem Berch drobn wohnen.
Schüdzd unsre Heiser, Viecher, Wälder,
Verdreibd die Hexn vo die Felder.
Bloß aane Nachd, die Höllenbruud,
Am Walberla nu schbuggn dud.
Dees is die Nachd zum erschdn Mai,
Sen alle Hexn mid dabei.
Dann reidns auf ihrm Reisichbesen,
Iehr Zauberbuch dens fleißich lesn,
Und braua sich an Zauberdrank,
Danach sens bsuffn, Gott sei Dank!

Dun zaubern, singa, furchdbar laud,
Do hilfd bloß dees Johannisgraud.
Dorglns bsuffn dann den Berch do runter,
Do schüdzd ganz wirgsam a Holunder.
Am näxdn Dooch, am erschdn Mai,
Is all der Zauber scho vorbei.
A Grund zum Feiern, Schbäßli machen,
Drum lassns mier dann richdi krachen,
Am Walberla, am Berch do drobn,
Wu sunsd Dämonen, Hexn dobn.
Mier feiern dees Walburgisfesd,
Walburga uns schee grießn lässd.
Und jedes Joahr, am erschdn Mai,
Do seid iehr Breißn aa dabei,
Foahrd midn Audo den Berch do rauf
Und fiehrd eich wie die Hexn auf.
Fressd unsre Bradwerschd, saufd unser Bier,
Edz sooch amol, was wolld iehr hier?
Habd kaane Ahnung vo der Gschichd,
Und doch an gscheidn Rausch im Gsichd,
Lassd eiern Dregg und Müll do obn,
Do missn ja die Hexn dobn.
Schee is nemmer auf dem Berch
Mid dem ganzn Breißn-Gwerch.
Blabd doch daham in Nemberch, Ferth,
Dees is der Bladz, wu iehr hie gherd.

(Copyright www.roetten-buch.de)

Das Buch gibt es hier: „Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd

Wieder ein großes Dankeschön an Werner Rosenzweig, dass ich das hier reinstellen darf! 🙂

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Arbeitslosenquoten in Bayern: Schlußlicht Nürnberg

Mittwoch, 16. April 2014

Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal darauf aufmerksam gemacht, dass man bei Statistiken zur Arbeitslosigkeit speziell in Bayern genauer hinsehen sollte – gerade als Franke! Denn die Region um München bzw. Oberbayern ist weiterhin dermaßen stark, dass der gesamte Durchschnitt Bayerns nach oben gezogen wird. Folge davon ist, dass auch die Menschen in Oberfranken in der Zeitung zu lesen bekommen, dass es den Menschen in diesem Bundesland im Vergleich zu anderen Gegenden in Deutschland extrem gut gehe. Das haben sie dann wohl auch bei der nächsten Landtagswahl im Hinterkopf.

Macht man sich aber mal die Mühe, die offiziellen Zahlen der Arbeitsagentur für die 96 Stadt- und Landkreise aufzulisten und zu sortieren, so kommt doch wieder auf das altbekannte Ungleichgewicht bzw. Süd-Nord-Gefälle innerhalb Bayerns ans Tageslicht, dass die Partei für Franken schon lange anprangert. So kann man dann erkennen, dass sich unter den 10 Stadt- und Landkreisen mit der geringsten Arbeitslosenquote nur eine aus Franken, jedoch 6 aus Oberbayern befinden. Am anderen Ende findet man unter den 10 mit der höchsten Arbeitslosigkeit allein schon 5 aus Franken, 2 aus der Oberpfalz und keinen aus Oberbayern. Schlusslicht ist wie seit Jahren weiterhin Nürnberg mit 8,0%!

Rang Landkreise Arbeitslosenquote insgesamt
1 Eichstätt (Oberbayern) 1,6
2 Donau – Ries (Schwaben) 2,2
3 Erding (Oberbayern) 2,3
4 Pfaffenhofen a. d. Ilm (Oberbayern) 2,3
5 Neuburg – Schrobenhausen (Obb) 2,4
6 Unterallgäu (Schwaben) 2,4
7 Erlangen – Höchstadt (Mittelfranken) 2,5
8 Dachau (Oberbayern) 2,6
9 Ebersberg (Oberbayern) 2,6
10 Neumarkt i. d. OPf. (Oberpfalz) 2,6
11 Dillingen a. d. Donau 2,7
12 Regensburg 2,7
13 Freising 2,8
14 Main – Spessart 2,8
15 Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim 2,8
16 Würzburg 2,9
17 Aichach – Friedberg 3,0
18 Landshut 3,0
19 Rosenheim 3,0
20 Augsburg 3,1
21 Dingolfing – Landau 3,1
22 München 3,1
23 Ostallgäu 3,1
24 Roth 3,1
25 Schweinfurt 3,1
26 Weilheim – Schongau 3,1
27 Bad Tölz – Wolfratshausen 3,2
28 Fürstenfeldbruck 3,2
29 Günzburg 3,2
30 Landsberg am Lech 3,2
31 Lindau (Bodensee) 3,2
32 Nürnberger Land 3,2
33 Oberallgäu 3,2
34 Starnberg 3,2
35 Aschaffenburg 3,3
36 Bamberg 3,3
37 Kelheim 3,3
38 Miesbach 3,3
39 Neu – Ulm 3,3
40 Fürth 3,4
41 Rhön – Grabfeld 3,5
42 Straubing – Bogen 3,5
43 Amberg – Sulzbach 3,6
44 Ansbach 3,6
45 Deggendorf 3,6
46 Forchheim 3,6
47 Kitzingen 3,6
48 Traunstein 3,6
49 Miltenberg 3,7
50 Altötting 3,8
51 Haßberge 3,9
52 Ingolstadt, Stadt 3,9
53 Schwandorf 3,9
54 Weißenburg – Gunzenhausen 3,9
55 Rottal – Inn 4,0
56 Bad Kissingen 4,1
57 Erlangen, Stadt 4,2
58 Memmingen, Stadt 4,2
59 Bayreuth 4,3
60 Garmisch – Partenkirchen 4,3
61 Mühldorf a. Inn 4,4
62 Neustadt a. d. Waldnaab 4,4
63 Coburg 4,5
64 Passau 4,6
65 Schwabach, Stadt 4,6
66 Cham 4,7
67 Regensburg, Stadt 4,7
68 Hof 4,8
69 Würzburg, Stadt 4,8
70 Kempten (Allgäu), Stadt 5,0
71 Kronach 5,0
72 Lichtenfels 5,0
73 Regen 5,0
74 Berchtesgadener Land 5,1
75 Freyung – Grafenau 5,1
76 Ansbach, Stadt 5,3
77 Bamberg, Stadt 5,3
78 Kulmbach 5,3
79 Landshut, Stadt 5,3
80 Rosenheim, Stadt 5,4
81 Tirschenreuth 5,4
82 München, Landeshauptstadt 5,5
83 Passau, Stadt 5,9
84 Coburg, Stadt 6,0
85 Aschaffenburg, Stadt 6,2
86 Wunsiedel i. Fichtelgebirge 6,2
87 Kaufbeuren, Stadt (Schwaben) 6,3
88 Schweinfurt, Stadt (Unterfranken) 6,3
89 Amberg, Stadt (Oberpfalz) 6,4
90 Straubing, Stadt (Niederbayern) 6,4
91 Bayreuth, Stadt (Oberfranken) 6,9
92 Augsburg, Stadt (Schwaben) 7,0
93 Fürth, Stadt (Mittelfranken) 7,1
94 Hof, Stadt (Oberfranken) 7,5
95 Weiden i. d. OPf., Stadt (Oberpfalz) 7,6
96 Nürnberg, Stadt (Mittelfranken) 8,0

 

Es handelt sich hierbei um offizielle Zahlen der Arbeitsagentur (Stand März 2014), die von jedermann im Internet eingesehen werden können und die eine deutliche Sprache sprechen. Und das sind keine Probleme der letzten Jahre, sondern eher eine Entwicklung seit Jahrzehnten.

Höchste Zeit also für eine Politik von Franken für Franken!

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Die beschäftigungsstärksten Unternehmen in der Region Mittelfranken

Dienstag, 15. April 2014

Nürnberger EiWer sich schon mal gefragt hat, welches die größten Unternehmen in der Region Mittelfranken aufgrund der Beschäftigten sind, findet hier nun die Antwort. Die NN hat die 20 mitarbeiterstärksten Betriebe aufgelistet, Stand 2012:

1. Technologiekonzern Siemens 36.000 Mitarbeiter
2. Autozulieferer INA Schaeffler 9.000 Mitarbeiter
3. Sparkassen in Mittelfranken 6.836 Mitarbeiter
4. Autozulieferer Bosch 6.000 Mitarbeiter
5. IT-Dienstleister Datev 5.505 Mitarbeiter
6. Nutzfahrzeughersteller MAN 4.412 Mitarbeiter
7. Sportartikelhersteller Adidas 4.125 Mitarbeiter
8. Atomkonzern Areva 3.500 Mitarbeiter
9. VR-Banken 3.240 Mitarbeiter
10. Diehl-Gruppe 3.091 Mitarbeiter
11. Nürnberger Versicherungsgruppe 2.694 Mitarbeiter
12. Energieversorger N-Ergie 2.689 Mitarbeiter
13. Dienstleister und Gebäudereiniger Fürst Gruppe 2.503 Mitarbeiter
14. Personaldienstleister Hofmann Personal 2.450 Mitarbeiter
15. Kunststoffindustriebetrieb Rehau 2.000 Mitarbeiter
16. Unternehmensgruppe Verlag Nürnberger Presse 1.990 Mitarbeiter
17. Playmobil (geobra Brandstätter GmbH & Co. KG) 1.951 Mitarbeiter
18. Personennahverkehrsunternehmen VAG 1.976 Mitarbeiter
19. Schreib-und Kosmetikstiftproduzent Schwan Stabilo 1.879 Mitarbeiter
20. ERGO Direkt Versicherung 1.861 Mitarbeiter

Was auffällt, ist dass die meisten dieser Firmen natürlich in Nürnberg und Erlangen ihren Standort haben, aber gerade aus Herzogenaurach zwei sehr starke Unternehmen stammen. Ansonsten suchen die meisten Betriebe offenbar überwiegend die Nähe zu einer großen Stadt – Standorte wie Zirndorf oder Heroldsberg bleiben für Großbetriebe doch eher die Ausnahme.

Quelle: NN Die größten Arbeitgeber der Region 2012

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