16. Fränkisches Bierfest in Nürnberg

Montag, 13. Mai 2013

Die Europäische Bierhochburg feiert wieder! Vom 29. Mai bis 2. Juni 2013 findet im Nürnberger Burggraben schon zum 16. Mal das “Fränkische Bierfest” statt.

Längster Biergarten Bayerns

…steht in Franken. Im Schatten des Nürnberger Wahrzeichens haben sich wieder ca. 36 Brauereien aus Nürnberg, dem fränkischen Umland und aus den Partnerstädten eingefunden, um in herrlichem Ambiente ihre Spezialitäten auszuschenken (ca. 100 verschiedene Biersorten). Traditionelle Speisen (fränkische Brotzeit), Obstbrände und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm runden das Angebot ab:

Programm:

  • Zünftiges Musikprogramm
  • Verschiedene Volkstanzgruppen auf 4 Bühnen
  • den Betzentanz (Bierfestversion des „Betzenaustanzen“ am 10.06., 14 Uhr)
  • Schau-Brauerei
  • eine Einladung zur Biertour durch den Burggraben mit Gewinnspiel

Für Kinder: Streichelzoo, Kinderschminken und Hüpfburg

Geöffnet: Mittwoch (Eröffnung um 18:00 Uhr durch Fränkische Bierkönigin zur Hymne „Mei Nemberch is schee“) Donnerstag und Sonntag ab 11:00 Uhr, Freitag und Samstag ab 14:00 Uhr. täglich bis 23:00 Uhr.

Das Festgelände hinter der Kaiserburg ist über das Hallertor zu erreichen oder über eine Treppe am Tiergärtnertor.

Dieses Fest der Brauereien Frankens ist absolut empfehlenswert! Gerade wenn das Wetter mitspielt ist der Blick auf die hoch aufragende Burg nicht zu übertreffen!

Mehr Infos bei tourismus.nuernberg.de und bierfest-nürnberg.de

Thema: Nämberch |  11 Kommentare

Markt der langen Gesichter in Nürnberg

Dienstag, 18. Dezember 2012

Was tun, wenn Ihnen das Christkind nichts anständiges unter den Weihnachtsbaum gelegt hat? Und zum Umtauschen fehlt die notwendige Quittung? Dann gibt es nach Weihnachten die Möglichkeit, das ganze Versteigern zu lassen und dabei noch einen herrlichen Tag zu genießen: Der “Markt der langen G’sichter” (wie er eigentlich geschrieben wird) findet am Freitag, 28.12.2012 bereits zum 16. Mal in der Frankenmetropole statt.

Von 9:00 bis ca. 17:00 Uhr können unter dem Motto “Kaufen, Schenken und Wegstellen” sog. “weihnachtliche Ausrutscher” versteigert werden. Dabei geht es durchaus unterhaltsam zu: Vertreter aus Politik, Kunst und Kabarett unterstützen diese Aktion ehrenamtlich. Dieses Jahr ist wieder das Funkhausteam Marion Dorr und Markus Balek, Marcel Gasde von der Comödie Fürth und Bernhard Ottinger, der Nürnberger Umweltreferent Dr. Peter Pluschke und natürlich Yogo Pausch und Anja Seidel, Raimund Hautmann, Wolfgang Kindl und Michael Ziegler. Sicherlich werden wieder hochkarätige Überraschungsgäste wie Oliver Tissot die ungeliebten bis skurrilen Weihnachtsgeschenke versteigern. “Live-Kabarett kostenfrei, da darf man nicht fehlen“ meinte Tissot in 2010! :-) Organisiert wird der Markt von der Abfallwirtschaft und dem Stadtreinigungsbetrieb Nürnberg und spendet einen Teil des Erlöses für einen guten Zweck: 10 % des Versteigerungserlöses gehen dieses mal an das internationale Frauencafé in der Villa Leon, ein Projekt von Imedana e.V.. Besonders schutzbedürftige Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder finden dort eine Anlaufstelle für Beratung und Bildung. Das Projekt wird am Versteigerungstag vorgestellt.

Wer sich das mal anschauen will muss einfach in den Saal des Bürgerzentrums Villa Leon (Philipp-Körber-Weg 1, direkt an der U-Bahnhaltestelle Rothenburger Straße – GoogleMaps hier) kommen – Der Eintritt ist frei.

Wer dazu noch etwas versteigern will, kann ab 8:00 Uhr die überflüssigen Weihnachtsgeschenke abgeben. Dabei bitte beachten, dass die Ware sich in der Originalverpackung befinden und neu sein muss – Gebrauchte Artikel werden nicht angenommen. Maximal drei Artikel können pro Person bzw. pro Familie abgegeben werden.

Näheres finden Sie

Thema: Nämberch |  4 Kommentare

Frankentatort: Endlich, aber man schüttelt schon wieder den Kopf über uns!

Samstag, 20. Oktober 2012

Es ist nicht lange her, da ist der Bayerische Rundfunk über seinen Schatten gesprungen und hat verkündet nun endlich auch einen Tatort aus Franken zu bringen. Somit wäre der BR nicht mehr länger die einzige Sendeanstalt in Deutschland, die sich nur auf eine Stadt beschränkt. So weit, so gut, doch nun hat München wieder einen Grund, uns Franken gegeneinander auszuspielen. Doch, der Reihe nach:

Sicherlich ist die Idee von einem Tatort aus Franken nicht erst in 2010 aufgetaucht. Aber in dem Jahr war es, als eine gewisse Dame von den Nürnberger Nachrichten diese Tatort-Idee als unmögliche politische Forderung der Partei für Franken bezeichnete. Dass sie das schrieb, obwohl viele Franken hinterher diesen Vorschlag trotzdem befürworteten, sei jetzt mal der journalistischen Freiheit zugerechnet.

Als aber fast ein Jahr später die SPD-Rundfunkrätin Inge Aures einen Franken-Tatort in einer Pressemitteilung forderte, war nicht nur die Frankenpartei verwundert, dass das jetzt plötzlich ein riesen Ding war: Bad Kissingens Oberbürgermeister Kay Blankenburg hat sogar gleich eine Bewerbung beim BR eingereicht, doch die Rundfunk-Leute von der Isar schützten sich noch mit der Behauptung, dass der “Münchner Tatort einfach zu erfolgreich” sei! Unglaublich, was?

Von der Luftnummer zum gefeierten Projekt

Ja, so schnell geht das in Bayern. Wie wir Franken nun auf der großen Fernsehbühne wegkommen und ob wir wieder als völlig idiotisch dargestellt werden, so wie 2003 beim Tatort “Der Prügelknabe”, lassen wir jetzt mal völlig außer Acht.

Denn jetzt versucht man bei den Weißwürsten wieder uns Franken gegeneinander auszuspielen – oder es zumindest so aussehen zu lassen. So hat vergangenen Donnerstag die sonst überaus unterhaltsame Sendung “Quer” im BR einen Beitrag produziert, in dem man Passanten auf der Strasse richtig schön wettern ließ: “Nach Aschaffenburg? A naa, des muss nach Wäzburch” – “Natürlich muss des nach Nämberch” – “Ach was, Bamberch is doch viel schöner“!

Der Beitrag im Quer-Blog hier

Wie man die einzelnen Personen angesprochen hat und was die genaue Frage war, sei jetzt mal dahingestellt. Aber man achtete wohl sehr darauf, dass zum Ende das Fazit auch passen würde: “Man kann es den Franken nicht recht machen“!

Denn so war zu hören, dass auch beim Vorsitzenden der Frankenpartei, Herrn Robert Gattenlöhner eine Interviewanfrage gelandet war. Doch der gab zu verstehen, dass man sich auf Seiten der Partei freut, wenn überhaupt mal was aus Franken kommt und dass ein “Franken-Dadord” ohnehin eine super Sache ist.

Hätte in diesen Bericht jetzt nicht so reingepasst. Ein Schelm also, wer böses denkt, warum der BR den vereinbarten Interview-Termin ein paar Stunden später platzen ließ… aber die Zeit war auch wirklich knapp, schon richtig. ;-)

Ich finde…

…es vollkommen natürlich, dass sich die Franken nicht sofort einig sind, bezüglich eines Drehorts. Denn Franken hat nun mal nicht nur EIN Zentrum! Franken hat Vielfalt!

Und genau das ist der springende Punkt: Würde man eine “Spezial-Mordkommission” nach Bamberg setzen, die Fälle in wechselnden Städten zu lösen hat, wäre jedem geholfen und der Zuschauer hat Abwechslung. Wenn man beim TV dahingehend Ideen sucht, dann sollte man sich einfach mal bei Volker Backert melden! Dessen erster Franken-Krimi
mit dem Namen “Das Haus vom Nikolaus (hier bestellen)” spielt nämlich in Coburg, Nürnberg, Würzburg usw.!

Ich bin überzeugter Nürnberger! Trotzdem bin ich nicht der Meinung, dass das dann unbedingt in Nürnberg spielen sollte. Eher halte ich es da mit Herrn Gattenlöhner: Hauptsach’ Franken ist im TV! Wenn dann noch ein paar Statisten fränkisch schmarrn, dann sind wir doch glücklich, oder? :-)

Thema: Franken-Bayern |  4 Kommentare

Geschichte der Kommunikation

Montag, 17. September 2012

Mit einem Augenzwinkern die Geschichte der Kommunikation:

Nachdem russische Wissenschaftler in Moskau im letzten Jahr bis zu einer Tiefe von 100 m gegraben hatten, fanden sie Spuren einer Kupferleitung, die auf ein Alter von 1000 Jahren datiert wurde, und kamen zu dem Schluss, dass ihre Vorfahren schon vor tausend Jahren ein funktionierendes Telefonnetz hatten.

Um nicht davon abgehängt zu werden, gruben in den folgenden Wochen amerikanische Wissenschaftler in Washington auf eine Tiefe von 200 m und dann war in den amerikanischen Zeitungen zu lesen: US Wissenschaftler finden Spuren eines 2000 Jahre alten Glasfaserkabels. Daraus ist zu schließen, dass in Amerika bereits 1000 Jahre vor den Russen hochtechnologisierte digitale Kommunikation zum Standard gehörte.

Eine Woche später berichteten die Nürnberger Nachrichten: Nachdem sie bis auf eine Tiefe von 500 m vorgedrungen waren, haben Wissenschaftler in Nürnberg absolut nichts gefunden. Dies lässt den Schluss zu, dass unsere Vorfahren bereits vor 5000 Jahren schnurlose Mobiltechnologie und W-LAN nutzten!

Franken sind einfach subber! ;-)

Thema: Fränkisch |  Beitrag kommentieren

Fränkische Bayernhymne

Donnerstag, 6. September 2012

Ich habe vor Kurzem eine “Bayernhymne in fränkischer Version” erhalten. Sie stammt aus dem Gedichtband “Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd“:

Fränkische Bayernhymne

Bankrott mit dir, du Land der Bayern,
Geraubte Erde, Frankenland.
Uns’re lieblich weiten Gauen,
Hast genommen, ist’s ne Schand.
Noch heute listig dein Gebaren,
Deinen Taten ich nicht trau,
Armes Franken, musst du darben,
Bei dieser Herrschaft, Weiß und Blau.

Bankrott mit dir, dem Bayernvolke,
Wenn ihr Franken nicht verehrt.
Stets in Zwietracht sind geschieden,
Wut in unsren Herzen gärt.
Dass von der Donau bis zum Maine,
Bis hin zum kleinsten Franken-Gau,
Rot-Weiß sich niemals je vereine,
Mit den Farben weiß und blau.

Gott mit uns, ja Gott mit Franken,
Die wir sind ein deutsch Geschlecht,
Treu beschützen und bewahren
Uns’rer Stämme altes Recht.
Oh wie würden wir gern feiern,
Jeder Mann und jede Frau,
Unabhängig von den Bayern,
Frei von Weiß und frei von Blau.

(Copyright www.roetten-buch.de)

Herzlichen Dank an Werner Rosenzweig, den Verfasser, für die freundlichen Genehmigung! :-)

Thema: Franken-Bayern |  4 Kommentare

Lokalsender räumen ab: Nürnbergs Radios beliebt wie nie!

Donnerstag, 19. Juli 2012

Nach den Erfolgs-meldungen beim Ballungraumsender Franken Fernsehen muss natürlich auch erwähnt werden, dass auch die lokalen Radiosender im Großraum Nürnberg, wie schon seit Jahren, weiter wachsen.

Im Rahmen der Nürnberger Lokalrundfunktage wurden wieder mal die Einschaltquoten der Funkanalyse Bayern 2012 ver­öf­fent­lich­t. Die Beliebtheit der Nürnberger Radiosender aus dem Funkhaus ist groß und steigt auch noch weiter an:

Neue Charivari 98.6

Programmchef Gerald Kappler kann sich über besonders viel “Rückkehrer” freuen. Denn Charivari ist beson­ders stark, wenn man betrachtet, wie viele Menschen einen Radiosender inner­halb von zwei Wochen ein­schal­ten. Beim „weitesten Hörerkreis“ konnte Charivari 98,6 mit 325.000 Hörern um 6 % zulegen.

Radio F
“Radio Franken” um Chef Michi Lein schaffte eine Zunahme in den bei­den wich­tigs­ten Radiokriterien: 118.000 Hörern pro Tag (+18 %) und bei der Stundennettoreichweite ein Plus von 45 % auf 42.000 Hörer. Damit ist Radio F sogar der meist­ge­hörte lokale Radiosender in Franken und Oberpfalz überhaupt.

Gong 97.1

Radio Gong um Chef und Stadionsprecher Guido Seibelt kann diesmal richtig jubeln: 92.000 Hörer pro Tag und eine Stundennettoreichweite, die gegen­über dem Vorjahr um zwei Drittel auf 20.000 Hörer gestei­gert wurde. Außerdem erhielten Sonny Rocket und Captain America für die Moderation ihrer Kult-Sendung „Rock Zock – Reloaded” den begehr­ten Hörfunkpreis der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien!

Hit Radio N1

Das Sendekonzept von Hit Radio N1 mit  aktu­el­len Tophits, Lifestyle und einer “kul­ti­gen Morgenshow” (Flo und Lola Show) ist ebenso erfolgreich: Täglich 139.000 Hörer und eine Stundennettoreich von 28.000 Hörer.

Quelle radioszene.de

Die erfolgreichsten lokalen Radioprogramme in Franken sind Radio Plassenburg in Kulmbach mit 26,0 Prozent und Radio Gong Würzburg mit 25,2 Prozent Tagesreichweite. Hier ist aber auch die Konkurrenz nicht so hoch wie im Großraum Nürnberg.

„Eine echt starke Leistung,” bescheinigt Funkhaus-Chef Alexander Koller den Sendern und meint weiter, dass dies zeige, “wie sehr die Menschen auch in Zeiten der Globalisierung an ihrer Region inter­es­siert” seien.

Ich finde…

…das sind genau die Auswirkungen der Globalisierung! Denn umso mehr wir uns als “Erdenbürger” fühlen, desto mehr versuchen wir unserer Heimat einen Platz einzuräumen. Wobei hier in Franken natürlich noch die jahrelange Einflußnahme durch den BR hinzukommt. Denn bis in die späten 1980er hinein wurde jeder Franke mit Infos aus und über München beschallt. Somit macht das hier natürlich einen besonderen Charme aus, mal Verkehrsmeldungen zu hören, die einem wirklich nutzen und hin und wieder auch mal dem eigenen Dialekt im Rundfunk lauschen zu können. :-)

Thema: Nämberch |  4 Kommentare

Franken Fernsehen boomt: Fast 50% Zuwachs!

Mittwoch, 18. Juli 2012

In der vergangenen Woche ließ der Ballungsraumsender Franken Fernsehen aufhorchen: Die Tagesreichweite wurde gegenüber dem Vorjahr um sensationelle 47% gesteigert und beim Marktanteil ist man führend!

Mit diesem Rekordergebnis setzen sich Fernsehmacher aus dem Süd-West-Park an die Spitze der Zuschauercharts und überflügeln dabei sogar die großen TV-Sender ARD, ZDF, Pro7 usw.: Täglich informieren sich demnach 122.000 Menschen mit Hilfe von Franken Fernsehen über die Metropolregion Nürnberg/Franken. Über eine halbe Million Zuschauer sieht regelmäßig das Programm, so das Ergebnis der Funkanalyse Bayern 2012.

Hauptzeit des Regionalsenders Franken Fernsehen ist die Zeit zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr: Das Magazin “Guten Abend Franken” ist das meistgesehene TV-Programm in den Kabelhaushalten im Sendegebiet. Der Sender erreicht in dieser Zeit einen Marktanteil von fast 18 % und kann sich damit deutlich vor den Mitbewerbern positionieren:

Sender Marktanteil
Franken Fernsehen 17,40%
ProSieben 15,90%
ZDF 11,80%
BR 10,30%
ARD 7,10%

(Marktanteil 18.00-18.30 Uhr, Zuschauer über 14 Jahren in Kabelhaushalten. Quelle: TNS Infratest, Funkanalyse Bayern 2012, hier)

Laut der Funkanalyse wird von den Zuschauern vor allem die Kompetenz der Moderatoren und Reporter gelobt, sowie ein Höchstmaß an Aktualität und Glaubwürdigkeit bescheinigt.

Ich halte…

… es hier mit Geschäftsführer Christoph Winschuh, der “Franken Fernsehen nach dem Relaunch auf dem richtigen Weg sieht”. Denn man merkt richtig, dass dieser Sender reifer geworden ist. Angefangen vom Logo bis hin zu den selbstproduzierten Werbungen ist alles doch um einiges professioneller geworden. Und auch witziger, so wie dieser Spot hier für ein amerikanisches Diner. :-)

Dieser unglaubliche Zuwachs von 47% denke ich kommt in erster Linie durch die Umstellung der Satellitentechnik von analog auf digital im April diesen Jahres. Ansonsten käme das ja einem Erdrutsch gleich, der aber so hier in Franken nicht festzustellen war.

Aber zusammenfassend ist zu sagen: Die Zeit des fremdschämens ist vorbei! Auch ich kuck den Sender wieder sehr gerne! :-)

Mehr bei Franken Fernsehen

Thema: Franken allgemein |  Beitrag kommentieren

Verwaltung von Nürnberg erhält gute Noten

Dienstag, 17. Juli 2012

Die Einwohner Nürnbergs haben ihrer Stadtverwaltung ein gutes Zeugnis ausgestellt: In einer Umfrage unter 2.800 Bürgern in den 15 größten deutschen Städten landete die Frankenmetropole auf dem dritten Rang. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Wirtschaftsmagazins “Focus Money” sind nur in Düsseldorf und Hannover die Bürger noch zufriedener.

München erreichte in der Umfrage Rang 4, vor Frankfurt am Main, Duisburg, Dresden, Essen, Bremen, Dortmund, Stuttgart und Leipzig. Schlusslicht in dieser Rangliste ist Berlin, nur knapp geschlagen von Köln (Platz 14) und Hamburg (Platz 13).

Bewertet wurde das Gesamtbild der Verwaltungen anhand von 25 einzelnen Kriterien in sechs Kategorien: Grundversorgung, Bürgerservice, Bürgerdialog, Nachhaltigkeit und Verantwortung, Leistungsangebot und Bürgerberatung. Als einzige Großstadt erzielte Düsseldorf  in allen Bereichen die Bestnote “sehr gut” und landete vor allem bei den Familien auf Platz eins.  Bei den Senioren ist Nürnberg Spitzenreiter, Singles fühlen sich in Hannover am wohlsten. Berlin kam dagegen bis auf die Kategorie Grundversorgung (“ausreichend”) durchgehend nur auf “ungenügend”.

Ich denke…

…der Franke an sich und im Besonderen der Nürnberger hat hier wieder die Möglichkeit für seine unnachahmliche subversive Betrachtungsweise. Bestimmt titelt bald irgendein Blatt von der Pegnitz “Hauptstadt der Alten” oder “Senioren-Stadt Nr.1″. ;-) Ich finde dagegen, dass das durchaus ein positives Ergebnis ist und Nürnberg damit sicherlich auch wuchern könnte.

Aber wahrscheinlich kam das Ergebnis nur zustande, weil jeder der befragten Norisern zu jedem Kriterium sagte: “Bassd scho“! ;-)

Quelle derwesten.de

Thema: Nämberch |  Beitrag kommentieren

Hafen Nürnberg: Direktverbindung nach Rotterdam

Mittwoch, 27. Juni 2012

Der Nürnberger Hafen und das Güterverkehrszentrum schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Mit dem Erfolg wächst auch das Angebot:

So wird nach den Direktverbindungen nach Bologna und nach China zukünftig auch der größte Seehafen Europas in Rotterdam direkt angesteuert.

Drei Mal in der Woche werden nun Containerzüge ohne Zwischenstopp zwischen den beiden Häfen verkehren. Die Fahrtzeit auf der ca. 870 Kilometer langen Strecke verkürzt sich laut Stadt Nürnberg um zwei Tage und beträgt nur noch rund 15 Stunden! Die Einsparung kann gelingen, weil die Verbindung nicht mehr wie bisher über Duisburg geführt wird.

Das Güterverkehrszentrum Nürnberger Hafen ist mit mehr als 15 Millionen Tonnen Güter Umschlag im Jahr der größte Logistikstandort im süddeutschen Raum!

Quelle: Studio Franken

Thema: Nämberch |  Beitrag kommentieren

Das Positive am Dürer-Gate: Die Franken wachen auf!

Donnerstag, 1. März 2012

Man kann nur jeden beglückwünschen, der in den letzten Wochen aufmerksam die Zeitung gelesen hat! Denn selbst einem “nicht-militanten” Franken dürfte da klar geworden sein, dass wir Franken sog. “Unterbayern” sind und an der Isar möglichst nichts an diesem Zustand geändert werden soll: Die Frechheiten bei der Dürer-Ausleihe waren da am deutlichsten, als sich die ach so renomierte Alte Pinaktothek zu Falschaussagen und der Verleumdung des GMN erdreistete, die extremen Schäden am Gemälde hätten die Franken 1971 verursacht. Dass diese Risse und Farbverluste seit ca. 1934 bestehen und somit 41 Jahre vor der heutigen Transporttechnik in den 70ern kein Ausleih-Problem darstellten – und vor allem die Schäden NICHT vergrößerten, dürfte erneut Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Münchner Spezialisten hervorrufen. Das “Entgegenkommen” der Pinakothek, dass jeder GMN-Besucher umsonst ins bairische Kunsthaus kann, darf ruhig als gezielte Ohrfeige für Frankens Dürer-Freunde und als reines “Besucherweglocken” verstanden werden.

Also darf das Selbstbildnis nicht in die angestammte Heimat kommen und reiht sich damit in die seit Jahrhunderten “versteckten” fränkischen Kunstschätze ein, die auch dazu beitragen, dass die Isarmetropole die leuchtende Kulturstadt geworden ist, die sie heute gerne unterstreicht.

Auch in Bamberg zeigt man sich enttäuscht, dass die Heinrichskrone des Bamberger Domschatzes ebenfalls nicht wandern darf. Man durfte sich aber aus eigenen Mitteln eine Kopie fertigen, weshalb nun eine “Süddeutsche” Zeitung völlig uncodiert vom “depperten Franken” schreiben und sich lustig machen darf.

Inzwischen aber wächst der ohnehin schon beeindruckende Kulturstatus der Landeshauptstadt weiter, sodass ein 4. Konzertsaal aber sowas von nötig geworden ist und wohl auch finanziert und gebaut werden wird. Dass man auf der anderen Seite des Weißwurstäquators (= Donau) solch Bauten weitaus nötiger hätte, wird geschickt übergangen und abermals belächelt.

Aber nicht nur bei den Kunstschätzen regen wir zu Hohn und Spott an: Nicht nur die Frankenpartei fordert seit langem schon einen Tatort aus Franken, um sich gleichberechtigt als ein Teil von Deutschland präsentieren zu können. Doch München bleibt bei nein, weil das was bei allen anderen Tatort Sendeanstalten geht (teilweise sogar drei Tatort-Städte) in Bayern eben nicht möglich ist. Das Argument, dass aus Franken ein nicht unbeachtlicher Teil der Rundfunkgebühren stammt, sei an dieser Stelle zu x-ten Mal angeführt.

Um beim Fernsehen zu bleiben: Vor kurzem spielte das deutsche Davis-Cup-Team in Bamberg gegen Argentinien, doch keiner hat es mitbekommen, weil der BR als ansässiger Sender nicht übertragen wollte. Gut, man kann jetzt sagen, dass die grossen Zeiten der Tennisübertagungen seit Becker und Stich vorbei sind, aber warum wurde dann 2009 der Davis-Cup aus Garmisch übertragen? Sport ist nunmal auch ein Teil von Kultur, und schon wird es einem klar, worum es geht.

Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, gilt natürlich nicht nur für diese weichen Standortfaktoren, sondern auch für wichtige Infrastrukturprojekte, wie z.B. der Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg-Bayreuth-Hof bzw. Nürnberg-Cheb (Eger). Denn bei beiden Strecken reicht der Fahrdraht bis an die Grenzen Bayerns heran, Sachsen sowie auch Tschechien sind in Vorleistung getreten, nur Bayern ist bisher seinem Teil der Abmachungen nicht nachgekommen. Lieber wäre man für die Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg, was die Regionen um Bayreuth, Nürnberg usw. langfristig vom Fernverkehrsnetz abkoppelt und in Sachen Güterverkehr den Rangierbahnhof Nürnberg schwächen würde. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Doch nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden, sagte schon Niccolò Machiavelli. Und so ist es auch diesmal: Denn diese frechen Aktionen schaffen es immer mehr Franken wachzurütteln! War es am Anfang nur der Fränkische Bund e.V. der auf Mißstände hinwies, so ist 2009 mit der Partei für Franken eine Kraft entstanden, die diese Fehler auch anpacken kann. Zudem mehren sich heutzutage auch Zeitungen, welche diese brisanten Themen ansprechen und durchaus kritisch berichten. Die “neue” Abendzeitung Nürnberg ist sogar völlig auf den Zug “München gegen Nürnberg” aufgesprungen, weil sie merken, dass das die Leser interessiert! Und sieht man sich Presseübergreifend die Leserbriefe an, so sieht man auch hier, dass die Franken endlich aufstehen.

Zeit wirds!

Thema: Franken-Bayern |  4 Kommentare