Essen wie Kochprofis aus Franken

Mittwoch, 11. Oktober 2006 |  Autor:

In der RTL2-Sendung „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“ am 09.10.2006 (35. Das Brauhaus in Moers) kam es zu folgendem Dialog zwischen Stefan Marquard und Ralf Zacherl, weil Mario Kotaska nicht wusste was „Stadtwurst mit Musik“ ist:

SM: „…Stadtwurschd mit Zwiebeln“
RZ: „Also ein Wurstsalat für Arme sozusagen…“
SM: „Hör mal, simma etz Anti-Franken, oder was? Weil dann rauchts irgendwann amal!“
RZ: „Du Säggl, ich bin vielleicht selbst einer!“

Was mich zu Nachforschungen veranlasste, denn ich dachte immer, dass der fränkische Akzent von Stefan Marquard an seinem Arbeitsverhältnis beim Gasthof „Rottner“ in Nürnberg (1985-1987) liegt.

Aber über die Internet-Seite von Stefan Marquard hab ich herausgefunden, dass er in Schweinfurt geboren wurde und zwischen 1979 und 1987 in Volkach, Würzburg und Nürnberg gearbeitet hat, bevor es ihn nach Oestrich-Winkel im Rheingau verschlagen hat.

Du Säckl, ich bin vielleicht selbst Franke!

Überraschter war ich da schon eher bei Ralf Zacherl: Geboren in Wertheim, dort im Stadtteil Sachsenhausen aufgewachsen, und nach seiner Ausbildung sogar von 1991 bis 1992 bei Stefan Marquards Restaurant „Drei Stuben“ in Meersburg am Bodensee angestellt! Er is also ein waschechter Franke!

Leben und kochen wie Gott in Franken

Das beweist doch wieder einmal mehr, wie gut die fränkische Küche und die fränkischen Köche sind! Auch Werner Theurich hat in seinem Bericht „Regionale Küche: Leben wie Gott in Franken“ auf spiegel.de davon geschwärmt: Wein und Bier in trauter Eintracht, dazu rustikales Essen, augenschmeichelnde Landschaft und jede Menge Kultur: Im Frankenland lässt sich’s aushalten. Vegetarier sollte man allerdings nicht sein…

Mehr finden Sie hier:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,431904,00.html

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Thema: Franken allgemein

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