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Pottenstein in Flammen

Montag, 4. Januar 2010 | Autor: andy

Alle Jahre wieder herrscht in der Fränkischen Schweiz am Dreikönigstag der Ausnahmezustand: Pottenstein in Flammen!

Frankenjura.com

(Bild Frankenjura.com)

Alljährlich am 6. Januar feiert die Kirchengemeinde den Brauch der “Ewige Anbetung mit Abbrennen der Bergfeuer” oder des “Lichterfests”, was auf einen Beschluss des Bamberger Fürstbischofs von 1759 zurückgeht. Während eine Prozession, von einheimischen Handwerkern gefertigte Triumphbögen durchläuft, werden auf den Bergen rund um das idyllisch gelegene Felsenstädtchen ca. 1000 Feuer entzündet.

Jedes Jahr lockt das Spektakel fast 20.000 Besucher in die oberfränkische Gemeinde, die um den Ansturm Herr zu werden ab 15:00 Uhr sogar die B470 sperren lässt! Die dadurch entstehenden “Sackgassen” werden von der Polizei in entgegen gesetzter Fahrtrichtung zum Parken freigegeben – ja die Herren in grün spielen sogar Parkeinweiser.

Im Ortskern werden an jeder Ecke Bratwurstbrötchen (“Brotwoschdweggla”), Glühwein, Tee, Bier, etc. von den Einheimischen an provisorischen Ständen angeboten, was einem die Wartezeit bis ca. 17:00 Uhr versüßt. Denn dann werden zum Start des Prozessionszuges die Glocken geläutet und die zahlreichen Helfer (Die Feuermacher von der Schlossleithe) und Feuerwehrleute setzen die tausend Feuerstellen in Brand. Nach einiger Zeit bietet sich dem Betrachter ein atemberaubendes Bild, dass man allerdings nur mit Stativ fotografieren sollte ” alle anderen Versuche sind nahezu vergebens?

Pottenstein in Flammen Triumphbogen Beschluß der Ewigen Anbetung

Ich hab es trotzdem versucht, man kann es leider nur erahnen. Auf dem rechten Bild ist rechts von der Bildmitte einer der Triumphbögen zu erkennen.

Zusätzlich zu den Feuerstellen werden auch noch bestimmte Gebäude und Gipfelkreuze rot angestrahlt, was die besinnliche Stimmung noch unterstreicht. Nach ca. 1 Stunde werden die Feuer kleiner und die Leute begeben sich auf die Heimreise, welche, wenn man etwas Geduld mitbringt, gar nicht so schlimm ist wie man es eigentlich erwarten müßte.

Tipp: Von der Autobahn A9 sind es ca. 10 Minuten bis Pottenstein und wenn man nach 15:00 Uhr kommt empfiehlt es sich bereits ab dem Felsenbad mit der Suche nach einem Parkplatz bzw. einer Wendemöglichkeit zu beginnen. Man kann auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und so die Staus umgehen (Infos auf pottenstein.de hier). Des weitern werden die Besucher gebeten den kirchlichen Hintergrund des Festes zu respektieren und auf das Zünden von Feuerwerkskörpern zu verzichten, ebenso wie auf unnötigen, die Prozession störenden Lärm.

PS: Am schönsten wirken die ganzen Feuer natürlich wenn Schnee liegt, was dieses Jahr leider nicht der Fall war!

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Kino-Drama aus Franken: Das Schweigen

Mittwoch, 5. August 2009 | Autor: andy

Das Frankenland als Film-Kulisse gibt es leider viel zu selten. Nicht umsonst stürmen alljährlich die Nürnberger Kino-Fans die x-te Vorführung des “Macho Man” beim SommerNachtFilmFestival! Bald gibt es aber adäquaten Ersatz, womöglich auch von höherer Qualität:

Derzeit finden nämlich Dreharbeiten für den Film ,Das Schweigen’ beim alten Ölhafen am Europa-Kanal bei Eggolsheim (Nähe Forchheim) statt. Namhafte Schauspieler und ca. 200 Komparsen aus der Region arbeiten unter der Regie des aus Erlangen stammenden Baran bo Odar an dem mysteriösem Drama.

“Das Schweigen” basiert auf dem gleichnamigen Kriminal-Roman von Jan Costin Wagner erzählt vom Verschwinden der 13-jährigen Sinikka an genau derselben Stelle, an der 23 Jahre früher ein junges Mädchen ermordet worden war. Während für Sinikkas Eltern das unerträgliche Warten beginnt, wird die Mutter der ermordeten Pia grausam von der Vergangenheit eingeholt.

Weitere Drehorte dieses Kino-Films sind neben Erfurt auch die Nürnberger Bauernfeindsiedlung, das Frankencenter (ehem. Frankenzentrum), das Forchheimer Annafest und das Erlanger Freibad West.

Für den Streifen des preisgekrönten Nachwuchs-Regisseurs und Drehbuchautors Baran bo Odar sind 2,4 Millionen Euro angesetzt, die u.a. mit 300.000 Euro vom MDM Mitteldeutschen Medienfond und vom MEDIENBOARD gefördert werden. Haupt-Akteure des Film werden von Stars wie Katrin Sass (Good bye, Lenin!«), Burghart Klaußner («Requiem«, «Die fetten Jahre sind vorbei«) und Sebastian Blomberg («Baader-Meinhof-Komplex«) dargestellt? Die Schauspieler schätzen neben dem gelungenen Drehbuch vor allem auch das entspannte Arbeiten mit dem Erlanger Nachwuchstalent. (Bilder von der Dreharbeiten hier)

Kinostart für “Das Schweigen” wird im Frühjahr 2010 sein.

Mehr bei auf der Seite des Regisseurs baranboodar.com

oder unter www.das-schweigen-film.de

Update! Ein weiterer Film aus Franken: Hanni & Nanni-Film: Die Stars drehen in Franken
(ABENDZEITUNG)

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10 Jahre Klassik Open Air in Nürnberg

Sonntag, 26. Juli 2009 | Autor: andy

Klassik Open Air Nürnberg

Klassik Open Air Nürnberg

Dieser Sommer, der eigentlich keiner ist, hatte ein Nachsehen mit den fränkischen Klassik-Fans: Annehmbare Temperaturen und zum Glück kein Regentropfen beim 10. Picknick im Park! Abermals hatten sich ca. 60.000 Zuschauer auf dem Luitpoldhain eingefunden um den 87 Musikern der Nürnberger Philharmoniker zu lauschen und einen schönen Abend zu geniesen. Neu-Moderatorin Sabine Sauer, von deren Verpflichtung die Nürnberger gar nicht begeistert waren, führte durch den Abend – immerhin hatte sich die Münchnerin Worte wie “Schäufala” und “Drei im Weggla” draufgeschafft – mit “Sternlasschbeier” hatte sie noch deutliche Probleme. Vielleicht war es auch nur ein kurzer Anfall von “zum 10jährigen müssen wir was aus der Landeshauptstadt holen” und im nächsten Jahr darf wieder Anja Weigmann ran, die es verdient hätte – die is wenigsten nicht so überdreht!

Im Großen und Ganzen war das “Festival” natürlich wieder ein voller Erfolg! Unter dem Motto “Summertime – Swing und Symphonie” leitete Dirigent Christof Prick musikalisch durch den Abend. “Die lustigen Weiber von Windsor”, “Der Nussknacker”, “Dreigroschenoper”, “Bolero” um nur mal die bekanntesten Stücke zu nennen. Wieder einmal waren “Kenner” und “Banausen” zusammen bei einem Konzert – auch eine Art der Völkerverständigung, wie geschaffen für die “Stadt der Menschenrechte”. Einfache Regel: Die Kenner sind die, die zuerst klatschen. Wenn man das abwartet, kann man nichts falsch machen! ;-)

Zum Abschluß gabs noch ein herrliches Feuerwerk! Ein toller Abend, eine tolle Aktion! Hut ab, Nürnberg!

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Vorbild fürs Burgviertel: Barfußgässchen Leipzig

Samstag, 20. Juni 2009 | Autor: andy

Ich hab ja vor Kurzem Wiens Coppa Cacrana als Vorbild für den Wöhrder See erwähnt. Heute will ich mal das Barfußgässchen in Leipzig vorstellen:

Man stelle sich vor: Kneipe an Kneipe, Außenbestuhlung an Außenbestuhlung. Ein Domizil profitiert von anderen, nur der Stamm-Gast weiß in welcher Gaststätte er sich befindet… das sind Synergieeffekte in einer Gasse komprimiert! Und das wäre doch was fürs Burgviertel Nürnbergs. Im Weißgerbergässchen so etwas zu realiesieren ließe Touristen, Studenten und andere mit der Zunge schnalzen! Ein Mekka, garniert mit dem überragenden Fränkischen Bier – kein Hahn würde mehr nach der Längsten Theke der Welt (Düsseldorf) krähen! Anlaufstelle für jung und alt!

Was für ein Traum! Unter welchen Bedingungen kann man eigentlich in den Stadtrat gewählt werden? Vielleicht trete ich ja für DIE FRANKEN bei der Stadtratswahl an… ;-)

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Bierfest on the rocks

Donnerstag, 11. Juni 2009 | Autor: andy

Bis jetzt hat das Bierfest im Nürnberger Burggraben etwas Pech mit dem Wetter. Nach einem der ersten Regenschauern sind wir heute eingelaufen – wenigstens waren dann ein paar Sitzplätze frei. Nun aber kurz vor Ende, als sich jeder noch das Gute-Nacht-Seidla schnappen wollte, gab es sogar einen Graupelschauer! Die Eiskügelchen flogen mir auch in mein Schanzenbräu rein – Seidla on the rocks!

Das Fränkische Bierfest ist eine Veranstaltung, die ihresgleichen sucht. 28 hervorragende Brauereien aus Franken (abzüglich 4 Gastbrauereien aus dem bayerischen und macedonischen Ausland) locken im idyllischen Schatten der Kaiserburg Gäste aus Nah und Fern! Andere Regionen würden sich um eine solche Vielfalt und auch Veranstaltung reissen! Ein Traum! Das Mekka für alle Bierfans!

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Genauer hingesehen: CSU doch abgestraft!

Montag, 8. Juni 2009 | Autor: andy

Nach den ersten Zahlen am gestrigen Abend und dem “triumphalen” Einzug von Monika Hohlmeier und der CSU in das Europäische Parlament, waren anfangs keinerlei Spuren von Enttäuschung bei den Wählern zu erkennen. Im Gegenteil konnte Ministerpräsident Seehofer verkünden: “Die CSU ist wieder da!” – wohl beim Glubb-Aufstieg abgekuckt…

Die heutigen Zeitungen vermitteln nun nach genauerem Hinsehen aber ein anderes Bild. So nennt die Süddeutsche (“Hohlmeier-Malus in Franken“) in Mittelfranken Verluste von “13,4 Prozent”, in Oberfranken liegen diese “bei 12,5 Prozent” und führt das auf die Kandidatur der Oberbayerin Monika Hohlmeier zurück. Die Nürnberger Nachrichten (“Überraschende Abstürze und Aufstiege“) nennen für die Stadt Bayreuth CSU-Verluste von “über 13 Prozent und im Landkreis sogar 18%”, und verkünden in Nürnberg (-11,5%) die “Schlappe für Markus Söder“. Zitat: “…sein Slogan, die CSU sei die wahre Nürnberg-Partei, scheint nicht ganz mit der Wirklichkeit kongruent zu sein“! Dem ist nichts hinzuzufügen! :-)

Die CSU-Zahlen nach Regierungsbezirken ergeben das gleiche Bild:

Oberfranken 45,9 -12,5
Mittelfranken 37,7 -13,4
Unterfranken 50,7 -7,1
Oberbayern 46,0 -8,6
Niederbayern 46,6 -8,8
Oberpfalz 52,9 -8,9
Schwaben 54,5 -7,1

Aber mich würde nicht wundern, wenn diese “leichte Protestaktion” bei der CSU überhaupt nicht angekommen ist – nun ja, bessere Chancen für eine fränkische Partei! ;-)
Die müsste aber auf jeden Fall an der niedrigen Wahlbeteiligung von 40,1 Prozent arbeiten!

Uneingeschränkt positiv ist trotz allen Franken-Bayern-Differenzen das zu vernachlässigende Ergebnis der rechtsradikalen Parteien: z.B. Republikaner Mittelfranken 1,4% (-0,7%); Oberfranken 1,6% (-0,9%), Unterfranken 1,7% (-2,0%)! Das tut Franken gut!

Ausführliche Wahlergebnisse beim Landeswahlleiter

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Fernseh-Deutschland guckt wieder weniger auf Franken

Samstag, 18. April 2009 | Autor: andy

Ich muss ja zugeben, dass ich beide Sendungen nicht kucke. Aber gefreut hab ich mich doch jedes Mal, wenn im lokalen Rundfunk das Weiterkommen der Franken bei DSDS und Germany’s next Top-Model vermeldet wurde.

Bei Dieter Bohlens “Deutschland sucht den Superstar” war die Nürnbergerin Vanessa Neigert erst in der 5. Mottoshow (als 6. Beste) ausgeschieden. Auf “Fräulein Neigert“, wie sie von den Schlagerfans auch genannt wurde, wurde sogar Jürgen Drews aufmerksam, der in Zukunft einige Projekte mit ihr starten will. Nun ruhen die fränkischen Hoffnungen auf der Schweinfurterin Sarah Kreuz, mit der sich  Vanessa ein Zimmer teilte.
(Mehr bei NN “DSDS: Schlagerkummer lohnt sich nicht“)

Bei Heidi Klum’s Castingshow “Germany’s next Top-Model” ist Katrina Scharinger in der 10. Episode gescheitert. Die blonde Walpersdorferin (bei Rednitzhembach) kann sich als 9. Beste bezeichnen – letzendlich fehlte es ihr aber laut Jury-Meinung an “Showqualitäten, Glauben an sich selbst und ein bisschen auch an Anmut“. Letztendlich denke ich aber, dass sie genauso wie Lena Meier aus Schnaittach ihren Weg machen wird.
(Mehr bei NN “Top-Model: Kein Foto für Katrina” und “Topmodel aus Rednitzhembach unter den Top Ten“)

Wer sich jetzt wundert, warum hier auch über solche Themen geschrieben wird: Ganz einfach, wenn Franken im BR kaum zu sehen ist, dann muss man sich eben an jeden Strohhalm klammern… ;-)

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Statue: Finanzierungs-Wirren um Vossberg?

Montag, 6. April 2009 | Autor: andy

In der vergangenen Woche berichtete die BR-Sendung “Capriccio” unter der Überschrift “Der Riesen-Heiland auf Tour!” über den Investor des Mamutprojekts, um das sich inzwischen mehrere Kommunen in Franken (Wassertrüdigen, Rödental bei Coburg) fast schon streiten.

Bei der ganzen Diskussion um das „Hineinpassen“ des Monuments in die fränkische Landschaft, hat noch keiner Fragen zu den Finanzierungsplänen oder zur Seriosität des Investors gestellt? Capriccio hat da mal nachgefragt:

Der Großinvestor Harry Vossberg gab zur Finazierungsgrundlage im Juni 2008 an, dass es „sehr viele christlich eingestellt Kaufleute“ gäbe, die bereit seien „einen Teil ihrer Gewinne und ihres Vermögens in diese Statue zu spenden“. Doch bisher hätten die Bürgermeister keine entsprechenden Unterlagen zu Gesicht bekommen. Capriccio hat deshalb bei Vossberg um eine schriftliche Stellungnahme zu seinen wirtschaftlichen Aktivitäten gebeten, doch dieser will sich „bislang der Öffentlichkeit gegenüber dazu nicht äußern“.

Inzwischen habe Capriccio aber herausgefunden, dass die Staatsanwaltschaft Stralsund zur Zeit gegen Vossberg und einen langjährigen Geschäftspartner wegen Insolvenzverschleppung und Bankrott ermittle – Vossberg betrachtete diese aber (logischerweise) als ungerechtfertigt.

Als nächstes ergab eine Internet-Recherche der Capriccio-Redakteure eine große Anzahl von Firmennamen: u.a. drei PR-Agenturen, Firmen für Immobilien und Städtebauentwicklung und sogar eine Filmproduktion. „Alles unter der immer gleichen Dresdner Adresse“, aber keines der Unternehmen finde sich im deutschen Handelsregister.

Zudem hätte Vossberg quasi als Referenz die Entwicklung eines neuen Nutzungskonzeptes für ein „noch nicht gebauten Berliner Bürokomplex“ (Fünf-Sterne-Hotel und mondäne Wohnanlage) angegeben. Nun habe aber das Architekturbüro, das diese Gebäude (wirklich) geplant hat mitgeteilt, dann man keinen Herrn Vossberg kenne und Klage wegen Urheberrechtsverletzung erwäge.

Igendwie scheint das ganze Finanzierungskonzept recht undurchsichtig. Also sei jedem fränkischen Brügermeister geraten, sich hier erst einmal konkret abzusichern und sich nicht von den Millionen-Plänen und den Hotelkapazitäten blenden zu lassen!

Interview mit Rödentals Bürgermeister:

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Mehr bei Capriccio vom 26.03.2009

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Allianz gegen Rechtsextremismus

Donnerstag, 19. März 2009 | Autor: andy

Reichsparteitagsgelände in NürnbergHeute findet in Nürnberg ein Treffen von rund 300 Vertretern von Kommunen aus der Metropolregion Nürnberg, sowie zivilgesellschaftlicher Initiativen und Organisationen. Ziel ist es eine “Allianz gegen Rechtsextremismus” zu gründen.

Grund ist, dass auch die Ortschaften im Frankenland und der benachbarten Oberpfalz immer häufiger zu Schauplatz von rechtsextremen Kundgebungen oder Aufmärschen werden. Mit diesem Zusammenschluss innerhalb der Allianz will man in der Metropolregion Nürnberg solchen Dingen gemeinsam entgegenwirken.

Dr. Hans Hesselmann, der Leiter des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg, das in diesem Bündnis eine zentrale Stellung einnimmt, sagte in einem Interview gegenüber dem Boten (Nürnberger Land), dass “der Rechtsextremismus längst keine Randerscheinung mehr ist“. Bisher seien “von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet rechtsextreme Strukturen entstanden, die unsere freiheitliche Demokratie in Frage stellen“. Weiter sagte es, das gerade die Metropolregion zu einem “Hauptaktionsgebiet der NPD und anderer rechtsextremistischer Vereinigungen” geworden sei, dem es entgegen zu wirken gilt.

Ich finde…

…gerade für die “Stadt der Menschrechte“, deren schlimme Vergangenheit einem auch baulich ständig im Ort begegnet, ist es löblich, aber auch extrem wichtig solche Zeichen zu setzen! Weiter so Herr Maly!

Der Bote: Interview mit Hans Hesselmann
NZ: Kommunen bieten Nazis die Stirn
Studio Franken: Allianz gegen Rechtsextremismus

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Christus-Statue auf Pilgershöhe bei Coburg?

Donnerstag, 12. März 2009 | Autor: andy

Wie schon angekünigt haben sich nach dem Ausstieg von Wassertrüdigen aus dem “Mega-Christus-Projekt” bei Investor Harry Vossberg schon andere fränkische Orte beworben. Eine davon wird wohl Rödental gewesen sein.

Denn nun soll im Landkreis Coburg auf der „Pilgershöhe“ (Google-Maps hier) zwischen Unterwohlsbach und Fornbach diese 55-Meter-Statue errichtet werden. Rödentals Bürgermeister Gerhard Preß sieht darin “eine einmalige touristische Chance für die ganze Region“. Landrat Michael Busch findet dass aus wirtschaftlicher Sicht sei so ein Projekt in einem strukturschwachen Gebiet „natürlich diskutabel“ sei. Wie schlecht muss es unsren fränkischen Orten gehen, wenn wir uns die Landschaft zukleistern lassen, nur um überhaupt die Aussicht auf Touristen zu haben…?

Auf der anderen Seite sind vielleicht Parallelen zu Rio de Janeiro mit dem Jesus auf dem Berg Corcovado wirklich gegeben? Denn Samba gibt es in Coburg ja schon, dann wird es jetzt Zeit mit dem Anlegen einer Copacabana! ;-)

Mehr bei Neue Presse Coburg

Passend dazu das Ende der Welt der B2 radioWelt vom 13.03.09:

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