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Frankenland-Versand sucht Nachfolger

Montag, 6. März 2017 | Autor:

Vermutlich kennt ihn jeder, diesen kleinen Frankenladen in der Fürther Strasse 338 in Nürnberg-Muggenhof. Es ist DIE Anlaufstelle für fränkische Devotionalien, für alle denen die ständige Bayern-Tümelei mit dem ewigen Rautenmuster gehörig auf die Nerven geht. 13.000 Internet-Kunden stehen in der Kartei und gut 40.000 fränkisch orientierte Menschen kaufen auf Messen und im Laden. Ein stolze Bilanz, die aber bald von einem Nachfolger weitergeführt werden sollte. Denn der Inhaber Detlev Tartsch sucht aus Altersgründen einen Nachfolger:

Sie wollen Selbstständigkeit aber kein Start UP!
Der FRANKENLAND-VERSAND sucht 10 Jahre nach Gründung aus Altersgründen einen Partner der vom jetzigen Macher eingearbeitet wird. Auf Wunsch steht Herr Tartsch auch gerne in der Zeit danach zur Verfügung.
www.frankenland-versand.de

Es wäre extrem schade, wenn diese fränkische Institution in Nürnberg „vor die Hunde gehen“ würde. Sie dürfen diese Meldung selbstverständlich gerne weiterleiten an befreundete und bekannte Franken. Gemeinsam finden wir einen Nachfolger! 🙂

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Fränkisches Gedicht: Walberla

Donnerstag, 1. Mai 2014 | Autor:

Nach der „fränksichen Bayernhymne“ habe ich nun ein weiteres fränkisches Gedicht erhalten! Auch das stammt aus dem Gedichtband von Werner Rosenzweig „Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd„! Viele Späße:

„Zur Ehrenbürg steig ich hinauf,
Eine Maß Bier mir oben kauf!“,
Der Preuße spricht am ersten Mai,
„Das ganze Jahr ich drauf mich freu.
Walburgisfest ist angesagt,
Was dieses ist? Bin überfragt!“
Ein Oberfranke aus dem Orte
Vernimmt des Preußens fragend Worte.
Er spricht ihn an und klärt ihn auf,
Erzählt mit klugen Worten drauf:
„Walberla, su haßd der Berch,
Am erschdn Mai herrschd do a Gwerch,
Weil mier im scheena Oberfrangn
Der heiligen Walburga dangn.
Sie schüdzd vor Hexn und Dämonen,
Die do auf diesem Berch drobn wohnen.
Schüdzd unsre Heiser, Viecher, Wälder,
Verdreibd die Hexn vo die Felder.
Bloß aane Nachd, die Höllenbruud,
Am Walberla nu schbuggn dud.
Dees is die Nachd zum erschdn Mai,
Sen alle Hexn mid dabei.
Dann reidns auf ihrm Reisichbesen,
Iehr Zauberbuch dens fleißich lesn,
Und braua sich an Zauberdrank,
Danach sens bsuffn, Gott sei Dank!

Dun zaubern, singa, furchdbar laud,
Do hilfd bloß dees Johannisgraud.
Dorglns bsuffn dann den Berch do runter,
Do schüdzd ganz wirgsam a Holunder.
Am näxdn Dooch, am erschdn Mai,
Is all der Zauber scho vorbei.
A Grund zum Feiern, Schbäßli machen,
Drum lassns mier dann richdi krachen,
Am Walberla, am Berch do drobn,
Wu sunsd Dämonen, Hexn dobn.
Mier feiern dees Walburgisfesd,
Walburga uns schee grießn lässd.
Und jedes Joahr, am erschdn Mai,
Do seid iehr Breißn aa dabei,
Foahrd midn Audo den Berch do rauf
Und fiehrd eich wie die Hexn auf.
Fressd unsre Bradwerschd, saufd unser Bier,
Edz sooch amol, was wolld iehr hier?
Habd kaane Ahnung vo der Gschichd,
Und doch an gscheidn Rausch im Gsichd,
Lassd eiern Dregg und Müll do obn,
Do missn ja die Hexn dobn.
Schee is nemmer auf dem Berch
Mid dem ganzn Breißn-Gwerch.
Blabd doch daham in Nemberch, Ferth,
Dees is der Bladz, wu iehr hie gherd.

(Copyright www.roetten-buch.de)

Das Buch gibt es hier: „Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd

Wieder ein großes Dankeschön an Werner Rosenzweig, dass ich das hier reinstellen darf! 🙂

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Fränksiches Gedicht: Berchkerwa

Sonntag, 6. April 2014 | Autor:

Nach der „Weihnachtsgans“ habe ich nun ein weiteres Gedicht auf fränkisch erhalten! Auch das stammt aus dem Gedichtband „Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd„! Viel Spaß dabei:

Mountainchurchweih is the best,
And the oldest Frankenfest.
On Pfingsten-Thursday, every year
Wird angezapft a barrel beer.
The Erlangen mayor then verkünd:
“Ozapft is, you can now drink!”

Then it begins, the Fest called “Berch”,
Is everywhere a big Gewerch.
The ox on Spieß smells really lecker,
And Brezen sells the Meyer-Bäcker.
So mancher guest genüßlich kaut,
On Franken-Bratwurst, Sauerkraut.

In front of smudgy Kellertür,
The people wait for their Maß Bier,
Dressed in Dirndl, Lederhosen,
And then with their Maß Bier anstoßen.
Left davon the Schaschligg bruzeln,
Right some men on Rettich zuzeln.

Also the music plays recht laut,
The drummer on the Trommel haut.
AProsit of Gemütlichkeit,
A drunken man on street hin speit.

Meanwhile the people tun schon schunkeln,
The golden stars vom heaven funkeln.

All streets are full, and in den Gängen
Die Leute hin zur toilet drängen.
The beer rumort im Unterleib,
Zum toilet house is ganz schön weit,
And außerdem recht overcrowded,
Therefore the Motto always lautet:

Keep cool, brich nothing overs Knie,
If urgent you must go for pee,
Stand up with Ruh from your Biertisch,
And have a look for a Gebüsch.

Sometimes nach elf Uhr in der Nacht,
Police appears ganz ruhig und sacht,
And höflich sagt die Polizei:
„The festival is now vorbei!”

Then many thousands of the guests,
Which kamen zu dem Churchweih-Fest,
Are going down town, in die Kneipen,
And want a little länger bleiben.
They have their Kragen not yet voll,
And furthermore it is quite toll,
To trinken Bier and Schnaps and wine,
As no one stands auf einem Bein.

Twelve days and nights the Fest goes on,
Since seventeen fifty five nun schon,
And every year Gemütlichkeit,
Die people zu dem “Berch“ hin treibt.
Almost a jeder churchweih guest,
Sagt: “Much schöner than Oktoberfest!“

(Copyright www.roetten-buch.de)

Das Buch gibt es hier: „Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd

Wieder ein großes Dankeschön an den Verfasser Werner Rosenzweig für die freundlichen Genehmigung!

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Fränksches Weihnachtsgedicht: Die Weihnachtsgans

Montag, 23. Dezember 2013 | Autor:

Nach der „fränksichen Bayernhymne“ habe ich nun auch ein Weihnachtsgedicht auf fränkisch erhalten! Auch das stammt aus dem Gedichtband „Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd„! Viel Spaß:

Mier woarn am Wech zum Gardasee,
Nu immer scheind die Sunna schee.
Sebdember woars, iech maan der Erschde,
Do froochd miech meine Allerbesde:
„Wos willsd an Weihnachd heier kochn?“
So had sie wördlich zu mier gschbrochn.
Miech hads grissn sooch iech eich,
Doo auf der Schdrass in Österreich.
„Ja sooch amol, bisd du nu gscheid?
Erschd in vier Monad is Weihnachdszeid!
Do froogsd mi heid scho heimlich schdill.
Was iech an Weihnachd essn will!
Was solln dees edz?“, habbis gfrachd,
Worauf sie aufbrachd zu mier sachd:
„Edz hab di ned su, alder Debb,
Erschd neili hammer drieber gred.
Mei Mudder is dees Joahr verreisd,
Was glibb und gloar und deudlich heißd:
Fährd a boar Dooch nach Klosder Banz.
Nix is mid der Weihnachdsgans!
Die miss mer heier selber bradn,
Drum ieberlech iech, kann ned schadn,
Wu kriegn mier die Gans dann her,
Is goar ned einfach, ganz schee schwer.
weiter…

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Geschichte der Kommunikation

Montag, 17. September 2012 | Autor:

Mit einem Augenzwinkern die Geschichte der Kommunikation:

Nachdem russische Wissenschaftler in Moskau im letzten Jahr bis zu einer Tiefe von 100 m gegraben hatten, fanden sie Spuren einer Kupferleitung, die auf ein Alter von 1000 Jahren datiert wurde, und kamen zu dem Schluss, dass ihre Vorfahren schon vor tausend Jahren ein funktionierendes Telefonnetz hatten.

Um nicht davon abgehängt zu werden, gruben in den folgenden Wochen amerikanische Wissenschaftler in Washington auf eine Tiefe von 200 m und dann war in den amerikanischen Zeitungen zu lesen: US Wissenschaftler finden Spuren eines 2000 Jahre alten Glasfaserkabels. Daraus ist zu schließen, dass in Amerika bereits 1000 Jahre vor den Russen hochtechnologisierte digitale Kommunikation zum Standard gehörte.

Eine Woche später berichteten die Nürnberger Nachrichten: Nachdem sie bis auf eine Tiefe von 500 m vorgedrungen waren, haben Wissenschaftler in Nürnberg absolut nichts gefunden. Dies lässt den Schluss zu, dass unsere Vorfahren bereits vor 5000 Jahren schnurlose Mobiltechnologie und W-LAN nutzten!

Franken sind einfach subber! 😉

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Franken des Tages: hotel.de AG mit Sprache „fränggisch“

Freitag, 29. Oktober 2010 | Autor:

Das ist doch mal ein wirkliches Bekenntnis zum Standort Franken! 🙂

Die in Nürnberg ansässige hotel.de AG (HRB 22864, Amtsgericht Nürnberg) hat in die Sprachenauswahl ihres Hotels- und Reiseportals neben Englisch, Spanisch, Türkisch, Chinesisch, etc. auch noch Fränkisch hinzugefügt! Das Ganze ist über eine eigene Domain mit der Endung „.fr“ für „Franken“ zu erreichen: 😉

www.hodell.fr

Nun kann man in dem beliebten Reiseportal aus „Mehr als 210.000 Hodells weldweid“ auswählen und sind dabei durch „Über 1.000.000 Hodellbewerdunger“ beraten lassen! 🙂

Sollte man schon vorher ungefähr wissen, wohin die Reise führen soll, dann kann man auch hier frei wählen. So gibt es z.B. aus Frangn Angebote aus Gronach, Hirschhaid, Kulmber, Bad Schdebn, Werzburch und natürlich Närmberch! Aber auch in Daidschland stehen einem Hotels in Bärlin, Hammburch, Münchn, Frangkford zu Verfügung.

Die Weltenbummler möchten aber vielleicht in die Ferne schweifen? Also vielleicht Euroba (Room, Barries, London, Madrid, Dabblinn) oder Nordd-Ameriga (Nuu Jorgg, Sän Frandsdsissgoo, Dschiikagoo, Loss Ändscheless) oder einfach weltweit (Banggogg, Sidnee, Begingg, Dogioo)? Auf hotel.de findet jeder das passende! 🙂

Ich finde…

diese Idee einfach traumhaft und möchte noch viele Nachahmer sehen! Wer eine solch konsequent durchgeführte Franken-Idee kennt, bitte hier in den Kommentaren hinterlassen!

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Fränkische Frischmilch unterstützt 720 Landwirte aus der Region

Dienstag, 5. Oktober 2010 | Autor:

Nach dem ganzen Oktoberfestwahn der verkaufenden Zunft in den letzten Wochen, kommt nun die richtige Antwort aus Franken: Unter der Dachmarke ECHT FRANKEN verkaufen nun rund 720 fränkische Landwirte ihre Milch in den fränkischen Filialen der Handelsketten REWE und Nahkauf.

Ab Oktober werden die Milchtüten (ein einziger, rot-weißer Frankenrechen) ein wichtiger Beitrag zur Strukturförderung in der Region und zum Umweltschutz sein!

Denn die Milchbauern in Ihrer fränkischen Nachbarschaft leiden unter dem enormen Preisdruck, da allgemein mehr Milch produziert als verbraucht wird. Einzige Möglichkeit einen angemessenen Preis zu erzielen ist, die hochwertige Milch als regionales Qualitätsprodukt dem Verbraucher anzubieten. Mit dem Kauf der FRÄNKISCHEN FRISCHMILCH entscheiden sich die Verbraucher ganz bewusst für Milcherzeugnisse aus der Region Franken und stärken damit die Landwirtschaft ihrer Heimat.

Nachhaltigkeit durch kurze Wege

Da die Milch ausschließlich von Landwirten aus den Landkreisen Ansbach, Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim und einem schmalen Streifen im hohenloisch-fränkischen Gebiet zwischen Rothenburg und Schwäbisch Hall kommt, reduzieren sich die Transportwege zum Verbraucher auf ein Minimum. In der Regel vergehen nur 39 Stunden, bis die Milch vom Bauernhof über die Molkerei ins Kühlregal gelangt. Das garantiert größtmögliche Produktfrische, geringere Abgasbelastung, weniger Staus, deutlich weniger Energieverbrauch und schont unsere Umwelt.

Unsere FRÄNKISCHE FRISCHMILCH kommt aus den Einzugsgebieten der Bezirksmolkerei Ansbach eG und der Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken eG, Schrozberg. Weil es im westlichen Mittelfranken keine selbständige Molkerei gibt, wird die Frischmilch in der Molkerei Schrozberg (ca. 15 km westlich von Rothenburg) aufbereitet und abgefüllt. Die Eigentümer der beiden Molkerei-Genossenschaften sind rund 720 Bauern. Der in den Genossenschaften erzielte Gewinn wird ausschließlich an die bäuerlichen Mitglieder ausgezahlt.

Ab Oktober 2010 wird die FRÄNKISCHE FRISCHMILCH in zwei Sorten angeboten: Vollmilch mit einem Fettanteil von 3,5% sowie fettarme Milch mit einem Fettanteil von 1,5%. Der Verkaufspreis soll dem der herkömmlichen Markenmilch angepasst sein.

Wird die Milch ein Verkaufserfolg, werden weitere Milchprodukte von ECHT FRANKEN wie Butter, Sahne, Quark und Joghurt folgen – hoffen wir, dass es so kommt! Also ich für meinen Teil freue mich schon auf UNSERE FRANKENMILCH und werde diese Aktion mit meiner Kaufkraft unterstützen. Die neu gegründete Partei für Franken steht ebenfalls hinter diesem Projekt!

Weitere Infos bei NN und NZ

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Frankenlied von Willy Astor

Donnerstag, 10. September 2009 | Autor:

Da soll numol anner soong, dass mia kann Schbass vaschdänga! 😉 Willi Astor hat am 05.09.2009 beim Bayern3-Dorffest in unterfränkischen Knetzgau sein neues „Frankenlied“ zum Besten gegeben!

Franggen sin brudal erodisch und mendal dodal hybnodisch“ dichtete der Kabarettist, Musiker und Komponist für seine fränkischen Freunde zum ersten Mal einen „Frankensong“ und brachte das Publikum hörbar zum Toben! 🙂

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Meine Lieblingsstelle ist eindeutig der „Speck-Dackel„! 🙂

Oder direkt bei Bayern 3

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Wer will Serien-Star aus Franken werden?

Dienstag, 21. April 2009 | Autor:

Und ist zudem noch weiblich? Dann könnte jetzt die große Stunde schlagen: Der Bayerische Rundfunk sucht für die Serie „Dahoam is Dahoam“ ein aufgewecktes fränkisches Talent „mit Ausstrahlung und Power“.

Junge weibliche Schauspielerinnen (17 bis 22 Jahre) können sich bei einem öffentlichen Casting für eine „größere Rolle“ in der Daily Soap bewerben. Spielerfahrung sei zweitrangig, wichtiger das Beherrschen des fränkischen Dialekts.

Bewerbungen bitte an Constantin Television GmbH, Stichwort «Nina», Schleißheimer Straße 100, 85 221 Dachau senden. Einsendeschluss ist der 25. April 2009!

Quelle Nürnberger Nachrichten

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Frankenquiz bei Antenne

Dienstag, 19. August 2008 | Autor:

Nachdem sich die Münchner Radiomacher bei ihrem Bayernquiz selbst nicht auskennen, hab ich mich mal lieber über das Frankenquiz gemacht:

Frankenquiz von Antenne (hier)

Ich finde, ich hab ganz gut abgeschnitten:

frankenquiz.jpg

14 von 15 Fragen richtig beantwortet
Subbä! Wenn des ned a richdigä Franke wor!

Einzig das Wort „Schneiddeiferla“ war mir kein Begriff… aber so nennt man ein kleines scharfes Messerchen!

Und bitte der nächste und das Ergebnis als Kommentar hinterlassen!

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