Da soll numol anner soong, dass mia kann Schbass vaschdänga! Willi Astor hat am 05.09.2009 beim Bayern3-Dorffest in unterfränkischen Knetzgau sein neues “Frankenlied” zum Besten gegeben!
“Franggen sin brudal erodisch und mendal dodal hybnodisch” dichtete der Kabarettist, Musiker und Komponist für seine fränkischen Freunde zum ersten Mal einen “Frankensong” und brachte das Publikum hörbar zum Toben!
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Meine Lieblingsstelle ist eindeutig der “Speck-Dackel“!
Und ist zudem noch weiblich? Dann könnte jetzt die große Stunde schlagen: Der Bayerische Rundfunk sucht für die Serie “Dahoam is Dahoam” ein aufgewecktes fränkisches Talent “mit Ausstrahlung und Power”.
Junge weibliche Schauspielerinnen (17 bis 22 Jahre) können sich bei einem öffentlichen Casting für eine “größere Rolle” in der Daily Soap bewerben. Spielerfahrung sei zweitrangig, wichtiger das Beherrschen des fränkischen Dialekts.
Bewerbungen bitte an Constantin Television GmbH, Stichwort «Nina», Schleißheimer Straße 100, 85 221 Dachau senden. Einsendeschluss ist der 25. April 2009!
Der Leiter der aktuellen Redaktion im Studio Franken und “Stimme Frankens” ist nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren gestorben.
Der in Konstanz geborene Hansi Würth bezeichnete er sich als “fast waschechter Franke“, da er bereits im Alter von 3 Jahren nach Nürnberg kam.
Als Moderator der Sendungen “Mittags in Franken” und “Heimatspiegel“, sowie der abendlichen Volksmusiksendung war er den Hörern von Bayern 1 und Bayern 2 wohl bekannt. Im Bayerischen Fernsehen moderierte er die Übertragungen des Erntedank-Umzugs zur Fürther Kirchweih und Sendungen aus dem Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim.
Hansi Würth kam 1971 als Reporter zum “Studio Nürnberg” des BR, wechselte nach ein paar Jahren als Pressereferent zur Nürnberg-Messe um dann 1980 wieder ins Studio Franken zurückzukehren. Seir 1991 ist er Chef des aktuellen fränkischen Regionalprogramms und wurde in den Jahren danach mit dem “Publizistikpreis der Bayerischen Bezirke” ausgezeichnet.
Persönliche Abschiedsworte vom Studioleiter Klaus Häffner: “Mit Hansi Würth verliert der BR ein Stück authentisches Franken, das er gelebt und geliebt hat, wie kein anderer. Er wird uns sehr fehlen.”
Das Studio Franken des BR sucht fränkische Begriffe, die regional sehr begrenzt sind. Wie z.B. “Zwetschgenbamers” in Bamberg durchaus geläufig ist, während man in Mittel- und Unterfranken mit dem Begriff nichts anfangen kann.
Jeden Dienstag werden dann die BR-Reporter der Abendschau Franken diese “fränkischen Spezialausdrücke” vorstellen, erklären und nach deren Ursprung suchen.
Wenn Sie also auch so einen Einfall haben wie “Bummlhengger“, “Lüachebäöüdl” und “Dadderschei“, dann schreiben Sie das Studio Franken unter
Für die Kabarettbühne “Theater Fifty-Fifty” in Erlangen mit Klaus Karl-Kraus, Matthias Egersdörfer, Lizzy Aumeier, Mäc Härder, Claus von Wagner, Viva Voce, Andreas Büeler, Claudia Bill, Vince Ebert und Winni Wittkopp.
Erwin Pelzig (Frank-Markus Barwasser), vielen bekannt durch seine Radio-Glossen auf Bayern 3, mit den ungleichen Freunden “Hartmut” und “Dr. Göbel” ,und durch die Sendung “Pelzig unterhält sich” (neuerdings in der ARD), kommt im Dezember 2007 ins Kino mit dem Film “Vorne ist verdammt weit weg“:
Darin spielt er “sich selbst” (mit “Cord-Hüdli” und Herrenhandtasche), einen hilfsbereiten Menschen, der seinen Nachbarn, den Chauffeur und siebenfachen Vater Johann Griesmaier (Peter Lohmeyer), durch eine kleine Unachtsamkeit schwer verletzt. Selbstverständlich, dass er dessen Job als Fahrer des Industriellen Eduard Bieger (Philipp Sonntag) übernimmt.
Dabei bekommt Pelzig durch Zufall mit, dass Biegers Firma schlecht läuft, dieser (nach einem Herzinfarkt) entmachtet wurde, dessen Tochter Melanie (Franziska Schlattner) die Leitung übernommen hat und den Berater Kienze (Tobias Oertel) engagiert hat, der eine Verlagerung des Betriebs in die Mongolei prüft.
Als Biegers missratener Sohn Bertram (Martin Maria Eschenbach) dann auch noch sein Aktienpaket des Einkaufswagen-Herstellers veräußern will, handelt Pelzig um den Job des Nachbarn zu retten. Hilfe bekommt er dabei von der ebenso verführerischen wie cleveren Eskortdame Chantal (Christiane Paul)… (Quelle film.de)
Der Trailer:
Ich finde der Film ist ein MUSS für jeden Franken! Endlich mal ist fränkisch im Kino zu hören!! Und endlich mal nicht so debil wie beim Super-Stau (vor kurzem darüber aufgeregt)! Meine Lieblingsszene aus einem Trailer:
Weil der Anlecher Banig gricht und sei Aktien verkäffd – Was? – Achso, verkaufm dud, dschuldichung!
Die Bahn hat sich nämlich überlegt, den sechs Dieselzugstrecken rund um Nürnberg Ende 2008 ganze 27 moderne Züge zuschenken – und schon heute: Einen neuen Namen “Mittelfranken-Bahn”.
Herr Stoffels meint dazu, dass “große Konzerne in der Regel sind bemüht sind, Kleinteiligkeit zu vermeiden“. Die Deutsche Bahn gehe aber bei ihrer Tochter DB Regio “hingegen seit Jahren einen anderen Weg” und schmücke sich auch in Bayern streckenabhängig mit den Namen der jeweiligen Region. Eine “stärkere Bindung zwischen dem Kunden und dem Produkt” wolle man erreichten, ganz nach dem Motto: “Der Zug ist zwar wieder verspätet, aber ich habe meine Bahn trotzdem lieb“.
Zum Schluss wünschte er der Bahn “viel Erfolg bei der ersehnten Verankerung des Begriffs in den Köpfen” und freute sich schon jetzt auf die neuen Zugansagen, in der so beliebten “englisch-fränkischen Variante:
We are now arriwing ad Nämberch. Sängyu for dräweling wis Middlfrangnbahn!
Köstlich! Schön zu lesen, weiter so, Herr Stoffels!
Fahrgäste für fränkische Bezeichnung
Absolut positiv finde ich zudem, dass der neue Name für die sechs Trassen (von Nürnberg nach Neustadt/Aisch und Markt Bibart, Markterlbach, Gräfenberg und Neuhaus/Simmelsdorf-Hüttenbach sowie zwischen Neustadt/Aisch und Rothenburg o. d. Tauber und von Fürth nach Cadolzburg) von den Franken selbst stammt. Bei einer Umfrage stimmten von 1300 Teilnehmern (Fahrgäste, Bahn-Mitarbeiter und Kommunen) 38 Prozent für “Mittelfranken-Bahn”.
Der Berliner sagte: “Icke hab nenn wahnsinns Dialekt, WA?”
Der Hanseate sagte: “Moin, moin, Dialekt ist dufte, NE!”
Der Kölner sagte: “Hey, du Jeck, mit Kölsch feiert man Karneval!”
Der Hesse sagte: “Babbel net, di Hesse babbeln des best Hochdeutsch!”
Der Sachse sagte: “Jo nu freilisch is äs Sächsisch klosse!”
Nur für den Franken war kein Dialekt übrig.
Da wurde der Franke traurig….
Irgendwann sagte dann Gott: “Dou di ned oh, dann redst hald wäy iech”
Die Schüler haben gerade die Zwischenprüfung bestanden und sollen für die Eltern und die Förderer der Lehranstalt ein Gala-Dinner in einem echten Restaurant vorbereiten. Das verspricht wieder recht witzig zu werden, wenn die Köche (Ralf Zacherl, Mario Kotaska und Martin Baudrexel) versuchen werden den fränkischen Dialekt zu verstehen, obwohl sie eigentlich ja größtenteils aus Franken kommen. Also einschalten!