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Fünf Franken im Europäischen Parlament

Montag, 8. Juni 2009 | Autor: andy

Zukünftig ist das Frankenland mit 5 Abgeordneten im Europa-Parlament in Brüssel und Straßburg vertreten: 3 von der CSU und je einer von SPD und DIE LINKE.

Für die CSU werden Anja Weisgerber (Schweinfurt), die frühere Kultusministerin und Strauß-Tochter Monika Hohlmeier (Bad Staffelstein) und Martin Kastler (Schwabach) die Reihen füllen. Die SPD entsendet die Erzieherin Kerstin Westphal (Schwebheim Lkr. Schweinfurt) und DIE LINKE schickt Herrn Thomas Händel, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Fürth.

Zögern Sie bitte nicht, Fragen und Anregungen direkt an “Ihren” Kandidaten zu richten, die Internet-Seiten sind hinter dem jeweiligen Namen verknüpft. Nicht dass diese Herrschaften Gefahr laufen, Ihre fränkische Heimat in Brüssel zu vergessen. Bei Herrn Kastler bin ich zuversichtlich, denn schließlich hat er sich ja vor einer Frankenfahne ablichten lassen! Das sollte doch schon die halbe Miete sein… ;-)

Dann gehts ja jetzt endlich aufwärts mit Franken!

Quelle: Studio Franken

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Frankens Wähler vergessen offenbar schnell!

Sonntag, 7. Juni 2009 | Autor: andy

Oder hat Frau Hohlmeier ihre Wähler alle persönlich abgeholt und zum Wahllokal gefahren? Denn wie sonst könnte das ausgebliebene Abstrafen der CSU im Frankenland erklärt werden?

Die CSU erreichte bei der Europawahl 2009 laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 48,1 Prozent und damit gegenüber 2004 ganze 9,3 % weniger. Das entspricht aber bundesweit 7,4% und somit zieht die CSU wieder ins Europäische Parlament ein. Seehofer sieht sich als Wahlsieger.

Was war mit den Franken los?

Tja entweder sind größtenteils die überzeugten CSUler zur Wahl gegangen, oder das tolle Presseecho für Monika Hohlmeier hat Wirkung gezeigt: 58,41% für die CSU in der Stadt Bamberg!

Vergessen sind die ungleiche Verteilung beim Konjunkturpaket II, das vernichtende Urteil für Franken beim Regional-Ranking und der “politische Mülleimer” für Kandidatinnen mit negativer Vergangenheit. So gesehen, machen wir Wähler es den Politikern schlicht und ergreifend zu einfach!

Wahlergebnisse hier bei der NN

PS: Erinnerung an den Denkzettel hat auch nicht funktioniert – bei mir kam zumindest keine mail an?

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Übertriebene Wahlwerbung für Hohlmeier?

Freitag, 5. Juni 2009 | Autor: andy

Heute möchte ich mal wieder einen ziemlich guten Leserbrief an eine Bayreuther Zeitung veröffentlichen, der es hoffentlich auch in den Druck dieser Zeitung geschafft hat:

Es reicht Herr Rietschel!
Eine Bayerin durchpflügt Oberfranken (und ist bei jeder Einweihung eines Maulwurfhügels anwesend) von Herrn Rietschel im Kurier vom 23./24. Mai. Dies ist nun schon die zweite dreiviertelseitige Story über Frau Hohlmeier (mit geschöntem Foto). Das ist offene Wahlwerbung, zumal man von den Kandidaten der SPD, den FW, den Grünen und der FDP kaum etwas im Kurier gelesen hat. Einseitig auch deshalb, wenn man die zynisch bissigen Artikel z.B. gegen SPD-Leute in Eckersdorf, gegen Wolfgang Hoderlein usw. von früher kennt. Höhepunkt war ein ganzseitiger Bericht vor einigen Wochen: Herr Eggers stand, natürlich rein zufällig, mit Frau Hohlmeier beim Friseur und wollte ihr durch seine Anwesenheit Wirtschaftskompetenz übertragen. Dumpfer und platter geht es wohl nicht!
Welche Kompetenz sie wirklich hat, ist spätestens seit G 8 bekannt! Vor allem hat sie einen grünen Ordner, in dem über jeden „Parteifreund“ was drin steht. Und sie ist die Tochter von F.J.S. Sollte sie von den Oberfranken gewählt werden, besteht vielleicht sogar noch Aussicht, ihren Bruder Max als Regierungspräsidenten zu bekommen. Spaß beiseite – auch wenn sie sich Mühe geben würde, für Oberfranken etwas herauszuholen, die Anfeindungen in ihrer eigenen Partei, vor allen der Oberbayern, wo sie herkommt, sind so gewaltig, dass die oberfränkische Situation noch viel problematischer würde (Feind, Todfeind, Parteifreund)!
Der Schlüssel für unser Wohl und Weh liegt bekanntlich in München. Weder von Frau Huml, Frau Hohlmeier noch von Herrn Nadler bzw. Herrn Koschyk gab es Proteste gegen den jüngsten Münchner Coup, die Milliarden des Konjunkturpaketes II vornehmlich in Oberbayern zu verteilen. So erhält Thurnau (SPD-Bürgermeister) keinen Cent, während – wie die SZ berichtete – 74 Millionen Euro in die Anlagen für den Spitzensport nach Berchtesgaden und Ruhpolding fließen. Eigentlich sollten damit unsere maroden Schulen modernisiert werden! Wo bleibt da der Aufschrei, Frau Hohlmeier und Herr Rietschel?
Solange man neben allen Landesgeldern, Preisen usw. auch alle EU-Gelder, Bundesmittel, ja sogar Bundesverdienstkreuze zentralistisch von München aus verteilt, werden wir hier in Franken stets die „Arschkadn“ haben!

Verfasser
Joachim Kalb
Fränkischer Bund e.V.

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Bayreuth: Fragen Sie Horst Seehofer

Dienstag, 12. Mai 2009 | Autor: andy

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer wird am morgigen Mittwoch nach Bayreuth kommen. Aus diesem Anlass hat der Nordbayerische Fränkische Kurier folgende Aktion ins Leben gerufen:

Leser und Internet-User können Fragen an die Redaktion richten, die dann an Horst Seehofer gestellt werden!

Was interessiert Sie, worauf hätten Sie gerne eine Antwort vom Ministerpräsidenten? Schicken Sie noch heute Ihre Frage entweder

Die Antworten können Sie am Donnerstag in der Print-Ausgabe des Nordbayerischen FRÄNKISCHEN KURIERs lesen.

Na da fällt uns doch sicherlich einiges ein, oder? ;-)

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Erinnerung an Denkzettel für die CSU

Montag, 26. Januar 2009 | Autor: andy

Wie schnelllebig ist doch unsere Zeit. Gerade noch ist es die Bespitzelung von Gabriele Pauli die uns beschäftigt, dann der Bamberger Domschatz und dann der Flaggenstreit auf der Nürnberger Kaiserburg. Mal ehrlich, hätten Sie diese ganzen Themen noch zusammen bekommen? Und welche Themen habe auch ich aus dem Gedächtnis verdrängt?

Doch beim jetzigen Heldenstück der Münchner, dem Missbrauchen des Frankenlandes als “politischen Mülleimer” für Frau Hohlmeier, wird ein Vergessen weitaus schwieriger!

gib-oberfranken-eine-chance.de (klick)

Diese Internet-Seite von Thomas Palme dient als das gute Gedächtnis! JEDER, der sich heute über diese Unverschämtheiten der Regierungspartei ärgert, kann sich hier mit seiner e-mail-Adresse eintragen und wird dann kurz vor der Europawahl an sein “Denkzettel-Versprechen” erinnert:

“Ich verspreche Euch, der oberfränkischen CSU bei der nächsten Europawahl einen Denkzettel zu verpassen und sie nicht zu wählen! Dies in der großen Hoffnung, dass die Verantwortlichen der Hohlmeier-Nominierung vor der Bundestagswahl die notwendigen Konsequenzen für ihre gebückte Haltung gegenüber der Parteispitze ziehen. Damit die Posten für Menschen frei werden, die Rückgrat besitzen. Damit mich die kommenden Stammtischreden und Wahlversprechen nicht vernebeln, werde ich einen Tag vor der Wahl per eMail an dieses Versprechen erinnert!”

Also am besten gleich eintragen!

Das ist, glaube ich der richtige Zeitpunkt einen neuen Warnhinweis zu präsentieren:

Vorsicht! Wer CSU wählt, stärkt Altbayern!

Besser: Wählt fränkisch!

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Wegen Hohlmeier: Franken nur ein “politischer Mülleimer”

Dienstag, 20. Januar 2009 | Autor: andy

Der Aufschrei in der Bevölkerung nach der Nominierung vom Monika Hohlmeier als Kandidatin Oberfrankens für das Europaparlament war riesengroß. Nun scheinen aber auch in der CSU im Frankenland einige die Konsequenzen zu ziehen.

Nach der ersten kleinen Austrittswelle in Folge des “Wahlbetrugs” um Beckstein-Nachfolger Seehofer folgt nun eine große. Die Süddeutsche Zeitung berichtet von Austrittsquoten von 13% innerhalb eines Monats (lt. CSU-Ortsvorsitzenden Joachim Bursian in Mistelgau)

Gegenüber der Süddeutschen berichtet Bursian dann weiter, dass man sich als oberfränkisches Parteimitglied “zwei Wochen vor der Nominierung von Hohlmeier vier Stunden lang” von Generalsekretär Guttenberg und Parteichef Horst Seehofer “bequasseln” lassen durfte! Nur um dann nach dieser “Frankenkonferenz” in der Montagszeitung zu lesen, dass die “Kandidatin seit dem Wochenende Hohlmeier heißt.”

CSU-Parteichef Horst Seehofer reagiert laut SZ auf solche Berichte von der “verbitterten fränkischen Basis” nur mit Gleichmut. Denn die Austritts-Zahlen, die ins Hauptquartier nach München durchgegeben werden, sind geschönt. Man kann nämlich “nur diejenigen mitzählen“, deren “Austritte beim Bezirksverband angekommen sind” – Austritts-Erklärungen, die an den Orts- oder Kreisverband gesendet wurden, erscheinen erst später.

Monika Hohlmeier selbst meint eine Stimmungsverbesserung vernommen zu haben und meint, dass “einzelne Stimmen der Kritik” in einer Volkspartei immer zu vernehmen seien. Völlig richtig begegnet die SZ:

“Das Problem der CSU in Franken scheint freilich zu sein, dass viele Einzelstimmen einen Chor ergeben.”

Na dann wirds mal Zeit, dass diese “einzelnen Stimmen” sich in einer Fränkischen Volkpartei organisieren – ob diese dann “Christlich Fränkischen Union” heißen wird, wird man noch sehen.

Mehr zu einer Partei für Franken hier
Mehr zu Hohlmeier bei der Süddeutsche Zeitung hier

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Leserbriefe zu Monika Hohlmeier

Dienstag, 23. Dezember 2008 | Autor: andy

Unter der Überschrift “Die CSU hat nichts gelernt” hat die Südbayerische Süddeutsche Zeitung zum Thema Monika Hohlmeier für Oberfranken ein paar ziemlich gute Leserbriefe veröffentlicht! Ein paar Auszüge daraus:

(…) Wollen die Franken den Münchner CSU-Knatsch importieren?
Hanns Meltzer, Neustadt

(…) Bis vor ein paar Tagen noch hat sie – wie die meisten Bayern – wahrscheinlich gar nicht genau gewusst, wo Oberfranken auf der Landkarte zu finden ist. Und nun will sie Oberfranken in Europa vertreten können. Franken sollte sich nicht zum Narren machen lassen. (…)
Rudolf Bernd Kondler, Stein

(…) Sie bringt doch alles mit, was man zu einer Karriere in der CSU braucht: Fehlverhalten als Ministerin, Verwicklungen in dummerweise durchsichtige Mauscheleien in der Münchener CSU, unfreiwillige Rücktritte von politischen Ämtern, Dossiers, in denen über jeden etwas drinsteht, Verantwortlichkeit für Flops und Geldverschwendung während der Fußball-WM, Anlass für parlamentarische Untersuchungsausschüsse, Absturz als Landtagskandidatin (…)
Horst Reindl, Karlsfeld

Seehofer wird begreifen müssen, dass Frau Hohlmeier, die ihre Inkompetenz als Ministerin so eindrucksvoll zur Schau gestellt hat, in der Politik nicht mehr vermittelbar ist.
Manfred Moser, Gilching

(…) Horst Seehofer sind wohl tatsächlich die Hintergründe für den unrühmlichen Abgang von Frau Hohlmeier aus dem Gedächtnis gerutscht.
Karl Hirsch, München

Die ganzen Leserbriefe zu diesem Thema bei sueddeutsche.de

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Seehofer wird Huber- und Beckstein-Nachfolger

Dienstag, 7. Oktober 2008 | Autor: andy

Bundesagrarminister Horst Seehofer wird ungeachtet seines Skandals im letzten Jahr nach dem Posten des Parteivorsitzenden (von Erwin Huber) nun auch den Posten des Ministerpräsidenten (von Dr. Günther Beckstein) erhalten. Dies teilte die CSU am Nachmittag in München mit.

Wissenschaftsminister Thomas Goppel und Innenminister Joachim Herrmann haben ihre Kandidaturen zurückgezogen, nachdem sich Landesverband um Landesverband für Seehofer aussprachen. Weiß-Blau-Herrmann soll zudem in der künftigen Koalitionsregierung als zweiter Stellvertreter des Regierungschefs gelten. Damit hat die CSU nach Stoiber “endlich wieder einen Alleinherrscher…

Mehr bei n-tv.de

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Bayern gegen Franken – Beckstein tritt zurück

Mittwoch, 1. Oktober 2008 | Autor: andy

Da hatten die fränkischen Abgeordneten noch überwiegend an ihrem Landsmann festgehalten, doch der “Beschuss” aus Südbayern war zu groß: Der 5. Fränkische Ministerpräsident wirft das Handtuch!

Nach einer Krisensitzung von Huber, Beckstein, Seehofer und Schmid kam die Eilmeldung, dass Beckstein hinschmeißt. Der Rückhalt in der Fraktion war offensichtlich nicht mehr stark genug – Oberbayern und Niederbayern forderten sogar öffentlich den Rückzug Becksteins.

Wer wird Becksteins Nachfolger?

Als erster Name wird der Huber-Nachfolger Hoste Seehofer genannt – als nächste Namen folgen Bayerns Innenminister Joachim Weiß-Blau-Herrmann und Fraktionschef Georg Schmid, hinter denen aber keine Mehrheit steht.

Thomas Goppel hingegen hat sich selbst ins Gespräch gebracht. “Unter Umständen” würde Sohn des früheren Ministerpräsidenten Alfons Goppel kandidieren.

Die Sueddeutsche (“Stoiber: Sein Programm heißt: Rache“) wähnt hingegen bereits Rachegelüste des Edmund Stoiber als Grund für das Einbrechen der Basis:

“Denn der, der so unliebsam vom Thron des Ministerpräsidenten gestürzt wurde, setzte alles in Bewegung, um die beiden Königsmörder Günther Beckstein und Erwin Huber von aus den hohen politischen Ämtern – seinen Ämtern! – zu entfernen.”

Ich finde…

…da greifen mal die wieder die gleichen Mechanismen wie beim Fussball: Es ist was schiefgegangen, dann muss der Trainer weg! Und die Leute südlich der Donau, die noch “Ihrem” Stoiber selbst nach der Bespitzelungsaffäre gerne noch im Amt gesehen hätten, schiessen nun gegen “den Franken”! War aber irgendwo auch klar, dass der Zusammenbruch der Absoluten Mehrheit nicht ohne Folgen würde bleiben können. Interessant aber auch die These der Sueddeutschen mit der Stoiber-Rache!

Quelle B5aktuell

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Huber und Haderthauer treten zurück

Dienstag, 30. September 2008 | Autor: andy

Auf einer Pressekonferenz hat heute Erwin Huber “sichtlich gelöst” bekanntgegeben, dass er sein Amt als Parteivorsitzender aufgeben wird. Am 25. Oktober wird er auf einem Sonderparteitag zurücktreten. Als Nachfolger wird Horst Seehofer gehandelt, der schon angekündigt hat, sich für das Amt des Parteivorsitzenden zu bewerben.

Zudem gab ein CSU-Sprecher bekannt, dass auch Generalsekretärin Christine Haderthauer zurücktritt. Damit ziehen Huber und Haderthauer die Konsequenzen aus der Wahlschlappe vom Sonntag.

Dagegen scheint Ministerpräsident Günther Beckstein im Amt zu bleiben, obwohl auch über seine Ablösung ebenfalls heftig spekuliert wurde – vor allem aus Südbayern (Christian Bernreiter (Landrat Deggendorf) und Bezirksverband Oberbayern)!

Auch der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat sich wieder zu Wort gemeldet und war zu Sitzungen geladen worden – warten wir ab, was da noch auf uns zukommt!

Quelle: B5aktuell

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