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Die CSU wird nicht normal werden

Montag, 29. Januar 2007 | Autor:

Bei den Feierlichkeiten zum 65. Geburtstag von CSU-Vize Ingo Friedrich in der Stadthalle Gunzenhausen hielt auch Edmund Stoiber eine Rede.

Darin nahm er Bezug auf die Aussage von Vizekanzler Franz Müntefering (SPD): „Die Ära Stoiber ist das Ende der großen CSU. Die wird auf eine normale Partei auch schrumpfen – was nicht schlecht ist.“ und rief seinen Parteikollegen zu

„Dazu wird es nicht kommen“!

Schade, denn das heißt für mich, die CSU ist nicht normal und wird es auch nicht werden?¦ 😉

Quelle Franken TV Nachrichten

Thema: Stoiber-Rücktritt | 2 Kommentare

Frankenpower, Kampfabstimmung und Ministerpräsident der Herzen

Freitag, 26. Januar 2007 | Autor:

nachdem ich von der vorletzten quer-Sendung so angetan war, war ich heute wieder vor der Flimmerkiste, als Christoph Süß ironisch nachhakte!

Thema war heute u.a. „Frankenpower: Beckstein macht Nordbayern glücklich“, und da ist was dran. Josef Daum, Nordhalbens CSU-Bürgermeister sieht zusammen mit den Vertretern aus Steinwiesen und Wallenfels positiv in die Beckstein-Zukunft, und den Exodus aus Bayern haben sie erstmal zurückgestellt. Beckstein habe angekündigt, sich der Probleme der drei vernachlässigten, fast thüringischen Gemeinden anzunehmen, sagte Daum vor der „quer-Kamera“. Aber auch im Rest Frankens sorgt er schon mal für Euphorie.

Gleichzeitig avanciert Edmund Stoiber zum „Ministerpräsident der Herzen“, weil er nun völlig gelöst auf Partys erscheint und „immer seltener Äh sagt“ “ so ist das in Deutschland seit ein paar Jahren: Wenn Du hoch geflogen bist und alles verloren hast, dann hast Du wenigstens noch den „Titel der Herzen“. Und schon fragen sich jetzt alle, ob Ede doch nicht sofort gehen, sondern lieber bleiben soll?

Frau Dr. Gabriele Pauli (dargestellt in einem Bilderrahmen) meinte im Interview dazu, dass Stoiber nach „dem Rückzug aus Berlin“ nicht schon wieder einen Rückzug (vom Rücktritt) machen könnte, da „das Vertrauen schon damals abgebröckelt“ sei. Auch wollte sie Stoiber die (Spitzel-) Angelegenheit um Höhenberger damals eigentlich unter 4 Augen sagen, aber da er zu keinem Gespräch bereit war, ging sie an die Öffentlichkeit. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall!

Christoph Süß konfrontierte sie dann mit dem Ergebnis einer Online-Umfrage der „Passauer Neue Presse“, nachdem eine Mehrheit für Gabi Pauli als Ministerpräsidentennachfolgerin gestimmt hatte – und sie meinte nur „Grundsätzlich kann so ein Amt auch eine Frau machen“! 🙂

Weitergefragt hat Herr Süß dann, wie „demokratisch es sei, wenn Stoiber seinen Nachfolger bestimmt“. Dem widersprach Frau Pauli, denn eine „Kampfkandidatur sei etwas selbstverständliches“ das bei jeder Kreiswahl etc. vorkomme. Es sei ja „kein Streit“, sondern vielmehr zu begrüßen“ dass auch die CSU demokratische Züge habe. Und da deckt sich ihre Meinung mit der vom Stoibär(.de) der der CSU schon „Angst vor der Kampfabstimmung“ unterstellte. „Stoiber wurde immer vorgeworfen, er herrsche zu autoritär“ – „soll es also genauso weitergehen“?

Ich denke

… ein Gegenkandidat zu Huber brächte wenigstens die Illusion, dass es sich hier um demokratische Prozesse handele. Auch ist mir völlig klar, warum Stoiber jetzt der Herz-Bube ist: er hat ja jetzt nichts mehr zu verlieren! Und ich glaube, jetzt noch mal den Rücktritt vom Rücktritt zu vollziehen?¦ so was würde ja nicht einmal der Ede machen!

Wer aber bleiben sollte ist der „quer-Ministerpräsident“ immer am Ende der Sendung – aber wirklich nur der! Doch bin ich der Meinung, dass Christoph Süß sich ab dem 30. September nicht mehr vor ihn hinzuknien braucht! 🙂
Was denke Sie? Hier geht’s zur Abstimmung von quer

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Ich bin die schwarze Null in diesem Lande

Dienstag, 23. Januar 2007 | Autor:

Quasi als vorweggenommene Abschiedsrede vom Edmund präsentiere ich hier Mathias Richlings Stoiber-Parodie im „Scheibenwischer“ vom 18.01.2007

Grandios! Am besten finde ich „ich gehe zum 30. September„!! „Die besten Pleiten kommen von mir“ und „ich habe Bayern Bärenlos gemacht“ und natürlich „ich habe dafür gesorgt, dass der Mensch CSU wählt, auch wenn er nicht mehr bei Bewusstsein ist“! Sehr hart: Frau Pauli kann froh sein, dass sie nicht in Russland tätig ist!

via RunkenBlog

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Sabines lustiger Intrigantenstadl

Montag, 22. Januar 2007 | Autor:

Sebastian Fischer hat auf spiegel.de eine grandiose Nachbetrachtung zur gestrigen Christiansen-Sendung und Söders Ausraster („Ich bleib‘ mein Leben lang Stoiberianer„) geschrieben! Hier ein paar Zitate:

Es ist Sonntagabend, im ersten deutschen Fernsehen geht’s richtig zur Sache. Und Sabine Christiansen stört heute in ihrer Sendung auch überhaupt nicht. Bis auf den themenspezifischen Trachtenjanker kann man ihr wirklich nichts vorwerfen…

Die Sendung heißt: „CSU und Co – Intrigantenstadl Politik?“ Söder, Hoeneß und Strunz könnten die Sendung schon ganz allein schaukeln, soviel Potential für Provokation, Attacke und Konter bringen sie mit. Aber dank der aufmerksamen Redaktion von Frau Christiansen sind auch noch Claudia Roth, Helmut Dietl und Hiltrud Hensen dabei…

Die grüne Empörungsröhre und Vorsitzende Claudia Roth arbeitet mit vielen kurzen „ach, ach“, mit Verneinungsfeuer im Stile von „Nee, nee, nee, nee“ sowie diversen gedehnten „oooch“, um die schwarze, aber zerstrittene Hoeneß-Söder-Fraktion in die Bredouille zu bringen…

Ein sehr gelungener Bericht und ein großes Lob, dass er diese Sendung durchgehalten hat. Ich habe ausgeschalten, denn ich möchte am Sonntagabend nicht angebrüllt werden.

Hiermit erteile ich einen freundlichen Lesebefehl

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Stoiber-Rücktritt soll verfilmt werden!

Sonntag, 21. Januar 2007 | Autor:

Star-Regisseur Dieter Wedel (Wormser Nibelungenfestspiele) plant den tiefen Fall des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und die Krise in der CSU zu verfilmen, da es „ein Königsdrama wie bei Shakespeare“ wäre, sagte Wedel gegenüber der „Bild am Sonntag“.

Das wäre „ein toller Stoff fürs Fernsehen“ und eine „spannende Geschichte“, in der „alles drin“ sei: „Der Sturz des einst so erfolgreichen Helden Stoiber, finstere Intrigen seiner Parteifreunde, ein Skandal um die außereheliche Affäre seines Gegenspielers Seehofer.“

Irgendwann will sich Wedel auch mit den Betroffenen treffen, damit sie ihm „die wahren Hintergründe erzählen“ – außerdem müsste „Stoiber an der Geschichtsschreibung mitwirken“.

Ich freue mich sehr auf diesen Film, vielleicht kommt ja mein Blog auch drin vor! 😉 Und wer wird dann die schöne, rothaarige Fürther Landrätin Dr. Gabriele Pauli spielen? Ich glaube Bambigewinnerin Ester Schweins wäre geradezu perfekt – und soviel ich weiß kann die auch den fränkischen Dialekt!!

Quelle N-TV

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Pauli erwägt Kandidatur als stellvertretende CSU-Vorsitzende

Samstag, 20. Januar 2007 | Autor:

Gabriele Pauli, die Frau, die der Auslöser für Stoibers Krise und wohl auch für seinen Rücktritt war liebäugelt mit dem Amt der stellvertretenden Parteivorsitzenden und möchte sich dafür auf dem vorgezogenen CSU-Wahlparteitag im September bewerben, meldet FOCUS-Online.

Sie „denke ernsthaft darüber nach, ob für einen der vier Stellvertreterposten zu kandidieren“ sagte die Fürther Landrätin, denn schließlich werde sie sich wie angekündigt „weiterhin mit aller Kraft in die Partei einbringen“.

In der Pressekonferenz am Donnerstagabend nach dem Stoiber-Gespräch hatte sie betont, dass sie „nicht bis zur Pensionierung Landrätin bleiben will“ und nichts ausgeschlossen sei, wenn sie „der Partei nützen könne“!

Ich denke

?¦die schöne Gabi wird ihren Weg machen, denn erstens wird sie von der Öffentlichkeit als Retterin gefeiert! Und zweitens hat sie für das mediale Zeitalter einfach das nötige gute Aussehen “ das z.B. einer Angela Merkel fehlt fehlen soll… die für ihren Weg viel mehr kämpfen musste.

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Stoiber ist weg? Und was nun?

Freitag, 19. Januar 2007 | Autor:

Diese Frage stellte sich der Daniel aus Stegaurach und machte daraus gleich einen Blog, auf dem man abstimmen und auch seine Meinung loswerden kann?¦ also völlig anders als alles bisher dagewesene! 😉

Sehr aussagekräftig finde ich das Hintergrundbild seiner Seite: Edmund mit „Gamsbart am Huat“ hinter den Alpen, davor ein Laptop und eine Lederhose; und natürlich den Transrapid! So stellt man sich also Bayern vor! Zum Glück sind wir Franken?  🙂

stoiber-ist-weg.de ist ein zeitloses Projekt, denn Stoiber wird nun die längste Zeit weg sein “ es sei denn, es kommt bald ein neuer Stoiber! Wie in Amerika, da kam ja auch eine Amtszeit nach dem ersten Bush der zweite Bush!

Wünschen wir dem Daniel viele Besuche und uns allen keinen zweiten Stoiber?  😉
www.stoiber-ist-weg.de

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Beckstein 5. fränkischer Ministerpräsident?

Freitag, 19. Januar 2007 | Autor:

Nach dem angekündigten Rücktritt von Edmund Stoiber ist Dr. Günther Beckstein (geboren 23. November 1943 in Hersbruck) der heißeste Kandidat für die Nachfolge auf dem Ministerpräsidentenposten. Endlich mal wieder ein Franke, denn seit dem Kurt Eisner in der Nacht zum 8. November 1918 die Republik Bayern als „Freistaat“ (sinngemäß „frei von Monarchie“) ausrief, gab es folgende 4 fränkische Ministerpräsidenten.

  • Martin Segitz (* 26. Juli 1853 in Fürth; ?  31. Juli 1927 Fürth), war Mitglied der SPD und vom 1. bis 16. März 1919 Ministerpräsident. Nach der Ermordung des ersten Ministerpräsidenten Kurt Eisner wurde er vom Rätekongress als Nachfolger proklamiert, der Landtag erkannte ihn aber nicht an und wählte am 17. März Johannes Hoffmann (ebenfalls SPD).
  • Gustav Ritter von Kahr (* 29. November 1862 in Weißenburg in Franken; ?  30. Juni 1934 ermordet in Dachau) war von 16. März 1920 bis 11. September 1921 parteiloser Bayerischer Ministerpräsident. Er betrieb unter anderem eine Loslösung Bayerns vom Deutschen Reich und war am Scheitern des Hitler-Putsches beteiligt – aller Wahrscheinlichkeit nach wurde er deshalb im Konzentrationslager Dachau erschossen.
  • Hanns Seidel (* 12. Oktober 1901 in Schweinheim (heute Stadtteil von Aschaffenburg); ?  5. August 1961 in München) war von 1957 bis 1960 Bayerischer Ministerpräsident (Namensgeber für das Hanns-Seidel-Gymnasium in Hösbach bei Aschaffenburg und die Hanns-Seidel-Stiftung). Er trat aus gesundheitlichen Gründen wegen einem Rückenleiden zurück, woran er letzten Endes auch starb.
  • Hans Ehard (* 10. November 1887 in Bamberg; ?  18. Oktober 1980 in München) war vom 21. Dezember 1946 bis 1954 und vom 26. Januar 1960 bis 1962 Bayerischer Ministerpräsident.

Dr. Günther Beckstein wäre somit der 5. Ministerpräsident aus Franken, aber die 6. Amtszeit eines fränkischen Ministerpräsidenten.

Quelle: Bayerischer Ministerpräsident auf Wikipedia

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Stoiber gibt auf

Donnerstag, 18. Januar 2007 | Autor:

Die 13-jährige „Ära Stoiber“ ist zu Ende: Der bayerische Ministerpräsident und Parteichef gibt dem Druck nach und tritt zurück!

Sein Amt als Regierungschef wird er zum 30. September abgeben und nicht mehr für den Vorsitz kandidieren. Das erklärte Stoiber am Donnerstagnachmittag in München.

Günther Beckstein (63) soll neuer Ministerpräsident und Erwin Huber (60) Parteichef werden. Diese Pläne sollten am kommenden Montag bei der Sitzung des CSU-Vorstandes besprochen werden. Stoiber wollte die Beckstein-Huber-Lösung nicht so rasch publik machen.

CSU-Landesgruppenchefs Peter Ramsauer fordert dazu noch ein Mitspracherecht der Landesgruppe und bringt dafür die CSU-Bundesminister Michael Glos und Horst Seehofer ins Gespräch. Allerdings wird der Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer in der neuen Führungsspitze keine Beachtung mehr finden, so der Nachrichtensender N-TV.

Portrait Günther Beckstein: Der fränkische Hardliner

Quellen N-TV

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Beckstein wird Stoiber-Nachfolger

Donnerstag, 18. Januar 2007 | Autor:

rtlaktuell.de meldet, dass Innenminister Günther Beckstein zukünftig Regierungschef werden soll! Wirtschaftsminister Erwin Huber soll Parteivorsitzender werden!

Update: Beckstein dementierte das ganze, meinte aber, dass „solche Dinge selten aus der Luft gegriffen“ sind!

Damit wäre die Nachfolgeregelung also durch! Das sollen mehrere CSU-Abgeordnete sowie ein Kabinettsmitglied der dpa am Donnerstag bestätigt haben. Warten wir also ab, bis die offizielle Bestätigung kommt.

Update: Joachim Herrmann meinte, dass an der Sache wohl nichts dran sei und Stoiber erst am kommenden Montag einen Fahrplan gekannt geben werde. B2-Landtagskorrespondent Rudolf Erhard sagte dazu in B2, dass das die Bestätigung für das Rücktrittsvorhaben Stoibers wäre, denn wozu bräuchte man sonst einen Fahrplan?

Damit hätte also Dr. Gabriele Pauli den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gestürzt, was der Frankenblog bereits am 11. Januar verkündete! *stolz* 🙂 Aber Gabi Pauli war nicht der Grund, sondern nur der Auslöser!
Mehr auf rtlaktuell.de

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