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Franke des Tages: Hans Meyer

Freitag, 20. April 2007 | Autor:

Nicht nur, weil er unseren Glubb wieder zum Erfolg geführt hat und dazu noch ins Pokalfinale 2007. Obwohl es damit zusammenhängt.

Hans Meyer sagte gegenüber der Abendzeitung, dass er den 4:0-Triumph über Frankfurt mit Verwandschaft auf dem Frühlingsfest gefeiert hat:

„Wir haben auf fränkisch mit Schäufele und Drei im Weckla einen drauf gemacht“

Herrlich dieser Trainer! Erfolgreich, witzig und zudem bekennt er sich zu seiner „Wahlheimat“ Franken! Weiterso Trainergott! Und viel Glück in Berlin, damit der Pokal wieder zum ersten Pokalsieger Deutschlands zurückkehrt!

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Vatikan für den Transrapid?

Donnerstag, 12. April 2007 | Autor:

Milliardengrab TransrapidDas Hickhack um den geplanten Transrapid vom Münchner Flughafen zum Hauptbahnhof geht weiter. Nachdem der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) zuletzt angekündigt hatte, dass bis Ende Mai der Bund, das Land Bayern, die Deutsche Bahn, der Flughafen München und die EU eine Finanzierung für die erste öffentliche deutsche Transrapid-Strecke vorlegen wollen, hat die Industrie eine Beteiligung an den Kosten abgelehnt.

Wie SPIEGEL.de gestern berichtete, wollen die Unternehmen Siemens und ThyssenKrupp, die den Transrapid entwickelt haben, sich nicht an den Kosten der umstrittenen Strecke beteiligen. Bahnchef Hartmut Mehdorn wiederum will die Beteiligung seines Unternehmens laut „Capital“ nur erhöhen, wenn auch die beiden anderen Unternehmen finanziell mitziehen.

Somit käme nur die öffentliche Hand als Geldgeber für das 1,85 Milliarden Euro-Projekt in Frage – wobei aufgrund des erhöhten Sicherheitsbedarfs nach dem Transrapidunglück auf der Teststrecke im Emsland die Gesamtkosten auf 2 bis 2,2 Milliarden Euro steigen würden. Laut Erwin Hubers „Münchner-Lösung“ könnte man diese Mehrkosten allerdings sparen, denn „in München wäre das nicht passiert“.

Bleibt nun die Frage, wenn die Firmen wirklich standhaft bleiben, ob der Freistaat die Mittel alleine aufbringt. Zuzutrauen wäre es den Lederhosen ja, denn es geht ja schließlich um „Minga“ – bei Gemeinden außerhalb des Münchener Großraums würde sich die Frage niemals stellen.

Obwohl, jetzt gibt es ja auch noch die Papst-Pilgerstätten Altötting, Marktl am Inn und Regensburg. Vielleicht sollte man diese 4 Städte mit dem Transrapid verbinden, dann zahlt bestimmt der Vatikan mit…

Thema: Franken-Bayern, Nürnberg-München | Ein Kommentar

Monopoly: Würzburg und Nürnberg dabei

Samstag, 7. April 2007 | Autor:

Michel hat mich drauf aufmerksam gemacht, die Monopoly-Wahl ist abgeschlossen und Franken hat es auf das Brett geschafft: Würzburg als Feld und Nürnberg als Bahnhof! Hat mein Aufruf vielleicht doch was gebracht?

Monopoly-Wahl Ergebnis:

Meistgewählte Städte:
Aachen
Augsburg
Berlin
Bielefeld
Bremen
Chemnitz
Düsseldorf
Frankfurt
Halle
Hamburg
Heidelberg
Jena
Köln
Leipzig
Lübeck
Mannheim
München
Münster
Regensburg
Saarbrücken
Schwerin
Würzburg

Meistgewählte Bahnhöfe
Hamburg
Köln
Leipzig
Nürnberg

Meistgewählte Energiequellen
Solarpark Bavaria
Wasserkraftwerk Rheinfelden

Ich bin froh, dass wir (Nürnberg) es überhaupt geschafft haben, denn leider machen bei sowas immer viel zu wenig Nämbercher mit. Das war schon bei „Die Lieblingsorte der Deutschen“ so! Da kucke ich immer etwas neidisch in Richtung Münster, die uns nun in beiden Wettbewerben geschlagen haben (Lieblingsorte Platz 4) und mit 271.000 Einwohnern gerade etwas mehr als die Hälfte haben! Mannheim und Heidelberg jubeln auch, allerdings hatten dort ja auch die Kurpfalznotizen zur Teilnahme aufgerufen… hat das die NN auch? Ganz besonders gut lief es für Hamburg, Köln und Leipzig, die als Stadt mit Sehenswürdigkeit und als Bahnhof vertreten sind.

Ein altes fränkisches Problem taucht beim Würzblog auf: Mit Schadenfreude wird dort zur Kenntnis genommen, das Nürnberg „nur“ als Bahnhof „aufs Brett“ kommt. So war das die letzten 200 Jahre immer, statt gemeinsam fränkisch zu denken, sehen sich viele einfach als Konkurrenten! Schade, Würzblog – wir aber freuen uns mit Euch!

Thema: Franken allgemein, Nämberch | 8 Kommentare

Ratzinger: Kein Geschenk aus Franken

Freitag, 6. April 2007 | Autor:

Zum 80. Geburtstag von Joseph Alois Ratzinger am 16. April will der Bayerische Städtetag Pabst Benedikt XVI. mit einer zweiten Benedikt-Säule des Eggenfeldener Künstlers Joseph Michael Neustifter erfreuen.

„Darauf werden Orte oder Dinge zu finden sein, mit denen die Lebensgeschichte des Papstes verbunden ist“, sagte Neustifter. So werden unter anderem Marktl am Inn, Regensburg, Freising und München darauf zu finden sein. Diese Säule soll in der Nähe der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo vor der Kirche San Clemente in der Stadt Velletri aufgestellt werden.

Nun muss das Bronzekunstwerk in Form einer aufgestellten Schriftrolle aber auch noch mit ganz weltlichen Mitteln bezahlt werden, allerdings haben sich bisher noch nicht genug bayerische Kommunen von dem Papst-Geschenk begeistern lassen, so dass die notwendigen 100.000 Euro noch nichte zusammengekommen seien. So der Geschäftsführer des Bayerischen Städtetags, Reiner Knäusl. In einem Bericht von B5aktuell Bayern war zudem noch die Rede davon, dass vor allem die protestantischen Kommunen aus Franken noch keine Bereitschaft signalisiert hätten.
(Quelle br-online.de)

Ich meine…

…das is ja vielleicht eine ganz nette Idee und Benedetto wird sich bestimmt auch ganz lieb bedanken. Aber die Gegenfrage muss erlaubt sein, warum wir Franken dafür auch zahlen sollten, wenn er doch immer von seinem (Süd-) Bayern spricht – zumal es zudem in Marktl am Inn bereits eine Benedikt-Säule des selben Künstlers, nur mit anderen Ornamenten, zu Ehren des berühmten Sohnes gibt. Würden denn die Gemeinden in Oberbayern auch zuzahlen, wenn Fürth eine Statue zu Ehren des Stadtsohnes Henry Kissinger errichtet? Oder Nürnberg für Hermann Kesten? Papst Benedikt hat noch nicht mal angekündigt auch den Rest von Bay… naja Franken halt zu besuchen, Geschweige denn, dass er schon mal hier gewesen wäre.

Er ist eben ein bayerischer Papst worauf man ja auch hierzulande immer wieder pocht. Also braucht man nun nicht vorwurfsvoll ins Frankenland schielen!

Thema: Franken-Bayern | Ein Kommentar

Umfragen für Landrätin Pauli

Freitag, 6. April 2007 | Autor:

CSU-Vizechef Ingo Friedrich hat die Fürther Landrätin Pauli zum Austritt aus der Partei aufgefordert, da sie (angeblich) angekündigt hat, bei der Landtagswahl 2008 „eventuell für die Freien Wähler anzutreten„.

Sie sollte auch die Konsequenzen ziehen, meinte Friedrich gegenüber der „Passauer Neuen Presse“, in der CSU habe Pauli ohnehin keine Chance mehr auf eine herausgehobene Funktion. Auch der Fürther CSU-Kreischef Matthias Dießl verlangte ein klares Bekenntnis der Landrätin zur CSU.

Dagegen sagte der Chef der Freien Wähler/FW, Hubert Aiwanger, der „Süddeutschen Zeitung“, dass Frau Pauli in seiner Partei willkommen sei.
(Quelle B5aktuell.de)
Umfragen für Pauli

Laut einer Umfrage des SPIEGEL sind 81 Prozent der Bundesbürger gegen ein Parteiausschlussverfahren von Gabriele Pauli. Nur 13 Prozent der 1.000 Befragten stimmten für einen Rauswurf aus der CSU.
(Quelle Pro7 Videotext)
Ich meine…

…typisch CSU. Statt mit der Popularität der schönen Fränkin bei den Wählern zu punkten, zeigen sie Angst vor einer starken Frau und würden am liebsten ihren alten Kini – äh, Ministerpräsidenten Stoiber hervorziehen! Naja, mehr wie einen Franken vertragen die Bayern halt net, wenn überhaupt! Also Vorsicht Herr Beckstein, noch sind sie nicht gewählt!

Thema: Pauli-Gate | Beitrag kommentieren

`s Baggers: die Gastronomie-Weltneuheit aus Franken

Dienstag, 3. April 2007 | Autor:

Die fränkische Antwort auf die globale HerausforderungSchluss mit Ärger über die Bedienung, die einen übersieht: Im Nürnberger Gewerbegebiet Schmalau (grob zwischen Flughafen und Rohnhof) wird am 4. April das Restaurant „s Baggers (www.sbaggers.de) mit einem neuen und innovativen Gastronomie-Konzept eröffnet: Der Gast bestellt per Touchscreen am Platz, wenig später schweben frisch zubereitete traditionell-fränkische Speisen und Getränke über ein „futuristisch anmutendes, schwerkraftgetriebenes“ Schienensystem aus der Küche direkt an den Tisch. Zum ersten Mal weltweit gelingt es, die Prozesskette in Restaurants zu schließen

Die fränkische Antwort auf die globale Herausforderung

Das Pilotprojekt mit 94 Sitz und 12 Stehplätzen hat nicht nur fränkische Baggers im Angebot – wie der Name vermuten lässt („Baggers“ oder „Baggersla“ = Kartoffelpuffer) – sondern auch typische Speisen aus der Metropolregion Nürnberg wie Schlachtplatten, Braten oder Fischspeisen. Oftmals werden die traditionellen Gerichte in etwas modifizierter Form dargeboten wie z.B. „Nürnberger Bratwürste im Baggers-Mantel“ oder „gebackene Karpfenflossen mit Dipp“, und als Dessert ein Baggers-Schmarrn. Besonders bemerkenswert ist, dass man sich bei der Speiskarte zum fränkischen Dialekt bekennt: Da gibt es „Gmischder Salad mit greicherdn Schingn“, „Nürnberger Gwärch auf Baggers“ (wobei es eigentlich „Nämbercher“ heißen müsste) oder „Gmüsküchle & Dipp“ – und das Gmüs is natürlich „vo da“!

Lebensmittel aus der Region

Denn „vo da“ bedeutet, dass Fleisch und Gemüse von Lieferanten aus der Region stammen, die z.B. „Biohof Willner“ (aus dem fränkischen Dudendorf bei Vestenbergsgreuth) oder Gemüsebauer Gerhard Ermann (aus Fürth-Ronhof) heißen und den Küchenchef stets mit frischem Gemüse in 1a Qualität versorgen. Dazu können die Speisen dank modernster Küchentechnologie mit deutlich weniger Fett zubereitet werden, als bei der herkömmlichen fränkischen Küche. „Selbst Baggers werden nahezu fettfrei und damit relativ kalorienarm angeboten“, aber auch sonst kommen Vegetarier auf ihre Kosten.

Abschließend ist sogar das Preisgefüge revolutionär: 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 ?¬ kostet die Portion, die quasi wie „spanische Tapas“ als schneller Snack oder als vollwertige und ausgiebige Mahlzeit genossen werden kann.

„Gut eineinhalb Jahre dauerte die intensive Entwicklungs- und Testphase, bis das Schienensystem in Serie gehen konnte und die Restaurant-Software ausgereift war“ sagt Diplom-Kaufmann Michael Mack (42 Jahre), Geschäftsführer der fränkischen Ideen-Schmiede HeineMack GmbH und nun auch der `s Baggers GmbH, der als Erfinder das Restaurantsystem auch zum Patent angemeldet hat. Weitere Restaurants sind geplant – Lizenzen können aber auch von Franchisenehmern erworben werden.

Wallfahrtsort der Gastronomie

Inzwischen feiern sowohl die Medien- als auch die Gastrobranche das Lokal revolutionäre Lösung:

„Das `s Baggers® schlägt somit eine Brücke zwischen Fast-Food-Restaurant und exklusivem Bedienrestaurant und hat das Potential, die Gastronomiebranche auf den Kopf zu stellen.“
unser-nuernberg.de

„…über ein futuristisch anmutendes, schwerkraftgetriebenes Schienensystem aus der Küche direkt an seinen Tisch. Kein Anstehen am Counter, keine kostenintensive Bedienung: innovativ und effizient.“
cafe-future.net

„Dieses Restaurant wird der neue Wallfahrtsort der Gastronomie“
Dr. Franz Ehrnsperger (Inhaber Neumarkter Lammsbräu)

„Das `s Baggers verspricht neben hohem Gästekomfort dank innovativer Technologie auch Top Qualität aus der Region zu günstigen Preisen.“
kochmesser.de

Nur die sueddeutsche meckert: „Sein Restaurant, sagt er, habe ein „riesiges Zukunftspotential“ und sei „total futuristisch“. Wobei es seine fränkische Herkunft mit sich bringt, dass er von „Boddenzial“ spricht und von „fudurisdischem Ambiende“…“ Naja, Fortschritt in Franken KANN ja München gar nicht recht sein!!
sueddeutsche.de

Visuell aufbereitet in einem Kurz-Film von den Nürnberger Nachrichten

`s Baggers
Am Steinacher Kreuz 28
90427 Nürnberg
Tel. 0911 / 477 90 90
Kartenansicht bei Google-Maps mit schönem Jahrezeitenübergang auf dem Satellitenbild!

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Thema: Franken allgemein, Nämberch | 4 Kommentare