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Tag der Franken 2007

Freitag, 29. Juni 2007 | Autor:

Zum zweiten mal wird der „Tag der Franken“ in diesem Bundesland namens Bayern gefeiert. Die Auftaktfeier war im letzten Jahr in Nürnberg, nun wandern die Feierlichkeiten in den nächsten Regierungsbezirk, nach Bamberg in Oberfranken!

Aus diesem Anlass hier das Programm:

Samstag, 30. Juni 2007

ab 19:00 Uhr ziehen Musikanten (Freies Fränkisches Bierorchester und Boxgalopp) durch Bambergs Keller und Gastwirtschaften und stimmen auf den Tag der Franken ein.

Sonntag, 01. Juli 2007

Von 10:00 bis 18:00 Uhr finden Sie im Foyer der Konzert- und Kongresshalle Informationsstände fränkischer Vereine, wie z.B. Frankenbund, Fränkischer Bund, FAG, Historische Vereine etc.) und Verbände.

Von 10:00 bis 17:00 Uhr finden Sie im Diözesanmuseum und Historisches Museum Bamberg die Ausstellung „Unterm Sternenmantel “ 1000 Jahre Bistum Bamberg 1007″2007″

Von 10:00 bis 17:00 Uhr finden Sie im Stadtarchiv und Archiv des Erzbistums Bamberg die Ausstellung „Kirchen in Bamberg“ (Sonderöffnung 10 bis 16 Uhr)

Von 10:00 bis 17:00 Uhr finden Sie im Außengelände der Konzert- und Kongresshalle einen Ausschank durch mehrere Bamberger Brauereien

Von 10:00 bis 13:00 Uhr findet im Foyer der Konzert- und Kongresshalle ein Musikalischer Frühschoppen statt! Es spielen: Sameds, Gambrout-Blouser, die flotten Saiten, Hambacher Volkssänger, Dürrwanger Harles-Sänger, Hofer Volksmusikanten, Edeltraud Gahn

Von 13:00 bis 14:30 Uhr finden Sie im Hegelsaal „fränkische Mundart und fränkisches Theater“ mit Aufführungen von Mitgliedern der ARGE Mundart-Theater Franken!

  • Es spielen: die Theatervögel (Bamberg), die Bletsch“n Bühna (Unterleinleiter), der Schauhaufen (Kulmbach), die Theatergruppe Hallstadt und die Forchheimer Brettla.
  • Es lesen: Reinhold Schmitt (Forchheim), Thomas Gehring (Neubrunn) und Walter Tausendpfund (Pegnitz).

Von 15:00 bis 17:00 Uhr finden Sie im Hegel-Saal „Literatur und Kabarett in Franken“ mit Nevfel Cumart, Mäc Härder, Helmut Haberkamm (Musikalische Umrahmung: Freies Fränkisches Bierorchester)

Von 18:00 bis 20:00 Uhr findet im Hegel-Saal der eigentliche Festakt statt:

  • Begrüßung: Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler
  • Grußworte: Andreas Starke, Oberbürgermeister;
  • Dr. Helmut Ritzer, Vorsitzender der FAG und Landtagsvizepräsident a. D.
  • Ansprache: Stv. Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein
  • Vortrag: Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold

Musikalische Umrahmung: Bläserquintett der Bamberger Symphoniker “ Bayerische Staatsphilharmonie

Während des gesamten Tages gibt es Führungen durch die Freunde des Weltkulturerbes Bamberg e. V. und
den Frankenbund Bamberg e. V. durch die historische Stadt Bamberg.

Ein spezielles Kinderprogramm finden Sie auf dem Außengelände der Konzert- und Kongresshalle!

Quelle: Tag der Franken – Bezirk Oberfranken.de

Nächster Tag der Franken 2008 in Miltenberg

Thema: Franken allgemein, Tag der Franken | 4 Kommentare

Franken zeigt immer mehr Flagge

Freitag, 29. Juni 2007 | Autor:

In den Nürnberger Nachrichten, bei denen vor ein paar Jahren kaum etwas über das Thema Franken zu lesen war, verfasste Autor Horst M. Auer einen schönen Text mit dem Titel „Wo die Franken Flagge zeigen – Nicht nur in Bamberg gilt der rot-weiße Rechen als Sinnbild„, den ich hier auszugsweise wiedergeben möchte.

Die Metropolregion Nürnberg hat sich für ihre Arbeit klare Ziele gesetzt. Nebenbei schafft sie es seit zwei Jahren mühelos, dass die Franken näher zusammenrücken. So wie der Club mit seinem Pokalsieg für ein neues Wir-Gefühl zwischen Hof und Eichstätt gesorgt hat. Jetzt machen auch noch die Bamberger Basketballer Furore. Und im Herbst wird ein Nürnberger zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt.

So beginnt Herr Auer und deckt sich dabei auch mit meinen Themengebieten: Pokalsieg des FCN, Meisterschaft der Bamberger und ein Franke als Ministerpräsident! Ja er schreibt sogar von „einem guten Lauf“ den die Franken zur Zeit haben, dass sie auch „selbstbewusst von den Wittelsbachern ihren Bamberger Domschatz zurückfordern.

Selbst nach 200 Jahren Zugehörigkeit zum Staat Bayern ist es noch da, das Bedürfnis auf eine eigene kulturelle und geschichtliche Identität. Klar abgegrenzt vom oberbayerischen Einheitsbrei. Das Herz schlägt zuerst einmal für Franken.

Und auch das ist genauso meine Meinung, wie die Erklärung von Wolfgang Hoderlein, den ich hier kürzlich zum „Franken des Tages“ kührte. Nur zum Thema „Frankenfahne zum Tag der Franken hissen“ stimme ich nicht mit ihm überein. „Vor staatlichen Gebäuden gemäß einer Vorgabe aus München jedenfalls nicht. Handelt es sich bei dem Tuch doch um kein offizielles Hoheitszeichen. Stattdessen darf vor staatlichen Behörden nur die jeweilige Bezirksfahne wehen, brav eingerahmt vom bayerischen Rautenmuster und der Deutschland-Fahne“ Das ist nicht so, da es, wie ich hier vor kurzem ausführte, keine Vorschrift gibt, die es verbieten würde, und der bayerische Staat den Kommunen gar nicht vorschreiben darf, welche Fahnen sie zu hissen haben (gemäß „Flaggen-Verwaltungsanordnung“).

Aber immerhin wird „vor dem Rathaus an der Regnitz der fränkische Rechen gehisst, das lassen sich die Bamberger nicht nehmen“.

Nicht verbieten kann man es den Nürnbergern, Bayreuthern und Weißenburgern, ganz privat mit dem fränkischen Rechen Flagge zu zeigen. Ganz nach dem Motto des Festtags am 1. Juli: «Franken mit Leib und Seele».

Herr Auer schließt damit, dass der designierte Ministerpräsident Günther Beckstein in Berlin rumerzählt, „dass er aus Bayern kommt“ und schließt mit einem herrlichen „Allmächd„!

Quelle: Nürnberger Nachrichten

Thema: Franken in Europa | 3 Kommentare

Franke des Tages: Wolfgang Hoderlein

Donnerstag, 28. Juni 2007 | Autor:

Nicht nur, dass der Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Hoderlein durch seine Beharrlichkeit bewirkt hat, dass am Tag der Franken (1. Juli) vor den Rathäusern fränkischen Gemeinden Frankenfahnen wehen dürfen, hat er diesen Titel verdient. Seine Erklärung gegenüber der Kulmbacher Woche zum Tag der Franken und zum Zusammenprall der fränkischen mit der bayerischen Kultur:

„Bayern ist viel mehr als Hofbräuhaus und Otti Fischer. Diese allgemeine kulturelle Verengung und Verarmung halte ich für bedauerlich. Für Franken grenzt das an kulturelle Diskriminierung. Ich habe nichts gegen die Oberbayerische Tradition, aber ich bin Franke und habe mit Altbayern und Wittelsbach nichts zu tun, auch wenn ich die Menschen, die damit zu tun haben, durchaus schätze.

Aber ich will als Franke auch akzeptiert werden. Ich bin nicht gegen andere Kulturen, sondern gegen eine Unterdrückung meiner Kultur.“

Das und vor allem den letzten Teil kann ich persönlich voll unterschreiben und ihn auch hier als Erklärung für mein Frankenblog stehen lassen!

Wir sind nicht (unbedingt) gegen Bayern, aber gegen jeden, der versucht unser Franken zu verleugnen, zu verdrängen, zu verhöhnen oder zu unterdrücken! Womit wir wieder bei Bayern wären….

Thema: Franke des Tages | Beitrag kommentieren

Frankenflagge darf wehen

Mittwoch, 6. Juni 2007 | Autor:

Frankenfahne auf dem Kirchweihbaum

Der Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Hoderlein ruft seit längerem die fränkischen Gemeinden auf, am Tag der Franken (1. Juli) ihre Rathäuser mit Frankenfahnen zu beflaggen. Deshalb wurde er, nicht nur von der Weißwurst-Seite, angefeindet. Nun hat er vom designierten Ministerpräsident eine Freigabe erhalten!

Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein teilte Hoderlein in einem Brief mit, dass Städte und Gemeinden am neu geschaffenen Tag der Franken, statt der blau-weißen bayerischen Rautenfahne ausnahmsweise die rot-weiße fränkische Flagge zeigen dürfen, so wie hier die Rückersdorfer bei ihrer Kirchweih. Es gebe keine Vorschrift, die dieses verbieten würde, heißt es in dem Schreiben Becksteins, der bayerische Staat dürfe den Kommunen gar nicht vorschreiben, welche Fahnen sie zu hissen hätten, da die bayerische „Flaggen-Verwaltungsanordnung“ nicht für die Kommunen gelte.

Für Hoderlein ist das natürlich ein „Erfolg auf der ganzen Linie“. Den Kommunen ist nun „völlig freigestellt“ am 1. Juli die Fahne mit dem Frankenrechen zu hissen, was der SPD-Abgeordnete bereits im vergangenen Jahr zum „Tag der Franken“ angeregt hatte.

Hoderlein: „Becksteins Wunsch ignorieren“

Allerdings wird die fränkische Freude etwas getrübt, da der gebürtige Hersbrucker Günther Beckstein den Städten und Gemeinden empfiehlt, „die Finger von der Frankenfahne zu lassen“. Hoderlein dagegen fordert nun sämtliche Kommunen auf, Becksteins Wunsch zu ignorieren und am Tag der Franken demonstrativ die Frankenfahne zu hissen!

Das geht ja gut los

Da freuen wir uns, dass endlich ein Franke an die Macht kommt, und dann „verleugnet“ er seine Heimat? Ich glaube, dass er nur die alpenländischen Lederhosen-Laptopper nicht vor den Kopf stossen will und somit seine Wahl riskierte. Oder hat ihn der FCN-Pokalsieg und Heiligendamm doch zu arg mitgenommen? 😉

Quelle Studio-Franken

Thema: Franken-Bayern, Tag der Franken | 8 Kommentare

Bergkirchweih Bierkrugmotiv

Mittwoch, 6. Juni 2007 | Autor:

Die eben zu Ende gegangene Erlanger Bergkirchweih war gemessen an der Gesamtzahl der aufgenommenen Strafanzeigen (247 Straftaten), eine der ruhigsten Bergkirchweihen der letzten Jahre! Und auch durch den Pokalsieg des 1.FC Nürnberg dürfte die Stimmung heuer wieder super gewesen sein.

Da finde ich heute den Blog der Dame, die das Bergkirchweih Krugmotiv des Entla’s Kellers für dieses Jahr entworfen hat! Wer möchte kann sich sogar ein T-Shirt davon bestellen, oder selbst eine Zeichnung in Auftrag geben. (Bild hier)

Gibt es eine bessere Werbung für das Masskrugmotiv als diese hier:

Ein gigantisches Bild von Söder, Balleis, Stoiber und Herrmann mit dem Krug finden Sie hier bei erlangen.de!

(Ich dachte ursprünglich, das Bild wäre von Lisa Neun aus Erlangen)!

Eine tolle Idee dieses Krugbild, vielleicht werde ich demnächst mal eine Zeichnung in Auftrag geben!

Thema: Franken allgemein | 3 Kommentare