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Nr. 1 unter 50 Großstädten: Nürnberg

Donnerstag, 26. März 2009 | Autor:

Das ist das Ergebnis einer exklusiven Analyse der 50 größten Ballungszentren in Deutschland, welche die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Demnach sei es in der Frankenmetropole derzeit am“erfolgversprechendsten“ sich eine Immobilie anzuschaffen.

Für die Analyse hat das Beratungsunternehmen Bulwien Gesa AG auf Daten und Studien von FERI Rating & Research, der Bundesagentur für Arbeit, von GfK Marktforschung und GfK Geomarketing, von IW Consult und der Statistischen Landesämter zurückgegriffen. Um herauszufinden wo Wohnimmobilien sich rechnen und welche Standorte stabil bleiben würden, wurden die Rahmenbedingungen für die Wertbeständigkeit von Wohnimmobilien, Daten und Fakten zur Wirtschaftskraft, zur Standortqualität, zur Sozialstruktur, zur Kaufkraft und zur Angebots- und Nachfragesituation von Wohnimmobilien ausgewertet.

In der Kategorie der Großstädte über 500.000 Einwohner erhielt Nürnberg die höchste Gesamtpunktzahl.

Nürnberg erhielt insgesamt und. Die Chancen, mit einem Investment auf dem Nürnberger Wohnimmobilienmarkt richtig zu liegen, werden damit im Städtevergleich ausgesprochen günstig eingeschätzt.

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Roland Fleck sagte gegenüber der NN, dass die Einschätzung Studie in der Wirtschaftswoche zeige, dass die Rahmendaten in Nürnberg stimmen und dies zunehmend von außen auch so wahrgenommen würde. Zudem wäre der Wohnungsmarkt ein Gradmesser für Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität einer Stadt.

Uns Franken…

…war diese Expertise ja schon lange klar. Warum sollte man sich auch außerhalb Frankens eine Immobilie anschaffen, wenn dieser Landstrich ohnehin der schönste in Deutschland ist! 🙂

Mehr bei den Nürnberger Nachrichten

Thema: Nämberch | Ein Kommentar

Allianz gegen Rechtsextremismus

Donnerstag, 19. März 2009 | Autor:

Reichsparteitagsgelände in NürnbergHeute findet in Nürnberg ein Treffen von rund 300 Vertretern von Kommunen aus der Metropolregion Nürnberg, sowie zivilgesellschaftlicher Initiativen und Organisationen. Ziel ist es eine „Allianz gegen Rechtsextremismus“ zu gründen.

Grund ist, dass auch die Ortschaften im Frankenland und der benachbarten Oberpfalz immer häufiger zu Schauplatz von rechtsextremen Kundgebungen oder Aufmärschen werden. Mit diesem Zusammenschluss innerhalb der Allianz will man in der Metropolregion Nürnberg solchen Dingen gemeinsam entgegenwirken.

Dr. Hans Hesselmann, der Leiter des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg, das in diesem Bündnis eine zentrale Stellung einnimmt, sagte in einem Interview gegenüber dem Boten (Nürnberger Land), dass „der Rechtsextremismus längst keine Randerscheinung mehr ist„. Bisher seien „von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet rechtsextreme Strukturen entstanden, die unsere freiheitliche Demokratie in Frage stellen„. Weiter sagte es, das gerade die Metropolregion zu einem „Hauptaktionsgebiet der NPD und anderer rechtsextremistischer Vereinigungen“ geworden sei, dem es entgegen zu wirken gilt.

Ich finde…

…gerade für die „Stadt der Menschrechte„, deren schlimme Vergangenheit einem auch baulich ständig im Ort begegnet, ist es löblich, aber auch extrem wichtig solche Zeichen zu setzen! Weiter so Herr Maly!

Der Bote: Interview mit Hans Hesselmann
NZ: Kommunen bieten Nazis die Stirn
Studio Franken: Allianz gegen Rechtsextremismus

Thema: Franken allgemein | Beitrag kommentieren

Nürnberg: Vom Hafen direkt nach Bologna

Mittwoch, 18. März 2009 | Autor:

Die Frankenmetropole rückt näher an die Adria! Zumindest gilt das für die Container am Güterverkerszentrum in Nürnberg. Denn neben einer Güterzug-Direktverbindung nach China wird es ab dem 6. April eine solche auch nach Bologna geben.

Dreimal die Woche wird dann ein Zug zwischen dem Nürnberger Hafen und dem Verkehrsknotenpunkt am Fusse des Apennin fahren. Ziel dieser Einrichtung sei nicht nur eine Verbindung der Wirtschaftsräume Franken und Emilia-Romagna, sondern auch mit Hilfe des „Kombinierten Verkehrs“ (KV) die Fracht von der Strasse auf die Schiene zu bringen. Zusätzlich biete sich hier eine Ausweichmöglichkeit, wenn bedingt durch die Fahrverbote in Österreich der Güterverkehr „unterbrochen“ wird.

Ebenfalls nicht uninteressant ist, dass sich durch die Verbindung vom Hafen-Nürnberg und dem Containerterminal Bologna-Interporto eine Anbindung an die Seehäfen von Ravenna (Adria) und Livorno (Thyrrenisches Meer) und somit ein Zugang zu auf der ganzen Welt verkehrenden Containerschiffen bietet. Das Frankenland kann auf jeden Fall davon profitieren.

Mehr zum Thema: NN „Nürnberg: Direkte Bahn nach Bologna

Thema: Franken in Europa | Beitrag kommentieren

Fahrradreise-Land Franken

Freitag, 13. März 2009 | Autor:

Franken ist eine Radreise wert! Das ist das Ergebnis der ADFC-Radreiseanalyse die auf der Reisemesse ITB in Berlin vorgestellt wurde.

Demnach fahren Radreisende in Deutschland am liebsten den Elberadweg entlang. Die beliebteste Radreise-Region ist aber das Frankenland, das damit die mecklenburgische Seenplatte überholt hat. Laut Hochrechnungen unternahmen in 2007 insgesamt 5,6 Millionen Deutsche eine mehrtägige Fahrradreise mit Übernachtung und 35 Millionen einen „mindestens zweistündigen Radausflug“ – es ist also durchaus ratsam in dieser Richtung das fränksiche Profil weiter zu schärfen.

Als Grund für den Erfolg Frankens bei den Radfahrern sieht der ADFC neben der schönen Landschaft vor allem in der guten Infrastruktur. Hier zahlt es sich also aus, dass die Region Franken bereit gewesen ist, schon frühzeitig in ihre Radwege zu investieren, so der ADFC.

Eine Umfrage unter Rad-Touristen ergab folgende wichtigste Kriterien:

  • verkehrsarme Streckenführung
  • Beschilderung für Radfahrer
  • Zustand der Radwege

Das alles scheint also auf den fränkischen Radwegen an Pegnitz, Altmühl, Main oder im Fränksichen Seenland und der Fränkischen Schweiz gegeben zu sein. In wie weit hier auch der neu geschaffene Paneuropa-Radweg Paris-Prag (u.a. von Rothenburg ob der Tauber nach Nürnberg) in das gute Ergebnis reinspielt ist leider nicht klar.

Mehr bei NZ „Radler lieben die Elbe und Franken

Thema: Urlaub in Franken | 3 Kommentare

Christus-Statue auf Pilgershöhe bei Coburg?

Donnerstag, 12. März 2009 | Autor:

Wie schon angekünigt haben sich nach dem Ausstieg von Wassertrüdigen aus dem „Mega-Christus-Projekt“ bei Investor Harry Vossberg schon andere fränkische Orte beworben. Eine davon wird wohl Rödental gewesen sein.

Denn nun soll im Landkreis Coburg auf der „Pilgershöhe“ (Google-Maps hier) zwischen Unterwohlsbach und Fornbach diese 55-Meter-Statue errichtet werden. Rödentals Bürgermeister Gerhard Preß sieht darin „eine einmalige touristische Chance für die ganze Region„. Landrat Michael Busch findet dass aus wirtschaftlicher Sicht sei so ein Projekt in einem strukturschwachen Gebiet „natürlich diskutabel“ sei. Wie schlecht muss es unsren fränkischen Orten gehen, wenn wir uns die Landschaft zukleistern lassen, nur um überhaupt die Aussicht auf Touristen zu haben…?

Auf der anderen Seite sind vielleicht Parallelen zu Rio de Janeiro mit dem Jesus auf dem Berg Corcovado wirklich gegeben? Denn Samba gibt es in Coburg ja schon, dann wird es jetzt Zeit mit dem Anlegen einer Copacabana! 😉

Mehr bei Neue Presse Coburg

Passend dazu das Ende der Welt der B2 radioWelt vom 13.03.09:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Thema: Franken allgemein | Beitrag kommentieren

Franken verliert, München gewinnt

Donnerstag, 12. März 2009 | Autor:

Deutschland schrumpft seit Jahren! Seit 1972 sterben mehr Menschen als geboren werden, und seit 2003 ist dieser Sterbeüberschuss sogar noch größer als die Zuwanderung. Betrachtet man aber die einzelnen Regionen und Landkreise, dann ist das natürlich nicht einheitlich, sondern es gibt Gewinner und Verlierer.

Wie eine Analyse und Prognose von dpa-RegioData im Auftrag von BBR (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) nun zeigt, bestehen unter den 439 Kreisen und kreisfreien Städten himmelweite Unterschiede. So wird der Großraum München bis 2025 das bundesweit stärkste Wachstum vorweisen können, allen voran der Landkreis Erding. Dort soll die Bevölkerung um 17,8 Prozent steigen – heute leben rund 125.000 Menschen in der altbayerische Herzogstadt. Auch die nachfolgenden 7 Plätze im Ranking entfallen auf Oberbayern (Freising +17,8 %, Landsberg am Lech +16,3 %).

Als Frankenblog frage ich mich natürlich was mit meinem Frankenland im Jahre 2025 ist:

  • Bayreuth, Stadt -4,37
  • Coburg, Stadt –12,55
  • Hof, Stadt –12,03
  • Bayreuth, Landkreis ,3,48
  • Coburg, Landkreis –8,58
  • Hof, Landkreis –12,91
  • Kronach, Landkreis –12,99
  • Kulmbach, Landkreis –9,13
  • Lichtenfels, Landkreis –6,58
  • Wunsiedel –19,05

Wissenschaftler sind der Meinung, dass  das ehemalige Zonenrandgebiet sehr unter dem Niedergang von Alt-Industrien wie Porzellan, Möbel, Textil und Spielwaren leide. Mit der Wiedervereinigung 1990 wurde die Zonenrandförderung abgeschafft. Durch das Wegfallen staatlicher Förderprogramme waren Unternehmensschließungen und damit einher gehender Abbau von tausenden Arbeitsplätzen die Folge.

Jetzt wäre es also an der Zeit durch Förderung der strukturschwachen Gebiete dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Mal sehen ob die bayerische Staatsregierung das mitbekommen hat – oder waren wieder alle zu sehr am Feiern ob der grandiosen Aussichten für Oberbayern?

Mehr Informationen bei

gefunden bei Vesteblick

Thema: Franken-Bayern | Ein Kommentar

Aus für Wassertrüdinger Statue

Dienstag, 10. März 2009 | Autor:

Der Hamburger Unternehmer Vossberg wollte in Wassertrüdigen eine 55 Meter große Christusstatue, nebst Pilgerhotel, Restaurant und Großparkplatz errichten. Nun hat aber der Stadtrat der 6000-Seelengemeinde mit großer Mehrheit (17:4) das Projekt abgelehnt (NN 10.03.09).

Über 150 Bürger kamen gestern in die Hesselberghalle zur öffentlichen Stadtratssitzung, wohl viele auch mit der Hoffung auf eine Bürgerversammlung. Diese Befragung der Einwohner wurde aber ebenso abgelehnt wie letztendlich das gesamte Projekt.

Nun scheint aber die Angst vor der „Lachnummer der Nation“ verflogen, denn nun trauert man in der strukturschwachen Region in Südfranken der 30 Millionen Euro Investion nach. Einen Aufschwung der Altstadt hatte man sich in dem Städtchen, in dem über 100 Häuser leerstehen, erhofft – ja sogar eine Wiederbelebung der Bahnlinie von Nördlingen über Wassertrüdingen nach Gunzenhausen. Aber selbst die Kirchen waren gegen das Großprojekt: „Ich bin gegen jede Gigantomanie. Und in unsere Gegend passt so eine Figur schon gar nicht“ sagte Pfarrer Bernd Reuther, Leiter des Evangelischen Bildungszentrums Hesselberg gegenüber der NN.

Ich persönlich glaube nicht, dass Wassertrüdigen auf Dauer mit diesem Projekt glücklich geworden wäre, obwohl auf reise-weblog.de eine Umfrage ein positives Ergebnis zeigt. An der Copacabana ist diese Statue das Sahnhäubchen auf dem Touristen-Ereignis „Rio“ – hier wäre sonst nichts kaum was da. Für mich stellt sich hier eigentlich mal wieder die grundsätzliche Frage nach einem Strukturförderungsprogramm der Staatsregierung?!

Vielleicht bleibt uns das Thema „Christusstatue“ aber noch etwas erhalten, denn bei Investor Vossberg haben sich mehrere Orte aus Franken als Projektstandort beworben – sagte er gegenüber B2.

Ein Bericht von B2 hier

Thema: Franken allgemein | 2 Kommentare

VGN wächst weiter nach Oberfranken

Sonntag, 8. März 2009 | Autor:

Was im März 2007 bereits angekündigt wurde, ist nun beschlossen: Der VGN wächst weiter nach Oberfranken.

Ab Januar 2010 werden die Städte und Landkreise Bamberg und Bayreuth der Tarifgemeinschaft angehören„, sagte VGN-Geschäftsführer Willi Weißkopf der Süddeutschen Zeitung. Ebenso stimmte der Stadtrat von Bayreuth einem Beitritt zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg zu.

Stadt und Landkreis Coburg, sowie die Kreise Kulmbach, Kronach und Lichtenfels  sollen im Laufe des Jahres 2010 oder 2011 folgen. Ebenso hat der Landkreis Hof sein Interesse bekundet, allerdings wäre es dort nur sinnvoll, wenn auch die Stadt Hof und der Landkreis Wunsiedel mitzögen, so Weißkopf.

Ich freue mich schon auf eine VGN-Linie durch die Fränkische Schweiz, damit man endlich gemütlich nach Aufseß zur größten Brauereidichte kommen kann!

via Frankennews

Thema: Franken allgemein | Beitrag kommentieren