Staatliches Mobbing gegen Pauli

Freitag, 29. Dezember 2006 |  Autor:

Kurz vor Weihnachten kam noch einmal Bewegung in die Pauli-Affäre als nach dem Rücktritt von Michael Höhenberger Frau Dr. Pauli mit CSU-Mitglied Jürgen Horst Dörfler einen weiteren Zeugen des Bespitzelungsversuchs präsentieren konnte. Dieser hatte unmittelbar neben Frau Pauli gestanden als sie telefonisch von Horst Müller informiert worden sei.

Bis zum Abend des 22.12. meldeten sich dann alle zu Wort: Fraktionschef Joachim Hermann hielt die „Debatte für völlig überzogen“ und meinte es sollte nun langsam der „Weihnachtsfriede in der CSU einkehren“. CSU-Kettenhund CSU-Generalsekretär Söder dagegen wetterte, dass mit dem Rücktritt die Angelegeheit für die „CSU erledigt wäre“, aber der „Egotrip von Frau Pauli aufhören müsse. Er unterstellte ihr auch parteischädigendes Verhalten, „so geht“s nicht weiter“.

Der Vorsitzende der SPD Fraktion im Bayerischen Landtag Franz Maget forderte, dass „sich Stoiber entschuldigen“ und erklären müsse, „was er von der Sache hält, ob er so etwas toleriert, akzeptiert oder ob er gar davon gewusst hat“. Das alles müsste er „persönlich“ erklären.

Sepp Dürr der Fraktionschef der Grünen im Bayerischen Landtag sprach davon, dass Frau Pauli durch die Staatskanzlei gemobbt wurde“ und dass die Tatsache, dass das „staatliche Handeln von der Parteiarbeit nicht sauber getrennt“ sei „skandalös“ wäre. Darüber hinaus wäre die „Affäre um den Spitzelbeamten keine Partei-Angelegenheit mehr, sondern eine Staatsaffäre

(Aussagen-Quelle: Rudolf Erharts Bericht in der B2 radioWelt vom 22.12.2006)

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Thema: Franken-Bayern, Pauli-Gate

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