Paulis Kampfkandidatur für CSU-Vorsitz

Freitag, 13. Juli 2007 |  Autor:

Die Fürther Landrätin Dr. Gabriele Pauli hatte es gegen Ende Januar schon mal angekündigt (Pauli erwägt Kandidatur als stellvertretende CSU-Vorsitzende) und erneuerte nun Ihre Ambitionen – etwas verbessert.

Die „schöne Landrätin“ will am 29. September als dritte Kandidatin zur Wahl um den CSU-Vorsitz antreten, gegen Erwin Huber und Horst Seehofer.

Angst vor einem Debakel hätte sie nicht, sagte sie der Süddeutschen Zeitung. Von den beiden Bewerbern seien „bisher keine klaren Signale zur Erneuerung der CSU ausgegangen“ und es käme „nichts an neuen Impulsen“, es wäre immer „derselbe Stil“ und „dieselben Akteure“ so Pauli weiter. Sie spüre aber an der Parteibasis einen starken Wunsch nach grundlegenden Veränderungen und möchte diejenigen um sich scharen, „die mit neuen Ideen auf konservativer Grundlage die CSU erneuern wollen“.

SZ-Kommentar: Geltungssüchtige Frau

In der morgigen Ausgabe der Süddeutschen erscheint ein Kommentar von Sebastian Beck, in dem er das ganze Vorhaben als „den Versuch einer geltungssüchtigen Frau“ sieht, „doch noch einmal Aufmerksamkeit zu erregen“. Ich denke das nicht! Ich denke mir, dass es einfach sehr viele Leute um Gabi Pauli gibt, die ihr immer wieder Mut machen wollen, oder aber sich in ihrem „Schatten sonnen“ wollen. Die einen sind Idealisten, die gerne sehen würden, wenn sie was zu sagen hätte. Die anderen sind Leute, die einfach denken, dass eine Frau mit einem solchen Aussehen und diesem „Befreier-Image“ unbedingt weiter (nach oben) kämpfen muss.

In Franken wird sie nach vorne geschickt, in Bayern als Königsmörderin ausgepfiffen…

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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Thema: Pauli-Gate, Stoiber-Rücktritt

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2 Kommentare

  1. 1
    ottl 

    Gabriele Pauli. Die rote Alternative für eine schwarze Partei!

  1. […] Aber nun wissen wir wenigstens, warum Gabriele Pauli die Ehe von vorneherein auf 7 Jahre beschränken […]

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