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Flaggenstreit: Stadt Nürnberg kontert

Donnerstag, 28. August 2008 | Autor:

Wenn der Freistaat sich weigert, den rot-weißen Frankenrechen auf der staatlich verwalteten Kaiserburg zu hissen, dann wird die Stadt Nürnberg auf ihren Gebäuden die rot-weiße Stadtfahne aufziehen! Darauf haben sich SPD und CSU im Rathaus geinigt!

Nürnberger Fahnenstreit

Die SPD-Fraktion hat beantragt, mit dem Freistaat zu verhandeln und falls dieser sich weigern sollte, den Frankenrechen zu hissen, soll die Stadt selbst reagieren. Ebenso fordert die Rathaus-CSU, dass die Stadt ihre bedeutsamen Gebäude (u.a. Kaiserstallung, Luginsland und Fünfeckturm) dann halt auch dauerbeflaggt.

Nächste Umfrage: Welche Flagge soll Ihrer Meinung nach auf der Nürnberger Kaiserburg wehen? Machen Sie mit bei unserer Aktuellen Frage der Nürnberger Nachrichen (hier)!

Das freut den FRANKENBLOG sehr, dass der Nürnberger Fahnenstreit die Parteien in Nürnberg einigt!

Gemeinsam sind wir stark um Bayern paroli zu bieten!

Thema: Franken-Bayern | Ein Kommentar

Frankenfahne auf der Kaiserburg?

Donnerstag, 21. August 2008 | Autor:

Was für einen vernünftig denkenden Franken eigentlich vorausgesetzt wird – is leider nicht so! Es weht die Deutschland-Flagge und ein blau-weißer Banner auf dem Wahrzeichen der Frankenmetropole, aber kein rot-weißer Frankenrechen!

Schwarz-rot-gold weht darum auf der Kaiserburg, weil „die Staatsregierung dem patriotischen Trend der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 folgen wollte„, so der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, da „es die Identifizierung der Bürger mit dem eigenen Land und der eigenen Nation stärke“ (lt. Senf dazu).

Ergebnis der Umfrage: Auf die Frage „Kaiserburg: Soll die Bayern-Fahne weg?“ stimmten mit „Ja“ 45,9 Prozent und mit „Nein“ 54,1 Prozent. (Quelle Senf dazu)

Eigentlich schade, dass es immer noch so viele „Bayern-Treue“ gibt! 😉 Aber da das Zwischenergebnis vom Freitag mit 23% Ja-Stimmen weit schlechter war, bin ich doch ganz zufrieden!

Dafür ist das Ergebnis vom Studio Franken erdrutschartig: 77,8% FÜR Frankenfahnen! 🙂

Update: Inzwischen weht der Frankenrechen auf der Kaiserburg! Markus Söder hat ihn zum Tag der Franken (an diesem Tag zum ersten Mal auch an staatlichen Gebäuden erlaubt) hissen lassen (hier bei Franken Fernsehen bei 0:55 Minuten) und auch nach dem fränkischen Feiertag in Schwabach hängen lassen. Was nicht auf einmal alles möglich ist im Wahlkampf! 😉

Ich bin der Meinung,…

…dass da auf jeden Fall die Frankenflagge wehen muss, denn Nürnberg wird NIE bayerisch werden! Man muss sich nur die vielen fränkisch beflaggten Schrebergärten anschauen, auf welche die Münchner keinen Einfluss haben. Dann weiß man wie die Franken denken!!

Thema: Franken-Bayern | 17 Kommentare

Am Tag der Franken ka Frankenfahna?

Dienstag, 1. Juli 2008 | Autor:

Nach dem Motto „Das Imperium schlägt zurück“ hat der bayerische Innenminister Herr Herrmann, mit den eingesetzten Regierungspräsidenten im Schlepptau, nun die Keule geschwungen und alle Zentralbehörden und Gerichte angewiesen, sich dauerhaft, neben weiß-blau, auch mit der Bezirksfahne zu beflaggen (Nach der Erlaubnis im letzten Jahr).

Dies geschieht nach dem bewährten Motto“teile und herrsche„!! Selbst am, auch von Herrn Herrmann mit beschlossenen, „Tag der Franken“ soll in unserem schönen Frankenland die weiß-blaue Fahne und je nach Bezirk, jeweils mit deren Bezirksfahnen, dreimal anders beflaggt werden.

Herr Herrmann hatte uns auch den Domschatz versprochen, aber das wurde ja bis jetzt nix. Nun will er uns noch spalten. Aber es gibt bekanntlich nur ein Franken.

Also, liebe Bewohner dieses schönen Landstrichs zwischen Odenwald und Fichtelgebirge, lasst euch nicht wie eine Kolonie behandeln. Hängt am „Tag der Franken“ und auch bei sonstigen Anlässen die rot(oben)-weiße Fahne mit unserem seit dem 14. Jhdt. bekannten fränkischen Rechen heraus. „Etz erscht recht, passt scho!

Wie schon Thomas Dehler sagte: Die Franken sind keine Bayern!„. Wir vom Fränkischen Bund e.V. wünschen uns die Zusammenlegung der 3 fränkischen Regierungsbezirke, in Bayern, zu einem Regierungsbezirk Franken. Bei etwa gleicher Größe und Einwohnerzahl würde dann ein echtes Gegengewicht zu Oberbayern geschaffen. Wenn wir dann noch mehr Politiker hätten, die nicht vorrangig Parteiinteressen, sondern unsere ureigensten fränkischen Interessen vertreten würden, könnten wir den Niedergang unserer Region und die Abwanderung unserer Jugend vielleicht noch rechtzeitig stoppen.

„Wo sen me denn, am Tag der Franken ka Frankenfahna?“

(Quelle: Pressemitteilung FRÄNKISCHER BUND E.V.)

Thema: Franken-Bayern, Tag der Franken | 8 Kommentare

Franken zeigt immer mehr Flagge

Freitag, 29. Juni 2007 | Autor:

In den Nürnberger Nachrichten, bei denen vor ein paar Jahren kaum etwas über das Thema Franken zu lesen war, verfasste Autor Horst M. Auer einen schönen Text mit dem Titel „Wo die Franken Flagge zeigen – Nicht nur in Bamberg gilt der rot-weiße Rechen als Sinnbild„, den ich hier auszugsweise wiedergeben möchte.

Die Metropolregion Nürnberg hat sich für ihre Arbeit klare Ziele gesetzt. Nebenbei schafft sie es seit zwei Jahren mühelos, dass die Franken näher zusammenrücken. So wie der Club mit seinem Pokalsieg für ein neues Wir-Gefühl zwischen Hof und Eichstätt gesorgt hat. Jetzt machen auch noch die Bamberger Basketballer Furore. Und im Herbst wird ein Nürnberger zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt.

So beginnt Herr Auer und deckt sich dabei auch mit meinen Themengebieten: Pokalsieg des FCN, Meisterschaft der Bamberger und ein Franke als Ministerpräsident! Ja er schreibt sogar von „einem guten Lauf“ den die Franken zur Zeit haben, dass sie auch „selbstbewusst von den Wittelsbachern ihren Bamberger Domschatz zurückfordern.

Selbst nach 200 Jahren Zugehörigkeit zum Staat Bayern ist es noch da, das Bedürfnis auf eine eigene kulturelle und geschichtliche Identität. Klar abgegrenzt vom oberbayerischen Einheitsbrei. Das Herz schlägt zuerst einmal für Franken.

Und auch das ist genauso meine Meinung, wie die Erklärung von Wolfgang Hoderlein, den ich hier kürzlich zum „Franken des Tages“ kührte. Nur zum Thema „Frankenfahne zum Tag der Franken hissen“ stimme ich nicht mit ihm überein. „Vor staatlichen Gebäuden gemäß einer Vorgabe aus München jedenfalls nicht. Handelt es sich bei dem Tuch doch um kein offizielles Hoheitszeichen. Stattdessen darf vor staatlichen Behörden nur die jeweilige Bezirksfahne wehen, brav eingerahmt vom bayerischen Rautenmuster und der Deutschland-Fahne“ Das ist nicht so, da es, wie ich hier vor kurzem ausführte, keine Vorschrift gibt, die es verbieten würde, und der bayerische Staat den Kommunen gar nicht vorschreiben darf, welche Fahnen sie zu hissen haben (gemäß „Flaggen-Verwaltungsanordnung“).

Aber immerhin wird „vor dem Rathaus an der Regnitz der fränkische Rechen gehisst, das lassen sich die Bamberger nicht nehmen“.

Nicht verbieten kann man es den Nürnbergern, Bayreuthern und Weißenburgern, ganz privat mit dem fränkischen Rechen Flagge zu zeigen. Ganz nach dem Motto des Festtags am 1. Juli: «Franken mit Leib und Seele».

Herr Auer schließt damit, dass der designierte Ministerpräsident Günther Beckstein in Berlin rumerzählt, „dass er aus Bayern kommt“ und schließt mit einem herrlichen „Allmächd„!

Quelle: Nürnberger Nachrichten

Thema: Franken in Europa | 3 Kommentare

Frankenflagge darf wehen

Mittwoch, 6. Juni 2007 | Autor:

Frankenfahne auf dem Kirchweihbaum

Der Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Hoderlein ruft seit längerem die fränkischen Gemeinden auf, am Tag der Franken (1. Juli) ihre Rathäuser mit Frankenfahnen zu beflaggen. Deshalb wurde er, nicht nur von der Weißwurst-Seite, angefeindet. Nun hat er vom designierten Ministerpräsident eine Freigabe erhalten!

Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein teilte Hoderlein in einem Brief mit, dass Städte und Gemeinden am neu geschaffenen Tag der Franken, statt der blau-weißen bayerischen Rautenfahne ausnahmsweise die rot-weiße fränkische Flagge zeigen dürfen, so wie hier die Rückersdorfer bei ihrer Kirchweih. Es gebe keine Vorschrift, die dieses verbieten würde, heißt es in dem Schreiben Becksteins, der bayerische Staat dürfe den Kommunen gar nicht vorschreiben, welche Fahnen sie zu hissen hätten, da die bayerische „Flaggen-Verwaltungsanordnung“ nicht für die Kommunen gelte.

Für Hoderlein ist das natürlich ein „Erfolg auf der ganzen Linie“. Den Kommunen ist nun „völlig freigestellt“ am 1. Juli die Fahne mit dem Frankenrechen zu hissen, was der SPD-Abgeordnete bereits im vergangenen Jahr zum „Tag der Franken“ angeregt hatte.

Hoderlein: „Becksteins Wunsch ignorieren“

Allerdings wird die fränkische Freude etwas getrübt, da der gebürtige Hersbrucker Günther Beckstein den Städten und Gemeinden empfiehlt, „die Finger von der Frankenfahne zu lassen“. Hoderlein dagegen fordert nun sämtliche Kommunen auf, Becksteins Wunsch zu ignorieren und am Tag der Franken demonstrativ die Frankenfahne zu hissen!

Das geht ja gut los

Da freuen wir uns, dass endlich ein Franke an die Macht kommt, und dann „verleugnet“ er seine Heimat? Ich glaube, dass er nur die alpenländischen Lederhosen-Laptopper nicht vor den Kopf stossen will und somit seine Wahl riskierte. Oder hat ihn der FCN-Pokalsieg und Heiligendamm doch zu arg mitgenommen? 😉

Quelle Studio-Franken

Thema: Franken-Bayern, Tag der Franken | 8 Kommentare