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Verstehen Sie Spass mit Gabi Pauli

Freitag, 1. Februar 2008 | Autor:

Nach dem täglichen Pflichttermin „Nürnberger Schnauzen“ im ZDF, gibt es wohl am 12. April den nächsten: Verstehen Sie Spass in der ARD!

Denn gestern fand im Stadttheater Fürth die Aufführung des Stückes „Männerhort“ mit berühmtem Ensemple statt: Bastian Pastewka, Christoph Maria Herbst (Stomberg), Michael Kessler! Das Stück spielt im Heizungskeller eines Einkaufszentrums, wo sich die Herren einen Rückzugsraum eingerichtet haben, um dorthin vor ihren einkaufslustigen Frauen zu flüchten. Das launige Stück sorgte deutschlandweit schon für Begeisterungsstürme.

Kurz vor Ende des Stücks betrat plötzlich und außerplanmäßig ein Polizist die Bühne und herrschte Pastewka und Herbst an, dieses „schlüpfrige Stück“ sofort zu beenden. Ein Mitarbeiter von Radio Gong war zufällig unter den Zuschauern und konnte heute morgen berichten, dass Pastewka und Herbst hervorragend reagierten. Bastian Pastewka fragte sofort nach, wenn man hier „im Freistaat“ wäre, wie „frei“ das dann überhaupt sei – bot aber sogleich an, dass er mit Hamlet fortfahren könnte, denn den hätte er „immer parat“.

Nach einigem Hin und Her betrat plötzlich Frau Dr. Gabriele Pauli die Bühne und forderte „als Landrätin und Frauenbeauftragte“ sofort dieses „frauenfeindliche Stück“ zu beenden. Die überraschten Darsteller reagierten aber wieder herausragend! Christoph Maria Herbst zur Stoiber-Stürzerin: „Sie kenn‘ ich! Sie hängen bei mir im Spind„!! 🙂

Als wenig später auch noch Frank Elstner auf die Bühne kam, war schließlich auch dem letzten im Publikum klar, dass es sich hierbei um einen Streich von „Verstehen Sie Spass“ handelt!

Freuen wir uns also auf die Ausstrahlung im TV, die für den 23.02.2008 um 20:15 Uhr in der ARD geplant ist!

Content-Klau: Ja, mein Bericht ist so gut geschrieben, dass Florian Rabinsky den kompletten Text incl. Links in sein Blog kopiert hat! Respekt!

Thema: Fädd, Pauli-Gate | 5 Kommentare

Paulis Kampfkandidatur für CSU-Vorsitz

Freitag, 13. Juli 2007 | Autor:

Die Fürther Landrätin Dr. Gabriele Pauli hatte es gegen Ende Januar schon mal angekündigt (Pauli erwägt Kandidatur als stellvertretende CSU-Vorsitzende) und erneuerte nun Ihre Ambitionen – etwas verbessert.

Die „schöne Landrätin“ will am 29. September als dritte Kandidatin zur Wahl um den CSU-Vorsitz antreten, gegen Erwin Huber und Horst Seehofer.

Angst vor einem Debakel hätte sie nicht, sagte sie der Süddeutschen Zeitung. Von den beiden Bewerbern seien „bisher keine klaren Signale zur Erneuerung der CSU ausgegangen“ und es käme „nichts an neuen Impulsen“, es wäre immer „derselbe Stil“ und „dieselben Akteure“ so Pauli weiter. Sie spüre aber an der Parteibasis einen starken Wunsch nach grundlegenden Veränderungen und möchte diejenigen um sich scharen, „die mit neuen Ideen auf konservativer Grundlage die CSU erneuern wollen“.

SZ-Kommentar: Geltungssüchtige Frau

In der morgigen Ausgabe der Süddeutschen erscheint ein Kommentar von Sebastian Beck, in dem er das ganze Vorhaben als „den Versuch einer geltungssüchtigen Frau“ sieht, „doch noch einmal Aufmerksamkeit zu erregen“. Ich denke das nicht! Ich denke mir, dass es einfach sehr viele Leute um Gabi Pauli gibt, die ihr immer wieder Mut machen wollen, oder aber sich in ihrem „Schatten sonnen“ wollen. Die einen sind Idealisten, die gerne sehen würden, wenn sie was zu sagen hätte. Die anderen sind Leute, die einfach denken, dass eine Frau mit einem solchen Aussehen und diesem „Befreier-Image“ unbedingt weiter (nach oben) kämpfen muss.

In Franken wird sie nach vorne geschickt, in Bayern als Königsmörderin ausgepfiffen…

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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Pauli-Stoiber-Duell auf Platz 4

Mittwoch, 11. Juli 2007 | Autor:

In der RTL-Hitlisten-Reihe „Die 10“ waren heute „Die 10 spannendsten Promiduelle – Duelle im Rampenlicht“ an der Reihe. Dabei kamen die Kontrahenten Gabriele Pauli und Edmund Stoiber auf den 4. Platz und konnten dabei internationale Zweikämpfe hinter sich lassen, wie z.B. die Monarchen „Lady Diana gegen Camilla Parker Bowles“ (Platz 9) oder die Prügel-Eisprinzessinnen „Tonya Harding und Nancy Karrigan“ (Platz 7)!

Besonders nett war der kurze Beitrag, der den gesamten Fall noch mal aufbereiten sollte. Schon bei der Einleitung von Sonja Zietlow musste ich schmunzeln: „Landrätin? Da dachte Edmund Stoiber bisher immer, das ist eine Frau, die mit einem Landrat verheiratet ist„.

Weiter gings mit den Kommentaren der Promis. Sky du Mont findet Frau Pauli „relativ gutaussehend“ und ein anderer meint zu ihr: „bisschen zu schön, bisschen zu frech und bisschen zu rote Haare wenn man in der CSU ist„. Vielleicht ist das auch der Grund, warum man sie in der CSU als Hexe bezeichnet?

Die Sex-Spitzel-Affäre um Büroleiter Höhenberger wurde als Auslöser genannt, erst danach hätte Landrätin Pauli Beachtung für ihre öffentliche Kritik an Stoiber gefunden. Aber auch die „halb-naggerten Dominafotos“ wurden genannt, als sie sich im März diesen Jahres für das Park Avenue-Magazin in gewagten Posen und mit Latex-Handschuhen ablichten ließ. Doch zum Glück ging man nicht näher drauf ein, auch wenn die Bilder Jürgen Drews gefallen haben. Aber man ist sich sicher, dass man von Frau Pauli noch hören wird.

Abschließend was in eigener Sache: Es wurde wieder das Plakat vom politischen Aschermittwoch in Passau eingeblendet, mit diesem Text:

Wo der Teufel seine Macht verspielt hat schickt er ein Weib

Das kann ich in dem Zusammenhang überhaupt nicht verstehen: Das Weib war doch gar nicht vom Ede Stoiber geschickt?
😉

Die 10-Hitlisten Promiduelle

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Umfragen für Landrätin Pauli

Freitag, 6. April 2007 | Autor:

CSU-Vizechef Ingo Friedrich hat die Fürther Landrätin Pauli zum Austritt aus der Partei aufgefordert, da sie (angeblich) angekündigt hat, bei der Landtagswahl 2008 „eventuell für die Freien Wähler anzutreten„.

Sie sollte auch die Konsequenzen ziehen, meinte Friedrich gegenüber der „Passauer Neuen Presse“, in der CSU habe Pauli ohnehin keine Chance mehr auf eine herausgehobene Funktion. Auch der Fürther CSU-Kreischef Matthias Dießl verlangte ein klares Bekenntnis der Landrätin zur CSU.

Dagegen sagte der Chef der Freien Wähler/FW, Hubert Aiwanger, der „Süddeutschen Zeitung“, dass Frau Pauli in seiner Partei willkommen sei.
(Quelle B5aktuell.de)
Umfragen für Pauli

Laut einer Umfrage des SPIEGEL sind 81 Prozent der Bundesbürger gegen ein Parteiausschlussverfahren von Gabriele Pauli. Nur 13 Prozent der 1.000 Befragten stimmten für einen Rauswurf aus der CSU.
(Quelle Pro7 Videotext)
Ich meine…

…typisch CSU. Statt mit der Popularität der schönen Fränkin bei den Wählern zu punkten, zeigen sie Angst vor einer starken Frau und würden am liebsten ihren alten Kini – äh, Ministerpräsidenten Stoiber hervorziehen! Naja, mehr wie einen Franken vertragen die Bayern halt net, wenn überhaupt! Also Vorsicht Herr Beckstein, noch sind sie nicht gewählt!

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Sankt Pauli, die Latex-Landrätin

Donnerstag, 29. März 2007 | Autor:

Die schöne Landrätin aus Fürth, Dr. Gabriele Pauli hat in einem offenen Brief die Macher der Zeitschrift „Park Avenue“ scharf attackiert und wirft ihnen Unseriosität vor. Auch eine einstweilige Verfügung wurde inzwischen beantragt.

Das Lifestyle-Magazin hatte die CSU-Rebellin und „Königsmörderin“ der heute erschienenen Ausgabe mit schwarz-glänzenden eingeölten Latex-Handschuhen, rothaariger Perücke, im goldenen Stretch-Mini und auf High Heels unter dem Titel „Sankt Pauli“ präsentiert, und das ganze noch mit schlüpfrigen Texten garniert. Im Gegensatz zu ihrem relativ braven Auftritt bei der Fastnacht in Franken in Veitshöchheim als sexy „Unschuldsengel“ (Bild).

Am meisten empört sich Frau Pauli über die sog. „Höschen-Passage“ (Auszug: „Die Unterhose drückt sich unfotogen unterm Kleid durch? Sie zieht sie aus und lässt sie diskret in ihrer Handtasche verschwinden.“) und nimmt in ihrem Brandbrief dazu Stellung, das sie „zur Wahrung ihrer Privatsphäre alle Anwesenden darum gebeten hätte, den Raum zu verlassen“. (PDF-Download: Paulis Brandbrief)

Pauli zu den Freien Wählern?

Frau Pauli hatte Anfang des Monats überraschend ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur für das Amt der Fürther Landrätin erklärt, da sie „entweder ein höheres politisches Amt oder eine Aufgabe in der freien Wirtschaft anstrebe. Konkrete Angebote lägen Ihr aber nicht vor.

Einer Ankündigung des FW-Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger, wonach eine herausgehobene Funktion von Gabriele Pauli bei den Freien Wählern nicht völlig abwegig sei, widersprach die schöne Landrätin nun und schloss eine Spitzenkandidatur für die FW bei der bayerischen Landtagswahl 2008 aus. „Das kommt für mich nicht in Frage. Ich möchte weiterhin die Erneuerung in der CSU“, sagte die 49 Jahre alte Politikerin am heutigen Donnerstag.
(Quelle focus.de)

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Pauli-Ehrung und George W. Breschnew

Donnerstag, 22. Februar 2007 | Autor:

Nachdem „Pauli-Raus“-Rufe durch die Passauer Drei-Länder-Halle schallten und Bodyguards Übergriffe auf die „Königsmöderin“ verhindern mussten (Quelle Nürnberger Nachrichten), gab es für Dr. Gabriele Pauli nach dem politischen Aschermittwoch doch noch eine positive Nachricht:

Die Fürther CSU-Landrätin soll am 18. März mit dem Olympe de Gouges-Preis (Nach der ersten Frauenrechtlerin der französischen Aufklärung benannt) geehrt werden. Die Auszeichnung wird von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen an sie vergeben, weil sie „mutig und unerschrocken ihre Positionen vertrete“ und „damit Vorbild für andere Frauen“ sei. (Quelle Nürnberger Nachrichten)

Vielleicht möchte die SPD damit auch die populäre Landrätin in eigene Lager holen? Was Gabi nach dem wütenden CSU-Mob gestern in Passau nicht mal übel zu nehmen wäre… aber sie wäre nicht Gabi Pauli, wenn sie das nicht wegstecken würde. Aber es zeigte sich mal wieder, was Alkohol aus Menschen machen kann… 😉

Im Gegensatz zum „Bierdunstschwangeren“ Pöbel (Zitat) war Stoiber überragend, als er wieder Tief in die Komik-Kiste griff („… dem amerikanischen Präsidenten Breschnew …“) und in seinem Auftreten doch sehr an den mit Testosteron voll gepumpten Schröder nach der Wahl 2006 erinnerte! 🙂

Stoibaer.de sieht aber den Vergleich Bush-Breschnew als gar nicht so falsch an… 😉

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Frankenpower, Kampfabstimmung und Ministerpräsident der Herzen

Freitag, 26. Januar 2007 | Autor:

nachdem ich von der vorletzten quer-Sendung so angetan war, war ich heute wieder vor der Flimmerkiste, als Christoph Süß ironisch nachhakte!

Thema war heute u.a. „Frankenpower: Beckstein macht Nordbayern glücklich“, und da ist was dran. Josef Daum, Nordhalbens CSU-Bürgermeister sieht zusammen mit den Vertretern aus Steinwiesen und Wallenfels positiv in die Beckstein-Zukunft, und den Exodus aus Bayern haben sie erstmal zurückgestellt. Beckstein habe angekündigt, sich der Probleme der drei vernachlässigten, fast thüringischen Gemeinden anzunehmen, sagte Daum vor der „quer-Kamera“. Aber auch im Rest Frankens sorgt er schon mal für Euphorie.

Gleichzeitig avanciert Edmund Stoiber zum „Ministerpräsident der Herzen“, weil er nun völlig gelöst auf Partys erscheint und „immer seltener Äh sagt“ “ so ist das in Deutschland seit ein paar Jahren: Wenn Du hoch geflogen bist und alles verloren hast, dann hast Du wenigstens noch den „Titel der Herzen“. Und schon fragen sich jetzt alle, ob Ede doch nicht sofort gehen, sondern lieber bleiben soll?

Frau Dr. Gabriele Pauli (dargestellt in einem Bilderrahmen) meinte im Interview dazu, dass Stoiber nach „dem Rückzug aus Berlin“ nicht schon wieder einen Rückzug (vom Rücktritt) machen könnte, da „das Vertrauen schon damals abgebröckelt“ sei. Auch wollte sie Stoiber die (Spitzel-) Angelegenheit um Höhenberger damals eigentlich unter 4 Augen sagen, aber da er zu keinem Gespräch bereit war, ging sie an die Öffentlichkeit. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall!

Christoph Süß konfrontierte sie dann mit dem Ergebnis einer Online-Umfrage der „Passauer Neue Presse“, nachdem eine Mehrheit für Gabi Pauli als Ministerpräsidentennachfolgerin gestimmt hatte – und sie meinte nur „Grundsätzlich kann so ein Amt auch eine Frau machen“! 🙂

Weitergefragt hat Herr Süß dann, wie „demokratisch es sei, wenn Stoiber seinen Nachfolger bestimmt“. Dem widersprach Frau Pauli, denn eine „Kampfkandidatur sei etwas selbstverständliches“ das bei jeder Kreiswahl etc. vorkomme. Es sei ja „kein Streit“, sondern vielmehr zu begrüßen“ dass auch die CSU demokratische Züge habe. Und da deckt sich ihre Meinung mit der vom Stoibär(.de) der der CSU schon „Angst vor der Kampfabstimmung“ unterstellte. „Stoiber wurde immer vorgeworfen, er herrsche zu autoritär“ – „soll es also genauso weitergehen“?

Ich denke

… ein Gegenkandidat zu Huber brächte wenigstens die Illusion, dass es sich hier um demokratische Prozesse handele. Auch ist mir völlig klar, warum Stoiber jetzt der Herz-Bube ist: er hat ja jetzt nichts mehr zu verlieren! Und ich glaube, jetzt noch mal den Rücktritt vom Rücktritt zu vollziehen?¦ so was würde ja nicht einmal der Ede machen!

Wer aber bleiben sollte ist der „quer-Ministerpräsident“ immer am Ende der Sendung – aber wirklich nur der! Doch bin ich der Meinung, dass Christoph Süß sich ab dem 30. September nicht mehr vor ihn hinzuknien braucht! 🙂
Was denke Sie? Hier geht’s zur Abstimmung von quer

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Stoiber-Rücktritt soll verfilmt werden!

Sonntag, 21. Januar 2007 | Autor:

Star-Regisseur Dieter Wedel (Wormser Nibelungenfestspiele) plant den tiefen Fall des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und die Krise in der CSU zu verfilmen, da es „ein Königsdrama wie bei Shakespeare“ wäre, sagte Wedel gegenüber der „Bild am Sonntag“.

Das wäre „ein toller Stoff fürs Fernsehen“ und eine „spannende Geschichte“, in der „alles drin“ sei: „Der Sturz des einst so erfolgreichen Helden Stoiber, finstere Intrigen seiner Parteifreunde, ein Skandal um die außereheliche Affäre seines Gegenspielers Seehofer.“

Irgendwann will sich Wedel auch mit den Betroffenen treffen, damit sie ihm „die wahren Hintergründe erzählen“ – außerdem müsste „Stoiber an der Geschichtsschreibung mitwirken“.

Ich freue mich sehr auf diesen Film, vielleicht kommt ja mein Blog auch drin vor! 😉 Und wer wird dann die schöne, rothaarige Fürther Landrätin Dr. Gabriele Pauli spielen? Ich glaube Bambigewinnerin Ester Schweins wäre geradezu perfekt – und soviel ich weiß kann die auch den fränkischen Dialekt!!

Quelle N-TV

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Pauli erwägt Kandidatur als stellvertretende CSU-Vorsitzende

Samstag, 20. Januar 2007 | Autor:

Gabriele Pauli, die Frau, die der Auslöser für Stoibers Krise und wohl auch für seinen Rücktritt war liebäugelt mit dem Amt der stellvertretenden Parteivorsitzenden und möchte sich dafür auf dem vorgezogenen CSU-Wahlparteitag im September bewerben, meldet FOCUS-Online.

Sie „denke ernsthaft darüber nach, ob für einen der vier Stellvertreterposten zu kandidieren“ sagte die Fürther Landrätin, denn schließlich werde sie sich wie angekündigt „weiterhin mit aller Kraft in die Partei einbringen“.

In der Pressekonferenz am Donnerstagabend nach dem Stoiber-Gespräch hatte sie betont, dass sie „nicht bis zur Pensionierung Landrätin bleiben will“ und nichts ausgeschlossen sei, wenn sie „der Partei nützen könne“!

Ich denke

?¦die schöne Gabi wird ihren Weg machen, denn erstens wird sie von der Öffentlichkeit als Retterin gefeiert! Und zweitens hat sie für das mediale Zeitalter einfach das nötige gute Aussehen “ das z.B. einer Angela Merkel fehlt fehlen soll… die für ihren Weg viel mehr kämpfen musste.

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Goldene Brücke und falsches Band

Mittwoch, 17. Januar 2007 | Autor:

Nachdem CSU-Schlaftablette Joachim Herrmann heute morgen die Hörer der B2radioWelt langweilte, indem er 4:30 Min. redete und eigentlich unterm Strich nur „Die Grundlage ist das Fundament der Basis“ sagte (zu hören hier) 🙂 , vermelden die Nachrichtenagenturen jetzt auch, dass bei der zehnstündigen Krisenaussprache in Wildbad Kreuth im Grunde gar nichts herausgekommen ist – außer, dass das Breittreten der Geheimnisse über Seehofers Geliebte Denunzianten-Journalismus (Nürnberger Nachrichten) ist.

Schonzeit für den Stoibär: Die CSU-Landtagsabgeordneten hatten Stoiber in der Nacht nach das Vertrauen ausgesprochen und ihm sozusagen freigestellt, wann er den Rücktritt vollziehen will (Goldene Brücke?!) – er pocht aber weiter auf seine Verdienste und bleibt sitzen, da keiner sich traut zu sagen: „Wenn der weg is mach ichs!“.

Die Opposition will derweil seinen Rücktritt erzwingen und fordert für kommende Woche eine Sondersitzung des Parlaments. Dort soll dann ein Antrag auf einen Stoiberschen Rücktritt gestellt werden (Maget: „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Landtag nicht möglich“).

Falsches Band die zweite

Spaßiger Zwischenfall beim BR: Aus Versehen sendete das Bayerische Fernsehen in der Nacht zum Mittwoch einen politischen Nachruf auf Stoiber, der den Eindruck erweckte, Stoiber sei bereits zurückgetreten. Erinnerungen an die falsche Neujahrsansprache von Helmut Kohl 1986 wurden wach. Chefredakteur Sigmund Gottlieb schob es auf die „Hektik einer Live-Sendung“, meinte aber das diese Panne „nicht zu entschuldigen“ sei.

Warten wir also ab, was beim Treffen mit Gabi Pauli am Donnerstag herauskommt, die ja die CSU-Führungskrise vor Weihnachten mit dem Bespitzelungsvorwurf erst ins Rollen gebracht hat.

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