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Lokalsender räumen ab: Nürnbergs Radios beliebt wie nie!

Donnerstag, 19. Juli 2012 | Autor:

Nach den Erfolgs-meldungen beim Ballungraumsender Franken Fernsehen muss natürlich auch erwähnt werden, dass auch die lokalen Radiosender im Großraum Nürnberg, wie schon seit Jahren, weiter wachsen.

Im Rahmen der Nürnberger Lokalrundfunktage wurden wieder mal die Einschaltquoten der Funkanalyse Bayern 2012 ver­öf­fent­lich­t. Die Beliebtheit der Nürnberger Radiosender aus dem Funkhaus ist groß und steigt auch noch weiter an:

Neue Charivari 98.6

Programmchef Gerald Kappler kann sich über besonders viel „Rückkehrer“ freuen. Denn Charivari ist beson­ders stark, wenn man betrachtet, wie viele Menschen einen Radiosender inner­halb von zwei Wochen ein­schal­ten. Beim „weitesten Hörerkreis“ konnte Charivari 98,6 mit 325.000 Hörern um 6 % zulegen.

Radio F
„Radio Franken“ um Chef Michi Lein schaffte eine Zunahme in den bei­den wich­tigs­ten Radiokriterien: 118.000 Hörern pro Tag (+18 %) und bei der Stundennettoreichweite ein Plus von 45 % auf 42.000 Hörer. Damit ist Radio F sogar der meist­ge­hörte lokale Radiosender in Franken und Oberpfalz überhaupt.

Gong 97.1

Radio Gong um Chef und Stadionsprecher Guido Seibelt kann diesmal richtig jubeln: 92.000 Hörer pro Tag und eine Stundennettoreichweite, die gegen­über dem Vorjahr um zwei Drittel auf 20.000 Hörer gestei­gert wurde. Außerdem erhielten Sonny Rocket und Captain America für die Moderation ihrer Kult-Sendung „Rock Zock – Reloaded” den begehr­ten Hörfunkpreis der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien!

Hit Radio N1

Das Sendekonzept von Hit Radio N1 mit  aktu­el­len Tophits, Lifestyle und einer „kul­ti­gen Morgenshow“ (Flo und Lola Show) ist ebenso erfolgreich: Täglich 139.000 Hörer und eine Stundennettoreich von 28.000 Hörer.

Quelle radioszene.de

Die erfolgreichsten lokalen Radioprogramme in Franken sind Radio Plassenburg in Kulmbach mit 26,0 Prozent und Radio Gong Würzburg mit 25,2 Prozent Tagesreichweite. Hier ist aber auch die Konkurrenz nicht so hoch wie im Großraum Nürnberg.

„Eine echt starke Leistung,“ bescheinigt Funkhaus-Chef Alexander Koller den Sendern und meint weiter, dass dies zeige, „wie sehr die Menschen auch in Zeiten der Globalisierung an ihrer Region inter­es­siert“ seien.

Ich finde…

…das sind genau die Auswirkungen der Globalisierung! Denn umso mehr wir uns als „Erdenbürger“ fühlen, desto mehr versuchen wir unserer Heimat einen Platz einzuräumen. Wobei hier in Franken natürlich noch die jahrelange Einflußnahme durch den BR hinzukommt. Denn bis in die späten 1980er hinein wurde jeder Franke mit Infos aus und über München beschallt. Somit macht das hier natürlich einen besonderen Charme aus, mal Verkehrsmeldungen zu hören, die einem wirklich nutzen und hin und wieder auch mal dem eigenen Dialekt im Rundfunk lauschen zu können. 🙂

Thema: Nämberch | 4 Kommentare

Frankenquiz bei Antenne

Dienstag, 19. August 2008 | Autor:

Nachdem sich die Münchner Radiomacher bei ihrem Bayernquiz selbst nicht auskennen, hab ich mich mal lieber über das Frankenquiz gemacht:

Frankenquiz von Antenne (hier)

Ich finde, ich hab ganz gut abgeschnitten:

frankenquiz.jpg

14 von 15 Fragen richtig beantwortet
Subbä! Wenn des ned a richdigä Franke wor!

Einzig das Wort „Schneiddeiferla“ war mir kein Begriff… aber so nennt man ein kleines scharfes Messerchen!

Und bitte der nächste und das Ergebnis als Kommentar hinterlassen!

Thema: Fränkisch | 14 Kommentare

Franke des Tages: Oliver Tissot

Freitag, 28. September 2007 | Autor:

Bei der gestrigen Sendung „Radio F Portrait“ war bei Günther Moosberger der „eloquente Entertainer, kongeniale Konferenzclown und Stand Up Comedian“ (eigene Internetseite) Oliver Tissot zu Gast. Auf die Frage, ob er denn bei seinen Auftritten in ganz Deutschland sagen könnte, dass ein bestimmter Humor „typisch fränkisch“ sei, meinte der Kabarettist, dass man das so nicht sagen könnte. Was man aber sagen könne, sei dass der Franke „zurückhaltender“ sei und „einen trockenen Humor“ habe. Zu dem sei der Franke, fügte er hinzu,

…nicht so aufgeblasen wie der Bayer!

Jawoll, das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen! Persönlich konnte ich im Süd-West-Park Nürnberg verschiedene Auftritte von Oliver Tissot bewundern und kann mit Stolz behaupten, dass sogar ich einmal in seinen Wortspielen vorkam („der kleine Brandl“)! Immer geistreich, wie auch schon die Titel seiner Veranstaltungen verheißen.

IrreParabel: Albrechthabereien oder Dürer Witz, dick aufgetragen

Mehr zu Oliver Tissot auf www.itzbol.de

Thema: Franke des Tages | Ein Kommentar

Franke des Tages: Sigi Hoga

Montag, 19. Februar 2007 | Autor:

Geht heute an Sigi Hoga vom Nürnberger Lokalsender Radio F, der zusammen mit Michael Lein und Michael Becker die Morgen-Sendung „Die 3 von der Funkstelle“ moderiert: Am heutigen Rosenmontag spielten sie aus gegebenem Anlass das Karnevalslied der Höhner „Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche, dat bruch ene Kölsche öm jlöcklich ze sin“ und Sigi übersetzte das ganze ins Fränkische:

Bloudwoschd, a Halbe und a schäine Alde

Klasse 🙂

Thema: Franke des Tages | 2 Kommentare

Goldene Brücke und falsches Band

Mittwoch, 17. Januar 2007 | Autor:

Nachdem CSU-Schlaftablette Joachim Herrmann heute morgen die Hörer der B2radioWelt langweilte, indem er 4:30 Min. redete und eigentlich unterm Strich nur „Die Grundlage ist das Fundament der Basis“ sagte (zu hören hier) 🙂 , vermelden die Nachrichtenagenturen jetzt auch, dass bei der zehnstündigen Krisenaussprache in Wildbad Kreuth im Grunde gar nichts herausgekommen ist – außer, dass das Breittreten der Geheimnisse über Seehofers Geliebte Denunzianten-Journalismus (Nürnberger Nachrichten) ist.

Schonzeit für den Stoibär: Die CSU-Landtagsabgeordneten hatten Stoiber in der Nacht nach das Vertrauen ausgesprochen und ihm sozusagen freigestellt, wann er den Rücktritt vollziehen will (Goldene Brücke?!) – er pocht aber weiter auf seine Verdienste und bleibt sitzen, da keiner sich traut zu sagen: „Wenn der weg is mach ichs!“.

Die Opposition will derweil seinen Rücktritt erzwingen und fordert für kommende Woche eine Sondersitzung des Parlaments. Dort soll dann ein Antrag auf einen Stoiberschen Rücktritt gestellt werden (Maget: „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Landtag nicht möglich“).

Falsches Band die zweite

Spaßiger Zwischenfall beim BR: Aus Versehen sendete das Bayerische Fernsehen in der Nacht zum Mittwoch einen politischen Nachruf auf Stoiber, der den Eindruck erweckte, Stoiber sei bereits zurückgetreten. Erinnerungen an die falsche Neujahrsansprache von Helmut Kohl 1986 wurden wach. Chefredakteur Sigmund Gottlieb schob es auf die „Hektik einer Live-Sendung“, meinte aber das diese Panne „nicht zu entschuldigen“ sei.

Warten wir also ab, was beim Treffen mit Gabi Pauli am Donnerstag herauskommt, die ja die CSU-Führungskrise vor Weihnachten mit dem Bespitzelungsvorwurf erst ins Rollen gebracht hat.

Thema: Pauli-Gate, Stoiber-Rücktritt | Beitrag kommentieren