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Fahrradreise-Land Franken

Freitag, 13. März 2009 | Autor:

Franken ist eine Radreise wert! Das ist das Ergebnis der ADFC-Radreiseanalyse die auf der Reisemesse ITB in Berlin vorgestellt wurde.

Demnach fahren Radreisende in Deutschland am liebsten den Elberadweg entlang. Die beliebteste Radreise-Region ist aber das Frankenland, das damit die mecklenburgische Seenplatte überholt hat. Laut Hochrechnungen unternahmen in 2007 insgesamt 5,6 Millionen Deutsche eine mehrtägige Fahrradreise mit Übernachtung und 35 Millionen einen „mindestens zweistündigen Radausflug“ – es ist also durchaus ratsam in dieser Richtung das fränksiche Profil weiter zu schärfen.

Als Grund für den Erfolg Frankens bei den Radfahrern sieht der ADFC neben der schönen Landschaft vor allem in der guten Infrastruktur. Hier zahlt es sich also aus, dass die Region Franken bereit gewesen ist, schon frühzeitig in ihre Radwege zu investieren, so der ADFC.

Eine Umfrage unter Rad-Touristen ergab folgende wichtigste Kriterien:

  • verkehrsarme Streckenführung
  • Beschilderung für Radfahrer
  • Zustand der Radwege

Das alles scheint also auf den fränkischen Radwegen an Pegnitz, Altmühl, Main oder im Fränksichen Seenland und der Fränkischen Schweiz gegeben zu sein. In wie weit hier auch der neu geschaffene Paneuropa-Radweg Paris-Prag (u.a. von Rothenburg ob der Tauber nach Nürnberg) in das gute Ergebnis reinspielt ist leider nicht klar.

Mehr bei NZ „Radler lieben die Elbe und Franken

Thema: Urlaub in Franken | 3 Kommentare

Memorium Nürnberger Prozesse

Donnerstag, 29. Mai 2008 | Autor:

Oft wurde hier schon berichtet und angemahnt, dass Nürnberg / Franken nicht mit seinen Pfründen wuchert, oder in diesem Falle besser: ein Alleinstellungsmerkmal nicht herausstellt. (Nicht dass noch einer draufkommt, dass man auf die braune Vergangenheit irgendwie stolz sein könnte. Im Gegenteil, man muss sich ihr stellen!)

Schon oft haben sich sowohl Touristen als auch Einwohner Nürnbergs darüber geärgert, dass man den berühmten Ort der Nürnberger Prozesse kaum findet. Und wenn man dann doch mal hingefunden hat, dann war dort kaum etwas zu sehen, was dem geschichtsträchtigen Ort gerecht würde (außer ein paar Schautafeln). Oftmals konnten die Besucher jenen berühmten Saal 600 auch nicht besichtigen, da er vom Oberlandesgericht Nürnberg noch als Gerichtssaal genutzt wird und an über 100 Tagen im Jahr nicht zugänglich ist.

Nun aber einigte man sich endlich auf „eine angemessene Präsentation des Raumes und seiner Geschichte„. Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly und und Justizministerin Beate Merk unterzeichneten heute einen Vertrag für den Umbau des Sitzungssaales und der Gebäude zum sogenannten „Memorium Nürnberger Prozesse„. Die Baukosten von rund 4,7 Millionen Euro werden zwischen sich Freistaat (2 Mio), Bund (2 Mio) und der Stadt Nürnberg (700.000 Euro), die auch für die Einrichtung der Ausstellung und den Unterhalt aufkommt, aufgeteilt.

Wenn die Bauarbeiten Anfang 2010 abgeschlossen sind (Baubeginn voraussichtlich im Juli 2008), können Besucher eine neue Dauerausstellung im Dachgeschoss oberhalb des Sitzungsgebäudes sehen, die auf rund 700 Quadratmetern über Vorgeschichte, Verlauf und Nachwirkungen der Kriegsverbrecherprozesse informiert. Auch die Bereiche in denen die Gefangenen gegessen haben, sollen dann zugänglich werden.

In die Decke des Saal 600 sollen Spiegelglasscheiben eingebaut werden, sodass die Besucher auch dann einen Blick in den Saal werfen können, wenn dort gerade ein Verfahren läuft. Zudem werden im Gebäude an der Fürther-Strasse Kassen- und Informationsbereiche eingerichtet, sowie ein Fahrstuhl zum Dachgeschoss eingebaut, damit Touristen barrierefrei die Ausstellung besuchen können.

Zu sehen sein wird neben dem Saal natürlich der Kriegsverbrecherprozess (von der ersten bis zur letzten Minute auf Tonband) und viele Fotos. Das restliche Material ist weit verstreut in Archiven der USA, im Nürnberger Stadtarchiv und im bayerischen Staatsarchiv. Auch die Anklagebank, auf der die Nazi-Verbrecher saßen, befindet sich teilweise im Haus der Geschichte in Bonn und dem Deutschen Historischen Museum in Berlin.

Heike Zehntgraf vom Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände wird deshalb noch in diesem Jahr in die USA reisen um noch mehr Informationen über die Kriegsverbrecherprozesse von 1945 und 1946 zusammenzuführen.

Damit ist die Stadt der Menschenrechte um ein weiteres Mosaiksteinchen reicher und der „historische Pfad durch die Stadt wird weiter komplettiert„, wie OB Maly betonte.

Mehr hier www.memorium-nuernberg.de

Thema: Nämberch | Beitrag kommentieren

Paneuropa-Radweg durch Franken

Donnerstag, 24. April 2008 | Autor:

Mitte April wurde der Paneuropa-Radweg Paris – Prag eröffnet und schon nehmen zahlreiche Fahrradurlauber und Radsportler die Herausforderung an, 1570 Kilometer quer durch die schönsten Gegenden in Europa zu fahren.

Und wie das schon im Mittelalter bei der Goldenen Strasse war, führt auch diese „Radweggewordene Völkerverständigung“ durchs Frankenland.

Mit Hilfe von blau-gelben Schildern wird der Langstrecken-Biker durch drei Länder geführt: Frankreich, Deutschland und Tschechien (Karte hier). Spiegel.de schreibt:

Der Start ist von Paris Ostbahnhof möglich und führt an Nancy vorbei über Straßburg nach Heidelberg, dann auf dem Neckartal-Radweg via Rothenburg ob der Tauber nach Nürnberg. Weiter geht’s durchs Naabtal Richtung Waidhaus nach Tschechien. Und schließlich über Pilsen an der Moldau entlang nach Prag. Dort endet der Radweg – oder er beginnt, je nachdem, in welcher Richtung man ihn befährt.

Die Initiatoren rechnen damit, dass „sich der Paneuropa-Radweg rasch als neues Highlight in der Biker-Szene etablieren“ wird. Und das Beste: Es musste so gut wie kein Geld verbaut werden! Für die Dreiländer-Tour wurden bereits bestehende Radwege und regionale Trassen genutzt, lediglich im deutsch-tschechischen Grenzgebiet wurden einige Kilometer Radweg auf einer stillgelegten Bahnstrecke neu angelegt.

Mehr Infos bei spiegel.de und bei paneuropa-radweg.de

Thema: Franken in Europa | Ein Kommentar

Flughafen Nürnberg durchbricht erstmals die 4-Mio-Passagiere-Grenze

Mittwoch, 16. Januar 2008 | Autor:

Der Flughafen Nürnberg kann für das vergangene Jahr 2007 erstmals mehr als 4 Millionen Passagiere verzeichnen, genauer 4,244 Millionen (Steigerung um 7,0 Prozent – Bundesdurchschnitt ca. 6 Prozent)!

Dass erstmals diese Marke überschritten werden konnte, lag an dem kräftigen Wachstum des Linienverkehrs mit einem Plus von 14,4 Prozent auf 2,2 Millionen Fluggäste, so Airport-Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger. Bei den Urlaubsreisenden konnte der „Knoblauchsland-Airport“ dagegen nur um 1,2 Prozent auf knapp 2,0 Millionen zulegen.

Eine weitere wichtige Grenze fiel dagegen auch bei der Luftfracht: Erstmals wurde die Marke von 107.000 Tonnen durchbrochen. „Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, wie gut der Airport Nürnberg als zentrale Infrastruktureinheit der Metropolregion Nürnberg von den Kunden angenommen wird.“ so Karl-Heinz Krüger auf firmeneigenen Internetseite. Speziell durch das Drehkreuz der Air Berlin hatten die Nürnberger überdurchschnittlich viele Non Stop-Reiseangebote zur Auswahl, was die Nachfrage aus dem Einzugsgebiet des Flughafens spürbar erhöhte.

Für 2008 erwartet der Flughafen „eine Konsolidierung des Wachstums auf hohem Niveau„. Warten wir ab wie es erst wird, wenn der Beckstein-Tunnel fertig ist.

In wie weit die Glubbfans durch Ihre Europapokal-Ausflüge dazu beitrugen, ist kaum zu sagen – einen gewissen Anteil hatten sie aber bestimmt! 🙂

Mehr bei airport-nuernberg.de

Quelle: franken-tv

Thema: Nämberch | 2 Kommentare

`s Baggers: die Gastronomie-Weltneuheit aus Franken

Dienstag, 3. April 2007 | Autor:

Die fränkische Antwort auf die globale HerausforderungSchluss mit Ärger über die Bedienung, die einen übersieht: Im Nürnberger Gewerbegebiet Schmalau (grob zwischen Flughafen und Rohnhof) wird am 4. April das Restaurant „s Baggers (www.sbaggers.de) mit einem neuen und innovativen Gastronomie-Konzept eröffnet: Der Gast bestellt per Touchscreen am Platz, wenig später schweben frisch zubereitete traditionell-fränkische Speisen und Getränke über ein „futuristisch anmutendes, schwerkraftgetriebenes“ Schienensystem aus der Küche direkt an den Tisch. Zum ersten Mal weltweit gelingt es, die Prozesskette in Restaurants zu schließen

Die fränkische Antwort auf die globale Herausforderung

Das Pilotprojekt mit 94 Sitz und 12 Stehplätzen hat nicht nur fränkische Baggers im Angebot – wie der Name vermuten lässt („Baggers“ oder „Baggersla“ = Kartoffelpuffer) – sondern auch typische Speisen aus der Metropolregion Nürnberg wie Schlachtplatten, Braten oder Fischspeisen. Oftmals werden die traditionellen Gerichte in etwas modifizierter Form dargeboten wie z.B. „Nürnberger Bratwürste im Baggers-Mantel“ oder „gebackene Karpfenflossen mit Dipp“, und als Dessert ein Baggers-Schmarrn. Besonders bemerkenswert ist, dass man sich bei der Speiskarte zum fränkischen Dialekt bekennt: Da gibt es „Gmischder Salad mit greicherdn Schingn“, „Nürnberger Gwärch auf Baggers“ (wobei es eigentlich „Nämbercher“ heißen müsste) oder „Gmüsküchle & Dipp“ – und das Gmüs is natürlich „vo da“!

Lebensmittel aus der Region

Denn „vo da“ bedeutet, dass Fleisch und Gemüse von Lieferanten aus der Region stammen, die z.B. „Biohof Willner“ (aus dem fränkischen Dudendorf bei Vestenbergsgreuth) oder Gemüsebauer Gerhard Ermann (aus Fürth-Ronhof) heißen und den Küchenchef stets mit frischem Gemüse in 1a Qualität versorgen. Dazu können die Speisen dank modernster Küchentechnologie mit deutlich weniger Fett zubereitet werden, als bei der herkömmlichen fränkischen Küche. „Selbst Baggers werden nahezu fettfrei und damit relativ kalorienarm angeboten“, aber auch sonst kommen Vegetarier auf ihre Kosten.

Abschließend ist sogar das Preisgefüge revolutionär: 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 ?¬ kostet die Portion, die quasi wie „spanische Tapas“ als schneller Snack oder als vollwertige und ausgiebige Mahlzeit genossen werden kann.

„Gut eineinhalb Jahre dauerte die intensive Entwicklungs- und Testphase, bis das Schienensystem in Serie gehen konnte und die Restaurant-Software ausgereift war“ sagt Diplom-Kaufmann Michael Mack (42 Jahre), Geschäftsführer der fränkischen Ideen-Schmiede HeineMack GmbH und nun auch der `s Baggers GmbH, der als Erfinder das Restaurantsystem auch zum Patent angemeldet hat. Weitere Restaurants sind geplant – Lizenzen können aber auch von Franchisenehmern erworben werden.

Wallfahrtsort der Gastronomie

Inzwischen feiern sowohl die Medien- als auch die Gastrobranche das Lokal revolutionäre Lösung:

„Das `s Baggers® schlägt somit eine Brücke zwischen Fast-Food-Restaurant und exklusivem Bedienrestaurant und hat das Potential, die Gastronomiebranche auf den Kopf zu stellen.“
unser-nuernberg.de

„…über ein futuristisch anmutendes, schwerkraftgetriebenes Schienensystem aus der Küche direkt an seinen Tisch. Kein Anstehen am Counter, keine kostenintensive Bedienung: innovativ und effizient.“
cafe-future.net

„Dieses Restaurant wird der neue Wallfahrtsort der Gastronomie“
Dr. Franz Ehrnsperger (Inhaber Neumarkter Lammsbräu)

„Das `s Baggers verspricht neben hohem Gästekomfort dank innovativer Technologie auch Top Qualität aus der Region zu günstigen Preisen.“
kochmesser.de

Nur die sueddeutsche meckert: „Sein Restaurant, sagt er, habe ein „riesiges Zukunftspotential“ und sei „total futuristisch“. Wobei es seine fränkische Herkunft mit sich bringt, dass er von „Boddenzial“ spricht und von „fudurisdischem Ambiende“…“ Naja, Fortschritt in Franken KANN ja München gar nicht recht sein!!
sueddeutsche.de

Visuell aufbereitet in einem Kurz-Film von den Nürnberger Nachrichten

`s Baggers
Am Steinacher Kreuz 28
90427 Nürnberg
Tel. 0911 / 477 90 90
Kartenansicht bei Google-Maps mit schönem Jahrezeitenübergang auf dem Satellitenbild!

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Thema: Franken allgemein, Nämberch | 4 Kommentare