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ZDF: Zoo-Geschichten aus Nürnberg

Samstag, 24. Februar 2007 | Autor:

Wie der Nürnberger Lokalsender Radio F in dieser Woche berichtete, ist zur Zeit ein Kamera-Team des ZDF im Nürnberger Tiergarten unterwegs und dreht dort neue Folgen der beliebten Zoo-Geschichten.

Ab Anfang 2008 soll dann die Zoo-Dokuserie, für die noch bis Mitte 2007 gefilmt wird, von Montag bis Freitag jeweils um 15:15 Uhr im Zweiten gesendet werden. Als Highlight waren die ZDF-Reporter u.a. bei der Umgestaltung der Nilpferdlandschaft dabei, so Radio F.

Ich bin ja mal gespannt, wie die Sendung dann heißen wird, denn im Augenblick laufen die Zoogeschichten aus Sachsen als “Dresdner Schnauzen” und die dazugehörigen “Ruhrpott-Schnauzen” sind die Tierpark-Geschichten aus Duisburg.

Wie wäre es z.B. mit “Nämbercher Diergaddn Gwaaf” oder “Fränkische Zoo-Waffeln”? Oder mein Favorit:

“Schmausenbuck Gschmarre”!

Ein Zungenbrecher für Rest-Deutschland! :-D

Thema: Fränkisch, Nämberch | 4 Kommentare

Frankenpower, Kampfabstimmung und Ministerpräsident der Herzen

Freitag, 26. Januar 2007 | Autor:

nachdem ich von der vorletzten quer-Sendung so angetan war, war ich heute wieder vor der Flimmerkiste, als Christoph Süß ironisch nachhakte!

Thema war heute u.a. “Frankenpower: Beckstein macht Nordbayern glücklich”, und da ist was dran. Josef Daum, Nordhalbens CSU-Bürgermeister sieht zusammen mit den Vertretern aus Steinwiesen und Wallenfels positiv in die Beckstein-Zukunft, und den Exodus aus Bayern haben sie erstmal zurückgestellt. Beckstein habe angekündigt, sich der Probleme der drei vernachlässigten, fast thüringischen Gemeinden anzunehmen, sagte Daum vor der “quer-Kamera”. Aber auch im Rest Frankens sorgt er schon mal für Euphorie.

Gleichzeitig avanciert Edmund Stoiber zum “Ministerpräsident der Herzen”, weil er nun völlig gelöst auf Partys erscheint und “immer seltener Äh sagt” ” so ist das in Deutschland seit ein paar Jahren: Wenn Du hoch geflogen bist und alles verloren hast, dann hast Du wenigstens noch den “Titel der Herzen”. Und schon fragen sich jetzt alle, ob Ede doch nicht sofort gehen, sondern lieber bleiben soll?

Frau Dr. Gabriele Pauli (dargestellt in einem Bilderrahmen) meinte im Interview dazu, dass Stoiber nach “dem Rückzug aus Berlin” nicht schon wieder einen Rückzug (vom Rücktritt) machen könnte, da “das Vertrauen schon damals abgebröckelt” sei. Auch wollte sie Stoiber die (Spitzel-) Angelegenheit um Höhenberger damals eigentlich unter 4 Augen sagen, aber da er zu keinem Gespräch bereit war, ging sie an die Öffentlichkeit. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall!

Christoph Süß konfrontierte sie dann mit dem Ergebnis einer Online-Umfrage der “Passauer Neue Presse”, nachdem eine Mehrheit für Gabi Pauli als Ministerpräsidentennachfolgerin gestimmt hatte – und sie meinte nur “Grundsätzlich kann so ein Amt auch eine Frau machen”! :-)

Weitergefragt hat Herr Süß dann, wie “demokratisch es sei, wenn Stoiber seinen Nachfolger bestimmt”. Dem widersprach Frau Pauli, denn eine “Kampfkandidatur sei etwas selbstverständliches” das bei jeder Kreiswahl etc. vorkomme. Es sei ja “kein Streit”, sondern vielmehr zu begrüßen” dass auch die CSU demokratische Züge habe. Und da deckt sich ihre Meinung mit der vom Stoibär(.de) der der CSU schon “Angst vor der Kampfabstimmung” unterstellte. “Stoiber wurde immer vorgeworfen, er herrsche zu autoritär” – “soll es also genauso weitergehen”?

Ich denke

… ein Gegenkandidat zu Huber brächte wenigstens die Illusion, dass es sich hier um demokratische Prozesse handele. Auch ist mir völlig klar, warum Stoiber jetzt der Herz-Bube ist: er hat ja jetzt nichts mehr zu verlieren! Und ich glaube, jetzt noch mal den Rücktritt vom Rücktritt zu vollziehen?¦ so was würde ja nicht einmal der Ede machen!

Wer aber bleiben sollte ist der “quer-Ministerpräsident” immer am Ende der Sendung – aber wirklich nur der! Doch bin ich der Meinung, dass Christoph Süß sich ab dem 30. September nicht mehr vor ihn hinzuknien braucht! :-)
Was denke Sie? Hier geht’s zur Abstimmung von quer

Thema: Franken-Bayern, Pauli-Gate, Stoiber-Rücktritt | Ein Kommentar

Sabines lustiger Intrigantenstadl

Montag, 22. Januar 2007 | Autor:

Sebastian Fischer hat auf spiegel.de eine grandiose Nachbetrachtung zur gestrigen Christiansen-Sendung und Söders Ausraster (“Ich bleib’ mein Leben lang Stoiberianer“) geschrieben! Hier ein paar Zitate:

Es ist Sonntagabend, im ersten deutschen Fernsehen geht’s richtig zur Sache. Und Sabine Christiansen stört heute in ihrer Sendung auch überhaupt nicht. Bis auf den themenspezifischen Trachtenjanker kann man ihr wirklich nichts vorwerfen…

Die Sendung heißt: “CSU und Co – Intrigantenstadl Politik?” Söder, Hoeneß und Strunz könnten die Sendung schon ganz allein schaukeln, soviel Potential für Provokation, Attacke und Konter bringen sie mit. Aber dank der aufmerksamen Redaktion von Frau Christiansen sind auch noch Claudia Roth, Helmut Dietl und Hiltrud Hensen dabei…

Die grüne Empörungsröhre und Vorsitzende Claudia Roth arbeitet mit vielen kurzen “ach, ach”, mit Verneinungsfeuer im Stile von “Nee, nee, nee, nee” sowie diversen gedehnten “oooch”, um die schwarze, aber zerstrittene Hoeneß-Söder-Fraktion in die Bredouille zu bringen…

Ein sehr gelungener Bericht und ein großes Lob, dass er diese Sendung durchgehalten hat. Ich habe ausgeschalten, denn ich möchte am Sonntagabend nicht angebrüllt werden.

Hiermit erteile ich einen freundlichen Lesebefehl

Thema: Stoiber-Rücktritt | 2 Kommentare

N-TV bestätigt fränkische Benachteiligung

Montag, 15. Januar 2007 | Autor:

in Zusammenhang mit der Stoiber-Krise hat der Nachrichtensender N-TV in einem kleinen Rückblick die Aussagen von CSU-Verantwortlichen überprüft, die immer wieder auf Spitzenstellung Bayern als Edmund Stoibers Verdienst hinweisen. Dabei bestätigte N-TV das, was die fränkische Seele schon seit langem verkündet: Die Benachteiligung Frankens innerhalb Bayerns

“Stoiber in den 13 Jahren seiner Regierungszeit ist das Bruttoinlandsprodukt in Bayern fast immer stärker gestiegen als im gesamten Bundesgebiet, nur in den ersten Jahren ist es nicht so gut gelaufen. Stoiber hatte das Land 1993 aber in guter Verfassung übernommen. Vorteil: es gab im Gegensatz zu anderen Bundesländern wenig alte Industrien, so schaffte Bayern den Sprung vom Agrar- zum Hightechstandort einfach. Wo es aber traditionelle Industrien gab, hat auch Bayern Strukturprobleme, vor allem im Norden des Freistaates. Auch deshalb gibt es in Bayern große Unterschiede zwischen den reichen Regionen rund um München und den ärmeren im Norden. Dagegen habe Stoiber zu wenig getan sagen Kritiker. Und auch große Insolvenzen sind dem Freistaat nicht erspart geblieben. So gingen der Flugzeugbauer Fairchild Dornier und auch der Kirch-Medienkonzern Pleite, daher ist die Meinung der Wirtschaft über Stoiber gespalten ? Die Bayerische Wirtschaft würde also auch in Zukunft gut da stehen, auch wenn es für Stoiber offenbar Zeit ist zu gehen!”

Nicht mal die Androhung ganzer Landstriche in Oberfranken, wegen der Benachteiligung den Ausstieg aus dem Freistaat zu proben rüttelte den Edmund wach!

Hoffen wir, dass es mit einem fränkischen Ministerpräsidenten besser wird?

Thema: Franken-Bayern, Pauli-Gate | 2 Kommentare