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Verwaltung von Nürnberg erhält gute Noten

Dienstag, 17. Juli 2012 | Autor:

Die Einwohner Nürnbergs haben ihrer Stadtverwaltung ein gutes Zeugnis ausgestellt: In einer Umfrage unter 2.800 Bürgern in den 15 größten deutschen Städten landete die Frankenmetropole auf dem dritten Rang. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Focus Money“ sind nur in Düsseldorf und Hannover die Bürger noch zufriedener.

München erreichte in der Umfrage Rang 4, vor Frankfurt am Main, Duisburg, Dresden, Essen, Bremen, Dortmund, Stuttgart und Leipzig. Schlusslicht in dieser Rangliste ist Berlin, nur knapp geschlagen von Köln (Platz 14) und Hamburg (Platz 13).

Bewertet wurde das Gesamtbild der Verwaltungen anhand von 25 einzelnen Kriterien in sechs Kategorien: Grundversorgung, Bürgerservice, Bürgerdialog, Nachhaltigkeit und Verantwortung, Leistungsangebot und Bürgerberatung. Als einzige Großstadt erzielte Düsseldorf  in allen Bereichen die Bestnote „sehr gut“ und landete vor allem bei den Familien auf Platz eins.  Bei den Senioren ist Nürnberg Spitzenreiter, Singles fühlen sich in Hannover am wohlsten. Berlin kam dagegen bis auf die Kategorie Grundversorgung („ausreichend“) durchgehend nur auf „ungenügend“.

Ich denke…

…der Franke an sich und im Besonderen der Nürnberger hat hier wieder die Möglichkeit für seine unnachahmliche subversive Betrachtungsweise. Bestimmt titelt bald irgendein Blatt von der Pegnitz „Hauptstadt der Alten“ oder „Senioren-Stadt Nr.1“. 😉 Ich finde dagegen, dass das durchaus ein positives Ergebnis ist und Nürnberg damit sicherlich auch wuchern könnte.

Aber wahrscheinlich kam das Ergebnis nur zustande, weil jeder der befragten Norisern zu jedem Kriterium sagte: „Bassd scho„! 😉

Quelle derwesten.de

Thema: Nämberch | Beitrag kommentieren

Oberfränkin Monika Hohlmeier?

Mittwoch, 17. Dezember 2008 | Autor:

Was tut man, wenn man bei der Wahl nicht genug Stimmen bekommen hat um alle „Spezln“ in den Landtag zu befördern? Richtig, man lässt die letzten – bevor sie die Hunde beissen – in einer anderen Region antreten.

So tun es (wieder einmal?) die Oberbayern: Strauß-Tochter Monika Hohlmeier schaffte es bei der letzten Wahl nicht mehr ins Maximilianeum, darum verfrachtet man sie nun einfach nach Oberfranken, damit sie dort als „fränkische Vertreterin“ für das Europaparlament kandidieren kann.

Das allein klingt schon nach einem Witz – dass aber nun aber der CSU-Bezirksvorstand sie auch noch einstimmig wählte und lieber auf 4 Bewerber aus den eigenen Reihen verzichtete, ist mehr als nicht nachvollziehbar. Hartmut Koschyk, der Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe meinte gegenüber dem Bayreuther Sonntag: „Monika Hohlmeier ist eine politische Persönlichkeit, die von Oberfranken aus, hervorragend auf europäischer Bühne wirken wird„.

Dass Frau Hohlmeier „die beste Vertreterin“ Oberfrankens in Europa sein würde, begründet Herr Koschyk darauf, dass die in München geborene und in Rott am Inn aufgewachsene 46jährige ihren Wohnsitz in den Regierungsbezirk verlegen wird. Laut TZ-online ist das Vorhaben aber gelinde gesagt halbherzig: Ob ihr Ehemann Michael mit umziehen wird ist unklar, „ihre beiden Kinder dürfen weiter in Vaterstetten wohnen„. Weiter amüsiert sich die TZ:

…Nach der Wahlfälscher-Affäre der Münchner CSU von 2004 und dem Rücktritt als Ministerin hätte sie hier niemals einen Listenplatz bekommen. Die Oberfranken wiederum suchen seit Wochen einen bekannten Kandidaten…

Und bezeichnet Oberfranken als „Zonenrandgebiet“. Die Sueddeutschen Zeitung – mag man sie für peinlich und unangemessen halten – ist diesmal nicht mal so anti-fränkisch und verweist auf die Wahlergebnisse: „Denn bisher hatten sie dort (in Oberfranken) immer zu hören bekommen, dass diejenigen am meisten Posten bekommen, die am besten gearbeitet und die meisten Stimmen eingefahren haben„.Tja, nicht wenn es um die Machtansprüche der Oberbayern geht!

Zur Duckmäusigkeit des CSU-Landesgruppe meint die Bayreuther Grünen-Abgeordnete Ulrike Gote gegenüber inFranken.de, dass „Monika Hohlmeier schon immer eine Oberbayerin gewesen sei, ohne ein besonderes Auge für Oberfranken bewiesen zu haben„. Diese „Kandidatur im Bezirk sei ein Armutszeugnis für die CSU vor Ort“ und „der ganze Vorgang sei schlicht beschämend„.

Umfrage: Was halten Sie von dieser Entscheidung? Mitmachen!!

Ich muss mir die ganze Zeit die Frage stellen, wer da jetzt hohl ist! Das ganze zeigt doch mal wieder was wir Franken von unseren CSU-Abgeordneten (den meisten) zu erwarten haben! Nämlich nix! Die paar, die sich für ihre fränkische Heimat einsetzen, werden im Zweifelsfall nicht nach vorne gelassen!
Aber dass wir für die Oberbayern nur die „Reserve“, das „Entwicklungsland“ darstellen, um ihre Auslaufmodelle „an den Mann zu bringen“ war mir persönlich schon vorher klar!

Darum gibt es nur eines: In Zukunft fränkisch wählen!

Thema: Franken allgemein | 15 Kommentare

Frankenfahne auf der Kaiserburg?

Donnerstag, 21. August 2008 | Autor:

Was für einen vernünftig denkenden Franken eigentlich vorausgesetzt wird – is leider nicht so! Es weht die Deutschland-Flagge und ein blau-weißer Banner auf dem Wahrzeichen der Frankenmetropole, aber kein rot-weißer Frankenrechen!

Schwarz-rot-gold weht darum auf der Kaiserburg, weil „die Staatsregierung dem patriotischen Trend der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 folgen wollte„, so der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, da „es die Identifizierung der Bürger mit dem eigenen Land und der eigenen Nation stärke“ (lt. Senf dazu).

Ergebnis der Umfrage: Auf die Frage „Kaiserburg: Soll die Bayern-Fahne weg?“ stimmten mit „Ja“ 45,9 Prozent und mit „Nein“ 54,1 Prozent. (Quelle Senf dazu)

Eigentlich schade, dass es immer noch so viele „Bayern-Treue“ gibt! 😉 Aber da das Zwischenergebnis vom Freitag mit 23% Ja-Stimmen weit schlechter war, bin ich doch ganz zufrieden!

Dafür ist das Ergebnis vom Studio Franken erdrutschartig: 77,8% FÜR Frankenfahnen! 🙂

Update: Inzwischen weht der Frankenrechen auf der Kaiserburg! Markus Söder hat ihn zum Tag der Franken (an diesem Tag zum ersten Mal auch an staatlichen Gebäuden erlaubt) hissen lassen (hier bei Franken Fernsehen bei 0:55 Minuten) und auch nach dem fränkischen Feiertag in Schwabach hängen lassen. Was nicht auf einmal alles möglich ist im Wahlkampf! 😉

Ich bin der Meinung,…

…dass da auf jeden Fall die Frankenflagge wehen muss, denn Nürnberg wird NIE bayerisch werden! Man muss sich nur die vielen fränkisch beflaggten Schrebergärten anschauen, auf welche die Münchner keinen Einfluss haben. Dann weiß man wie die Franken denken!!

Thema: Franken-Bayern | 16 Kommentare