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Hafen Nürnberg: Direktverbindung nach Rotterdam

Mittwoch, 27. Juni 2012 | Autor:

Der Nürnberger Hafen und das Güterverkehrszentrum schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Mit dem Erfolg wächst auch das Angebot:

So wird nach den Direktverbindungen nach Bologna und nach China zukünftig auch der größte Seehafen Europas in Rotterdam direkt angesteuert.

Drei Mal in der Woche werden nun Containerzüge ohne Zwischenstopp zwischen den beiden Häfen verkehren. Die Fahrtzeit auf der ca. 870 Kilometer langen Strecke verkürzt sich laut Stadt Nürnberg um zwei Tage und beträgt nur noch rund 15 Stunden! Die Einsparung kann gelingen, weil die Verbindung nicht mehr wie bisher über Duisburg geführt wird.

Das Güterverkehrszentrum Nürnberger Hafen ist mit mehr als 15 Millionen Tonnen Güter Umschlag im Jahr der größte Logistikstandort im süddeutschen Raum!

Quelle: Studio Franken

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Nürnberg: Vom Hafen direkt nach Bologna

Mittwoch, 18. März 2009 | Autor:

Die Frankenmetropole rückt näher an die Adria! Zumindest gilt das für die Container am Güterverkerszentrum in Nürnberg. Denn neben einer Güterzug-Direktverbindung nach China wird es ab dem 6. April eine solche auch nach Bologna geben.

Dreimal die Woche wird dann ein Zug zwischen dem Nürnberger Hafen und dem Verkehrsknotenpunkt am Fusse des Apennin fahren. Ziel dieser Einrichtung sei nicht nur eine Verbindung der Wirtschaftsräume Franken und Emilia-Romagna, sondern auch mit Hilfe des „Kombinierten Verkehrs“ (KV) die Fracht von der Strasse auf die Schiene zu bringen. Zusätzlich biete sich hier eine Ausweichmöglichkeit, wenn bedingt durch die Fahrverbote in Österreich der Güterverkehr „unterbrochen“ wird.

Ebenfalls nicht uninteressant ist, dass sich durch die Verbindung vom Hafen-Nürnberg und dem Containerterminal Bologna-Interporto eine Anbindung an die Seehäfen von Ravenna (Adria) und Livorno (Thyrrenisches Meer) und somit ein Zugang zu auf der ganzen Welt verkehrenden Containerschiffen bietet. Das Frankenland kann auf jeden Fall davon profitieren.

Mehr zum Thema: NN „Nürnberg: Direkte Bahn nach Bologna

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VGN wächst weiter nach Oberfranken

Sonntag, 8. März 2009 | Autor:

Was im März 2007 bereits angekündigt wurde, ist nun beschlossen: Der VGN wächst weiter nach Oberfranken.

Ab Januar 2010 werden die Städte und Landkreise Bamberg und Bayreuth der Tarifgemeinschaft angehören„, sagte VGN-Geschäftsführer Willi Weißkopf der Süddeutschen Zeitung. Ebenso stimmte der Stadtrat von Bayreuth einem Beitritt zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg zu.

Stadt und Landkreis Coburg, sowie die Kreise Kulmbach, Kronach und Lichtenfels  sollen im Laufe des Jahres 2010 oder 2011 folgen. Ebenso hat der Landkreis Hof sein Interesse bekundet, allerdings wäre es dort nur sinnvoll, wenn auch die Stadt Hof und der Landkreis Wunsiedel mitzögen, so Weißkopf.

Ich freue mich schon auf eine VGN-Linie durch die Fränkische Schweiz, damit man endlich gemütlich nach Aufseß zur größten Brauereidichte kommen kann!

via Frankennews

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Airport Nürnberg ist „bester deutscher Flughafen“

Donnerstag, 24. Januar 2008 | Autor:

Der Flughafen Nürnberg wurde zum „besten deutschen Flughafen 2007“ gewählt und mit der Trophäe „Business Traveller Award“ ausgezeichnet!

Für diese Erhebung hat das Fachmagazin „Business Traveller“ mehrere Tausend Leser, zumeist Vielflieger befragt. Damit konnte Nürnberg alle 19 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland hinter sich lassen, einschließlich der Großflughäfen Frankfurt und München!

Damit scheint die Erfolgsgeschichte des Knoblauchsland-Airports, der in den Vorjahren regelmäßig den Titel „Bester Regionalflughafen“ erhalten hatte, ungehindert weiter zu gehen. Erst vor Kurzem konnte der Flughafen das erstmalige Überschreiten der 4-Millionen-Passagiere-Grenze vermelden!

Ausführlichere Infos bei airport-nuernberg.de

Quelle Franken TV

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S-Bahn Nürnberg-Forchheim-Bamberg wird gebaut

Mittwoch, 23. Januar 2008 | Autor:

Franken wächst weiter ‚zam: Der Ausbau der S-Bahn Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg soll im März beginnen. Damit wird die drittgrößte Stadt im Ballungsraum Nürnberg (viertgrößte in der Metropolregion Franken) Erlangen endlich auch einen S-Bahn-Anschluss erhalten.

Zwischen Fürth und Eltersdorf werden neue Gleise verlegt, damit schon Ende 2010 die ersten S-Bahn Züge ungestört von der Frankenmetropole Nürnberg nach Bamberg fahren können.

Quelle Franken TV

Mehr bei „Die Nürnberger S-Bahn Zukunft

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Flughafen Nürnberg durchbricht erstmals die 4-Mio-Passagiere-Grenze

Mittwoch, 16. Januar 2008 | Autor:

Der Flughafen Nürnberg kann für das vergangene Jahr 2007 erstmals mehr als 4 Millionen Passagiere verzeichnen, genauer 4,244 Millionen (Steigerung um 7,0 Prozent – Bundesdurchschnitt ca. 6 Prozent)!

Dass erstmals diese Marke überschritten werden konnte, lag an dem kräftigen Wachstum des Linienverkehrs mit einem Plus von 14,4 Prozent auf 2,2 Millionen Fluggäste, so Airport-Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger. Bei den Urlaubsreisenden konnte der „Knoblauchsland-Airport“ dagegen nur um 1,2 Prozent auf knapp 2,0 Millionen zulegen.

Eine weitere wichtige Grenze fiel dagegen auch bei der Luftfracht: Erstmals wurde die Marke von 107.000 Tonnen durchbrochen. „Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, wie gut der Airport Nürnberg als zentrale Infrastruktureinheit der Metropolregion Nürnberg von den Kunden angenommen wird.“ so Karl-Heinz Krüger auf firmeneigenen Internetseite. Speziell durch das Drehkreuz der Air Berlin hatten die Nürnberger überdurchschnittlich viele Non Stop-Reiseangebote zur Auswahl, was die Nachfrage aus dem Einzugsgebiet des Flughafens spürbar erhöhte.

Für 2008 erwartet der Flughafen „eine Konsolidierung des Wachstums auf hohem Niveau„. Warten wir ab wie es erst wird, wenn der Beckstein-Tunnel fertig ist.

In wie weit die Glubbfans durch Ihre Europapokal-Ausflüge dazu beitrugen, ist kaum zu sagen – einen gewissen Anteil hatten sie aber bestimmt! 🙂

Mehr bei airport-nuernberg.de

Quelle: franken-tv

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Von Nürnberg-Hafen direkt nach China

Montag, 17. Dezember 2007 | Autor:

Und zwar per Schiene: Nürnberg und Peking wachsen näher zusammen. Schon in drei Jahren sollen regelmäßig Containerzüge die Güterverkehrszentren in Nürnberg und Changping (bei Peking) miteinander verbinden und die bisherige Transportzeit von vier Wochen auf dem Seeweg um die Hälfte verringern. Nürnbergs Wirtschaftsreferent Roland Fleck präsentierte am Mittwoch die Machbarkeitsstudie des Projektes:

Die Schienenstrecke würde dann durch sechs Länder führen (ca. 10.000 Kilometer auf der transsibirischen Eisenbahnroute mit unterschiedliche Spurbreiten, Stromsystemen und umständlicher Zollabwicklung) und würde 20 Prozent der Warenströme zwischen China und Gesamt-Bayern abwickeln. Zur Zeit wären es Waren im Wert von neun Milliarden Euro aus China importiert werden und gleichzeitig würde Bayern Produkte für fünf Milliarden Euro nach Fernost exportieren.

Vor allem das Güterverkehrszentrum im Nürnberger Hafen erhofft sich durch die neue Containerzugverbindung eine noch bessere Auslastung. Geschäftsführer Harald Leupold spricht von einem Anstieg der Umschlagskapazität bis 2009 auf 500.000 Container und meint dass Nürnberg damit einer der größten Umschlagsorte im europäischen Binnenland wäre.

Vor zwei Wochen hatte zudem die Deutsche Bahn mit dem Ausbau ihres Containerterminals für 28 Millionen Euro begonnen. Im Hafen Nürnberg-Roth will man künftig auch chinesischen Logistikfirmen, die einen europäischen Binnenstandort suchten, Flächen anbieten.

Mehr:
Renaissance der Seidenstraße
– IHK Nürnberg: Containerzüge nach China?

Thema: Franken in Europa, Nämberch | Ein Kommentar

Tunnel unter der Landebahn

Samstag, 20. Oktober 2007 | Autor:

Nun soll sie endlich kommen: Die direkte Anbindung des Nürnberger Flughafens mit Hilfe des „Beckstein-Tunnels“ an die Autobahn! Das sagte der neue bayerische Innenstaatssekretär Jürgen W. Heike heute bei der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Autobahnzubringer.

Bereits im Herbst 2008 könnte der Bau der neuen Bundesstraße B4f beginnen, die von der Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Nord und Tennenlohe abzweigt und dann später die Start- und Landbahn des internationalen Flughafens durch einen 1200 Meter langen Tunnel unterquert.

Die Regierung von Mittelfranken, die für dieses Verfahren zuständig ist, veranschlagt das Vorhaben auf 60 Millionen Euro, so der neue Sprecher des Innenministeriums, mit dem grandiosen Namen „Karl Michael Scheufele„.

Damit wertet das bereits 2003 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenomme Projekt nicht nur den Airport Nürnberg auf (Innenministerium: „Ein gravierender Standortnachteil“), sondern entlastet auch entscheidend die Anwohner am Bierweg und an der Marienbergstrasse, die zukünfig wohl größtenteils vom Durchgangsverkehr verschont bleiben.

Ich finde…

…das herrlich, denn schon oft habe ich hier von geplatzten Projekten berichtet, die die Frankenmetropole, ja die gesamte Metropolregion aufwerten würde. Zudem ist es ein vernünftiges und sinnvolles Projekt, das zu den o.g. Strassen auch noch die Erlanger Strasse entlastet. Ich freue mich schon drauf, wenn ich unter der Startbahn durchfahren kann und wie mir wie in dem alten Werbespot denke: „Hoffentlich ist es Beton„! 🙂

Quelle Nürnberger Nachrichten

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Franken wächst weiter zusammen

Freitag, 23. März 2007 | Autor:

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) will weiter wachsen und sich auf das ganze Frankenland ausdehnen. Die Nürnberger Nachrichten melden heute dass bald Fahrten per Bus und Bahn bis nach Bamberg, Bayreuth, Kitzingen, und sogar Coburg, Kulmbach und die Hassberge möglich sein sollen.

Schon heute ist der VGN flächenmäßig der drittgrößte Verkehrsverbund in Deutschland und wird in Zukunft weiter wachsen. „Die meisten oberfränkischen Städte und Kreise hätten bereits ihr Interesse an einem Beitritt signalisiert“ so VGN-Geschäftsführer Willi Weißkopf in Nürnberg. Allerdings würde die „erhebliche Ausdehnung des Verbundgebiets“ erst frühestens in zwei Jahren Wirklichkeit werden.

Der Weg bis Bamberg (Stadt und Landkreis) steht bereits und wird voraussichtlich im Herbst 2008 Wirklichkeit werden. Ebenso ab 2008 soll auch eine Verbindung der Städteachse Nürnberg, Fürth, Erlangen an die Weingegend um Iphofen entstehen. Zwar gibt es hier bereits den „Bocksbeutel-Express“ (zwischen den Bahnhöfen Markt Bibart und Uffenheim), aber so könnte man doch ein, zwei Gläser Frankenwein geniesen und dann die Heimfahrt per Zug, und nicht mit dem Auto antreten.

Umsatz-Steigerung

Zusammen mit den neu ins Verkehrsnetz aufgenommenen Strecken erzielte der Verkehrsverbund im vergangenen Jahr mit 195 Millionen Fahrgästen und rund 196 Millionen Euro an Einnahmen ein deutliches Plus. Vor allem der Regionalverkehr außerhalb Nürnbergs und Fürths verbuchte Zuwachsraten, da speziell Berufspendler angesichts hoher Spritpreise „auf den Zug aufgesprungen“ sind.

Zudem machte sich natürlich die Fußball-Weltmeisterschaft und der wiedererstarkte Club bemerkbar. Durch die WM-Eintrittskarten für die Spiele in Nürnberg „hatten wir rund eine Million Euro zusätzliche Fahrgeldeinnahmen“ meinte Co-Geschäftsführer Jürgen Haasler, ob aber trotzdem wiedermal die Preise erhöht werden müssen, konnte er noch nicht sagen.

Quelle Nürnberger Nachrichten

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Führerlose Pegnitzpfeile fahren endlich

Mittwoch, 6. Dezember 2006 | Autor:

Seit ein paar Tagen läuft der Testbetrieb für „Deutschlands erste vollautomatische und fahrerlose U-Bahn“ in Nürnberg – und das ohne Probleme.

In Nürnberg hatte man ja die Hoffnung, während der WM2006 vor der Weltöffentlichkeit etwas mit dem fortschrittlichen Projekt prahlen zu können, doch leider blamierte sich die Siemens-Bahntechnik dabei bis auf die Knochen (Quelle: Weltkonzern kann nicht liefern). Denn eine U-Bahn ohne Zugführer fahren zu lassen ist keine neue Sache, das wird in vielen Metropolen bereits seit Jahren betrieben – weltweit einmalig ist der Mischbetrieb von führerlosen und „bemannten“ Bahnen auf der gleichen Strecke. Der Münchner Technologiekonzern hat sich zeitlich schlicht und ergreifend verplant und eine Verzögerung von einem Jahr ausgerufen, so dass Nürnbergs OB Ulrich Maly plötzlich von einem „erheblichen Imageverlust für die Stadt“ sprechen musste – so schnell geht das.

Nun sieht die Terminplanung für das 600-Millionen-Euro-Projekt vor, dass ab Januar 2008 schrittweise der Fahrplanbetrieb aufgenommen werden soll, um dann im Frühjahr 2008 (auch etwas vage) endgültig in Betrieb zu gehen.

Soso, ein Münchener Konzern behindert ein Auftreten Nürnbergs als Technologiestandort während der WM – würde ich hier von einer Münchner Verschwörung sprechen, würde man mir Paranoia unterstellen! Und woher war der Typ schnell wieder, der – natürlich auch während der WM – den Schönen Brunnen mit alten Schalensitzen zugemauert (Bild) hat? Richtig, aus München (Olaf Metzel „Auf Wiedersehen“) – aber da war Nürnberg selbst, bzw. die Kulturreferentin Julia Lehner dran schuld.

Thema: Nämberch, Nürnberg-München | Ein Kommentar