Archiv für die Kategorie » Franken in Europa «

Nürnberg: Vom Hafen direkt nach Bologna

Mittwoch, 18. März 2009 | Autor:

Die Frankenmetropole rückt näher an die Adria! Zumindest gilt das für die Container am Güterverkerszentrum in Nürnberg. Denn neben einer Güterzug-Direktverbindung nach China wird es ab dem 6. April eine solche auch nach Bologna geben.

Dreimal die Woche wird dann ein Zug zwischen dem Nürnberger Hafen und dem Verkehrsknotenpunkt am Fusse des Apennin fahren. Ziel dieser Einrichtung sei nicht nur eine Verbindung der Wirtschaftsräume Franken und Emilia-Romagna, sondern auch mit Hilfe des „Kombinierten Verkehrs“ (KV) die Fracht von der Strasse auf die Schiene zu bringen. Zusätzlich biete sich hier eine Ausweichmöglichkeit, wenn bedingt durch die Fahrverbote in Österreich der Güterverkehr „unterbrochen“ wird.

Ebenfalls nicht uninteressant ist, dass sich durch die Verbindung vom Hafen-Nürnberg und dem Containerterminal Bologna-Interporto eine Anbindung an die Seehäfen von Ravenna (Adria) und Livorno (Thyrrenisches Meer) und somit ein Zugang zu auf der ganzen Welt verkehrenden Containerschiffen bietet. Das Frankenland kann auf jeden Fall davon profitieren.

Mehr zum Thema: NN „Nürnberg: Direkte Bahn nach Bologna

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Fränkisches Film-Mekka

Dienstag, 21. Oktober 2008 | Autor:

Heute steht das Oberfränkische Hof wieder völlig im Zeichen des Zelluloid-Streifens, denn die 42. Internationalen Hofer Filmtage beginnen!

Das jährlich an der Saale stattfindende internationale Filmfestival wird von Jahr zu Jahr beliebter – in diesem Jahr werden wieder rund 100 Filme gezeigt. Aufgrund der besonderen Atmosphäre sind durchaus auch die Stars der Filmindustrie anzutreffen. Gerade deutsche Regisseure, Darsteller und Kritiker schätzen die Hofer Filmtage, da „der deutsche Film im Fokus steht“ und daher „die Filmtage auch als Talentschau des neuen deutschen Films bezeichnet“ werden können. (Quelle Wikipedia)

Förderpreis und Filmpreis

Zudem wird am kommenden Donnerstag (wie jedes Jahr) der mit 10.000 Euro dotierte „Förderpreis Deutscher Film„, sowie der „Filmpreis der Stadt Hof“ verliehen. Die Träger werden sich dann einreihen in die Reihe namhafter Kollengen, wie z.B. Wim Wenders, Werner Herzog, Christoph Schlingensief, Alexander Kluge und zuletzt der Schauspieler Peter Lohmeier. Bereits zum 25. Mal wird dann am Samstag der „Eastman Förderpreis“ an ein Nachwuchstalent verliehen.

Zitat:

„Nach wie vor ist Hof, nach der Berlinale, aber vor München, das Schaufenster des deutschen Kinos.“

Hans-Georg Rodek, Berliner Morgenpost

Tickets und weitere Informationen finden Sie hier bei hofer-filmtage.de

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Paneuropa-Radweg durch Franken

Donnerstag, 24. April 2008 | Autor:

Mitte April wurde der Paneuropa-Radweg Paris – Prag eröffnet und schon nehmen zahlreiche Fahrradurlauber und Radsportler die Herausforderung an, 1570 Kilometer quer durch die schönsten Gegenden in Europa zu fahren.

Und wie das schon im Mittelalter bei der Goldenen Strasse war, führt auch diese „Radweggewordene Völkerverständigung“ durchs Frankenland.

Mit Hilfe von blau-gelben Schildern wird der Langstrecken-Biker durch drei Länder geführt: Frankreich, Deutschland und Tschechien (Karte hier). Spiegel.de schreibt:

Der Start ist von Paris Ostbahnhof möglich und führt an Nancy vorbei über Straßburg nach Heidelberg, dann auf dem Neckartal-Radweg via Rothenburg ob der Tauber nach Nürnberg. Weiter geht’s durchs Naabtal Richtung Waidhaus nach Tschechien. Und schließlich über Pilsen an der Moldau entlang nach Prag. Dort endet der Radweg – oder er beginnt, je nachdem, in welcher Richtung man ihn befährt.

Die Initiatoren rechnen damit, dass „sich der Paneuropa-Radweg rasch als neues Highlight in der Biker-Szene etablieren“ wird. Und das Beste: Es musste so gut wie kein Geld verbaut werden! Für die Dreiländer-Tour wurden bereits bestehende Radwege und regionale Trassen genutzt, lediglich im deutsch-tschechischen Grenzgebiet wurden einige Kilometer Radweg auf einer stillgelegten Bahnstrecke neu angelegt.

Mehr Infos bei spiegel.de und bei paneuropa-radweg.de

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Von Nürnberg-Hafen direkt nach China

Montag, 17. Dezember 2007 | Autor:

Und zwar per Schiene: Nürnberg und Peking wachsen näher zusammen. Schon in drei Jahren sollen regelmäßig Containerzüge die Güterverkehrszentren in Nürnberg und Changping (bei Peking) miteinander verbinden und die bisherige Transportzeit von vier Wochen auf dem Seeweg um die Hälfte verringern. Nürnbergs Wirtschaftsreferent Roland Fleck präsentierte am Mittwoch die Machbarkeitsstudie des Projektes:

Die Schienenstrecke würde dann durch sechs Länder führen (ca. 10.000 Kilometer auf der transsibirischen Eisenbahnroute mit unterschiedliche Spurbreiten, Stromsystemen und umständlicher Zollabwicklung) und würde 20 Prozent der Warenströme zwischen China und Gesamt-Bayern abwickeln. Zur Zeit wären es Waren im Wert von neun Milliarden Euro aus China importiert werden und gleichzeitig würde Bayern Produkte für fünf Milliarden Euro nach Fernost exportieren.

Vor allem das Güterverkehrszentrum im Nürnberger Hafen erhofft sich durch die neue Containerzugverbindung eine noch bessere Auslastung. Geschäftsführer Harald Leupold spricht von einem Anstieg der Umschlagskapazität bis 2009 auf 500.000 Container und meint dass Nürnberg damit einer der größten Umschlagsorte im europäischen Binnenland wäre.

Vor zwei Wochen hatte zudem die Deutsche Bahn mit dem Ausbau ihres Containerterminals für 28 Millionen Euro begonnen. Im Hafen Nürnberg-Roth will man künftig auch chinesischen Logistikfirmen, die einen europäischen Binnenstandort suchten, Flächen anbieten.

Mehr:
Renaissance der Seidenstraße
– IHK Nürnberg: Containerzüge nach China?

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Franken ist die Bier-Hochburg Europas

Mittwoch, 28. November 2007 | Autor:

Frankenland ist Bierland! Nach Erkenntnissen der Bier-Branche ist Franken DIE Bier-Hochburg in Europa. In der Region zwischen Spessart und Altmühltal, zwischen Rhön und Fichtelgebirge, gibt es demnach insgesamt 209 Brauereien und Mälzereien – dass sind laut Hoppenstedt Holding „so viele wie in keiner anderen Region der Europäischen Union“.

Somit hat rund jede vierte deutsche Brauerei ihren Sitz in Unterfranken, Mittelfranken oder Oberfranken! Mit insgesamt 875 Brauereien hält Deutschland den Spitzenplatz unter den europäischen Braunationen, gefolgt von Tschechien mit 70 Bierherstellern auf Platz zwei.

Wie hoch die Braukultur in Deutschland entwickelt ist, kann man auch an dem Verhältnis der Zahl der Gesamtbevölkerung zu den Brauereien sehen. So kommen in Deutschland auf eine Brauerei 94.000 Menschen und in Tschechien 147.000! Lediglich in Luxemburg ist mit einem Verhältnis 79.000 zu 1 die „Brauereidichte“ noch höher als in Deutschland.

Im traditionellen Weinland Frankreich kommen dagegen auf eine Brauerei 1,8 Millionen Menschen, in Portugal 2,2 Millionen und in Italien sogar 2,7 Millionen Menschen.

Eine Brauerei für 375 Personen

Zudem kann Franken nicht nur mit der Nürnberger Messe „BRAU“ und dem Poculator aufwarten, sondern auch mit der Rekord-Gemeinde Aufseß, die über die höchste Brauereidichte (in einem Ort) der Welt verfügt. 2001 gabs dafür sogar einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde: ca. 1.500 Einwohnern stehen sage und schreibe 4 Brauereien gegenüber (Brauerei Reichold, Brauerei Rothenbach, Brauerei Stadter, Kathi-Bräu)!

Diese sogenannten Weltrekordbrauereien sind zudem über einen 14 Kilometer langen Brauereienwanderweg verbunden! Laut Wikipedia wartet am Ende eine Überraschung:

Dieser führt durch die landschaftlich schöne Gegend an allen vier Brauereien vorbei, die zur Einkehr laden. Hat man alle vier der für die Gegend typischen dunklen, kräftigen Landbiere probiert, winkt an der letzten Station die Ernennung zum Fränkischen Ehrenbiertrinker der Weltmeisterbrauereien (Bilder hier).

Mehr Mut, liebe Franken!

Und auch stolz, sofern man das in Deutschland einfordern darf! Stellen wir uns mal vor, Oberbayern hätte die größte Brauereidichte und München die meisten in einem Ort: Man könnte sich kaum mehr retten vor „Mir san Bier„-Aufklebern, vor Plakaten und Werbeflyern, die einem eine Reise „schmackhaft“ machen, vor Leuten die mit riesigen grauen Filzhüten mit der Aufschrift „Brauereidichte: Alles probiert!“ rumstolpern! Das wäre ein Ganzjahres-Oktoberfest und nach kurzer Zeit wäre es chic sich dort sehen zu lassen…. gut, auf das letzte können wir verzichten. Aber man sollte ruhig mit solchen Pfründen wuchern! Damit sich auch in Zukunft Studenten freuen „im schönen Oberfranken mit der höchsten Brauereienanzahl studieren“ zu dürfen! 😉

Ich hätte da jede Menge Ideen! Organisatoren können mich ruhig kontaktieren! 🙂

Weitere Infos zum Thema Bierland Franken:

Bier / beer: Biertrinker kommen an Franken nicht vorbei

Bier in Franken (lieblingsbier.de)

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Das fränkische Jahr: Der Pott ist in Franken

Freitag, 12. Oktober 2007 | Autor:

Pokalsieger 1.FC Nürnberg Empfang am HauptmarktWas für ein Jahr für uns Franken! Wann konnten wir zuletzt so viel feiern wie in diesem Jahr?

Vorallem für den Sport im Frankenland ist es ein denkwürdiges Jahr! Und nachdem gestern auch noch die Brose Baskets Bamberg eingehüllt in Frankenfahnen ihren zweiten Deutschen Meister-Titel nach 2005 feiern konnten, können wir alle zwischen Spessart, Rhön, Taubertal, Altmühltal, Frankenwald und Fichtelgebirge mit stolz sagen, wir sind:

Und ich bin mir sicher, dass es noch mehr Titel für uns Franken gab! Auch die Ü40-Basketballer des TSV Breitengüssbach seien hier erwähnt, die in diesem Jahr Vizemeister wurden! Wer mir noch einen Franken-Titel für 2007 nennen kann, bitte einen Kommentar hinterlassen!

Ich finde…

…dass das dem fränkischen Selbstbewußtsein einen ordentlichen Schub gibt! Gerade beim Pokalsieg des FCN und bei den Bamberger Basketballern war an allen Ecken und Enden der Fränkische Rechen zu sehen! Die Presse berichtete von den feiernden Franken und vergab sogar Titel („Franken-König Hans Meyer„)! So langsam erkennt es jeder: Wir sind Franken, und keine Bayern!

So kann und soll es weitergehen!! 🙂

Update: Und so geht es auch weiter! Auf jeden Fall muss hier erwähnt werden, dass drei (!) Nürnberger Hockey-Mannschaften dieses Jahr in die 1. Liga aufgestiegen sind:

Alle drei waren heute bei Dr. Ulrich Maly und trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein!

Update 2: Weltmeistertitel im Splashdiving (Arschbomben)!

Der Bayreuther Christian „L-Vis“ Guth (22, „Elvis“) sprang im Finale „einen Dreifach-Salto mit halber Schraube, eingetaucht als Open Board“ und holte damit den WM-Titel nach 2006 erneut nach Bayreuth!

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Franken zeigt immer mehr Flagge

Freitag, 29. Juni 2007 | Autor:

In den Nürnberger Nachrichten, bei denen vor ein paar Jahren kaum etwas über das Thema Franken zu lesen war, verfasste Autor Horst M. Auer einen schönen Text mit dem Titel „Wo die Franken Flagge zeigen – Nicht nur in Bamberg gilt der rot-weiße Rechen als Sinnbild„, den ich hier auszugsweise wiedergeben möchte.

Die Metropolregion Nürnberg hat sich für ihre Arbeit klare Ziele gesetzt. Nebenbei schafft sie es seit zwei Jahren mühelos, dass die Franken näher zusammenrücken. So wie der Club mit seinem Pokalsieg für ein neues Wir-Gefühl zwischen Hof und Eichstätt gesorgt hat. Jetzt machen auch noch die Bamberger Basketballer Furore. Und im Herbst wird ein Nürnberger zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt.

So beginnt Herr Auer und deckt sich dabei auch mit meinen Themengebieten: Pokalsieg des FCN, Meisterschaft der Bamberger und ein Franke als Ministerpräsident! Ja er schreibt sogar von „einem guten Lauf“ den die Franken zur Zeit haben, dass sie auch „selbstbewusst von den Wittelsbachern ihren Bamberger Domschatz zurückfordern.

Selbst nach 200 Jahren Zugehörigkeit zum Staat Bayern ist es noch da, das Bedürfnis auf eine eigene kulturelle und geschichtliche Identität. Klar abgegrenzt vom oberbayerischen Einheitsbrei. Das Herz schlägt zuerst einmal für Franken.

Und auch das ist genauso meine Meinung, wie die Erklärung von Wolfgang Hoderlein, den ich hier kürzlich zum „Franken des Tages“ kührte. Nur zum Thema „Frankenfahne zum Tag der Franken hissen“ stimme ich nicht mit ihm überein. „Vor staatlichen Gebäuden gemäß einer Vorgabe aus München jedenfalls nicht. Handelt es sich bei dem Tuch doch um kein offizielles Hoheitszeichen. Stattdessen darf vor staatlichen Behörden nur die jeweilige Bezirksfahne wehen, brav eingerahmt vom bayerischen Rautenmuster und der Deutschland-Fahne“ Das ist nicht so, da es, wie ich hier vor kurzem ausführte, keine Vorschrift gibt, die es verbieten würde, und der bayerische Staat den Kommunen gar nicht vorschreiben darf, welche Fahnen sie zu hissen haben (gemäß „Flaggen-Verwaltungsanordnung“).

Aber immerhin wird „vor dem Rathaus an der Regnitz der fränkische Rechen gehisst, das lassen sich die Bamberger nicht nehmen“.

Nicht verbieten kann man es den Nürnbergern, Bayreuthern und Weißenburgern, ganz privat mit dem fränkischen Rechen Flagge zu zeigen. Ganz nach dem Motto des Festtags am 1. Juli: «Franken mit Leib und Seele».

Herr Auer schließt damit, dass der designierte Ministerpräsident Günther Beckstein in Berlin rumerzählt, „dass er aus Bayern kommt“ und schließt mit einem herrlichen „Allmächd„!

Quelle: Nürnberger Nachrichten

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Zukunftsatlas: Erlangen top, Nürnberg überholt Fürth

Mittwoch, 9. Mai 2007 | Autor:

Der Kreisverband Fürth ist alarmiert: Im „Zukunftsatlas 2007“ der Prognos AG (Basel) ist die Stadt Fürth im Vergleich zu 2004 um 17 Plätze auf Rang 69 nach hinten gefallen und sogar von Nürnberg, „das 2004 noch hinter Fürth lag“, um 4 Plätze überholt. Woher diese Zahlen allerdings stammen, kann ich nicht sagen – unten dazu mehr.
Gesamt fränkisch gesehen gibt es Licht und Schatten beim „Zukunftsatlas 2007 – Deutschlands Regionen im Zukunftswettbewerb“, einer umfassenden Chancen-Risiken-Bewertung für alle 439 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland.

So landet die Stadt Erlangen im Gesamtranking auf einem hervorragenden 4. Platz und gehört zu den 8 Standorten in Deutschland, denen von der Prognos AG, einem renommierten Schweizer Beratungsunternehmen, TOP-Zukunftschancen bescheinigt werden!

„Sehr hohe Zukunftschancen“ gibt es in Franken dann nur noch in Erlangen-Höchstadt (Platz 10), Schweinfurt (Platz 19) und Eichstätt (Platz 41). (An dieser Stelle ein Gruß an alle alten Eichstätter: Eichstätt bleibt fränkisch!) 🙂

Zumindest noch „hohe Zukunftschancen“ haben Forchheim (49), Stadt Würzburg (51), Coburg (59), Stadt Nürnberg (63), Stadt Fürth (67), Nürnberger Land (74), Ansbach (77) und Bamberg (82).

Lediglich „Zukunftschancen“ gibt es in Bayreuth (85), Würzburg Land (93), Bamberg Land (100), Aschaffenburg Land (107) und Neustadt Aisch, Bad Windsheim (123).

Welche Regionen die ersten drei Plätze belegt haben, brauch ich hier nicht zu erwähnen, denn da sie in Bayern liegen, weiß es ja jeder…

Prognos-Landkarte hier

Die Liste bis Platz 439 (Spree-Neiße Landkreis, „sehr hohe Zukunftsrisiken“) finden Sie bei invest-in-germany.de

Alles in allem steht Franken verglichen mit Restdeutschland gar nicht so schlecht da – innerhalb Bayerns könnte einem das Wort „Benachteiligung“ in den Sinn kommen…

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Von Nürnberg über Helsinki nach Asien

Dienstag, 17. Oktober 2006 | Autor:

Bereits als siebten deutschen Flughafen hat die finnische Fluggesellschaft Finnair Nürnberg in ihr Streckennetz aufgenommen. Ab dem 10. April 2007 werden Verbindungen von Nürnberg an das schnelle Drehkreuz Helsinki und damit direkt an die Fernostverbindungen angeboten. Eine Maschine startet dann jeden Montag, Dienstag und Sonntag um 12:15 Uhr in Nürnberg (Ankunft Helsinki 15:45 Uhr) und jeden Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag um 18:25 Uhr (Ankunft Helsinki 21:45 Uhr).

Erfolgreiche Asienstrategie von Finnair

Von Helsinki aus startet Finnair über 170-Mal pro Monat nach Fernost. Aufgrund der günstigen Lage von Helsinki an der direkten Fluglinie von Westeuropa nach Asien bietet Finnair die kürzesten Verbindungen zwischen beiden Kontinenten. Das heißt wir Franken kommen ab Nürnberg nun schneller und damit wahrscheinlich auch günstiger nach Asien.

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Höhere Flugpreise trotz Billigflieger

Sparen ist aber weiterhin von Nöten, denn laut Institut der deutschen Wirtschaft (Köln) sind die Flugpreise in Deutschland für den Verbraucher gestiegen, und das trotz zunehmender Aktivitäten der Billigflieger. Demnach seien im Zeitraum von August 2000 bis August 2006 die Einzelflüge insgesamt um 27,3 % gestiegen. Kerosinzuschläge, Flughafengebühren und Steuern wären die Hauptgründe, wohingegen die reinen Flugpreise im August diesen Jahres um vier Prozent niedriger waren als vor sechs Jahren.

Thema: Franken in Europa, Nämberch | Ein Kommentar