Beiträge vom » Dezember, 2009 «

Sonnenstrom-Weltrekord in Franken

Montag, 21. Dezember 2009 | Autor:

Wer kennt sie nicht, die „ewige Baustelle“ an der A3 bei Hösbach im Landkreis Aschaffenburg (Unterfranken). Dort wurde vor ein paar Wochen ein Lärmschutz-Tunnel fertiggestellt, auf dessen Dach sich nun die „längste Photovoltaikanlage der Welt“ befindet!

Sage und Schreibe 13.500 Solar-Module auf einer Länge von 2.700 Metern liefern 2,6 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr. Damit liefert der fränkische Lärmschutz-Tunnel genug Strom um den Bedarf von 650 Vier-Personen-Haushalten zu decken und spart dadurch jährlich 1.650 Tonnen Kohlendioxid ein! Die Anlage kostete 10 Millionen Euro!

Quelle: Abendzeitung

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Umschlagbahnhof am Hafen in Betrieb genommen

Dienstag, 15. Dezember 2009 | Autor:

Heute wurde im Güterverkehrszentrum am Nürnberger Hafen der neue Umschlagbahnhof der Bahn in Betrieb genommen. Nach 2 Jahren Bauzeit und 32 Millionen Euro Baukosten (Bund 26,3Mio , Bahn 5,7Mio, Freistaat 0 Mio) bietet der neue Umschlagbahnhof ausreichend Kapazitäten für den weiter wachsenden Güterverkehr in Eurpoa. Durch den neuen Bahnhof wird die Umschlagskapazität am Nürnberger Hafen von 155.000 auf 330.000 Ladeeinheiten pro Jahr vergrößert.

Die Anlage ist aber nicht nur gedacht, Straße, Wasserweg und Schiene miteinander zu vernetzen, sondern soll die Drehscheibenfunktion des Grossraums Nürnberg für den nationalen und internationalen Gütertransport verstärken. Denn mit dem neuen Umschlagbahnhof gehört der Hafen Nürnberg zu den fünf größten deutschen Binnenland-Drehscheiben im Güterverkehr, so Harald Leupold, der Geschäftsführer der Hafen Nürnberg-Roth GmbH. Die Frankenmetropole ist somit gewappnet, wenn die Konjunktur wieder anzieht!

Zusätzlich wird durch den Bahnhof am Main-Donau-Kanal (Betreiber ist die TriCon Container GmbH, eine Tochter der Hafengesellschaft Nürnberg-Roth) die Nürnberger Innenstadt „entlastert“, da die rund 700 täglichen Lastwagen-Fahrten zum alten Container-Terminal am Frankenschnellweg (Gostenhof) entfallen.

Dieser Containerbahnhof unweit der Altstadt ist nämlich an seine Kapazitätsgrenze gekommen und wird vorraussichtlich Ende Dezember geschlossen. Leider fliesst das Gelände nicht in die Stadtplanung ein, da die DB Regio auf dem Gelände für rund 65 Millionen Euro eine neue Werkstatt für S-Bahnen und andere Nahverkehrszüge errichten will. Fertigstellung Ende 2012.

Für das durch die Quelle-Pleite arg gebeutelte Städte-Dreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen bedeutet das möglicherweise neue Arbeitsplätze – am Umschlagbahnhof und in der neuen DB-Werkstadt. Derzeit arbeiten im Nürnberger Hafengebiet etwa 5.300 Beschäftigte in ca. 260 Unternehmen in den Bereichen Spedition, Logistik, Lagerung und Recycling.

Quellen Studio-Franken und Franken-TV

Thema: Nämberch | Beitrag kommentieren