Beiträge vom » Dezember, 2009 «

Markt der langen Gesichter in Nürnberg

Samstag, 26. Dezember 2009 | Autor: andy

Und? Hat Ihnen das Christkind nicht anständiges unter den Weihnachtsbaum gelegt? Zum Umtauschen fehlt die notwendige Quittung? Dann gibt es morgen die Möglichkeit, das ganze Versteigern zu lassen und dabei noch einen herrlichen Tag zu genießen: Der “Markt der langen G’sichter” (wie er eigentlich geschrieben wird) findet am Dienstag, 29.12.2009 bereits zum 13. Mal in der Frankenmetropole statt.

Von 8:45 bis 17:00 Uhr können unter dem Motto “Kaufen Schenken und Wegstellen” sog. “weihnachtliche Ausrutscher” versteigert werden.Dabei geht es durchaus unterhaltsam zu: Vertreter aus Politik, Kunstund Kabarett unterstützen diese Aktion ehrenamtlich. Oliver Tissot, Matthias Egersdörfer, Andy Zwingel und Pit Gregorg (Funkhaus Nürnberg), der neue Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Yogo Pausch und Raimund Hautmann versteigern die ungeliebten bis skurrilen Weihnachtsgeschenke. “Live-Kabarett kostenfrei, da darf man nicht fehlen“! :-) Organisiert wird der Markt von der Abfallwirtschaft und dem Stadtreinigungsbetrieb Nürnberg und ein Teil des Erlöses ist für einen guten Zweck: Zehn Prozent des Erlöses gehen dieses Mal an die Hilfsorganisation Oxfam Deutschland. Das Projekt wird am Versteigerungstag vorgestellt.

Wer sich das mal anschauen will muss einfach in den Saal des Bürgerzentrums Villa Leon (Philipp-Körber-Weg 1, direkt an der U-Bahnhaltestelle Rothenburger Straße) kommen – Der Eintritt ist frei.

Wer dazu noch etwas versteigern will, kann ab 8:30 Uhr die überflüssigen Weihnachtsgeschenke abgeben. Dabei bitte beachten, dass die Ware sich in derOriginalverpackung befinden muss und neu sein muss – Gebrauchte Artikel werden nicht angenommen.

Näheres finden Sie

Thema: Nämberch | 2 Kommentare

Sonnenstrom-Weltrekord in Franken

Montag, 21. Dezember 2009 | Autor: andy

Wer kennt sie nicht, die “ewige Baustelle” an der A3 bei Hösbach im Landkreis Aschaffenburg (Unterfranken). Dort wurde vor ein paar Wochen ein Lärmschutz-Tunnel fertiggestellt, auf dessen Dach sich nun die “längste Photovoltaikanlage der Welt” befindet!

Sage und Schreibe 13.500 Solar-Module auf einer Länge von 2.700 Metern liefern 2,6 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr. Damit liefert der fränkische Lärmschutz-Tunnel genug Strom um den Bedarf von 650 Vier-Personen-Haushalten zu decken und spart dadurch jährlich 1.650 Tonnen Kohlendioxid ein! Die Anlage kostete 10 Millionen Euro!

Quelle: Abendzeitung

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Umschlagbahnhof am Hafen in Betrieb genommen

Dienstag, 15. Dezember 2009 | Autor: andy

Heute wurde im Güterverkehrszentrum am Nürnberger Hafen der neue Umschlagbahnhof der Bahn in Betrieb genommen. Nach 2 Jahren Bauzeit und 32 Millionen Euro Baukosten (Bund 26,3Mio , Bahn 5,7Mio, Freistaat 0 Mio) bietet der neue Umschlagbahnhof ausreichend Kapazitäten für den weiter wachsenden Güterverkehr in Eurpoa. Durch den neuen Bahnhof wird die Umschlagskapazität am Nürnberger Hafen von 155.000 auf 330.000 Ladeeinheiten pro Jahr vergrößert.

Die Anlage ist aber nicht nur gedacht, Straße, Wasserweg und Schiene miteinander zu vernetzen, sondern soll die Drehscheibenfunktion des Grossraums Nürnberg für den nationalen und internationalen Gütertransport verstärken. Denn mit dem neuen Umschlagbahnhof gehört der Hafen Nürnberg zu den fünf größten deutschen Binnenland-Drehscheiben im Güterverkehr, so Harald Leupold, der Geschäftsführer der Hafen Nürnberg-Roth GmbH. Die Frankenmetropole ist somit gewappnet, wenn die Konjunktur wieder anzieht!

Zusätzlich wird durch den Bahnhof am Main-Donau-Kanal (Betreiber ist die TriCon Container GmbH, eine Tochter der Hafengesellschaft Nürnberg-Roth) die Nürnberger Innenstadt “entlastert”, da die rund 700 täglichen Lastwagen-Fahrten zum alten Container-Terminal am Frankenschnellweg (Gostenhof) entfallen.

Dieser Containerbahnhof unweit der Altstadt ist nämlich an seine Kapazitätsgrenze gekommen und wird vorraussichtlich Ende Dezember geschlossen. Leider fliesst das Gelände nicht in die Stadtplanung ein, da die DB Regio auf dem Gelände für rund 65 Millionen Euro eine neue Werkstatt für S-Bahnen und andere Nahverkehrszüge errichten will. Fertigstellung Ende 2012.

Für das durch die Quelle-Pleite arg gebeutelte Städte-Dreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen bedeutet das möglicherweise neue Arbeitsplätze – am Umschlagbahnhof und in der neuen DB-Werkstadt. Derzeit arbeiten im Nürnberger Hafengebiet etwa 5.300 Beschäftigte in ca. 260 Unternehmen in den Bereichen Spedition, Logistik, Lagerung und Recycling.

Quellen Studio-Franken und Franken-TV

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