Franke des Tages: Ulrich Maly

Dienstag, 13. Januar 2009 |  Autor:

Eigentlich ein „Spruch des Tages“, aber Ulrich Maly hat es ohnehin verdient, diesen Titel zu tragen. Spätestens nach seiner Aussage zur Übertragung des DFB-Pokalfinales auf dem Nürnberger Hauptmarkt 2007 und der Teilnahme des 1.FC Nürnberg daran:

„Hier in Nürnberg ist dieses Wochenende halt einfach Fussball. Wenn Sie keinen Fussball sehen wollen, dann müssen Sie nach München gehen, da is scho Sommerpause.“

Bayern München war 2007 Titel-los geblieben.

Am vergangenen Wochenende hatte Maly wieder die nach eigenen Worten „schwierigste Rede der Saison“ vor sich: Das Grußwort bei der Verleihung des Deutschen Kabarett-Preises in der Nürnberger Tafelhalle. Ein satirisches Ziel darin u.a. Staats- und Parteichef Horst Seehofer, „der Mann der nach eigenem bekunden die schönste Nacht seines Lebens mit Ulla Schmidt verbracht hat“ (Maly). Und da Seehofer an diesem Tag in den Zeitungen angekündigt hat, dass er dafür wäre, in Zukunft zu wichtigen europäischen Fragen in Deutschland Volksabstimmungen durchzuführen, sagte Maly:

„…was ich in sofern ein bisschen realsatirisch finde, weil Seehofer Ministerpräsident wurde ohne dass irgendein Volk über ihn abgestimmt hat.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht: Weiter so Herr Maly!

Hier nähere Infos zum Deutschen Kabarettpreis des Burgtheater Nürnberg

«Blog-Beitrag davor:«
«
»Blog-Beitrag danach:»
»
Tags »    «

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Franke des Tages

Diesen Beitrag kommentieren.

Ein Kommentar

  1. […] gehörig den Marsch blasen” und “ned aufm Klavier rumklimpern“. Nürnbergs OB Ulrich Maly drückte es gegenüber dem Funkhaus Nürnberg richtig aus, als er meinte, dass Oenning mit den […]

Kommentar abgeben