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Tag der Franken 2010 in Kulmbach

Mittwoch, 24. Dezember 2008 | Autor:

Der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Hoderlein hat durch seine frühe Bewerbung die Ausrichtung des Tages der Franken nach Kulmbach geholt.

Bereits im Frühjahr 2008 beantragte er beim Bezirkstagspräsidenten Dr. Günther Denzler die Ausrichtung, die aber vom Bezirkstag vergeben werden muss. Inzwischen ist Wolfgang Hoderlein nun selbst Mitglied dieses Bezirkstags und konnte den Antrag im Namen seiner Fraktion stellen.

Aber auch der Stadtrat Bayreuth bewarb sich mit einem entsprechenden Antrag beim Bezirk. Woraufhin Bezirkstagspräsident Dr. Denzler den Bayreuther OB Dr. Michael Hohl (Fraktionsvorsitzender der CSU-Bezirkstagsfraktion) und Wolfgang Hoderlein (Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion) zu einem Gespräch.

Man kam zur Übereinkunft, Kulmbach für 2010 und Bayreuth für 2013! Dieser Empfehlung folgte nun der Bezirkstag am vergangenen Donnerstag.

Wolfgang Hoderlein sagte dazu gegenüber Kanal8, dass er „natürlich froh und glücklich“ sei und glaube, dass mit Bayreuth „eine fränkisch faire Lösung“ gefunden wurde.

Ich finde…

Ein hervorragender Konsens der hier getroffen wurde. So müssen die Franken miteinander umgehen und nicht versuche sich gegenseitig auszustechen! Also auf! Am 4.7.2010 zum Tag der Franken in Kulmbach!

Thema: Tag der Franken | 6 Kommentare

Wollen Würzburger keine Franken sein?

Donnerstag, 2. August 2007 | Autor:

Nach der Fusion der Rentenversicherungen von Ober-, Unter- und Mittelfranken sollte die neu entstandene Versicherung „Deutsche Rentenversicherung Nordbayern“ heißen, sehr zum Missfallen von Ex-Familienministerin Renate Schmidt (MdB) und Wolfgang Hoderlein (MdL). Die haben sich nämlich in Briefen dafür eingesetzt, dass der neue Name „Deutsche Rentenversicherung Franken“ lauten soll.

Sogar der Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung in Bayreuth, Werner Krempl (welch ein Name in Franken 😉 ), hat sich für den Franken-Bezug stark gemacht, doch er konnte sich nicht gegen den Widerstand der Deutschen Rentenversicherung Würzburg durchsetzen.

Renate Schmidt dazu auf ihrer Seite: „Ich versteh nicht, warum sich die Würzburger lieber als Nordbayern bezeichnen lassen, als als Franken. Ich kenne die Unterfranken eigentlich mit mehr Lokalpatriotismus und hoffe, dass vielleicht auch noch die Deutsche Rentenversicherung in Würzburg umdenkt und mithilft, dass wir künftig eine Rentenversicherung Franken haben„, so Renate Schmidt.

Das enttäuscht jetzt aber wirklich! Ich hab mir da von den Würzburger echt mehr erwartet – aber wer weiß, woher die Herren dieses Entscheidungsgremiums stammen…! Nachdem die Franken in der letzten Zeit wieder auf dem Vormarsch waren, ist das jetzt doch ein kleiner Rückschlag.

via renateschmidt.de Sind die Unterfranken etwa Bayern?

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Franken zeigt immer mehr Flagge

Freitag, 29. Juni 2007 | Autor:

In den Nürnberger Nachrichten, bei denen vor ein paar Jahren kaum etwas über das Thema Franken zu lesen war, verfasste Autor Horst M. Auer einen schönen Text mit dem Titel „Wo die Franken Flagge zeigen – Nicht nur in Bamberg gilt der rot-weiße Rechen als Sinnbild„, den ich hier auszugsweise wiedergeben möchte.

Die Metropolregion Nürnberg hat sich für ihre Arbeit klare Ziele gesetzt. Nebenbei schafft sie es seit zwei Jahren mühelos, dass die Franken näher zusammenrücken. So wie der Club mit seinem Pokalsieg für ein neues Wir-Gefühl zwischen Hof und Eichstätt gesorgt hat. Jetzt machen auch noch die Bamberger Basketballer Furore. Und im Herbst wird ein Nürnberger zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt.

So beginnt Herr Auer und deckt sich dabei auch mit meinen Themengebieten: Pokalsieg des FCN, Meisterschaft der Bamberger und ein Franke als Ministerpräsident! Ja er schreibt sogar von „einem guten Lauf“ den die Franken zur Zeit haben, dass sie auch „selbstbewusst von den Wittelsbachern ihren Bamberger Domschatz zurückfordern.

Selbst nach 200 Jahren Zugehörigkeit zum Staat Bayern ist es noch da, das Bedürfnis auf eine eigene kulturelle und geschichtliche Identität. Klar abgegrenzt vom oberbayerischen Einheitsbrei. Das Herz schlägt zuerst einmal für Franken.

Und auch das ist genauso meine Meinung, wie die Erklärung von Wolfgang Hoderlein, den ich hier kürzlich zum „Franken des Tages“ kührte. Nur zum Thema „Frankenfahne zum Tag der Franken hissen“ stimme ich nicht mit ihm überein. „Vor staatlichen Gebäuden gemäß einer Vorgabe aus München jedenfalls nicht. Handelt es sich bei dem Tuch doch um kein offizielles Hoheitszeichen. Stattdessen darf vor staatlichen Behörden nur die jeweilige Bezirksfahne wehen, brav eingerahmt vom bayerischen Rautenmuster und der Deutschland-Fahne“ Das ist nicht so, da es, wie ich hier vor kurzem ausführte, keine Vorschrift gibt, die es verbieten würde, und der bayerische Staat den Kommunen gar nicht vorschreiben darf, welche Fahnen sie zu hissen haben (gemäß „Flaggen-Verwaltungsanordnung“).

Aber immerhin wird „vor dem Rathaus an der Regnitz der fränkische Rechen gehisst, das lassen sich die Bamberger nicht nehmen“.

Nicht verbieten kann man es den Nürnbergern, Bayreuthern und Weißenburgern, ganz privat mit dem fränkischen Rechen Flagge zu zeigen. Ganz nach dem Motto des Festtags am 1. Juli: «Franken mit Leib und Seele».

Herr Auer schließt damit, dass der designierte Ministerpräsident Günther Beckstein in Berlin rumerzählt, „dass er aus Bayern kommt“ und schließt mit einem herrlichen „Allmächd„!

Quelle: Nürnberger Nachrichten

Thema: Franken in Europa | 3 Kommentare

Franke des Tages: Wolfgang Hoderlein

Donnerstag, 28. Juni 2007 | Autor:

Nicht nur, dass der Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Hoderlein durch seine Beharrlichkeit bewirkt hat, dass am Tag der Franken (1. Juli) vor den Rathäusern fränkischen Gemeinden Frankenfahnen wehen dürfen, hat er diesen Titel verdient. Seine Erklärung gegenüber der Kulmbacher Woche zum Tag der Franken und zum Zusammenprall der fränkischen mit der bayerischen Kultur:

„Bayern ist viel mehr als Hofbräuhaus und Otti Fischer. Diese allgemeine kulturelle Verengung und Verarmung halte ich für bedauerlich. Für Franken grenzt das an kulturelle Diskriminierung. Ich habe nichts gegen die Oberbayerische Tradition, aber ich bin Franke und habe mit Altbayern und Wittelsbach nichts zu tun, auch wenn ich die Menschen, die damit zu tun haben, durchaus schätze.

Aber ich will als Franke auch akzeptiert werden. Ich bin nicht gegen andere Kulturen, sondern gegen eine Unterdrückung meiner Kultur.“

Das und vor allem den letzten Teil kann ich persönlich voll unterschreiben und ihn auch hier als Erklärung für mein Frankenblog stehen lassen!

Wir sind nicht (unbedingt) gegen Bayern, aber gegen jeden, der versucht unser Franken zu verleugnen, zu verdrängen, zu verhöhnen oder zu unterdrücken! Womit wir wieder bei Bayern wären….

Thema: Franke des Tages | Beitrag kommentieren

Frankenflagge darf wehen

Mittwoch, 6. Juni 2007 | Autor:

Frankenfahne auf dem Kirchweihbaum

Der Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Hoderlein ruft seit längerem die fränkischen Gemeinden auf, am Tag der Franken (1. Juli) ihre Rathäuser mit Frankenfahnen zu beflaggen. Deshalb wurde er, nicht nur von der Weißwurst-Seite, angefeindet. Nun hat er vom designierten Ministerpräsident eine Freigabe erhalten!

Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein teilte Hoderlein in einem Brief mit, dass Städte und Gemeinden am neu geschaffenen Tag der Franken, statt der blau-weißen bayerischen Rautenfahne ausnahmsweise die rot-weiße fränkische Flagge zeigen dürfen, so wie hier die Rückersdorfer bei ihrer Kirchweih. Es gebe keine Vorschrift, die dieses verbieten würde, heißt es in dem Schreiben Becksteins, der bayerische Staat dürfe den Kommunen gar nicht vorschreiben, welche Fahnen sie zu hissen hätten, da die bayerische „Flaggen-Verwaltungsanordnung“ nicht für die Kommunen gelte.

Für Hoderlein ist das natürlich ein „Erfolg auf der ganzen Linie“. Den Kommunen ist nun „völlig freigestellt“ am 1. Juli die Fahne mit dem Frankenrechen zu hissen, was der SPD-Abgeordnete bereits im vergangenen Jahr zum „Tag der Franken“ angeregt hatte.

Hoderlein: „Becksteins Wunsch ignorieren“

Allerdings wird die fränkische Freude etwas getrübt, da der gebürtige Hersbrucker Günther Beckstein den Städten und Gemeinden empfiehlt, „die Finger von der Frankenfahne zu lassen“. Hoderlein dagegen fordert nun sämtliche Kommunen auf, Becksteins Wunsch zu ignorieren und am Tag der Franken demonstrativ die Frankenfahne zu hissen!

Das geht ja gut los

Da freuen wir uns, dass endlich ein Franke an die Macht kommt, und dann „verleugnet“ er seine Heimat? Ich glaube, dass er nur die alpenländischen Lederhosen-Laptopper nicht vor den Kopf stossen will und somit seine Wahl riskierte. Oder hat ihn der FCN-Pokalsieg und Heiligendamm doch zu arg mitgenommen? 😉

Quelle Studio-Franken

Thema: Franken-Bayern, Tag der Franken | 8 Kommentare