Archiv für die Kategorie » Nämberch «

Nürnberger Tiergarten klettert im Zoo-Ranking nach oben

Freitag, 23. August 2013 | Autor:

Partei_fuer_Franken_013Für was es nicht alles Ranglisten gibt, aber oftmals sind sie wirklich hochinteressant. So beispielsweise auch die Liste des europäischen Tiergarten-Testers Anthony D. Sheridan, der zuletzt den Zoo der fränkischen Metropole stark verbessert wahrnahm.

Unter den 92 bewerteten Einrichtungen in 21 Ländern hätten die Zoos in der bayerischen Landeshauptstadt, der Tiergarten in Nürnberg und der Zoo in Dublin die deutlichsten Verbesserungen vorgenommen. Seine Ergebnisse, die nach 37 Kriterien bewertet werden, wird der Brite Sheridan in seinem Buch „Das A und O im Zoo“ veröffentlichen:

Partei_fuer_Franken_014In Europa liegt weiterhin Wien auf Platz eins, gefolgt von Leipzig und Zürich. München konnte sich von Rang zwölf auf vier verbessern. Nürnberg kletterte in der Rangliste vom 19. auf den 13. Platz. Unter den deutschen Tiergärten belegt Nürnberg sogar Rang sechs (von zehn). Vor Nürnberg liegen in der Sheridan-Rangliste von den deutschen Zoos noch Hamburg-Hagenbeck (zwölf), Köln (zehn) und Berlin (sieben).

Nürnberg hätte sich vor allem durch Lagune (mit dem “Blauen Salon”) und Manatihaus deutlich verbessert. Allerdings gibt es Nürnberg die beliebtesten Tiere, die Elefanten nicht mehr. Ansonsten sind Löwen und Tiger sowie die Menschenaffen bei Besuchern hoch im Kurs.

Ich sehe..

…meine Eindrücke durch den “Tiergartentester” bestätigt. Dieses neue Gelände bietet speziell den Delphinen mehr Platz. Dass sich Tierschützer hier beschweren ist zwar verständlich, aber grundsätzlich ist in einem Tiergarten jedes Tier eingesperrt. Wenn man also für andere Geschöpfe solch herrliches Terrain auch schaffen könnte – wie z.B. für Bären, die in jedem Zoo vor Langeweile im Kreis laufen – würde ich mich auch besser fühlen.

Einziger Kritikpunkt: In der Delphin-Show könnten die Mitarbeiter mehr auf die Bedrohung der Tiere in freier Wildbahn und die Zerstörung der Weltmeere eingehen, denn da hat man die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Zuschauer.

Ansonsten werde ich sicherlich bald wieder dort sein. Speziell für Kinder ist sowas ein Traum. 🙂

Quelle Nürnberger Nachrichten

Tiergarten Nürnberg HIER

Thema: Nämberch | Beitrag kommentieren

Lokalsender räumen ab: Nürnbergs Radios beliebt wie nie!

Donnerstag, 19. Juli 2012 | Autor:

Nach den Erfolgs-meldungen beim Ballungraumsender Franken Fernsehen muss natürlich auch erwähnt werden, dass auch die lokalen Radiosender im Großraum Nürnberg, wie schon seit Jahren, weiter wachsen.

Im Rahmen der Nürnberger Lokalrundfunktage wurden wieder mal die Einschaltquoten der Funkanalyse Bayern 2012 ver­öf­fent­lich­t. Die Beliebtheit der Nürnberger Radiosender aus dem Funkhaus ist groß und steigt auch noch weiter an:

Neue Charivari 98.6

Programmchef Gerald Kappler kann sich über besonders viel “Rückkehrer” freuen. Denn Charivari ist beson­ders stark, wenn man betrachtet, wie viele Menschen einen Radiosender inner­halb von zwei Wochen ein­schal­ten. Beim „weitesten Hörerkreis“ konnte Charivari 98,6 mit 325.000 Hörern um 6 % zulegen.

Radio F
“Radio Franken” um Chef Michi Lein schaffte eine Zunahme in den bei­den wich­tigs­ten Radiokriterien: 118.000 Hörern pro Tag (+18 %) und bei der Stundennettoreichweite ein Plus von 45 % auf 42.000 Hörer. Damit ist Radio F sogar der meist­ge­hörte lokale Radiosender in Franken und Oberpfalz überhaupt.

Gong 97.1

Radio Gong um Chef und Stadionsprecher Guido Seibelt kann diesmal richtig jubeln: 92.000 Hörer pro Tag und eine Stundennettoreichweite, die gegen­über dem Vorjahr um zwei Drittel auf 20.000 Hörer gestei­gert wurde. Außerdem erhielten Sonny Rocket und Captain America für die Moderation ihrer Kult-Sendung „Rock Zock – Reloaded” den begehr­ten Hörfunkpreis der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien!

Hit Radio N1

Das Sendekonzept von Hit Radio N1 mit  aktu­el­len Tophits, Lifestyle und einer “kul­ti­gen Morgenshow” (Flo und Lola Show) ist ebenso erfolgreich: Täglich 139.000 Hörer und eine Stundennettoreich von 28.000 Hörer.

Quelle radioszene.de

Die erfolgreichsten lokalen Radioprogramme in Franken sind Radio Plassenburg in Kulmbach mit 26,0 Prozent und Radio Gong Würzburg mit 25,2 Prozent Tagesreichweite. Hier ist aber auch die Konkurrenz nicht so hoch wie im Großraum Nürnberg.

„Eine echt starke Leistung,” bescheinigt Funkhaus-Chef Alexander Koller den Sendern und meint weiter, dass dies zeige, “wie sehr die Menschen auch in Zeiten der Globalisierung an ihrer Region inter­es­siert” seien.

Ich finde…

…das sind genau die Auswirkungen der Globalisierung! Denn umso mehr wir uns als “Erdenbürger” fühlen, desto mehr versuchen wir unserer Heimat einen Platz einzuräumen. Wobei hier in Franken natürlich noch die jahrelange Einflußnahme durch den BR hinzukommt. Denn bis in die späten 1980er hinein wurde jeder Franke mit Infos aus und über München beschallt. Somit macht das hier natürlich einen besonderen Charme aus, mal Verkehrsmeldungen zu hören, die einem wirklich nutzen und hin und wieder auch mal dem eigenen Dialekt im Rundfunk lauschen zu können. 🙂

Thema: Nämberch | 4 Kommentare

Verwaltung von Nürnberg erhält gute Noten

Dienstag, 17. Juli 2012 | Autor:

Die Einwohner Nürnbergs haben ihrer Stadtverwaltung ein gutes Zeugnis ausgestellt: In einer Umfrage unter 2.800 Bürgern in den 15 größten deutschen Städten landete die Frankenmetropole auf dem dritten Rang. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Wirtschaftsmagazins “Focus Money” sind nur in Düsseldorf und Hannover die Bürger noch zufriedener.

München erreichte in der Umfrage Rang 4, vor Frankfurt am Main, Duisburg, Dresden, Essen, Bremen, Dortmund, Stuttgart und Leipzig. Schlusslicht in dieser Rangliste ist Berlin, nur knapp geschlagen von Köln (Platz 14) und Hamburg (Platz 13).

Bewertet wurde das Gesamtbild der Verwaltungen anhand von 25 einzelnen Kriterien in sechs Kategorien: Grundversorgung, Bürgerservice, Bürgerdialog, Nachhaltigkeit und Verantwortung, Leistungsangebot und Bürgerberatung. Als einzige Großstadt erzielte Düsseldorf  in allen Bereichen die Bestnote “sehr gut” und landete vor allem bei den Familien auf Platz eins.  Bei den Senioren ist Nürnberg Spitzenreiter, Singles fühlen sich in Hannover am wohlsten. Berlin kam dagegen bis auf die Kategorie Grundversorgung (“ausreichend”) durchgehend nur auf “ungenügend”.

Ich denke…

…der Franke an sich und im Besonderen der Nürnberger hat hier wieder die Möglichkeit für seine unnachahmliche subversive Betrachtungsweise. Bestimmt titelt bald irgendein Blatt von der Pegnitz “Hauptstadt der Alten” oder “Senioren-Stadt Nr.1”. 😉 Ich finde dagegen, dass das durchaus ein positives Ergebnis ist und Nürnberg damit sicherlich auch wuchern könnte.

Aber wahrscheinlich kam das Ergebnis nur zustande, weil jeder der befragten Norisern zu jedem Kriterium sagte: “Bassd scho“! 😉

Quelle derwesten.de

Thema: Nämberch | Beitrag kommentieren

Hafen Nürnberg: Direktverbindung nach Rotterdam

Mittwoch, 27. Juni 2012 | Autor:

Der Nürnberger Hafen und das Güterverkehrszentrum schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Mit dem Erfolg wächst auch das Angebot:

So wird nach den Direktverbindungen nach Bologna und nach China zukünftig auch der größte Seehafen Europas in Rotterdam direkt angesteuert.

Drei Mal in der Woche werden nun Containerzüge ohne Zwischenstopp zwischen den beiden Häfen verkehren. Die Fahrtzeit auf der ca. 870 Kilometer langen Strecke verkürzt sich laut Stadt Nürnberg um zwei Tage und beträgt nur noch rund 15 Stunden! Die Einsparung kann gelingen, weil die Verbindung nicht mehr wie bisher über Duisburg geführt wird.

Das Güterverkehrszentrum Nürnberger Hafen ist mit mehr als 15 Millionen Tonnen Güter Umschlag im Jahr der größte Logistikstandort im süddeutschen Raum!

Quelle: Studio Franken

Thema: Nämberch | Beitrag kommentieren

Mein Konzept-Vorschlag für die Wasser Welt Wöhrder See

Freitag, 29. Juli 2011 | Autor:

Man kann nicht wirklich behaupten, dass ich ein großer München-Fan bin, eher das genaue Gegenteil. Doch ich hab mich breitschlagen lassen und bin in die “böse Stadt” gefahren, auch mit dem Hintergedanken, dass ich mich aufgrund der Initiative „Nürnberger Dauerwelle“ und der Initiative Surfen am Wöhrder See mal vor Ort über diesen berühmten Eisbach informieren wollte. Tja, was soll ich sagen? Ich war doch sehr begeistert von diesem “Bach” und dem dazugehörigen Englischen Garten, dass ich das sogleich als Konzept für den Wöhrder See zu Rate ziehen würde. Daher wäre mein Vorschlag für die Wasser Welt Wöhrder See bzw. eine vergleichbare Gewässerlage in Nürnberg folgender:

Wasser Welt Wöhrder See

Man kann nicht wirklich behaupten, dass ich ein großer Söder-Fan bin, eher das… aber das sagte ich ja schon. Aber diese Vorschläge für die Aufwertung des Wöhrder Sees finde ich echt klasse und pflichte dem Umweltminister bei, dass ein Erholungsgebiet in dieser zentralen Lage unbedingt nutzbar sein muss – und nicht nur als dreckige Algen-Kloake in der Gegend rumstehen darf. Der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg sind sich einig, das hier Handlungsbedarf besteht.

Das Konzept des Wasserwirtschaftsamts Nürnberg sieht einen Fischweg (Fisch- und Kanutenwanderung, toll für Sport und Natur) am Wöhrder Talübergang vor, eine Inselwelt, ein Insel mit Riff, einen Boulevard an der Nordseite, einen Sandstrand, sowie eine Badebucht vor (Mehr hier). Das würde ich alles sofort so unterschreiben (wenn denn nicht irgendwo doch noch ein Haken ist).

Meine Ergänzungen zum Konzept

1. Stehende Surfwelle am Wöhrder Talübergang:

Über diese Welle wurde schon viel diskutiert, ich empfinde sie als absolut notwendig. Und das nicht weil ich ein begeistertet Surfer bin (eher im Internet als auf dem Wasser), sondern eher weil ich der Meinung bin, dass eine Großstadt wie die Frankenmetropole auch solche hippen und coolen Sportarten bieten muss. Das ist Lebensqualität, das ist Flair und würde auch sehr gut zu dem Wildwasser-Abschnitt für Kanufahrer passen (Fischweg)!
Auch die zentrale Lage an der Adenauer-Brücke sollte genutzt werden, weil es Nähe zur Innenstadt aufweist und man am “Vorbild Eisbach” sehen kann, wie begehrt eine solche Brücke bei den Zuschauern ist (siehe Bilder). Hinzu kommt dass an dieser Stelle Buslinien vorbeikommen und die S-Bahn-Station Dürrenhof ist auch nicht weit, nicht zu vergessen die Nähe des U-Bahnhofs Wöhrder Wiese.

Da höre ich natürlich gleich wieder die Nachmacher-Nachmacher-Rufe und entgegne: Warum nicht ein erfolgreiches Konzept übernehmen? München hat ja schließlich auch das erfolgreiche Konzept des Doku-Zentrums übernommen!?

Update: Die stehende Welle wird an der Theodor-Heuss-Brücke im westlichen Pegnitztal entstehen!

2. Schnell fließender Abschnitt nach der Welle:

Auch hier konnte ich das erfolgreiche “Original” in München beobachten (siehe Foto mit Springer). Da das Wasser der Pegnitz für die stehende Welle ohnehin beschleunigt ist, bietet es sich an, im Anschluss einen Badeabschnitt mit hoher Fließgeschwindigkeit zu machen – natürlich mit gebührendem Abstand zu den Surfern. weiter…

Thema: Nämberch | 3 Kommentare

Nürnberger Fischtage in bayerischer Hand?

Sonntag, 5. Juni 2011 | Autor:

20110605-200121.jpgDerzeit finden in der Franken-metropole wieder die beliebten “Nürnberger Fischtage” am Jakobsplatz statt. “Mit Hamburger Originalen” werden in der Zeit vom 27.05. bis 05.06. Fischspezialitäten und sonstige Leckereien zwischen Weißer Turm und St.Jakob dargeboten. Darüber hinaus bietet der Fischerverein Nürnberg e.V. Filetiervorführungen, Wassertests (Qualität der Pegnitz) usw. für das interessierte Nürnberger Publikum. Zur Unterhaltung gibt es sieben Auftritte vom Seemannschor Nürnberg, des Seemannchors Thalmässing und einige Marktschreier, die mit “norddeutschem Gesabbl” lautstark ihre Waren anpreisen! Insgesamt eine tolle Veranstaltung!

Fischmarkt meets Oktoberfest

Doch was muss der geplagte Franke wieder sehen? Statt eines Ausflugs an die Waterkant gibt es eine Reise durchs Voralpenland: Überall ist blau-weißes Rautenmuster zu sehen! Die Servietten, die Tischdecken! An den Bierständen gibts oberbayerisches Weißbier anstatt fränkischem Weizen!

Auf Anfrage wurde mitgeteilt, dass der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und der Schausteller e. V. (BLV) seine Aussteller mit diesen Utensilien versorgt hat…

Ich meine…

Also sowas geht auch nur wieder im Frankenland! Kein Badener käme auf die Idee Fischtage zu veranstalten und die schwäbische Fahnen zu hissen, oder? Beispiele gibt es zur Genüge! Gäbe mal einen “Weißwurstmarkt” oder “Münchner Raditage” (nicht dass es nötig wäre), dann würde ich die bayerische Flagge verstehen, aber so bleibt mir nur der Protest! Bei “Spezialitäten aus Hamburg und Franken” erwarte is was anderes!

Vielleicht ist es ja so wie ein Besucher sagte: “Zom Mundabwischn dauchds“! 😉

Thema: Nämberch | Beitrag kommentieren

Das Nürnberger Bratwurstdorf

Freitag, 27. Mai 2011 | Autor:

In Nürnberg wird eine kleine Köstlichkeit wieder ganz groß: Die Frankenmetropole feiert die berühmten Rostbratwürste mit dem Nürnberger Bratwurstdorf und mit der Verleihung des Nürnberger Bratwurstpreises!

Vom 28. Juni bis 3. Juli 2011 wird sich auf dem Trödelmarkt (zwischen Henkersteg und “Liebesinsel“) zum Thema Nürnberger Rostbratwürste Wissenswertes finden, verschiedene andere fränkische Spezialitäten, sowie ein buntes Rahmenprogramm:

Gleich zu Beginn des Markes präsentiert der Schutzverband der Nürnberger Bratwürste e.V. am Dienstag um 16 Uhr die Verleihung des 8. Nürnberger Bratwurstpreises durch OB Ulrich Maly. Preisträger ist in diesem Jahr der 1. FC Nürnberg, da bei den Heimspielen des FCN so häufig “Drei im Weggla” verzehrt werden, “wie nirgendwo sonst”!

Erstmals suchen der Schutzverband und der Lokalsender Radio F Menschen, die sich in einer den Rubriken Musik, Hobby, Sport, Kochen und Kunst einen Namen gemacht haben und daher als “Original” bezeichnet werden können. Bewerbungen können ab dem 30. Mai eingereicht werden, der Gewinner erhält ein Grillfest für 10 Personen mit allen Zutaten!

Mittwoch, 29. Juni

19:00 Uhr Rascal & McLane

Donnerstag, 30. Juni

19:00 Uhr NC Brown Band

Freitag, 1. Juli

17:00 Uhr Führung mit Bratwurst-Schutzpatron Hartmut Frommer (Treffpunkt ist das Henkerhaus)
Preisverleihung für „Das Nürnberger Original“
18:00 Uhr „Wassd scho? Bassd scho!

Samstag, 2. Juli

17:00 Uhr Führung mit Bratwurst-Schutzpatron Hartmut Frommer (Treffpunkt ist das Henkerhaus)
19:00 Uhr “Tough Talk

Sonntag, 3. Juli

11:30 Uhr “Original Gründlacher Musikanten”
14:00 Uhr Führung mit Bratwurst-Schutzpatron Hartmut Frommer (Treffpunkt ist das Henkerhaus)
18:00 Uhr “Die Arrows

Mehr unter bratwurstdorf.de

Die Würste sind meinem Magen schöne Vergissmeinnicht von Nürnberg
(Jean Paul)

Thema: Nämberch | 2 Kommentare

Red Bull District Ride 2011: Nürnberg ist wieder Mountainbike-Mekka!

Freitag, 11. Februar 2011 | Autor:

Am 09. und 10. September fliegen in der Franken-metropole die Mountainbikes wieder tief! Denn nach den Jahren 2005 und 2006 kommt das spektakulärste Event der Mountain Bike-Geschichte wieder nach Nürnberg und wird gleichzeitig das Finale der Freeride-Mountainbike World Tour (FMB) darstellen!

25 der weltbesten Freeride-Mountainbiker werden vor erwarteten 40.000 Zuschauern einen Hindernis-Parcours von der Kaiserburg (Start wieder von der Burgmauer) durch die Nürnberger Altstadt hinunter zum Haupmarkt abfahren. Die Hindernisse in den verschiedenen Districts werden für die Fahrer eine extreme Herausforderung sein, wie Ideengeber und Sportdirektor Tarek Rasouli ankündigte. “Das Tricklevel der Fahrer” sei “enorm gestiegen“, sagte er, und da es sich hier um das Finale handelt “werden die Fahrer noch einmal und maximale Punkte im Ranking kämpfen“.

Beim Red Bull District Ride geht es um Style, Technik und Kreativität! Nürnberg hat sich durch das tolle Ambiente 2005 und 2006 einen Namen in der weltweiten Szene machen können. Nationale wie internationale Fahrer nennen auf die Frage nach ihren Highlights immer wieder die Nürnberger Wettbewerbe!

Start 10.09.2011 um 12:13
Ende 10.09.2011 um 19:13

Ich finde…

…das eine riesen Sache! Die Stadt der Menschenrechte und der Nürnberger Prozesse zeigt, dass sie auch jungen Leuten etwas bieten kann. Endlich ist man mal bei etwas der Mittelpunkt das hip und cool ist, und das ohne wie München und Garmisch mehrere Milliarden in den Sand zu setzen! Dass die Anwohner in der Innenstadt nicht begeistert sind über das Spektakel ist absolut verständlich! Aber wie sage ich immer: Nicht über Feste beschweren, sondern rausgehen und mitmachen! Und diese “tollkühnen Jungs mit ihren fliegenden Fahrrädern” sind unter Garantie sehenswert (ein paar Filme hier)!

Mehr bei red bull und bei Bergleben “Die Legende kehrt zurück”

Thema: Nämberch | Ein Kommentar

Die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth

Dienstag, 7. Dezember 2010 | Autor:

Heute vor genau 175 Jahren, am 07.12.1835,  fuhr zwischen Nürnberg und Fürth die erste deutsche Eisenbahn. Die erste auf dem europäischen Kontinent war es leider nicht, denn schon sieben Monate vorher verkehrte in Belgien ein Zug auf einer öffentlichen Strecke, trotzdem war die Neuerung soz. “bahnbrechend“!

Mit 35 – 40 km/h wurden damals 200 Passagiere mit dem “Adler” vom Nürnberger Vorort Gostenhof auf der heutigen Fürther Strasse entlang (6,2 Kilometer lange Chaussee) nach Fürth gefahren (Landkarte hier). Das Geschwindigkeitserlebnis muss für damalige Verhältnisse so unglaublich gewesen sein, dass Pferde scheuten und Passanten erstarrten. Später dann wurde auf 25 km/h gedrosselt, um den Verschleiß an der Lokomotive zu verringern, und nur noch 3 Mal am Tag gefahren, weil die Kohle in Deutschland damals zu teuer war. Trotzdem war die Zeitersparnis damals schon revolutionär: Gegenüber der Pferdekutsche reduzierte sich die Fahrzeit von Nürnberg nach Fürth von 25 auf 15 Minuten.

Warum gerade in Franken?

Hin und wieder liest man, dass Nürnberg damals die einzige Stadt in Süddeutschland war, die genügend Schwerindustrie angesiedelt hatte um die Züge zu bauen. Das stimmt nur zum Teil, denn der “Adler” wurde in Newcastle gebaut und war daher ebenso ein Import aus England wie der Lokführer William Wilson – der Rest, also Waggons, Strecke usw. wurde vor Ort im Frankenland hergestellt. Vielmehr war die Strecke Nürnberg-Fürth damals die meist befahrene “Überland-Strecke” in Bayern (Über 600000 Personen zu Fuß und fast 40000 Fuhrwerke wurden 1833 noch auf der Städteachse Nürnberg/Fürth gezählt) und der einzige Ort, wo sich dieses Projekt lohnen hätte können.

Im Allgemeinen war Bayern damals gar nicht so fröhlich über dieses Vorhaben wie heute in München gerne behauptet wird. Denn obwohl sie damals als “Ludwigsbahn” an den Start ging und obwohl König Ludwig I. von Bayern seinen Namen dafür hergab, zeichnete er damals gerade einmal zwei Aktien der “Ludwig-Eisenbahn-Gesellschaft” (anfangs “Gesellschaft zur Errichtung einer Eisenbahn mit Dampffahrt zwischen Nürnberg und Fürth“), die nicht nur deshalb hauptsächlich von privaten Unternehmern finanziert wurde, da der König weiterhin überzeugt war, dass der Schifffahrt die Zukunft gehört (Ludwig-Donau-Main-Kanal).

Obwohl anfangs viel im Pferdebetrieb gefahren wurde (die Kohle war zu teuer), war die “Bayerische Fränkische Ludwigsbahn” ein Riesenerfolg. Schon im ersten Betriebsjahr des „Adlers“ wurden etwa 450.000 Personen mit dem Zug befördert! Durch diese neue Technik verringerte sich die Fahrzeit von 25 auf 15 Minuten. Allerdings blieb der Gesellschaft der geplante Weiterbau nach Würzburg vom Staat verwehrt, was auf lange Sicht letztendlich auch das Ende Ludwigseisenbahn bedeutete (31.10.1922), da auch parallel die elektrifizierte “Nürnberg-Fürther Straßenbahn” ihren Betrieb aufnahm. Dennoch bleibt es eine Erfolgsgeschichte.

Festakt zu 175 Jahre Deutsche Eisenbahn

Anlässlich des Bahnjubiläums findet zur Stunde in Nürnberg ein Festakt im Verkehrsmuseum statt, auf dem Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bahn-Chef Rüdiger Grube Grußworte überbringen werden. Trotz des aufwändigen, beheizten Wandelgang zwischen Schauspielhaus und DB-Museum bleiben die Gesamtkosten aller Jubiläum-Veranstaltungen “im unteren einstelligen Millionenbereich”, wie die Bahn mitteilen ließ. Damit bleiben die Kosten bei einem Fünftel dessen, was 1985 für das 150-Jahre-Jubiläum ausgegeben wurde.

Für meinen Geschmack sollten Nürnberg und Fürth (wieder einmal) mehr daraus machen, was ihnen die Geschichte beschert hat! Man stelle sich nur mal vor, so etwas hätte eine gewisse andere Stadt vorzuweisen, da hätten wir jedes Jahr “Eisenbahn-Festwochen” mit “Adler-Maßen” und im TV gäbe es immer zum 7.12. eine Gala mit Stars in den Kulissen von “Bios Bahnhof“! 😉

Weitere Infos bei

Veranstaltungen zum 175. Jubiläum der Bahn:

mehr hier

Thema: Nämberch | 9 Kommentare

Film-Produktion an der Nürnberger Burg

Dienstag, 9. November 2010 | Autor:

Das Taxi von Elmar WepperEndlich mal wieder ist Franken Drehort für einen Kino-Film: In Nürnberg dreht Elmar Wepper “Dreiviertelmond”! In der Gegend um die Kaiserstallungen (Jugendherberge) und den Paniersplatz ist derzeit alles abgesperrt, Scheinwerfer, Stromaggregate und lauter wichtige Leute! 😉

Regisseur Christian Zübert produziert eine herzerwärmende Tragikomödie über einen alten Sturkopf, der von einem 6- jährigen Mädchen das Leben lernt:

Taxifahrer Hartmut Mackowiak (Elmar Wepper) wurde von seiner Frau Christa (Katja Rupé) verlassen und zieht sich daher immer mehr aus dem Leben zurück. Eines Tages steigt eine junge Türkin (Ivan Anderson) mit ihrer Tochter Hayat (Mercan-Fatima Türköglu) in sein Taxi ein und stellt sein ganzes Leben auf den Kopf.

Drehbuchautor und Regisseur Christian Zübert (Lammbock – Alles in Handarbeit, Der Schatz der weißen Falken); Hauptdarsteller Elmar Wepper (Kirschblüten – Hanami); Deutsche Filmpreisträger Katja Rupé und Ozay Fecht (“Meine verrückte türkische Hochzeit”), Ivan Anderson (“Danni Lowinski”), Marie Leuenberger (Schweizer Filmpreis für Die Standesbeamtin – Drei sind einer zuviel), Gabi Geist (Toni Goldwascher), der fränkische Theatermacher Stefan Kügel und der Nürnberger Kabarettist Bernd Regenauer!

Gedreht wird von 12. Oktober bis 22. November 2010 in Nürnberg, Fürth und Umgebung sowie in Istanbul. Majestic Filmverleih wird “Dreiviertelmond” am 13. Oktober 2011 in die Kinos bringen.

Mehr Infos bei kino-zeit.de und spielfilm.de

Update: In Lauf an der Pegnitz werden derzeit die Innenaufnahmen in einem Haus in der Hardtstrasse gedreht. Mehr hier

(Danke für die Fotos, Naddl)

Thema: Nämberch | 2 Kommentare