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Die 30 größten Arbeitgeber der Region

Montag, 8. August 2016 | Autor:

Eisbaer_Charlotte_001Die Nürnberger Nachrichten haben mal wieder eine interessante Liste ver- öffentlicht: Die Top 30 der größten Arbeitgeber der Region! Da ich im Jahre 2014 schon einmal so eine Liste (Stand 2012) hier für Mittelfranken veröffentlicht habe, kann ich diese nun auch ganz wunderbar vergleichen. In Klammern die Platzierungen in der alten Liste sowie die Veränderungen der Mitarbeiterzahl:

1. (1) Technologiekonzern Siemens 37.000 Mitarbeiter (+1.000)
2. (2) Autozulieferer INA Schaeffler 10.500 Mitarbeiter (+1.500)
3. (5) IT-Dienstleister Datev 6.813 Mitarbeiter (+ 1.308)
4. (3) Sparkasse in Mittelfranken 6.674 Mitarbeiter (-162)
5. (4) Autozulieferer Bosch 6.000 Mitarbeiter (+/-)
6. (7) Sportartikelhersteller Adidas 4.683 Mitarbeiter (+558)
7. (6) Nutzfahrzeughersteller MAN 4.224 Mitarbeiter (-188)
8. (8) Atomkonzern Areva 3.400 Mitarbeiter (-100)
9. (10) Luftfahrtausrüster Diehl 3.382 Mitarbeiter (+291)
10. (9) Volks- und Raiffeisenbanken Mittelfrankens 3.277 Mitarbeiter (+37)
11. (11) Nürnberger Versicherungsgruppe 2967 Mitarbeiter (+273)
12. (12) Energieversorger N-Ergie 2.682 Mitarbeiter (-7)
13. (14) Hofmann Personal 2.473 Mitarbeiter (+23)
14. (17) Spielwarenhersteller Playmobil 2.393 Mitarbeiter (+442)
15. (13) Dienstleister, Gebäudereiniger Fürst-Gruppe 2.362 Mitarbeiter (-141)
16. (15) Kunststoffindustriebetrieb Rehau Gruppe 2.300 Mitarbeiter (+300)
17. (-) Automobilzulieferer Continental AG 2.213 Mitarbeiter (+2.213)
18. (19) Schreibwaren und Kosmetik Schwan Stabilo 2.028 Mitarbeiter (+149)
19. (-) Marktforschungsinstitut GfK 1.987 Mitarbeiter (+1.987)
20. (18) Personennahverkehrsunternehmen VAG 1.821 Mitarbeiter (-155)

Hier nun endete leider die letzte Tabelle, weshalb nun der Vergleich größtenteils wegfallen muss.

21. (16) Gruppe Verlag Nürnberger Presse 1.786 Mitarbeiter (-204)
22. (20) Versicherungsunternehmen Ergo Direkt 1.792 Mitarbeiter (-69)
23. (-) Autohaus-Gruppe Feser, Graf & Co. 1.740 Mitarbeiter
24. (-) Outsourcing-Dienstleister Sellbytel Group 1.700 Mitarbeiter
25. (-) Drahthersteller Leoni AG 1.485 Mitarbeiter
26. (-) Bauelemente der Leistungselektr. Semikron GmbH 1.412 Mitarbeiter
27. (-) Filialbäckerei Der Beck 1.362 Mitarbeiter
28. (-) Küchenmöbel Schüller Möbelwerk 1.342 Mitarbeiter
29. (-) Kunststoff verarbeitende Betrieb Oechsler AG 1.328 Mitarbeiter
30. (-) Automobilzulieferer Faurencia Exteriors 1.302 Mitarbeiter

Die größten Gewinner in diesem Ranking sind Playmobil (+ 3 Plätze) und Datev (+ 2 Plätze), die größten Zuwächse gab es bei INA Schaeffler (+1.500) und bei Datev (+ 1.308) – Continental AG und GfK zählen nicht, da ich keine Vergleichswerte per 2012 habe. Am meisten abgerutscht ist der Verlag Nürnberger Presse (-5 Plätze) und Fürst, VAG sowie Ergo Direkt mit je -2 Plätzen. Die Belegschaft am meisten geschrumpft in diesem Ranking ist bei Verlag Nürnberger Presse (-204) und MAN (-188).

Schön zu sehen dass die Nürnberger Versicherungsgruppe, jetzt neuer Sponsor beim FCN, in den letzten Jahren wachsen konnte. Schade hingegen dass bei der MAN mit weltweit rund 34.269 Mitarbeitern und Leoni (weltweit sogar 71.970 Mitarbeiter) vergleichsweise wenige in die Region Franken fallen.

Quelle NN Die Top 30 der größten Arbeitgeber der Region

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Arbeitslosenquoten in Bayern: Schlußlicht Nürnberg

Mittwoch, 16. April 2014 | Autor:

Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal darauf aufmerksam gemacht, dass man bei Statistiken zur Arbeitslosigkeit speziell in Bayern genauer hinsehen sollte – gerade als Franke! Denn die Region um München bzw. Oberbayern ist weiterhin dermaßen stark, dass der gesamte Durchschnitt Bayerns nach oben gezogen wird. Folge davon ist, dass auch die Menschen in Oberfranken in der Zeitung zu lesen bekommen, dass es den Menschen in diesem Bundesland im Vergleich zu anderen Gegenden in Deutschland extrem gut gehe. Das haben sie dann wohl auch bei der nächsten Landtagswahl im Hinterkopf.

Macht man sich aber mal die Mühe, die offiziellen Zahlen der Arbeitsagentur für die 96 Stadt- und Landkreise aufzulisten und zu sortieren, so kommt doch wieder auf das altbekannte Ungleichgewicht bzw. Süd-Nord-Gefälle innerhalb Bayerns ans Tageslicht, dass die Partei für Franken schon lange anprangert. So kann man dann erkennen, dass sich unter den 10 Stadt- und Landkreisen mit der geringsten Arbeitslosenquote nur eine aus Franken, jedoch 6 aus Oberbayern befinden. Am anderen Ende findet man unter den 10 mit der höchsten Arbeitslosigkeit allein schon 5 aus Franken, 2 aus der Oberpfalz und keinen aus Oberbayern. Schlusslicht ist wie seit Jahren weiterhin Nürnberg mit 8,0%!

Rang Landkreise Arbeitslosenquote insgesamt
1 Eichstätt (Oberbayern) 1,6
2 Donau – Ries (Schwaben) 2,2
3 Erding (Oberbayern) 2,3
4 Pfaffenhofen a. d. Ilm (Oberbayern) 2,3
5 Neuburg – Schrobenhausen (Obb) 2,4
6 Unterallgäu (Schwaben) 2,4
7 Erlangen – Höchstadt (Mittelfranken) 2,5
8 Dachau (Oberbayern) 2,6
9 Ebersberg (Oberbayern) 2,6
10 Neumarkt i. d. OPf. (Oberpfalz) 2,6
11 Dillingen a. d. Donau 2,7
12 Regensburg 2,7
13 Freising 2,8
14 Main – Spessart 2,8
15 Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim 2,8
16 Würzburg 2,9
17 Aichach – Friedberg 3,0
18 Landshut 3,0
19 Rosenheim 3,0
20 Augsburg 3,1
21 Dingolfing – Landau 3,1
22 München 3,1
23 Ostallgäu 3,1
24 Roth 3,1
25 Schweinfurt 3,1
26 Weilheim – Schongau 3,1
27 Bad Tölz – Wolfratshausen 3,2
28 Fürstenfeldbruck 3,2
29 Günzburg 3,2
30 Landsberg am Lech 3,2
31 Lindau (Bodensee) 3,2
32 Nürnberger Land 3,2
33 Oberallgäu 3,2
34 Starnberg 3,2
35 Aschaffenburg 3,3
36 Bamberg 3,3
37 Kelheim 3,3
38 Miesbach 3,3
39 Neu – Ulm 3,3
40 Fürth 3,4
41 Rhön – Grabfeld 3,5
42 Straubing – Bogen 3,5
43 Amberg – Sulzbach 3,6
44 Ansbach 3,6
45 Deggendorf 3,6
46 Forchheim 3,6
47 Kitzingen 3,6
48 Traunstein 3,6
49 Miltenberg 3,7
50 Altötting 3,8
51 Haßberge 3,9
52 Ingolstadt, Stadt 3,9
53 Schwandorf 3,9
54 Weißenburg – Gunzenhausen 3,9
55 Rottal – Inn 4,0
56 Bad Kissingen 4,1
57 Erlangen, Stadt 4,2
58 Memmingen, Stadt 4,2
59 Bayreuth 4,3
60 Garmisch – Partenkirchen 4,3
61 Mühldorf a. Inn 4,4
62 Neustadt a. d. Waldnaab 4,4
63 Coburg 4,5
64 Passau 4,6
65 Schwabach, Stadt 4,6
66 Cham 4,7
67 Regensburg, Stadt 4,7
68 Hof 4,8
69 Würzburg, Stadt 4,8
70 Kempten (Allgäu), Stadt 5,0
71 Kronach 5,0
72 Lichtenfels 5,0
73 Regen 5,0
74 Berchtesgadener Land 5,1
75 Freyung – Grafenau 5,1
76 Ansbach, Stadt 5,3
77 Bamberg, Stadt 5,3
78 Kulmbach 5,3
79 Landshut, Stadt 5,3
80 Rosenheim, Stadt 5,4
81 Tirschenreuth 5,4
82 München, Landeshauptstadt 5,5
83 Passau, Stadt 5,9
84 Coburg, Stadt 6,0
85 Aschaffenburg, Stadt 6,2
86 Wunsiedel i. Fichtelgebirge 6,2
87 Kaufbeuren, Stadt (Schwaben) 6,3
88 Schweinfurt, Stadt (Unterfranken) 6,3
89 Amberg, Stadt (Oberpfalz) 6,4
90 Straubing, Stadt (Niederbayern) 6,4
91 Bayreuth, Stadt (Oberfranken) 6,9
92 Augsburg, Stadt (Schwaben) 7,0
93 Fürth, Stadt (Mittelfranken) 7,1
94 Hof, Stadt (Oberfranken) 7,5
95 Weiden i. d. OPf., Stadt (Oberpfalz) 7,6
96 Nürnberg, Stadt (Mittelfranken) 8,0

 

Es handelt sich hierbei um offizielle Zahlen der Arbeitsagentur (Stand März 2014), die von jedermann im Internet eingesehen werden können und die eine deutliche Sprache sprechen. Und das sind keine Probleme der letzten Jahre, sondern eher eine Entwicklung seit Jahrzehnten.

Höchste Zeit also für eine Politik von Franken für Franken!

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Die beschäftigungsstärksten Unternehmen in der Region Mittelfranken

Dienstag, 15. April 2014 | Autor:

Nürnberger EiWer sich schon mal gefragt hat, welches die größten Unternehmen in der Region Mittelfranken aufgrund der Beschäftigten sind, findet hier nun die Antwort. Die NN hat die 20 mitarbeiterstärksten Betriebe aufgelistet, Stand 2012:

1. Technologiekonzern Siemens 36.000 Mitarbeiter
2. Autozulieferer INA Schaeffler 9.000 Mitarbeiter
3. Sparkassen in Mittelfranken 6.836 Mitarbeiter
4. Autozulieferer Bosch 6.000 Mitarbeiter
5. IT-Dienstleister Datev 5.505 Mitarbeiter
6. Nutzfahrzeughersteller MAN 4.412 Mitarbeiter
7. Sportartikelhersteller Adidas 4.125 Mitarbeiter
8. Atomkonzern Areva 3.500 Mitarbeiter
9. VR-Banken 3.240 Mitarbeiter
10. Diehl-Gruppe 3.091 Mitarbeiter
11. Nürnberger Versicherungsgruppe 2.694 Mitarbeiter
12. Energieversorger N-Ergie 2.689 Mitarbeiter
13. Dienstleister und Gebäudereiniger Fürst Gruppe 2.503 Mitarbeiter
14. Personaldienstleister Hofmann Personal 2.450 Mitarbeiter
15. Kunststoffindustriebetrieb Rehau 2.000 Mitarbeiter
16. Unternehmensgruppe Verlag Nürnberger Presse 1.990 Mitarbeiter
17. Playmobil (geobra Brandstätter GmbH & Co. KG) 1.951 Mitarbeiter
18. Personennahverkehrsunternehmen VAG 1.976 Mitarbeiter
19. Schreib-und Kosmetikstiftproduzent Schwan Stabilo 1.879 Mitarbeiter
20. ERGO Direkt Versicherung 1.861 Mitarbeiter

Was auffällt, ist dass die meisten dieser Firmen natürlich in Nürnberg und Erlangen ihren Standort haben, aber gerade aus Herzogenaurach zwei sehr starke Unternehmen stammen. Ansonsten suchen die meisten Betriebe offenbar überwiegend die Nähe zu einer großen Stadt – Standorte wie Zirndorf oder Heroldsberg bleiben für Großbetriebe doch eher die Ausnahme.

Quelle: NN Die größten Arbeitgeber der Region 2012

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Franken in den Städte-Rankings 2013

Montag, 9. Dezember 2013 | Autor:

20131208-222344.jpgDas Jahr neigt sich dem Ende zu und schon wird man wieder fast täglich mit neuen Ergebnissen irgendwelcher Städte-Rankings bombardiert. Mal ist es niederschmetternd, mal positiv zu bewerten. Ich denke, die Quintessenz bekommt man, wenn man einen Schnitt über alle macht. Das werd ich etz hier mal versuchen.

Wohn-Fühl-Studie

Die von der GfK im Auftrag von Immonet durchgeführte Studie bewertet „Kriterien wie Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Stadtimage, Einkaufsmöglichkeiten oder Kinder- und Seniorenfreundlichkeit„. Schon bei der Fragestellung ist klar, dass der eher subversive Franke seine eigene Stadt schlecht bewerten würde – naja, und Nahverkehr is ja auch schlecht, da München keine Investitionen rausrückt.

So siehts dann auch aus für die einzige fränkische Stadt: Letzter Platz zusammen mit Duisburg! Klingt etwas nach schlimmen Bundesliga-Zeiten, aber passend dazu der positive Aspekt: Die Nürnberger sind nicht zufrieden, aber treu! 🙂

Kaufkraft-Vergleich

Wieder eine Studie von der GFK, diesmal die Kraufkraft, dafür aber mehrere Städte und Kreise. Hier gibts Licht und Schatten in Franken: Erlangen schafft es unter 412 deutschen Landkreise und Städte auf Platz 9, Nürnberg auf 92 und der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 231. Also geht hier in Mittelfranken die Schere auch immer weiter auseinander. Die Landkreise Fürth und Nürnberg(er Land) schaffen es noch in die Top 50.

Tja, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Siemens „zahlen“ sich also aus – Nürnberg hingegen leidet doch noch sehr unter den zahlreichen eingeknickten Großbetrieben wie Grundig, AEG, Quelle, Herkules, MAN, etc. und natürlich auch darunter, dass der Freistaat keine weiteren Forschungseinrichtungen und Universitäten in die Frankenmetropole lässt. Oder ändert sich das bald?

Immobilienstandorte

Eine Studie der DEKA-Bank bewertet also die Standorte aus Anlegersicht und da wird Nürnberg im Zusammenhang mit dem „aufstrebenden Süden“ genannt. Und wenn ich den Bericht von welt.de richtig interpretiere, dann landet Nürnberg auf Platz 8 (genauer hier). Berücksichtigt wurden 28 Indikatoren unter anderem zu Bildung, Demografie und Arbeitsmarkt. Nürnberg hinter Düsseldorf, Freiburg und Münster, aber noch vor Köln und Wiesbaden! Klingt toll, heißt aber nix anderes, als dass die Immobilienpreise wohl steigen werden. Und das freut nicht jeden…

Kleinsten Wohnungen

Ja und hier hängt es natürlich stark mit den Immobilienpreisen und dem Mietspiegel zusammen, denn dort wo es teuer ist, können sich die Leute keinen großen Wohnungen leisten. Die kleinsten Wohnungen gibt es in München (72,1), Augsburg (76,1), Regensburg (76,2) und Nürnberg (77 Quadratmeter)

Fazit

Auch wenn immer wieder mahnend berichtet wird, dass Stadt X abgerutscht ist oder bejubelt wird, dass Y gut dasteht, denke ich hat sich nicht viel geändert. Alte Industriestädte wie Nürnberg leiden immer noch sehr unter den großen Pleiten der vergangenen Jahrzehnte – Vororte und Studentenstädte (Erlangen ist genaugenommen ja beides) profitieren. Vororte davon, dass die gut betuchten Menschen Ihre Kaufkraft in den Ort bringen, und Studentenstädte, dass die gut ausgebildeteten Fachkräfte Unternehmen anlocken bzw. neue gründen. All das bringt wieder Steuereinnahmen und Investitionen.

Speziell für Nürnberg bedeuten solche Rankings immer das, was viele auch über den 1.FC Nürnberg sagen: Die Entwicklungschancen sind da, das Umfeld ist vorhanden. Nur sollte noch einiges investiert werden, damit man da auch mal Erfolge sehen kann. Wäre man böse, könnte man auch sagen, ein kleines Kind hat die tollsten Entwicklungschancen, aber derzeit nimmt man es nicht ernst – und es is auch nicht sicher, dass sich das mal ändert! 😉

Also, mehr universitäre Einrichtungen nach Nürnberg und Investitionen in den Verkehr, dann wirds in der „langweiligsten Großstadt Deutschlands“ bald besser mit den Rankings! 😀

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Nürnberger Tiergarten klettert im Zoo-Ranking nach oben

Freitag, 23. August 2013 | Autor:

Partei_fuer_Franken_013Für was es nicht alles Ranglisten gibt, aber oftmals sind sie wirklich hochinteressant. So beispielsweise auch die Liste des europäischen Tiergarten-Testers Anthony D. Sheridan, der zuletzt den Zoo der fränkischen Metropole stark verbessert wahrnahm.

Unter den 92 bewerteten Einrichtungen in 21 Ländern hätten die Zoos in der bayerischen Landeshauptstadt, der Tiergarten in Nürnberg und der Zoo in Dublin die deutlichsten Verbesserungen vorgenommen. Seine Ergebnisse, die nach 37 Kriterien bewertet werden, wird der Brite Sheridan in seinem Buch „Das A und O im Zoo“ veröffentlichen:

Partei_fuer_Franken_014In Europa liegt weiterhin Wien auf Platz eins, gefolgt von Leipzig und Zürich. München konnte sich von Rang zwölf auf vier verbessern. Nürnberg kletterte in der Rangliste vom 19. auf den 13. Platz. Unter den deutschen Tiergärten belegt Nürnberg sogar Rang sechs (von zehn). Vor Nürnberg liegen in der Sheridan-Rangliste von den deutschen Zoos noch Hamburg-Hagenbeck (zwölf), Köln (zehn) und Berlin (sieben).

Nürnberg hätte sich vor allem durch Lagune (mit dem „Blauen Salon“) und Manatihaus deutlich verbessert. Allerdings gibt es Nürnberg die beliebtesten Tiere, die Elefanten nicht mehr. Ansonsten sind Löwen und Tiger sowie die Menschenaffen bei Besuchern hoch im Kurs.

Ich sehe..

…meine Eindrücke durch den „Tiergartentester“ bestätigt. Dieses neue Gelände bietet speziell den Delphinen mehr Platz. Dass sich Tierschützer hier beschweren ist zwar verständlich, aber grundsätzlich ist in einem Tiergarten jedes Tier eingesperrt. Wenn man also für andere Geschöpfe solch herrliches Terrain auch schaffen könnte – wie z.B. für Bären, die in jedem Zoo vor Langeweile im Kreis laufen – würde ich mich auch besser fühlen.

Einziger Kritikpunkt: In der Delphin-Show könnten die Mitarbeiter mehr auf die Bedrohung der Tiere in freier Wildbahn und die Zerstörung der Weltmeere eingehen, denn da hat man die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Zuschauer.

Ansonsten werde ich sicherlich bald wieder dort sein. Speziell für Kinder ist sowas ein Traum. 🙂

Quelle Nürnberger Nachrichten

Tiergarten Nürnberg HIER

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Verwaltung von Nürnberg erhält gute Noten

Dienstag, 17. Juli 2012 | Autor:

Die Einwohner Nürnbergs haben ihrer Stadtverwaltung ein gutes Zeugnis ausgestellt: In einer Umfrage unter 2.800 Bürgern in den 15 größten deutschen Städten landete die Frankenmetropole auf dem dritten Rang. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Focus Money“ sind nur in Düsseldorf und Hannover die Bürger noch zufriedener.

München erreichte in der Umfrage Rang 4, vor Frankfurt am Main, Duisburg, Dresden, Essen, Bremen, Dortmund, Stuttgart und Leipzig. Schlusslicht in dieser Rangliste ist Berlin, nur knapp geschlagen von Köln (Platz 14) und Hamburg (Platz 13).

Bewertet wurde das Gesamtbild der Verwaltungen anhand von 25 einzelnen Kriterien in sechs Kategorien: Grundversorgung, Bürgerservice, Bürgerdialog, Nachhaltigkeit und Verantwortung, Leistungsangebot und Bürgerberatung. Als einzige Großstadt erzielte Düsseldorf  in allen Bereichen die Bestnote „sehr gut“ und landete vor allem bei den Familien auf Platz eins.  Bei den Senioren ist Nürnberg Spitzenreiter, Singles fühlen sich in Hannover am wohlsten. Berlin kam dagegen bis auf die Kategorie Grundversorgung („ausreichend“) durchgehend nur auf „ungenügend“.

Ich denke…

…der Franke an sich und im Besonderen der Nürnberger hat hier wieder die Möglichkeit für seine unnachahmliche subversive Betrachtungsweise. Bestimmt titelt bald irgendein Blatt von der Pegnitz „Hauptstadt der Alten“ oder „Senioren-Stadt Nr.1“. 😉 Ich finde dagegen, dass das durchaus ein positives Ergebnis ist und Nürnberg damit sicherlich auch wuchern könnte.

Aber wahrscheinlich kam das Ergebnis nur zustande, weil jeder der befragten Norisern zu jedem Kriterium sagte: „Bassd scho„! 😉

Quelle derwesten.de

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Städteranking 2010: Nürnberg klettert nach oben

Mittwoch, 27. Oktober 2010 | Autor:

Es donnert mal wieder eine Ranking-Liste durch Deutschland: Diesmal stammen die Zahlen von HWWI und der Berenberg Bank. Zum zweiten Mal nach 2008 wurden die 30 größten deutschen Städte auf ihre Zukunftsfähigkeit hin untersucht.

Erfreulich aus fränkischer Sicht ist, dass die Frankenmetropole Nürnberg gegenüber 2008 drei Plätze gut gemacht hat und nun auf Rang 14 residiert! Und damit sind wir da, wo wir aufgrund der Liste der größten deutschen Städte auch hingehören (14. größte Stadt)!

Die Rangliste ergibt sich aus drei Einzelfaktoren:

  1. Trendindex: Er erfasst die aktuellen Entwicklungen von Bevölkerung, Erwerbstätigkeit und Produktivität.
  2. Standortindex: Er berücksichtigt die Standortfaktoren Bildung und Innovationsfähigkeit, Internationalität und Erreichbarkeit.
  3. Demografieindex: Er beinhaltet die demografischen Entwicklungs-tendenzen bis zum Jahre 2020.

Für uns Franken das Besondere, dass es Nürnberg beim Trendindex sogar bis auf Platz 6 schafft! Leider zieht der Standortindex (Platz 20) uns wieder nach hinten. Meine Vermutung dass hier die Defizite in der „Bildungsversorgung“ den Ausschlag gaben – aber der Freistaat will ja hier schon wieder Einsparungen vornehmen…

Leider sieht der letzte Faktor uns in Zukunft auf Platz 16 und damit schlechter, als wir es aufgrund unserer Größe sein müssten. Hoffentlich kann uns die Politik demnächst hier etwas nach vorne bringen…

Außerhalb von Franken

An der Spitze der Liste bleibt alles beim alten: Frankfurt/Main bleibt spitze, dicht gefolgt von München auf Platz 2. Dritter ist nun Düsseldorf, der dritte von 2008 Stuttgart ist der Absteiger des Jahres, sie finden sich auf Rang 16 wieder. Interessant, dass Kiel es mit 238.000 Einwohnern zum ersten Mal unter die 30 größten Städte geschafft hat! Hier haben Würzburg, Erlangen, Bayreuth, usw. noch einiges zu tun!

Die gesamte Liste finden Sie hier

Die gesamte Auswertung als PDF hier

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München blüht – Franken verblüht

Sonntag, 19. April 2009 | Autor:

Die SZ feiert die „guten Nachrichten“, aber naja, die sitzen ja auch in Steinhausen bei München. Für einen Franken ist dieses Ranking von Deutschlands Top-Standorten innerhalb Bayerns eher niederschmetternd:

Die Top-Ten in diesem Bundesland lesen sich nämlich so:

  1. Landkreis München (Bundesweit 1)
  2. Landkreis Starnberg (2)
  3. Landkreis Ebersberg (4)
  4. Kreisfreie Stadt München (6)
  5. Kreisfreie Stadt Erlangen (7)
  6. Landkreis Erlangen-Höchstadt (8)
  7. Landkreis Dachau (9)
  8. Landkreis Freising (10)
  9. Landkreis Fürstenfeldbruck (11)
  10. Landkreis Erding (14)

Toll für Bayern, Spitze für München, gut für Erlangen, die die fränkische Fahne hochhalten. 8x Altbayern (Großraum München), 2x Franken! Und so gehts auch weiter: Bis Platz 17 Kreis Nürnberger Land kommen noch weitere Bayern…

Aber bei jeder Tabelle muss man auch auf das Ende schauen:

  • 87    Landkreis Kulmbach (Bundesweit 197)
  • 88    Kreisfreie Stadt Bayreuth (198)
  • 89    Kreisfreie Stadt Amberg (199)
  • 90    Kreisfreie Stadt Weiden i.d.OPf. (204)
  • 91    Landkreis Hof (209)
  • 92    Landkreis Tirschenreuth (219)
  • 93    Landkreis Freyung-Grafenau (235)
  • 94    Landkreis Regen (245)
  • 95    Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge (255)
  • 96    Kreisfreie Stadt Hof (294)

5x (Ober-) Franken, 4x Oberpfalz! Da ist doch ganz eindeutig zu sehen, in welche Regionen in den kommenden Jahren der Hauptteil der Staatlichen Mittel fließen müsste! Glaubt da jemand dran…?

Da kann man nur sagen: Hof, in Bayern ganz unten!!!

Völlig verblendet bei dem Thema die Abendzeitung M: Schattenseiten beim Münchner Ranking? Zudem wundert sich die SZ, dass keine „positiven Ausstrahleffekte von West nach Ost, wie beispielsweise aus (…) Bayern (…) nachThüringen hinein“ zu erkennen seien. Liebe SZ! Was soll denn da auch strahlen?!?

Also unbedingt das Regional-Ranking bei INSM-Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH (hier) anschauen. Hochinteressant! Z.B. Stadt Nürnberg (Bayern Platz 81, Deutschland Platz 182): Positive Gründungsdynamik 2,9 je 1.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt 1,4) Rang 28 deutschlandweit! Negativ: Pro-Kopf-Verschuldung 2.825 Euro je Einwohner (Bundesdurchschnitt 1.456), Rang 390!!

Es wird endlich Zeit für eine „Partei für Franken„! Darum heute noch hier einschreiben!

Thema: Franken-Bayern | 10 Kommentare

Nr. 1 unter 50 Großstädten: Nürnberg

Donnerstag, 26. März 2009 | Autor:

Das ist das Ergebnis einer exklusiven Analyse der 50 größten Ballungszentren in Deutschland, welche die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Demnach sei es in der Frankenmetropole derzeit am“erfolgversprechendsten“ sich eine Immobilie anzuschaffen.

Für die Analyse hat das Beratungsunternehmen Bulwien Gesa AG auf Daten und Studien von FERI Rating & Research, der Bundesagentur für Arbeit, von GfK Marktforschung und GfK Geomarketing, von IW Consult und der Statistischen Landesämter zurückgegriffen. Um herauszufinden wo Wohnimmobilien sich rechnen und welche Standorte stabil bleiben würden, wurden die Rahmenbedingungen für die Wertbeständigkeit von Wohnimmobilien, Daten und Fakten zur Wirtschaftskraft, zur Standortqualität, zur Sozialstruktur, zur Kaufkraft und zur Angebots- und Nachfragesituation von Wohnimmobilien ausgewertet.

In der Kategorie der Großstädte über 500.000 Einwohner erhielt Nürnberg die höchste Gesamtpunktzahl.

Nürnberg erhielt insgesamt und. Die Chancen, mit einem Investment auf dem Nürnberger Wohnimmobilienmarkt richtig zu liegen, werden damit im Städtevergleich ausgesprochen günstig eingeschätzt.

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Roland Fleck sagte gegenüber der NN, dass die Einschätzung Studie in der Wirtschaftswoche zeige, dass die Rahmendaten in Nürnberg stimmen und dies zunehmend von außen auch so wahrgenommen würde. Zudem wäre der Wohnungsmarkt ein Gradmesser für Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität einer Stadt.

Uns Franken…

…war diese Expertise ja schon lange klar. Warum sollte man sich auch außerhalb Frankens eine Immobilie anschaffen, wenn dieser Landstrich ohnehin der schönste in Deutschland ist! 🙂

Mehr bei den Nürnberger Nachrichten

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Franken verliert, München gewinnt

Donnerstag, 12. März 2009 | Autor:

Deutschland schrumpft seit Jahren! Seit 1972 sterben mehr Menschen als geboren werden, und seit 2003 ist dieser Sterbeüberschuss sogar noch größer als die Zuwanderung. Betrachtet man aber die einzelnen Regionen und Landkreise, dann ist das natürlich nicht einheitlich, sondern es gibt Gewinner und Verlierer.

Wie eine Analyse und Prognose von dpa-RegioData im Auftrag von BBR (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) nun zeigt, bestehen unter den 439 Kreisen und kreisfreien Städten himmelweite Unterschiede. So wird der Großraum München bis 2025 das bundesweit stärkste Wachstum vorweisen können, allen voran der Landkreis Erding. Dort soll die Bevölkerung um 17,8 Prozent steigen – heute leben rund 125.000 Menschen in der altbayerische Herzogstadt. Auch die nachfolgenden 7 Plätze im Ranking entfallen auf Oberbayern (Freising +17,8 %, Landsberg am Lech +16,3 %).

Als Frankenblog frage ich mich natürlich was mit meinem Frankenland im Jahre 2025 ist:

  • Bayreuth, Stadt -4,37
  • Coburg, Stadt –12,55
  • Hof, Stadt –12,03
  • Bayreuth, Landkreis ,3,48
  • Coburg, Landkreis –8,58
  • Hof, Landkreis –12,91
  • Kronach, Landkreis –12,99
  • Kulmbach, Landkreis –9,13
  • Lichtenfels, Landkreis –6,58
  • Wunsiedel –19,05

Wissenschaftler sind der Meinung, dass  das ehemalige Zonenrandgebiet sehr unter dem Niedergang von Alt-Industrien wie Porzellan, Möbel, Textil und Spielwaren leide. Mit der Wiedervereinigung 1990 wurde die Zonenrandförderung abgeschafft. Durch das Wegfallen staatlicher Förderprogramme waren Unternehmensschließungen und damit einher gehender Abbau von tausenden Arbeitsplätzen die Folge.

Jetzt wäre es also an der Zeit durch Förderung der strukturschwachen Gebiete dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Mal sehen ob die bayerische Staatsregierung das mitbekommen hat – oder waren wieder alle zu sehr am Feiern ob der grandiosen Aussichten für Oberbayern?

Mehr Informationen bei

gefunden bei Vesteblick

Thema: Franken-Bayern | Ein Kommentar