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Dr. Günther Beckstein ist Ministerpräsident

Dienstag, 9. Oktober 2007 | Autor:

Der bayerische Landtag hat den bisherigen Innenminister Dr. Günther Beckstein zum neuen bayerischen Ministerpräsidenten gewählt: Mit 122 der 178 abgegebenen Stimmen!

Bei 124 CSU-Abgeordneten haben sich womöglich dann doch zwei gegen ihn entschieden – vielleicht hat er selbst sich auch enthalten.

CSU-Fraktionschef Herrmann hatte zuvor Beckstein für das Amt vorgeschlagen, der der einzige Kandidat für die Nachfolge des zurückgetretenen Stoiber war. Angesichts der Zwei-Drittel-Mehrheit der CSU im Münchner Maximilianeum galt die Wahl als Formsache. Beckstein wurde für das Ende der aktuellen Legislaturperiode im Herbst 2008 gewählt.

Damit ist Beckstein der 5. fränkische Ministerpräsident in Bayern, aber der erste protestantische / evangelische überhaupt!

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Die Nach-Stoiber-Zeit

Mittwoch, 3. Oktober 2007 | Autor:

…ist nun angebrochen! Am 16. Oktober wird soll Dr. Günther Beckstein zum neuen Bayerischen Ministerpräsident gewählt werden. Für alle die Stoiber noch etwas nachtrauern wollen (Abschiedssong), gibt es ja seine linguistischen Ausrutscher oder wenn man seinen Trauer artikulieren will, das hier:

Was Sie da dann reinschreiben, ist Ihre Sache… 🙂

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Abschiedslied oder Wiesn-Hit?

Freitag, 28. September 2007 | Autor:

Anlässlich des heutigen Geburtstags von Edmund Stoiber und dem morgigen Ende seiner Amtszeit gibt es nun ein Abschiedslied von Chris Boettcher, das inzwischen auch als Wiesen-Hit gilt!

Bayern mon Amour ich äh liebe Dich äh

Ich habe dieses Lied schon am 25.05.2007 (einen Tag vor dem Pokalsieg des 1.FC Nürnberg) in der Sendung „Kabarett aus Franken“ gehört. Den meisten dürfte Chris Böttcher von der Bayern 3 Fussball-Taskforce bekannt sein, bei der er viele verschiedene Prominente parodiert.

Dieses Lied geht ins Ohr, auch wenn ich mit dem Refrain nicht so ganz einverstanden bin 😉 Aber dafür ist das Video ziemlich hart und aller erste Sahne! Sogar die Transrapidrede kommt darin vor – weil das doch klar ist!

via meinigkeiten.de

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10 Minuten! Stoibers Transrapid-Rede

Donnerstag, 27. September 2007 | Autor:

Aus gegebenem Anlass und in Erinnerung an Edmund Stoibers rhetorische Fähigkeiten hier noch mal die berühmte „Transrapidrede„, weil das doch klar ist:

(aus ARD / MDR-Sendung FAKT „Stoibers Welt“ – Direktlink hier)

Text: „Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am ?¦ am Hauptbahnhof in München starten Sie ihren Flug zehn Minuten – schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an wenn Sie in Heathrow in London oder sonst wo meine s Charles de Gaulle in äh Frankreich oder in äh in ?¦ in Rom wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen dann werden Sie feststellen dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden – Wenn Sie vom Flug – äh vom Hauptbahnhof starten Sie steigen in den Hauptbahnhof ein Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München – das bedeutet natürlich dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern an die bayerischen Städte heranwächst weil das ja klar ist weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen

Urban Priol meint dazu nur: „Solche Sätze, da müssen aber einige Linien vorher zusammengelaufen sein, bevor Du sowas über die Rampe bringst“ (Urban Priol als Edmund Stoiber)

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Paulis Kampfkandidatur für CSU-Vorsitz

Freitag, 13. Juli 2007 | Autor:

Die Fürther Landrätin Dr. Gabriele Pauli hatte es gegen Ende Januar schon mal angekündigt (Pauli erwägt Kandidatur als stellvertretende CSU-Vorsitzende) und erneuerte nun Ihre Ambitionen – etwas verbessert.

Die „schöne Landrätin“ will am 29. September als dritte Kandidatin zur Wahl um den CSU-Vorsitz antreten, gegen Erwin Huber und Horst Seehofer.

Angst vor einem Debakel hätte sie nicht, sagte sie der Süddeutschen Zeitung. Von den beiden Bewerbern seien „bisher keine klaren Signale zur Erneuerung der CSU ausgegangen“ und es käme „nichts an neuen Impulsen“, es wäre immer „derselbe Stil“ und „dieselben Akteure“ so Pauli weiter. Sie spüre aber an der Parteibasis einen starken Wunsch nach grundlegenden Veränderungen und möchte diejenigen um sich scharen, „die mit neuen Ideen auf konservativer Grundlage die CSU erneuern wollen“.

SZ-Kommentar: Geltungssüchtige Frau

In der morgigen Ausgabe der Süddeutschen erscheint ein Kommentar von Sebastian Beck, in dem er das ganze Vorhaben als „den Versuch einer geltungssüchtigen Frau“ sieht, „doch noch einmal Aufmerksamkeit zu erregen“. Ich denke das nicht! Ich denke mir, dass es einfach sehr viele Leute um Gabi Pauli gibt, die ihr immer wieder Mut machen wollen, oder aber sich in ihrem „Schatten sonnen“ wollen. Die einen sind Idealisten, die gerne sehen würden, wenn sie was zu sagen hätte. Die anderen sind Leute, die einfach denken, dass eine Frau mit einem solchen Aussehen und diesem „Befreier-Image“ unbedingt weiter (nach oben) kämpfen muss.

In Franken wird sie nach vorne geschickt, in Bayern als Königsmörderin ausgepfiffen…

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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Pauli-Stoiber-Duell auf Platz 4

Mittwoch, 11. Juli 2007 | Autor:

In der RTL-Hitlisten-Reihe „Die 10“ waren heute „Die 10 spannendsten Promiduelle – Duelle im Rampenlicht“ an der Reihe. Dabei kamen die Kontrahenten Gabriele Pauli und Edmund Stoiber auf den 4. Platz und konnten dabei internationale Zweikämpfe hinter sich lassen, wie z.B. die Monarchen „Lady Diana gegen Camilla Parker Bowles“ (Platz 9) oder die Prügel-Eisprinzessinnen „Tonya Harding und Nancy Karrigan“ (Platz 7)!

Besonders nett war der kurze Beitrag, der den gesamten Fall noch mal aufbereiten sollte. Schon bei der Einleitung von Sonja Zietlow musste ich schmunzeln: „Landrätin? Da dachte Edmund Stoiber bisher immer, das ist eine Frau, die mit einem Landrat verheiratet ist„.

Weiter gings mit den Kommentaren der Promis. Sky du Mont findet Frau Pauli „relativ gutaussehend“ und ein anderer meint zu ihr: „bisschen zu schön, bisschen zu frech und bisschen zu rote Haare wenn man in der CSU ist„. Vielleicht ist das auch der Grund, warum man sie in der CSU als Hexe bezeichnet?

Die Sex-Spitzel-Affäre um Büroleiter Höhenberger wurde als Auslöser genannt, erst danach hätte Landrätin Pauli Beachtung für ihre öffentliche Kritik an Stoiber gefunden. Aber auch die „halb-naggerten Dominafotos“ wurden genannt, als sie sich im März diesen Jahres für das Park Avenue-Magazin in gewagten Posen und mit Latex-Handschuhen ablichten ließ. Doch zum Glück ging man nicht näher drauf ein, auch wenn die Bilder Jürgen Drews gefallen haben. Aber man ist sich sicher, dass man von Frau Pauli noch hören wird.

Abschließend was in eigener Sache: Es wurde wieder das Plakat vom politischen Aschermittwoch in Passau eingeblendet, mit diesem Text:

Wo der Teufel seine Macht verspielt hat schickt er ein Weib

Das kann ich in dem Zusammenhang überhaupt nicht verstehen: Das Weib war doch gar nicht vom Ede Stoiber geschickt?
😉

Die 10-Hitlisten Promiduelle

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Pauli-Ehrung und George W. Breschnew

Donnerstag, 22. Februar 2007 | Autor:

Nachdem „Pauli-Raus“-Rufe durch die Passauer Drei-Länder-Halle schallten und Bodyguards Übergriffe auf die „Königsmöderin“ verhindern mussten (Quelle Nürnberger Nachrichten), gab es für Dr. Gabriele Pauli nach dem politischen Aschermittwoch doch noch eine positive Nachricht:

Die Fürther CSU-Landrätin soll am 18. März mit dem Olympe de Gouges-Preis (Nach der ersten Frauenrechtlerin der französischen Aufklärung benannt) geehrt werden. Die Auszeichnung wird von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen an sie vergeben, weil sie „mutig und unerschrocken ihre Positionen vertrete“ und „damit Vorbild für andere Frauen“ sei. (Quelle Nürnberger Nachrichten)

Vielleicht möchte die SPD damit auch die populäre Landrätin in eigene Lager holen? Was Gabi nach dem wütenden CSU-Mob gestern in Passau nicht mal übel zu nehmen wäre… aber sie wäre nicht Gabi Pauli, wenn sie das nicht wegstecken würde. Aber es zeigte sich mal wieder, was Alkohol aus Menschen machen kann… 😉

Im Gegensatz zum „Bierdunstschwangeren“ Pöbel (Zitat) war Stoiber überragend, als er wieder Tief in die Komik-Kiste griff („… dem amerikanischen Präsidenten Breschnew …“) und in seinem Auftreten doch sehr an den mit Testosteron voll gepumpten Schröder nach der Wahl 2006 erinnerte! 🙂

Stoibaer.de sieht aber den Vergleich Bush-Breschnew als gar nicht so falsch an… 😉

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Die CSU wird nicht normal werden

Montag, 29. Januar 2007 | Autor:

Bei den Feierlichkeiten zum 65. Geburtstag von CSU-Vize Ingo Friedrich in der Stadthalle Gunzenhausen hielt auch Edmund Stoiber eine Rede.

Darin nahm er Bezug auf die Aussage von Vizekanzler Franz Müntefering (SPD): „Die Ära Stoiber ist das Ende der großen CSU. Die wird auf eine normale Partei auch schrumpfen – was nicht schlecht ist.“ und rief seinen Parteikollegen zu

„Dazu wird es nicht kommen“!

Schade, denn das heißt für mich, die CSU ist nicht normal und wird es auch nicht werden?¦ 😉

Quelle Franken TV Nachrichten

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Frankenpower, Kampfabstimmung und Ministerpräsident der Herzen

Freitag, 26. Januar 2007 | Autor:

nachdem ich von der vorletzten quer-Sendung so angetan war, war ich heute wieder vor der Flimmerkiste, als Christoph Süß ironisch nachhakte!

Thema war heute u.a. „Frankenpower: Beckstein macht Nordbayern glücklich“, und da ist was dran. Josef Daum, Nordhalbens CSU-Bürgermeister sieht zusammen mit den Vertretern aus Steinwiesen und Wallenfels positiv in die Beckstein-Zukunft, und den Exodus aus Bayern haben sie erstmal zurückgestellt. Beckstein habe angekündigt, sich der Probleme der drei vernachlässigten, fast thüringischen Gemeinden anzunehmen, sagte Daum vor der „quer-Kamera“. Aber auch im Rest Frankens sorgt er schon mal für Euphorie.

Gleichzeitig avanciert Edmund Stoiber zum „Ministerpräsident der Herzen“, weil er nun völlig gelöst auf Partys erscheint und „immer seltener Äh sagt“ “ so ist das in Deutschland seit ein paar Jahren: Wenn Du hoch geflogen bist und alles verloren hast, dann hast Du wenigstens noch den „Titel der Herzen“. Und schon fragen sich jetzt alle, ob Ede doch nicht sofort gehen, sondern lieber bleiben soll?

Frau Dr. Gabriele Pauli (dargestellt in einem Bilderrahmen) meinte im Interview dazu, dass Stoiber nach „dem Rückzug aus Berlin“ nicht schon wieder einen Rückzug (vom Rücktritt) machen könnte, da „das Vertrauen schon damals abgebröckelt“ sei. Auch wollte sie Stoiber die (Spitzel-) Angelegenheit um Höhenberger damals eigentlich unter 4 Augen sagen, aber da er zu keinem Gespräch bereit war, ging sie an die Öffentlichkeit. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall!

Christoph Süß konfrontierte sie dann mit dem Ergebnis einer Online-Umfrage der „Passauer Neue Presse“, nachdem eine Mehrheit für Gabi Pauli als Ministerpräsidentennachfolgerin gestimmt hatte – und sie meinte nur „Grundsätzlich kann so ein Amt auch eine Frau machen“! 🙂

Weitergefragt hat Herr Süß dann, wie „demokratisch es sei, wenn Stoiber seinen Nachfolger bestimmt“. Dem widersprach Frau Pauli, denn eine „Kampfkandidatur sei etwas selbstverständliches“ das bei jeder Kreiswahl etc. vorkomme. Es sei ja „kein Streit“, sondern vielmehr zu begrüßen“ dass auch die CSU demokratische Züge habe. Und da deckt sich ihre Meinung mit der vom Stoibär(.de) der der CSU schon „Angst vor der Kampfabstimmung“ unterstellte. „Stoiber wurde immer vorgeworfen, er herrsche zu autoritär“ – „soll es also genauso weitergehen“?

Ich denke

… ein Gegenkandidat zu Huber brächte wenigstens die Illusion, dass es sich hier um demokratische Prozesse handele. Auch ist mir völlig klar, warum Stoiber jetzt der Herz-Bube ist: er hat ja jetzt nichts mehr zu verlieren! Und ich glaube, jetzt noch mal den Rücktritt vom Rücktritt zu vollziehen?¦ so was würde ja nicht einmal der Ede machen!

Wer aber bleiben sollte ist der „quer-Ministerpräsident“ immer am Ende der Sendung – aber wirklich nur der! Doch bin ich der Meinung, dass Christoph Süß sich ab dem 30. September nicht mehr vor ihn hinzuknien braucht! 🙂
Was denke Sie? Hier geht’s zur Abstimmung von quer

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Ich bin die schwarze Null in diesem Lande

Dienstag, 23. Januar 2007 | Autor:

Quasi als vorweggenommene Abschiedsrede vom Edmund präsentiere ich hier Mathias Richlings Stoiber-Parodie im „Scheibenwischer“ vom 18.01.2007

Grandios! Am besten finde ich „ich gehe zum 30. September„!! „Die besten Pleiten kommen von mir“ und „ich habe Bayern Bärenlos gemacht“ und natürlich „ich habe dafür gesorgt, dass der Mensch CSU wählt, auch wenn er nicht mehr bei Bewusstsein ist“! Sehr hart: Frau Pauli kann froh sein, dass sie nicht in Russland tätig ist!

via RunkenBlog

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