Corona: Unterstützung für den Frankenland-Versand

Montag, 30. März 2020

Der Frankenland Versand und damit das Wirken der letzten Jahrzehnte von Detlev Tartsch, stehen gerade vor dem absoluten Kollaps.
Mit 75 Jahren muss Detlev nun erneut genau überlegen was wirtschaftlich noch vertretbar ist und wie lange er mit anhaltender Corona-Pandemie noch den Laden offen halten darf (kann).

Ich selber teile seit vielen Jahren immer mal wieder den Weg mit Detlev. Ob geschäftlich oder auch nur auf einen Ideenaustausch in einem Telefonat, es erwies sich immer wieder als hilfreich und teils auch erfolgreich.

Aus dieser langjährigen Verbundenheit heraus, habe ich ihm in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit meine Hilfe angeboten. Gemeinsam haben wir Ideen und Ansätze diskutiert, was ggf. ein letzter schneller Rettungsanker für den Frankenladen sein könnte.

Heraus kam: „Eine Spendenaktion

Unterstützer, Freunde und Kunden des Frankenland-Versand sind gefragt, wenn der Versand eine Überlebenschance haben soll.

Diesbezügliche schreibe ich auch an dich und bitte um eine kleine Hilfestellung. Mit einem kleinen (gern auch größeren) Geldbetrag, oder einfach nur damit das du die Aktion in deinem Netzwerk teilst und verbreitest.

Die Aktion ist live auf www.Frankenland-versand.de, Gofundme.com und auf Facebook (hier)

…stets in der Hoffnung das wir genug Franken-Unterstützer finden.

Spenden kannst du entweder über das Spendenportal Gofundme.com oder direkt wenn du Detlev kontaktierst, auf das FLV Bankkonto. Eine Spendenquittung stellt Detlev auf Wunsch sehr gern aus und bestimmt zeigt er sich auch noch anders erkenntlich, wenn das Überleben des FLV erst wieder gesichert ist.

Danke für’s lesen, spenden und bleib gesund,

Servus und Ade

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Neues Buch von Volker Backert: Oktobernacht

Mittwoch, 11. März 2020

Das neue Werk von Volker Backert ist draussen! Der Gründer der Partei für Franken, der mit seinem ersten Frankenkrimi “Das Haus vom Nikolaus” bekannt wurde, hat nun mit “Oktobernacht” sein inzwischen 5. Buch veröffentlicht. Ein Thriller rund um den Tag der Deutschen Einheit und Stasi-Vergangenheiten:

3. Oktober 2020, dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung. Hannah Steiner steht kurz vor ihrem großen beruflichen Durchbruch: Sie soll eine renommierte Polit-Talkshow übernehmen und die Livesendung zum Jubiläum der deutschen Einheit am Brandenburger Tor moderieren. Doch dann bringt eine Offenbarung ihr Leben aus der Bahn: Sie wurde als Kind adoptiert – ihr leiblicher Vater war ein einflussreicher Stasi-Major. Und das ist nur der Anfang einer verstörenden Geschichte, deren einzige Konsequenz Rache sein kann.

Bestellen hier: Buch Oktobernacht ISBN 978-3-7408-0767-2 16,00 € (D) 9″783740″807672′ 16,50 € (A)

Ein Bericht der Premieren-Lesung in Coburg hier

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Rätselhafter Klimawandel in Bayern

Samstag, 22. Februar 2020

Betrachtet man die Wettervorhersagen in bayerischen Medien, so fällt ein wundersamer Klimawandel auf: die heißeste Region Bayerns wird zur kühlsten und umgekehrt.

Beispiel Süddeutsche Zeitung (SZ): Sie veröffentlicht wochentags eine Temperaturprognose für die nächsten Tage für Nord-, Mittel- und Südbayern auf. Beispiel die Hitzewelle im Juli 2019.

Hier die Abbildung in der Ausgabe der SZ von Dienstag, 23.7.2019:

24.7. 25.7. 26.7.
Nordbayern 32 Grad 33 Grad 32 Grad
Mittelbayern 35 Grad 37 Grad 36 Grad
Südbayern 33 Grad 34 Grad 33 Grad

(Originalabbildung aus der SZ liegt dem Verfasser vor)

Nordbayern wird hier immer als die kühlste Region, immer kühler als Südbayern, vorhergesagt.
Erstaunlich (Wein- und Obstbau in Franken ??).
Vergleicht man nun die hier vorhergesagten Höchsttemperaturen für Nord- und Südbayern mit den tatsächlich gemessenen Höchsttemperaturen ergibt sich folgendes Bild.

Vergleich Vorhersagewerte SZ mit tatsächlich gemessenen Höchsttemperaturen

Vorhersage SZ Tatsächliche Höchstwerte (Quelle: wetteronline.de)
 

24.7.

Nordbayern

32 Grad

(meist 36-38 Grad)

 

 

Südbayern

33 Grad

(ok)

 

25.7..

Nordbayern

33 Grad

(meist 37-40 Grad)

 

Südbayern

34 Grad

(meist um 32 Grad)

 

 

Vorhersage SZ Tatsächliche Höchstwerte (Quelle: wetteronline.de)
 

26.7.

Nordbayern

32 Grad

(real 36-39 Grad)

 

Südbayern

33 Grad

(Ok)

 

An allen 3 Tagen werden die tatsächlichen Temperaturverhältnisse auf den Kopf gestellt!

Während Nordbayern jeden Tag deutlich heißer war als Südbayern, meldet die SZ jeden Tag das genaue Gegenteil!

Das macht schon ein bißchen sprachlos. Und diese Fehldarstellung lag sicher nicht an unvorhersehbaren Entwicklungen: alle Wetterberichte, auch der Deutsche Wetterdienst, hatten die extreme Hitze in Nordbayern vorhergesagt.

Und tatsächlich: In der Süddeutschen Zeitung wird fast immer Nordbayern um 3-5 Grad kühler als Südbayern vorhergesagt. Das erstaunt sehr, wenn man die tatsächlichen Temperaturverhältnisse in Bayern kennt: warmes Wein-und Obstbauklima in Franken, kühles Klima des Alpenvorlandes in Südbayern. Aber in der Regel schaut die Vorhersage der SZ genau umgekehrt aus, z.B. 29. und 30.11.2019:

Vorhersage SZ Tatsächliche Höchstwerte (Quelle: wetteronline.de)
 

29.11.

Nordbayern

6 Grad

(meist 8-10 Grad)

 

Südbayern

8 Grad

(meist 6-7 Grad)

 

 

30.11.

Nordbayern

4 Grad

(meist 8-10 Grad)

 

Südbayern

7 Grad

(häufig 4-5 Grad)

 

Wie kommt es, dass eine eigentlich seriöse Zeitung mit ihrer Berichterstattung die Realität so drastisch ins Gegenteil verkehrt?

Die verzerrte Darstellung in der SZ läßt sich so erklären: Während in Südbayern tatsächlich ein repräsentativer Höchstwerte abgedruckt wird (Referenzwert ist München), wird für Nordbayern der Wert aus der kühlsten Region abgedruckt (Fichtelgebirge – Hof) gewählt. Die im größten Teil Nordbayerns zu erwartenden Temperaturen und echten Höchstwerte werden ignoriert. Eine abgelegene, kleine Gebirgsregion als repräsentativ auszuwählen geht an der Realität im größten Teil der Region völlig vorbei.

Wenn in Nordbayern die kühlste Region für den Referenzwert ausgewählt wird (also Fichtelgebirge, Hof), dann müßte dies ebenso in Südbayern erfolgen (also z.B. Garmisch oder Oberstdorf). Und nicht in der einen Region der kühlste Wert herausgegriffen, in der anderen der höchste. Gleiche Maßstäbe sind Kern eines objektiven Journalismus, alles andere ist Willkür. Es kann so jede beliebige Vorhersage konstruiert werden.

Beispiel:
Nehmen wir eine Europavorhersage in der für jedes Land ein Wert ausgewählt wird. Während man für Deutschland Berlin oder München nimmt, wählt man für Spanien nicht etwa Madrid, sondern einen Ort aus der kühlsten Region, z.B. den Pyrenäen. Und schon wäre Deutschland (fast) jeden Tag wärmer als Spanien und die Realität umgekehrt. Genau das entspricht der Praxis der Süddeutschen Zeitung mit der Bayernvorhersage

Aber das wirklich Erschreckende: Die Redaktion wurde zwei mal auf diese verfälschende Darstellung hingewiesen. Man sollte meinen eine seriöse Zeitung würde eine derart verfälschende Darstellung sofort korrigieren. Aber nichts wurde geändert. Offensichtlich ist diese Darstellung beabsichtigt. Fast alle bayerischen Medien schönen das Wetter in Südbayern. Es geht wohl um das Regionsimage. München ist extrem teuer, da muß man schon das Gefühl haben, in der besten Gegend zu wohnen. Und auch wenn Südbayern eine der kühlsten und regenreichsten Regionen Deutschlands ist, das Image vom „Süden“ und der hohen Freizeitqualität muß aufrecht erhalten werden. Und da braucht es einen Gegenpol: Nordbayern.

Ein schönes Beispiel für subjektiven Journalismus, der alles so darstellen kann wie man es jeweils wünscht. Wen wundert es dann noch, dass immer mehr an „Lügenpresse“ glauben. Traurig dass die Süddeutsche Zeitung so etwas befördert.

Und wer mehr zum Thema wissen will, dem sei folgende Seite empfohlen: „Deutschlands wahres Klima“ (Spiegel-Bericht vom 21.06.2010)

Guido Bauernschmitt
(alle Karten mit Genehmigung von www.wetteronline.de)

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Red Bull District Ride kommt wieder nach Nürnberg

Freitag, 24. Januar 2020

DistrictRideNuernberg6Eine gute Nachricht für Nürnberg: Der “District Ride” von Red Bull kommt wieder zurück in die Frankenmetropole! Am 4. und 5. September 2020 zeigen die Mountainbike-Akrobaten wieder im Wettstreit ihr Können!

Nach 2005, 2006, 2011 (siehe Bilder), 2014 und 2017 werden die weltbesten Mountainbike-Künstler zwischen Kaiserburg und Frauenkirche wieder zehntausende Zuschauer aller Altersklassen anlocken.

Nürnbergs OB Ulrich Maly bestätigte gegenüber der NN das erneute Engagement des Österreichischen Getränkeherstellers. DistrictRideNuernberg10Der Nürnberger Stadtkurs genießt ebenso wie der Norisring beim Automobilsport Fahrern und Fans den besten Ruf, die Sprünge und Flüge sind wirklich sehenswert. Zudem lieben die Veranstalter und Vermarkter den Kontrast der jugendlichen, rockigen Sportart vor historischer Kulisse. “Cool tour” trifft “Kultur”, könnte man sagen.

Und Nürnberg profitiert von der Aufmerksamkeit der Medienwelt und kann sich von seiner “coolen Seite” zeigen. Zudem ist die Veranstaltung einer der sportlichen Höhepunkte in dieser Sportart:

2011 war der Wettkampf in Nürn­berg sogar Teil der FMB World Tour der Mountainbiker und mit dem höchsten Status (Diamond) versehen.

Quelle: Nürnberger Nachrichten 2020

Ich freue…

DistrictRideNuernberg3…mich riesig auf diese Veranstaltung! Es gibt viel zu sehen, ein Wahnsinns Spektakel und außerdem ist es für uns Franken immer wieder schön, die Heimat mal im Fernsehen zu sehen. Im BR kontrollierten Bundesland ist das leider viel zu selten der Fall – auch wenn sich der “Franken-Tatort” inzwischen schon etwabliert hat. Auf jeden Fall werde ich wieder viele Bilder machen. Die hier gezeigt sind nur die “Spitze des Eisbergs”! 🙂

Wählt Franken!

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Markt der langen Gesichter in Nürnberg

Freitag, 6. Dezember 2019

Was tun, wenn Ihnen das Christkind nichts anständiges unter den Weihnachtsbaum gelegt hat? Und zum Umtauschen fehlt die notwendige Quittung? Dann gibt es nach Weihnachten die Möglichkeit, das ganze Versteigern zu lassen und dabei noch einen herrlichen Tag zu genießen: Der “Markt der langen G’sichter” (wie er eigentlich geschrieben wird) findet am Freitag, 27.12.2019 bereits zum 23. Mal in der Frankenmetropole statt.

Von 9:00 bis ca. 16:30 Uhr können unter dem Motto “Kaufen, Schenken und Wegstellen” sog. “weihnachtliche Ausrutscher” versteigert werden. Dabei geht es durchaus unterhaltsam zu: Vertreter aus Politik, Kunst und Kabarett unterstützen diese Aktion ehrenamtlich.

Live-Kabarett kostenfrei

Als Versteigerer beginnen Lisa Mai (Hitradio N1) und Markus Balek (“Der Franken-Sodderer” Charivari 98,6), ab 10:00 Uhr dann Kabarettist Klaus Karl-Kraus. Ab 11:00 Uhr gehts dann weiter mit Marcel Gasde und Andreas Hock von der Comödie Fürth. Nach der Mittagspause um 12:30 Uhr folgt Anja Seidel, unterstützt von Bürgermeister Christian Vogel in der unterhaltsamen Versteigerungsrunde, bis dann am 13:45 Uhr Lizzy Aumeier übernimmt. Zum Schluss sind Ray Hautmann, Wolfgang Kindl und Michael Ziegler dran. Ob der inzwischen über die Grenzen Frankens hinaus sehr gefragte Oliver Tissot dabei sein wird um die ungeliebten bis skurrilen Weihnachtsgeschenke zu versteigern, bleibt abzuwarten. “Live-Kabarett kostenfrei, da darf man nicht fehlen“ meinte Tissot in 2010! 🙂

Für einen guten Zweck

Organisiert wird der Markt von der Abfallwirtschaft und dem Stadtreinigungsbetrieb Nürnberg und spendet einen Teil des jeweiligen Erlöses für einen guten Zweck: 20 % des Versteigerungserlöses gehen an den AWO Kreisverband Nürnberg. Unterstützt wird damit das Projekt “Streetwork in Langwasser und St. Leonhard”. (Flyer hier).

Wer sich das mal anschauen will muss einfach in den Saal des Bürgerzentrums Villa Leon (Schlachthofstr. / Philipp-Körber-Weg 1, direkt an der U-Bahnhaltestelle Rothenburger Straße – GoogleMaps hier) kommen – Der Eintritt ist frei.

Wer dazu noch etwas versteigern will, kann ab 8:30 Uhr die überflüssigen Weihnachtsgeschenke im Eingangsbereich der Villa Leon abgeben. Dabei bitte beachten, dass die Ware sich in der Originalverpackung befinden und neu sein muss – Gebrauchte Artikel werden nicht angenommen. Maximal drei Artikel können pro Person bzw. pro Familie abgegeben werden.

Näheres finden Sie

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Franken helau in Veitshöchheim

Montag, 11. November 2019

img_2424Es ist wieder soweit! Der Höhepunkt des Fernsehjahres der dritten Programme ist da: “Fastnacht in Franken”, die TV-Prunksitzung aus den Mainfrankensälenin Veitshöchheim!

Nach den Rekordeinschaltquoten in den letzten Jahren (z.B. 2014: 46,6% oder 2,23 Mio in Bayern – 12,7% oder 3,77 Mio in Deutschland, 2015: Bundesweit 3,9 Mio Zuschauer, Marktanteil in Bayern: 48,1Prozent!, 2016: 47,2 % in Bayern und 3,9 Mio Zuschauer deutschlandweit, trotz Handball-EM, 2017: 4,47 Mio. Zuschauer, wohl die höchste Quote des BR überhaupt!)  präsentiert Sitzungspräsident Bernd Händel auch diesmal wieder alle Größen der fränkischen Fastnacht:

Oliver Tissot, Peter Kuhn, Otmar “Oti” Schmelzer, Michl Müller (“Dreggsagg”), Die Parodis, Bauchredner Sebastian Reich mit seiner Nilpferddame Amanda sowie natürlich Volker Heißmann und Martin Rassau – und der Sieger der Casting-Show „Franken sucht den Supernarr“, Markus Schüler aus Fürth (Hupkonzert)!

Neben verschiedenen Tanzeinlagen (u.a. die Garde Buchnesia und auch die amtierende deutsche Meisterin der Tanzmariechen, Michelle Maldonado vom Coburger Mohr) werden diesmal wieder als einzige Nicht-Franken die “Altneihauser Feierwehrkapelln” aus der Oberpfalz zu Besuch sein. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Pavel Sandorf Big Band.

Altneihauser Feierwehrkapelln:Die CSU regiert in manchem Nest, in Bayern ja schon seit der Pest. Und in der Oberpfalz ist nicht ganz klar, ob die Pest nicht besser war.
Die besten Sprüche 2014

Der fränkische Nockherberg

Als Gäste werden neben Stammgast und Lieblingsopfer Barbara Stamm auch der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein, sowie der amtierende Horst Seehofer anwesend sein. Mal sehen, wann auch die kommenden Politgrößen der Partei für Franken in die Kamera winken dürfen! 😉

Die Livesendung ist am 14. Februar 2020 um 19:00 Uhr – und wer das verpasst braucht sich keine Sorgen machen: Der BR wiederholt in Zusammenarbeit mit dem Fastnacht-Verband Franken die Sendung am Tag drauf dem 15.02.2020 um 20:15 und traditionell am Faschingsdienstag, 25.02.2020 um 11:45 Uhr!

Kartenbestellung hier

Franken helau und Nämberch aha!

Bitte vormerken: TV-Prunksitzung Fastnacht in Franken 2021 aus Veitshöchheim findet vermutlich am 05.02.2021 statt!

Weitere Faschingssendungen aus Franken: Fränkische Fastnachtsendungen im Überblick

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Elf Fränkische Thesen zum Tag der Franken

Sonntag, 2. Juli 2017

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen ans Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg und begründete so die Reformation. 500 Jahre später greifen fränkische Aktivisten diese Idee auf: “Die Frankenstimmen” um Rudolf Kondler “schlugen” am vergangenen Donnerstag anlässlich des Tag der Franken und des Lutherjahres 11 fränkische Thesen an das Heimatministerium in Nürnberg. Die Nägel waren allerdings nur fürs Foto (von links: Detlev Tartsch vom Frankenlandversand und Peter Büttner vom Bürgerverein Nürnberger Westen) dabei, denn Vandalismus und Gewalt liegt den Franken fern. Hausherr Markus Söder war leider nicht zugegen, aber die Presse berichtete über diese “fränkischen Forderungen”, von denen sich viele auch bei den Forderungen der Partei für Franken wiederfinden. Hier die Thesen:

These 1
Franken sind keine Baiern!

These 2
Franken bedeutet Föderalismus und nicht Zentralismus
Die Zusammenarbeit im fränkischen Reichskreis (1500 – 1803) als leitende Idee für ein gemeinsames Europa.

These 3
Fränkische Sprache und Geschichte muss in den Schulen vermittelt werden
Alle öffentlichen Schulen müssen vom Freistaat finanziert werden.

These 4
Keine Bajuwarisierung Frankens durch die bayerischen Medien
Schluss mit der Verschiebung der Sprachgrenze durch den bayerischen Rundfunk
Wir fordern die Schaffung eines Landesstudios Franken beim BR

These 5
Rückgabe aller fränkischen Kulturgüter

These 6
Wir fordern für die Frankenmetropole Nürnberg eine eigenständige Universität

These 7
Einführung eines Qualitätssiegels für Produkte aus Franken

These 8
Gemäß der bayerischen Verfassung müssen alle Landesteile gleichberechtigt behandelt werden

These 9
Wir fordern den Landesnamen Bayern – Franken
Es müssen Schilder an den Hauptverbindungsstraßen mit dem Text
Willkommen in der Region Franken – angebracht werden

These 10
Wir fordern die Anerkennung Frankens als Region in Europa
Frankenfahne und Frankenhymne vertreten bei offiziellen Anlässen die Region

These 11
Wir fordern einen Nationalpark in Franken

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23. Fränkisches Bierfest in Nürnberg

Mittwoch, 14. Juni 2017

Die Europäische Bierhochburg feiert wieder! Vom 10. bis 14. Juni 2020 findet im Nürnberger Burggraben schon zum 23. Mal das “Fränkische Bierfest” statt.

Längster Biergarten Bayerns

…steht in Franken – und wohl auch der schönste! Im Schatten des Nürnberger Wahrzeichens haben sich wieder ca. 40 Brauereien aus Nürnberg, dem fränkischen Umland und aus den Partnerstädten eingefunden (heuer ist Bryggeri Helsinki aus Finnland zu Gast), um in herrlichem Ambiente ihre Spezialitäten auszuschenken (ca. 100 verschiedene Biersorten). Traditionelle Speisen (fränkische Brotzeit), Obstbrände bis hin zu außergewöhnlichen Craft Bier-Kreationen reicht das Spektrum der Sortenvielfalt.

Zum 20. Jubiläum hatte ein großer, farbenprächtiger Umzug vom Hauptmarkt aus den Festbetrieb eingeläutet. Aber auch in diesem Jahr führt ab 17:00 Uhr ein Festzug vom Startpunkt Lorenzer Platz in Richtung Heubrücke, weiter über den Hans-Sachs-Platz und den Obstmarkt zur Theresienstraße, von dort weiter über Sebalder Platz und Weinmarkt, um dann über die Weißgerbergasse und das Hallertor in den Nürnberger Burggraben – das ganze moderiert von Gerald Kappler von Charivari 98,6.

Öffnungszeiten
Mittwoch: 17:00 – 23:00 Uhr
Donnerstag: 11:00 – 23:00 Uhr
Freitag 14:30 – 23:00 Uhr
Samstag: 11:00 – 23:00 Uhr
Sonntag: 11:00 – 21:30 Uhr

Für Kinder: Kinderschminken und Hüpfburg

Das Festgelände hinter der Kaiserburg ist über das Hallertor zu erreichen oder über eine Treppe am Tiergärtnertor.

Dieses Fest der Brauereien Frankens ist absolut empfehlenswert! Gerade wenn das Wetter mitspielt ist der Blick auf die hoch aufragende Burg nicht zu übertreffen!

Mehr Infos bei bierfest-franken.de

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Nürnberg bekommt endlich die Universität die ihr zusteht! 

Freitag, 19. Mai 2017

Lange, lange hat die Frankenmetropole warten müssen, so lange, dass man schon gar nicht mehr wusste, dass man darauf wartete (nur der Frankenblog sprach davon), doch dann wars so weit. Bei der CSU-Kabinettssitzung in Feuchtwangen verkündet Ministerpräsident Seehofer: Nürnberg bekommt eine Universität! Und zwar eine eigene, eine ganz neue Universität! Klasse!!

Natürlich spricht Markus Söder wieder im Superlativ von einer “historischen Entscheidung”, nur dass er diesmal damit Recht hat:

Die Universität Altdorf-Nürnberg (Altdorfina oder Academia norica) wurde 1575 als Akademie eingeweiht, 1622 zur Universität erhoben und überstand sogar den 30jährigen Krieg. Mitte des 18. Jahrhunderts wollte man die Uni in die freie Reichsstadt Nürnberg verlegen, doch nach dem Fall der Noris an das Königreich Bayern 1806 löste König Maximilian I. im Jahre 1809 die Universität auf. 

Nun sind also ca. 208 Jahre vergangen und schwups, schon hat die letzte bayerische (äh, na gut) Großstadt auch eine Universität. 

Ja is denn scho wieder Wahlkampf?

Da stellt man sich doch die Frage, was ist passiert, dass es “auf einmal” möglich ist, in Franken 1 Milliarde zu investieren? Das schlechte Gewissen wegen dem “Milliarden-Grab” 2. Stammstrecke in München? Oder möchte man der Partei für Franken die Themen klauen, in dem man deren Forderungen einfach umsetzt? 😉

Wie dem auch sei, ich freu mich sehr über das Vorhaben und finde Nürnberg sollte das versprochene auch vehement einfordern! Aber zum großen Dankeschön und zum Füße küssen besteht wirklich kein Anlass, finde ich!

Investitionen aus München 

Schauen wir uns also an, was da geplant ist: Diese Uni aufzubauen dauert gute 10 Jahre, bis sie überhaupt richtig läuft womöglich 15 Jahre. Dass Erlangen einen Konkurrenten “vor der eigenen Haustür” bekommt und aufbauen soll, lass ich etz mal ausser Acht. Denn Hauptsach’ die Nürnberg-Uni kommt!

Doch merke: München lässt Nürnberg erst in die erste Liga, wenn sie Champions League spielen – oder anders ausgedrückt: Nürnberg bekommt das iPhone 5 erst wenn Minga das 7er benutzt. Das war immer so und wird mit der CSU auch immer so bleiben. München ist mit seinen Elite-Unis inzwischen europäische Spitze, da ist die neue Uni in Nürnberg kein Konkurrent, da kann man vor 2 Wahlen (Bundestag 2017, Landtag 2018) gerne großzügig sein.

Aber wir wollen in Nürnberg nicht meckern! Derzeit wären wir in vielen Bereichen über die erste Liga sehr, sehr froh und schielen keineswegs auf die Champions League. Also her mit der neuen Universität! 🙂

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Lebensqualität in Nürnberg auf Platz 24

Mittwoch, 15. März 2017

Die Beratungsgesellschaft Mercer hat wieder ein Ranking der Großstädte mit der höchsten Lebensqualität erstellt. Nürnberg steht im weltweiten Vergleich weiterhin grandios da: Unter Berücksichtigung von politischen, sozialen, wirtschaftlichen und umweltorientierten Aspekten ergibt das für die Stadt an der Pegnitz einen hervorragenden 24. Platz unter den Großstädten der Welt!

Im Jahr 2008 hatte der Frankenblog schon einmal über dieses Ranking berichtet, gegenüber damals ist Nürnberg zwar um einen Platz gefallen, gegenüber 2016 abrt um einen Platz gestiegen. “Die Noris liegt nur knapp hinter Montreal (23), aber sogar vor San Francisco (29) und Rom (57)” vergleichen die Nürnberger Nachrichten.

Ein sicherer und lebenswerter Standort

Das tut in der Frankenmetropole gerade jetzt sehr gut, da sie vor kurzem als “unsicherste Großstadt Bayerns” gebrandmarkt wurde. Aber Innenminister Joachim Herrmann hat das alles schon relativiert, indem er erklärte, dass eben in Nürnberg sehr viel kontrolliert würde und darum diese Quote so hoch sei. Bleibt abzuwarten, wann sich die anderen Städte über diesen “Umkehrschluß” beschweren. 😉

Da schauen wir uns doch lieber noch ein Bisschen das Rankinig an: Auf Platz 1 liegt zu wiederholten Male die österreichische Hauptstadt Wien vor Zürich (Schweiz) und Auckland (Neuseeland). Aus deutscher Sicht ist München auf Platz 4, Düsseldorf auf Platz 6 und Frankfurt auf Platz 7 in den Top Ten. Berlin (13) und Hamburg (19) liegen noch vor Nürnberg, Stuttgart auf 26 schon dahinter – Leipzig ist auf 61 schon fast abgeschlagen. Hinter Nürnberg befinden sich so klangvolle Namen wie Singapur (25), Paris (38) und London (40). Im internationalen Vergleich bildet Bagdad wie auch in den vergangenen Jahren das Schlusslicht.

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